Beiträge von Austernseitling

    Lieber Frank

    Ich bin - was Schönköpfe betrifft - absoluter Laie. Aber wenn ich Calocybe ionides nach Fotos google, sehen die irgendwie anders aus wie deine, insbesondere die Lamellen. Ganz selten sind die Fruchtkörper etwas stämmiger wie jene von Andy. Ich glaube deswegen eher an eine sterile Cortinarie. Aber da gibt es hier deutlich bewandertere Expert:innen.


    Ein prächtiger Pilz ist es allemal, den du uns hier präsentiert hast! Danke:-)


    LG Andreas

    Lieber Peter

    Unmöglich ist deine Vermutung nicht, doch wir sehen viel zu wenig auf deinen Fotos: Hut, Röhren, Stiel von nahem fotografieren! Und am besten noch ein Längsschnitt quer durch Hut, Stiel inkl. Basis.

    Sonst ists höchstens ein Rätsel - mit hoher Fehlerquote!

    LG Andreas

    Der Fenchelporling soll nach meiner Literatur an Fichten oder Kiefern wachsen. Daher würde ich den ausschließen wollen.

    Wenn der Fenchelporling etwa so ausschaut wie der Pilz auf deinen Bildern, ist er v.a. deutlich grösser wie was du uns beschreibst!


    Schon gut, geht mir genau gleich: Wenn einen plötzlich was anspringt, vergisst man das "ganze Programm" gern mal:-)

    Was mich allerdings verwundert, dass die auch einen Mandarin/Zitrusduft im Stiel haben. Sehr seltsam.

    Hallo Jonas

    Genau das steht in einem meiner Pilzbücher zu H. eburneus und discoxanthus! Ich hab das noch nie wahrgenommen.

    Und: Waren die Schnecklinge lecker? Also bei uns gelten die nicht als Speisepilze, so viel ich weiss.

    LG Andreas

    Hallo Uwe

    Ich hatte den letztes Jahr auch mitten in Buchen. Habe dann gelesen, dass er auf Lärchennadeln wächst und bin nachschauen gegangen. Tatsächlich gab es etwas entfernt nebst vielen Buchen eine Lärche. Und tatsächlich gediehen die Dottergelben Spatelinge auf den ganz wenigen Lärchennadeln, die sich unter dem Buchenlaub versteckten.

    LG Andreas

    Hallo zusammen

    Ich finde das eine spannende Diskussion. Auch ich denke, dass der verfügbare Lebensraum das entscheidende Kriterium ist, ob sich eine Pilzart ausbreitet oder nicht, obwohl auch ich bei Fruchtkörpern von seltenen Pilzen darauf achte, sie wieder an einem geeigneten Ort freizulassen, nachdem ich sie bestimmt habe. Doch: Im Gegensatz zu gewissen Tieren oder Pflanzen schaffen es Pilzsporen mit dem Wind ja eigentlich überallhin und sollten so in der Lage sein, neue potentielle Habitate zu besiedeln. Und doch sind wir uns alle immer ganz einig hier im Forum, in Büchern, im Pilzverein, dass es enorm wichtig sei, Pilzabfälle oder nur zu Übungszwecken entnommene Fruchtkörper stets wieder in den Wald (oder ein anderes geeignetes Habitat) zurückzubringen und nicht einfach zu kompostieren oder in den Müll zu werfen! Speziell gegenüber Anfänger:innen betonen wir das immer wieder. Versteht mich nicht falsch: Rein vom erzieherischen Achtsamkeits-Gedanken her finde ich das absolut richtig. Und doch glaube ich, uns hier ein bisschen auf einem irrationalen Bein erwischt zu haben;-)

    LG Andreas

    Ich werde alle Pilze in den Wald bringen.

    Danke!

    Weisst du, Donja, wir helfen ja gerne. Aber wenn wir solche Anfragen sehen, bekommen wir es etwas mit der Angst zu tun: Isst die die Pilze nun gleich, wenn ich eine essbare Art benenne? Und wenn da 10 Rotfüsse liegen, fällt es mir einfach eher schwer zu glauben, dass die nur mal zum Bestimmen mitgenommen wurden... dafür reicht ein knackiger, frischer und ein älteres Exemplar.

    Einfach ignorieren möchte ich Anfänger:innen aber auch nicht. Eine weitere Gefahr ist, dass wenn die wahren Experten (zu denen gehöre ich nicht) solche Anfragen ignorieren, dann antwortet früher oder später jemand, der stolz zum ersten Mal helfen konnte, aber vielleicht nichts schreibt zu möglichen Gefahren und dass ein Pilz nie 100%ig bestimmt werden kann mit einem Foto - geschweigen denn, ob er in einem Zustand ist, wo er noch gebraten werden sollte.

    Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

    LG Andreas

    Hübsch, das bescheidene Büschel!


    Ein wenig frischer, aber ganz was ähnliches sprang mir gestern im Spazierwäldchen an einem Buchenstrunk und den daneben legenden Ästen in die Augen:







    Wunderschön und inklusive Rhizomorphen!


    Habe mich nie genauen mit den Hallimaschen beschäftigt: Sind das jetzt auch Honiggelbe? Gelb sind sie ja allemal;-)


    LG Andreas

    Hallo Donja

    Willkommen im Forum!

    Schön, hast du Spass beim Pilze sammeln. Bitte gehe mit deinen Pilzen jedoch zu einem PSV Pilzsachverständigen. Es wirkt, als möchtest du die Pilze essen. Eine solche Freigabe kann dir nur ein PSV live vor Ort geben. Nur so viel: Es hat zu alte Pilze und auch giftige unter deinen Exemplaren - soweit ich das aufgrund der ungenauen Fotos sehe.

    Lies dir doch bitte die verschiedenen Sachen durch, die du im Forum beachten solltest.

    LG Andreas

    Liebe Sabine

    Ich finde die Diskussion hier ziemlich lehrreich und interessant. Ich gehe mit dir einig, ein Beitrag ging zu weit (=Elternbashing), wurde erstaunlicherweise noch einige Male gelikt, aber in meinen Augen ging die Diskussion darauf doch total in eine gute, differenzierte Richtung. Ich habe das Gefühl, es wird äusserst sachlich diskutiert. Verstehe ich etwas nicht? Es ist durchaus normal, dass sich ein Thema etwas weitet. Ich finde das völlig okay.

    LG Andreas

    Hallo Jörg,

    kannst du mir den Namen des Buches und den Namen des Autors nennen, in dem steht, dass es sich bei der Laubwald-Rotkape um Leccinum aurantiacum handelt? Bitte füge keine Meinungen aus dem Forum ein, sondern nur den Namen des Buches.

    Über Freunde habe ich Zugriff auf viele verschiedene Bücher, weshalb mich das Buch, in dem Rotkapa beschrieben wird, interessiert.

    Hallo Beli

    Ich bin nicht Jörg, aber das steht in allen neuen Büchern, soviel ich weiss.

    zum Beispiel hier:

    - Pilze Mitteleuropas (Winkler/Keller)

    - Das grosse Kosmos Handbuch Pilze (Gminder/Karasch)


    Das Problem mag sein, dass eine Zeit lang Verwirrung herrschte, wie jetzt welche Rotkappe genannt werden soll.


    LG Andreas

    Hey Konstantin

    Danke fürs Berichten und die schönen Bilder. Füge die Bilder doch jeweils gleich noch in den Text ein, nummeriere sie und schreibe dazu, was du dazu sagen möchtest. So verstehen dann auch alle, was Braunkappen sind, und können dir z.B. sagen, "bei Nr. 9 denke ich eher an einen ...".


    LG Andreas

    Hallo Frank

    Also meine beiden Funde waren auf Nadelholz. Ich habe jedoch verschiedentlich gelesen, dass sowohl Bär als auch Biber beides können und das eben nicht so klar zu trennen sei.

    LG Andreas

    Danke, Andy, für den Input. Genau, das ist wohl die klassische Methode - wenn ein Mikro vorhanden ist - um Ursinus festzumachen. Gemäss dem erwähnten Michael Kuo müsste es nach der beschriebenen Methode möglich sein, die Bestimmung auch ohne Mikro zu machen. Wenn du wieder einmal einen Zähling findest, CH-Andy , wärs interessant, die Mikromethode und die Kuo-Methode einander gegenüber zustellen!

    LG Andreas

    Hallo Werner

    Danke für deine Antwort. Interessant, nach deinen Worten bin ich mir wieder nicht mehr so sicher, was ich da gefunden habe... Denn extrem scharf war mein Pilz nicht. Da sind sich wohl alle einig: Ursinus ist der schärfere als castoreus. Ich las jetzt an verschiedenen Orten, dass eine rein makroskopische Bestimmung, wie du sie vorschlägst, ziemlich unmöglich sei. Sehe ich das richtig, du beachtest die schwarze Linie und Melzerreaktionen (auch von Sporen) gar nicht?

    Ich werde die Pilze wohl kommendes Wochende nochmals aufsuchen und schauen, wie sie sich entwickeln. Auch den Fundort von Januar behalte ich im Auge. Nimmt mich Wunder! Gegebenenfalls werde ich berichten.

    LG Andreas

    Hallo Jan

    Jetzt verunsicherst du mich. Ich hatte letztes Jahr gelesen (nur wo?), dass dies eine einzige Art sei und es bei mir im Kopf so gespeichert. Winkler/Keller unterscheidet C. violaceus und hercynicus jedoch. In Wikipedia wird eine Arbeit von 2015 angeführt, die darlege, dass die beiden Arten sich genetisch nicht trennen liessen. Auch das Schweizer Pilzkartierungsportal führt sie als eine einzige Art. Vielerorts sonst werden sie jedoch als zwei Arten geführt....

    Weiss jemand was Stichhaltiges?


    LG Andreas

    Hallo Johannes


    Sieht ganz so aus.


    Falls du damit Tee oder etwas Ähnliches machen möchtest, so beachte bitte:

    - Alle Bestimmungshilfen hier im Forum sind ohne Gewähr (geht nicht anders per Foto).

    - Alle deine angefragten Pilze (auch in den anderen Beiträgen) sind ziemlich alt (nicht mehr essbar; eher schwieriger zu bestimmen)

    Bevor du etwas isst:

    -> Lass dich live von einem PSV beraten.

    -> Gehe auf geführte Pilzexkursionen oder in einen Verein oder lass dich von einem Experten im Bekanntenkreis einführen.

    -> Die meisten Vergiftungen passieren durch zu alte Speisepilze.

    -> Frage hier weiterhin Sachen an (gerne auch grad 3-4 Pilze in einem Beitrag, schön durchnummeriert).


    LG Andreas

    Hallo Stefan

    Das ist ja interessant. Gemäss Peterson und Kuo sind sowohl der Biber, als auch der Bär einigermassen scharf im Geschmack. Wie unterscheidet ihr da. Gemäss Peterson dauerts beim Biber glaub etwas länger, bis die Schärfe kommt (wenn ich mich richtig erinnere).

    So wie ich die Expertendiskussion hier im Forum verstanden hab, waren sich die Teilnehmenden schliesslich mehr oder weniger einig, dass die Monografie Petersons vermutlich am gültigsten sei. Ich kann das jedoch nicht beurteilen.

    LG Andreas

    Tja Stefan, manchmal brauchts so eine Unterhaltung hier, um ein allfälliges Bestimmungsproblem zu bemerken. Was führt dich denn hier zu H. discoxanthus? Ich sehe keine Verfärbung am Hutrand.

    In einem anderen Jahr hab ich hier mal ein paar weisse Schnecklinge mit KOH getestet an der Stielbasis und die wurden orangerot (Elfenbeinschneckling), aber natürlich kanns da auch mal noch andere geben. Du hast insofern recht, der Geruch wäre z.B. noch wichtig.

    LG Andreas