Beiträge von frank2507

    Moin Sebastian!


    Danke für deine Einschätzung und den Tipp mit Guajak.


    Vor seeehr langer Zeit hatte ich mir Guajak gekauft, es ist dann im Keller in Vergessenheit geraten. Jetzt habe ich das herausgekramt um mir eine Testlösung herzustellen. Ich befürchte, dass sich das mittlerweile zersetzt hat. Es hat eine ganz zähe honigartige Konsistenz mit helleren Klümpchen drin, wie teilweise auskristallisierter Honig.


    Es löst sich langsam in Isopropanol mit blassgelber Farbe. Eine Farbreaktion mit dem Rötling konnte ich allerdings nicht beobachten. Jetzt müsste ich wohl erstmal überprüfen, ob diese Testlösung überhaupt noch funktionsfähig ist, bevor ich falsche Schlüsse aus einer vermeintlich negativen Testreaktion ziehe.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Heute habe ich beim Rasenmähen in meinem Garten Rötlinge entdeckt. Ein Einzelexemplar (erstes Foto) stand nahe an einem Zwetschgenbaum, eine Gruppe von mehreren Exemplaren in verschiedenen Reifestadien ein paar Meter entfernt unter einem Schlehenbusch.


    Wegen der überdeutlich gefärbten Madenfraßgänge halte ich das für Schlehenrötlinge. Laut verschiedenen Quellen sollen sich die Fraßgänge in Schildrötlingen nicht verfärben, der wäre somit raus.


    Frage: gibt es noch weitere Verwechslungspartner, die ebenfalls so stark verfärbende Madenfraßgänge haben?


    Beste Grüße,


    Frank


    P.S.: wenn das Wetter so weiter geht, könnte es ein seeeehr gutes Pilzjahr werden ...


    Hallo Gela!

    Vor fünf Jahren hatte ich schonmal Glück:



    Damals war Rindenmulch im Spiel, diesmal nicht. Verwendet habe ich als Pflanzsubstrat für meine Hickories eine Mischung von billiger Blumenerde aus dem Discounter und etwas Erde aus Pflanzlöchern, die ich hier vor Ort ausgegraben habe.

    Denkbar wäre, dass das die Quelle der Sporen bzw. Myzel ist.


    Letztendlich bleibt das reine Spekulation.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen!


    Heute wollte ich meine jungen Schuppenrinden-Hickories Carya ovata aus dem Winterquartier (Wörth am bayrischen Untermain, Weinbauklima) transportbereit machen für die Reise zum endgültigen Standort Mittelhessen. Freudig überrascht hat mich der Blick in die Milchtüten, die ich als extralange Einweg-Pflanztöpfe für die jungen Pfahlwurzler verwendet habe:



    Der Transport muss also noch etwas warten, damit die jungen Fruchtkörper vom Fahrtwind auf dem offenen Anhänger (120 km Fahrtstecke!) nicht beschädigt werden.


    Beste Grüße,


    Frank

    Danke für den Tipp Rötelritterling. Ich habe gerade nochmal die Suchmaschine bemüht und bin auf folgenden Beitrag gestoßen:



    Wolfgang P. hat noch auf Tricholomella hingewiesen:


    Wurzelnder Schönkopf, Gegürtelter Schönkopf (CALOCYBE CONSTRICTA SYN. TRICHOLOMELLA LEUCOCEPHALUM, CALOCYBE LEUCOCEPHALA, ECHINOSPORELLA CONSTRICTA, TRICHOLOMELLA LEUCOCEPHALA, LYOPHYLLUM LEUCOCEPHALUM, TRICHOLOMELLA CONSTRICTA, LYOPHYLLUM…


    Es scheint wohl noch mehr potenzielle Verwechslungspartner mit Mehlgeruch zu geben. Da die beiden Fruchtkörper ziemlich lädiert sind (Stiel zerfressen), wird man das ohne Mikroskop kaum klären können.


    Grüße,


    Frank

    Guten Abend,


    hier noch eine verunglückte Fruchtkörperbildung, die ich heute in der Nähe einer alten Eiche gefunden habe. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und mutmaße, dass das irgendein Täubling ist. Korrekturvorschläge werden gerne entgegen genommen.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Dieses Exemplar habe ich heute in der Nähe einer alten Eiche gefunden. Ich halte das für einen atypisch gewachsenen Pantherpilz. Irgendwie scheint die Stiel- und Manschettenbildung schief gelaufen zu sein.


    Gibt es Korrekturvorschläge?


    Beste Grüße,


    Frank

    Guten Abend allerseits,


    trotz nasskalter Witterung bin ich heute nochmal mit Korb und Kamera ausgestattet auf Pilzpirsch gegangen. Wenn wir heute nicht den ersten Advent hätten, würde ich diese Exemplare als Maipilze bezeichnen. Typischer starker Mehlgeruch mit einer leichten ölig-ranzigen Komponente. Fundort Wiese am Wegesrand, keine Bäume im Umkreis von 50 Meter :


    Nicht weit von den Maipilzen entfernt dann dieser Fund, der mich Ende November sprachlos macht. 15 cm Durchmesser, sind das nicht Morchelbecherlinge?



    Beste Grüße,

    Frank

    Hallo! Die beiden abgeschnittenen Hütchen haben sich standhaft geweigert, irgendwelche Sporen abzuwerfen. Sehr enttäuschend, damit hätte ich bei diesem Reifegrad nicht gerechnet. Nach den dritten Tag waren die beiden Exemplare total verschrumpelt, ich habe sie entsorgt. Wenn es zeitlich klappt, werde ich die Fundstelle in den nächsten Tagen nochmal inspizieren.

    Gruß,


    Frank

    Also bezüglich Mykorrhiza werde ich morgen die Umgebung nochmal genau anschauen. Zwei monumentale Eichen (BHD so ca. 70 oder 80 cm) sind keine 10 Meter entfernt, es war aber auch noch "Gestrüpp" vorhanden. Ob da vielleicht irgendwelche anderen potenziellen Partnerbäume versteckt sind?


    Gruß,

    Frank

    Hallo Claus,


    morgen werde ich Fotos vom Sporenpulver machen, sofern der Pilz kooperativ ist. Ist das für dich ein interessanter Kandidat, um mal einen Blick durch das scharfe Glas zu werfen? Du kommst aus Unterfranken und ich bin gerade in Wörth am Main ....


    Gruß,

    Frank

    Hallo,


    ja die Pilze haben in der Tat einen merkwürdigen Geruch. Meine Frau meint gerade, dass die wie "mixed pickles" riechen. Die Schwiegermutter sagte was in Richtung "angemachter Salat". Ich kann den Geruch nicht näher beschreiben, jedenfalls nicht typisch pilzartig.


    Gruß,


    Frank

    Hallo Oliver,


    besten Dank für dein Feedback. Die Lamellen sind schon auffällig und das Sporenpulver - so vermute ich - wird wohl ähnlich intensiv sein. Aber bei einer Artenzahl weit im dreistelligen Bereich reicht das zur Identifikation zusammen mit den anderen Makromerkmalen anscheinend nicht aus.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Der sehr warme Oktober und November hat nochmal den wärmeliebenden Schwarzhütigen Steinpilz hervorgelockt, so wie letzte Woche den Sommersteinpilz. Fundort 63939 Wörth am Main, Weinbauklima, nicht weit von einem Weinberg entfernt unter einer sehr alten Eiche.

    Gruß,

    Frank


    Hallo!

    Diese Exemplare habe ich heute unter einer alten Eiche auf Lehmboden gefunden. Geschmack mild. Auffallend ist die intensive Lamellenfarbe und die recht kleinen Fruchtkörper. Kann man diese Exemplare näher eingrenzen? Sporenabwurf ist in Arbeit. Mikroskop habe ich nicht, aber KOH, Eisensulfat und Ammoniaklösung, was ja u.U. bei der Täublingsbestimmung hilfreich sein kann.


    Beste Grüße,


    Frank


    Sorry für die späte Reaktion. Ich hatte am nächsten Tag nochmal geschnuppert und finde den Geruch ähnlich wie Maipilze. Du hast den in Magdalenenhausen kartiert? Weinberg-Wiesen oder Bunkeranlage?

    Gruß,

    Danke für die Bestimmung, das passt sehr gut. Auffällig finde ich die deutlich violettlila gefärbten Lamellen beim frischen Pilz, während der Lagerung über Nacht davon kaum was übrig geblieben ist:


    Zu den geschuppten Champis:


    An der selben Stelle hatte ich Mitte Mai mehrere Champignons gefunden und hier präsentiert:



    (Damals bergauf fotografiert, ist aber ziemlich genau die gleiche Stelle)


    Ich werde die beiden Exemplare beobachten und hoffe, dass sie noch groß werden, bevor der Frost zuschlägt.


    Beste Grüße,


    Frank

    @ Norbert: Danke für den Tipp. Beim ersten Fruchtkörper hat das nicht geklappt. Das war ein so extremer Madenwohnblock, dass die nur noch hauchdünne Pilzhülle komplett zerrissen ist. Im zweiten Anlauf mit einem etwas jüngeren Exemplar hat das dann aber gut geklappt:



    @ Ingo: Ehrlich gesagt riecht der doch eher Richtung fruchtig-parfümartig. Mehlartig (so wie Maipilz) kann ich nicht wahrnehmen. Was käme denn dann in Frage als Verwechslungspartner?

    Gruß,

    Frank

    Also mit den Saprobionten klappt das auf meinen beiden Versuchsflächen ganz gut, wie ein Rundgang heute zeigt. Der Hexenring mit 34 Lilastiel-Rötelritterlingen hat mich besonders gefreut, ich habe jetzt eine besondere Verantwortung für die Verantwortungsart:


    Es gibt aber auch noch andere Rötelritterlinge:


    Und diese beiden "lilablättrigen Gelbköpfe", deren richtigen Namen ich leider nicht kenne:



    Am unteren Ende der Streuobstwiese sprießen zwei junge Champignons:


    Hinter der Zaungrenze sind zwei Macrolepiota:

    Rötlinge dürfen auch nicht fehlen:


    Ergo kann ich mich auch ohne Trüffel über Pilzwachstum auf meinen Flächen freuen. Zum Abschluss noch ein Foto von einem großen Kranichtrupp, der lautstark auf dem Weg in den sonnigen Süden ist. Gießen/Mittelhessen liegt genau auf der Flugroute, in den vergangenen Wochen habe ich viele derartige Trupps zuerst gehört und dann gesehen.


    Beste Grüße,

    Frank

    Guten Abend,


    heute habe ich auf meiner Streuobstwiese unter Apfel- und Zwetschgenbaum neben Lilastiel-Rötelritterlingen diese Exemplare gefunden. Könnte das der horngraue Röteltrichterling sein? Geruch schwach, angenehm, schwer zu beschreiben.


    Beste Grüße,


    Frank


    Hallo Wolfgang!

    Besten Dank für deine prompte Antwort. Nur ein paar Meter entfernt habe ich weitere Filzröhrlinge gefunden, diese waren normal ohne farblich veränderte Röhrenmündungen. Eigentlich müssten die doch den gleichen Einflüssen ausgesetzt gewesen sein? Oder kann Sonneneinstrahlung von oben nur auf der Hutunterseite sowas bewirken?


    Wie dem auch sei, lege ich das als Wachstumsanomalie ad acta. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, falls es andere Erklärungsansätze gibt.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend,


    gestern habe ich zwei Filzröhrlinge mit rötlichen Röhrenmündungen gefunden. Von Filzröhrlingen mit rötlichen Röhrenmündungen habe ich in meinen Standard-Pilzbüchern nichts finden können. Ist das irgendein Befall mit Schimmelpilz, eine Wachstumsanomalie oder möglicherweise gar kein Filzröhrling? Fundort Laubmischwald, Lehmboden auf Buntsandstein, Ca. 300 Meter über NN, Weinbauklima bayrischer Untermain.


    Beste Grüße,


    Frank


    Danke für die Erklärungen. Irgendwo hatte ich gelesen "sehr selten" , aber das scheint nicht so ganz zu stimmen. Mir war der sehr helle Hut und die für eine (mutmassliche) Cortinarie etwas ungewöhnliche Lamellenfarbe aufgefallen. Insgesamt nähert sich die Saison den Ende, es kommt kaum noch was nach. Beste Grüße Frank

    Hallo Uwe!

    Mit einem Dickfuß habe ich bei diesem Habitus nicht gerechnet:


    Gibt es noch Verwechslungsarten oder kann ich den so ablegen? Mit KOH kann man wohl nichts machen, gibt es andere Reagenzien zur Absicherung?

    Gruß,

    Frank