Beiträge von boccaccio
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Ja, das kann auch sehr gut sein. Reingucken würd ich schon, aber wie kriegen wir die Dinger unter mein Mikro?
Sonntag will ich wieder los, falls Du Lust und Zeit hast...........................Ich versuche mal, die Dinger heute Abend einzusammeln. Kann ich die dann trocken lagern oder sollte ich sie feucht halten (riskiere ich dann, das eventuell alles einfach nur verschimmelt bis Sonntag?)? Wann und wo wolltest du genau losziehen? Ich kann momentan noch keine definitive Zusage machen, aber sollte bis morgen Nachmittag Bescheid wissen, ob das bei mir zeitlich paßt.
Björn
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Danke Euch allen für das Feedback!
Bei e) stimme ich voll zu, daß das Stockschwämmchen da viel besser als der Hallimasch paßt.
Zu g), den gelben Becherchen, hatte jemand anders bei Facebook noch Miladina lecithina in den Raum geworfen, was vom Habitat her ja sehr gut passen würde. Die Stöcke mit den Pilzen liegen noch dort, ich kann da also die kommenden Tage auch noch mal gucken gehen (und potentiell auch etwas einsammeln, wenn jemand mikroskopieren möchte).Björn
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Gestern abend habe ich eine kleine Runde um den Entenfang an der Grenze zwischen Duisburg un Mülheim an der Ruhr gedreht. Anschließend ging es noch in den Wald, hier insbesondere in das NSG Oembergmoor und Wambachtal, wo sich der ein oder andere Pilz finden ließ:
a) Am Entenfang gibt es etliche morsche Birken, an denen man dann auch Inonotus obliquus finden kann:
b) Auf einer der Birkenstämme konnte ich dann auch Ceratiomyxa fruticulosa var. porioides entdecken.
c) Im Wald dann zunächst Trametes hirsuta
d) Auf dem selben Ast auch Lasiosphaeria ovina
f) Etwas weiter dann Xylaria longipes welche auf einem Stock in unmittelbarer Nähe des Wambachs wuchs.
g) Im gleichen Umfeld fand ich auch dieses gelbe Becherchen
h) Etwas weiter bachaufwärts, ebenfalls an einem Ast im Morast außerdem diese seltsamen Gestalten
i) Auf der Unterseite eines dicken Eichenastes dann das hier (eine Molisia?)
j) Bon appetit! Hypholoma fasciculare
l) Weitere kleine weiße Becherchen auf Buche oder Eiche
Björn
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So, ich war heute noch mal unterwegs und kann ein paar Updates bereitstellen (Fotos gibt es leider nicht, weil ich meine Speicherkarte im Büro vergessen hatte):
Zu c): Der Schleimpilz war heute leicht gelblich gefärbt und erinnerte somit in Farbe und Konsistenz sehr an den Vanillepudding, den es heute mittag in der Mensa gab. Ich hab den Schleimpilz dann auch mal mit dem Messer angeschnitten. Das Innere war farblich und konsistenzmäßig wie das Äußere.
Zu j): Das Substrat war definitiv keine Buche sondern eher eine relativ glattborkige Eiche oder Erle/Esche (Ich sollte wirklich mal lernen, Bäume an der Rinde zu erkennen...). Die Kügelchen waren auch entgegen ihres Aussehens ganz hart und trocken, von daher scheiden Dacrymyces wohl tatsächlich aus.
Zu l): Da lagen in der Tat einige Nadelholzstämme im Stapel (Ich meine, es war Kiefer) und genau die beiden Stämme mit diesem Pilz waren solche Nadelhölzer. Von daher dürfte es dann wohl doch Phlebiopsis gigantea sein.
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Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen zu meinen Funden.
Was die Seitlinge angeht, sollte ich vielleicht noch dazusagen, daß die drei letzten Bilder an einer anderen Stelle aufgenommen wurden als die restlichen Fotos. Von daher könnten da auch durchaus zwei verschiedene Arten zu sehen sein.
Dem Schleimpilz werde ich eventuell heute Abend noch einen Besuch abstatten, wenn ich das zeitlich hinbekomme. Mal schauen, was sich da in der Zwischenzeit getan hat.Zu j): Ich habe die Dinger zwar nicht angepackt, aber so rein von der Erscheinung her wirkten sie wabbelig. Libertella scheint mir da eher trocken zu sein? Das Substrat waren tote Laubhölzer, mit hoher Wahrscheinlichkeit Buche, ansonsten evtl. auch Erle/Esche (ich hatte da nicht wirklich drauf geachtet, weil mich die blutroten Tränen so fasziniert haben, aber das sind hier im Stadtwald die gängigen Gehölze). Damit ist bei l) dann auch der Phlebiopsis gigantea wohl raus, denn Nadelholz gibt es hier (fast) gar nicht im Wald.
Rotfuß: Ich bevorzuge die wissenschaftlichen Namen, weil die einfach eindeutiger sind. Man denke nur an die zig verschiedenen lokalen Bezeichnungen für Pfifferlinge und Maronen. Im Normalfall sollte es aber auch recht einfach sein, einen deutschen Namen zu den von mir benutzten wissenschaftlichen Namen zu finden: Einfach den Namen markieren, rechte Maustaste drücken und (im Firefox) auf Wikipedia/Google-Suche klicken.
Björn
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Nach dem es heute Vormittag hier in Duisburg zweimal heftige Gewitterschauer gab, mußte ich heute Nachmittag natürlich direkt in den Wald (NSG Hangquellen an der Tannenstraße in Mülheim an der Ruhr) und nachschauen, was sich da so getan hat. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Insbesondere die Seitlinge schießen hier momentan aus quasi jeder Buche.
a) Pleurotus sp. Der Geruch war eventuell ganz leicht anisartig, aber ansonsten schon eher neutral-pilzartig. Geschmack war auch unauffällig neutral. Gefunden auf diversen Buchen. Bei den beiden letzten Bildern sieht man übrigens rechts unten vor dem dunklen Hintergrund schön, wie er aussport.
Tannenstraße-0005.jpg
Tannenstraße-0006.jpgc) Ich vermute mal, daß das ein Schleimpilz (Enteridium lycoperdon) ist. Oder ein Alien

d) Ich tippe auf Tremella mesenterica
f) Auch sein Seitling? Wuchs an einer noch lebenden Esche.
h) Hypoxylon multiforme auf Birke
o) Ich tippe auf Trametes versicolor
Björn
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Hallo Björn,die tollen Stemonitis habe ich schon bei Facebook bewundert. Gerade die Fotos mit den Guttationstropfen (?) sind ein Augenschmaus!

Wenn du Namen zu Schleimern haben möchtest (jetzt oder in Zukunft), die sich nicht makroskopisch bestimmen lassen, kannst du sie übrigens ruhig sammeln und sie mir, wenn du mal wieder zu einer APR-Exkursion kommst, mitbringen.

LG, Jan-Arne
Danke für das Angebot, da komme ich in Zukunft sicher gerne mal drauf zurück. Wie bewahrt man so Schleimpilze, die noch nicht ganz reif sind, am besten auf?
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Vielen Dank für die zalhreichen Antworten, insbesondere Pablo für H. rubiginosa und P. punctatus/ferruginosus und Peter und Jan-Arne für die Eutypa. Was den Baum angeht, stimme ich abeja zu, daß das definitiv kein Faulbaum ist, da wären mir nämlich tatsächlich Blüten oder Blütenreste aufgefallen. Wenn ich noch mal Rindenzeugs finde (und das mache ich ja doch relativ häufig), werde ich versuchen etwas für dich, Mario, und dein Mikroskop einzusammeln.
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Hier ein paar Bilder von meiner Exkursion in die Ohligser und Hildener Heide in Solingen/Hilden, NRW vom 25.5.2017.
b) Rindengedöns auf toter Kiefer
c) Noch mehr Rindengedöns, diesmal auf einem lebenden, mir unbekannten Baum, siehe Foto
d) Ist das Psathyrella candolleana?
f) Braune Kruste auf entrindeter Eiche
g) Eine Kohlenbeere? Gefunden auf unbekanntem Laubholz (Erle/Buche?)
i) Weiße Becherchen , die im Matsch auf totem Holz wuchsen.
k) Suillus sp. Ich habe im ersten Moment an S. grevillei gedacht, konnte dort in der Nähe aber auf die Schnelle keine Lärche erspähen.
Björn
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Hi,bei Schleierlingen ist es aufgrund der vielen Arten wichtig, dass man mit einem gescheiten Schlüssel arbeitet. Der einzige gescheite Cortinarien-Schlüssel ist derzeit nur in der Funga Nordica zu finden. So aus der kalten raus ist das immer schwierig, zumal du ja eine Dermocybe gefunden hast. Die sind etwas tricky in der Bestimmung, weil es da teilweise wirklich auf Farbnuancen ankommt, bzw. die Deutung der Beschreibung der Farbnuancen im Scglüssel.

Wenn du dich in die Cortinarien einarbeiten willst, kann ich dich nur dazu ermuntern. Allerdings brauchst du da neben der Funga Nordica einiges an Literatur...
l.g.
StefanIch glaube, daß ich mir für den Anfang erstmal etwas einfacheres als Cortinarien suche

LG Björn
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Danke an Ralf und Pablo für die Erklärungen. Ich habe die Mallocybe und den Stielporling entsprechend upgedated

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Hallo Björn,willkommen im Forum. Sehr schöne Bilder, die du uns da zeigst.
Ich glaube, bei Pleurotus ostreatus (Austernseitling) kannst du das Fragezeichen löschen. Ich erkenne nichts, was dagegen spräche.Liebe Grüße
RotfüßchenDanke. Das Fragezeichen beim Pleurotus ist dann weg

Herzlich Willkommen Björn,eine schöne Tour. Danke furs Zeigen.
Besonders angetan bin ich von I) Cortinarius uliginosus ... ich meine, den hätte ich auch schon mal gefunden... hat den Fund schon einer der Experten bestätigt (nicht dass an Dir zweifeln würde, aber Absicherung ist immer besser
)? Oder geht das bei diesem wieder nur mit Sporenfarbe und/oder Mikro?Der Cortinarius habe ich ja nicht selber bestimmt, von daher kann ich da leider wenig selber zusagen. Außer daß ich gehört habe, daß Cortinarien an sich wohl eher schwierig zu bestimmen sind. Aber wie sich das im Detail äußert und ob man da Mikro und Sporenfarbe braucht, weiß ich leider nicht.
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Hallo.Ui, noch ein Björn?
Dann mal willkommen im Forum. Schöne Bilder hast du mitgebracht zum Einstand, und vor allem eine schöne Auswahl an Arten.
Der Schleierling ist besonders schick, nur bestimmungstechnisch muss ich mich da bedeckt halten. In dem bereich kenne ich zu wenig Arten...Stielporling "g" müsste ein Winterporling sein. Für den >Weitlöchrigen< wären die Poren zu klein, zu wenig gestreckt und der Hutrand zu unwimperig.
LG, Pablo.
Ein Björn kommt selten allein

Danke für die Bestimmung des Stielporlings g).
Den Cortinarius habe ich auch nicht selber bestimmt, das kam aus einer Pilzgruppe bei Facebook. Wenn es der C. uliginosus tatsächlich ist, wäre das ja sogar etwas recht seltenes.
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Hallo Björn,
herzlich willkommen auch hier im Forum
Dann bist du also endgültig bei den völlig bekloppten angekommen
Ich freue mich hier, wie auf FB über deine grandiosen Bilder.
Jetzt fehlt nur noch ein Mikroskop und etwas Chemie

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Hier ein paar Bilder von meiner Exkursion in das NSG Hangquellen an der Tannenstrasse in Mülheim an der Ruhr vom 20.5.2017
a) Schizophyllum commune
b) Stereum hirsutum
c) Kretzschmaria deusta
d) Pleurotus ostreatus
e) Wahrscheinlich Rhopographus filicinus
f) Pycnoporus cinnabarinus
g) Stielporling, aber welcher?
h) Polyporus tuberaster
i) ???
j) Hypoxylon multiforme
Hangquellen-0069.jpg
k) ???
l) Cortinarius uliginosus?
