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Ah, schön, ein prächtiges Teil, gell!
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Ah, schön, ein prächtiges Teil, gell!
Hallo Andreas, du hast noch einen Tippfehler im Titel. "Pleurotus" müßte es heißen.
ui! ja, tatsächlich. danke, ist korrigiert!
Alles anzeigenAlles anzeigenAlles anzeigenAlles anzeigenHallo,
in dem Thread ist es ja ziemlich ruhig geworden. Daher, mein kurzer Bericht zu einem Pilz, den scheinbar noch niemand hier probiert hat.
Erdigriechender Schleimkopf Cortinarius variecolor aus dem Fichtenwald.
Nach den üblichen Regeln, solo in etwas Fett gebraten und nur mit Salz gewürzt. Ich war gespannt ob der unangenhme Geruch sich auch so im Geschmack wiederspiegelt. Tatsächlich ist dem nicht der Fall. Man kann den Pilz auf jeden Fall essen. Er schmeckt mild und bringt auch gut pilziges Aroma mit. Nur im Nachgang macht sich leicht der erdige Geschmack bemerkbar, den aber scheinbar auch nicht jeder bemerkt. In einem Mischgericht oder stärker gewürzt geht das bestimmt völlig unter. Keinesfalls sollte man ihn als ungenießbar ansehen, wie wohl teilweise propagiert wird.
In die Liste ist er nun auch eingepflegt.![]()
VG ThiemoHallo Thiemo,
warum muss man solche Sachen, welche nicht einmal gut schmecken, unbedingt essen?
Das werde ich wohl nie verstehen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Steffen
Ist doch super, wenn jemand eine Art testet und die Erfahrungen mit uns teilt. Genau dafür ist dieser Thread doch da! Danke Thiemo.
LG Andreas
Hallo Andreas,
entschuldige, aber nein, das muss ich nicht verstehen. Wenn ein Pilz allgemein als geschmacklich wenig attraktiv gilt und deshalb nicht zu den üblichen Speisepilzen gezählt wird, würde ich ihn nicht zur Speise empfehlen. Meine persönliche Vorliebe allein wäre für mich kein ausreichender Grund, von der allgemeinen Bewertung abzuweichen.
Schließlich lesen hier auch Menschen mit, die in der Pilzkunde noch nicht so bewandert sind. Daran sollte man bei Empfehlungen ebenfalls denken.
Viele Grüße,
Steffen
Ich verstehe diesen Thread ganz anders. Siehe erster Eintrag.
LG
Liebe Testköch:innen
Überrascht habe ich hier kürzlich gesehen, dass Amanita strobiliformis von sehr wenigen probiert wurde und dabei nicht mal wirklich gut wegkommt. Dieses Jahr hat der Pilz ein grosses Auftreten (mindestens im Süden/CH), da könnte man hemmungslos testen! Ich fand ihn wirklich sehr fein. Und seine Haptik und Konsistenz bei der Verarbeitung ist grossartig, finde ich.
LG Andreas
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo,
in dem Thread ist es ja ziemlich ruhig geworden. Daher, mein kurzer Bericht zu einem Pilz, den scheinbar noch niemand hier probiert hat.
Erdigriechender Schleimkopf Cortinarius variecolor aus dem Fichtenwald.
Nach den üblichen Regeln, solo in etwas Fett gebraten und nur mit Salz gewürzt. Ich war gespannt ob der unangenhme Geruch sich auch so im Geschmack wiederspiegelt. Tatsächlich ist dem nicht der Fall. Man kann den Pilz auf jeden Fall essen. Er schmeckt mild und bringt auch gut pilziges Aroma mit. Nur im Nachgang macht sich leicht der erdige Geschmack bemerkbar, den aber scheinbar auch nicht jeder bemerkt. In einem Mischgericht oder stärker gewürzt geht das bestimmt völlig unter. Keinesfalls sollte man ihn als ungenießbar ansehen, wie wohl teilweise propagiert wird.
In die Liste ist er nun auch eingepflegt.![]()
VG ThiemoHallo Thiemo,
warum muss man solche Sachen, welche nicht einmal gut schmecken, unbedingt essen?
Das werde ich wohl nie verstehen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Steffen
Ist doch super, wenn jemand eine Art testet und die Erfahrungen mit uns teilt. Genau dafür ist dieser Thread doch da! Danke Thiemo.
LG Andreas
Liebe Pilzmenschen
Ich möchte euch kurz meinen heutigen Erstfund vorstellen.
An einem knapp 1 Meter hohen Stummel einer gefallenen Buche, welcher wieder austreibt, wachsen drei monströse Seitlinge. Tatsächlich, das gibts. Berindeter Seitling, Pleurotus dryinus. Kannte ich nicht.
Die Hutoberfläche ist gefeldert und am Hutrand der jungen Fruchtkörper finden sich Reste des Velum partiale.
Der Stiel ist berindet und etwas gelblich:
Die kleineren Fruchtkörper messen etwa 9 cm im Durchmesser, der grössse gegen 20 cm. In der Schweiz gilt der Pilz als potentiell gefährdet.
Der Berindete Seitling wäre essbar, ist jedoch zäh. Pilzpulver wird empfohlen. Ich hab sie stehen gelassen.
Was mir erst jetzt ins Auge springt; da kommt ja noch ein vierter Fruchtkörper nach (unten im letzten Bild). Offenbar wäre es durchaus typisch, dass die Art nur einen Fruchtkörper bildet.
Ich hoffe, der Pilz gefällt euch:-)
LG Andreas
Ja, das ist er. In alt.
Hallo Dani
Ja, das ist er. Wenn du gut schaust, wirst du vermutlich feststellen, dass er aus den Lärchennadeln raus wächst:-)
LG Andreas
irgendwie erinnert mich dein Fund an Buglossoporus quercinus, auch wenn ich diese Art selber noch nie gesehen habe. Das Wachstum an einer sehr alten Eiche würde ja zu dieser Art passen.
Hallo Björn
Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein! Auf den Fotos, die ich von der Eichenzunge finde, ist die jedoch allgemein ziemlich rotorange gefärbt.
Aber ich lese für die Eichenzunge etwas von Röten/Bräunen bei Verletzung.
Hallo Sabine
Das sieht in der Tat nicht danach aus. Muss ich mal ausprobieren. An einen Riesenporling mag ich nicht glauben... obwohl ... rundherum sind die grad am fruktifizieren...
Ich halte euch auf dem Laufenden.
LG Andreas
Liebe Pilzmenschen
Ich berichte euch von meiner gestrigen Pilzwanderung in einem meiner Lieblingsgebiete (unabhängig von den Pilzen) eine gute Stunde weg von meinem Zuhause. Ich war zwischen 1000 und 1500 m Höhe unterwegs.
Unterhalb 1250 m gabs keine Myorrhizapilze. Ausgetrocknet - auch entlang der Bäche. Teilweise noch fette komplett überständige Steinpilze am Waldrand von vor einer Woche. An einem feuchten Platz standen immerhin diese da:
An einem vermuteten Weisstannenstrunk leuchtete mir der Neomycet Pycnoporellus fulgens entgegen:
Auf einer Moorwiese mit Fichten gabs wie erwartet meine ersten Fliegenpilze dieser Saison und einen einzigen jungen Steinpilz.
Sonst gar nichts. Da wuchern sonst allerlei Pilze.
Wie in der Ebene spriessen auch in den Voralpen derzeit die Nördlichen Schwammporlinge, Cimacozystis borealis prächtig aus den Nadeholzstrünken:
In einem sehr feuchten, kleinen Fichtenforst auf 1300 m stehen bereits einige Schleierlinge bereit:
Höchstwahrscheinlich Cortinarius variecolor.
Und noch ein seltenerer, der sich makroskopisch jedoch nich festmachen lässt. Vielleicht Cortinarius balteatoalbus oder C. patibilis:
Auf dem wunderschönen Weg durch einen lichten Wald mit Birken, Fichten, Espen, Weiden und Vogelbeeren wurde ich nett begrüsst und ins Innere gelockt von dieser Rotkappe:
Espenrotkappe, Leccinum leucopodium
Eine nette Vergesellschaftung gabs da:
Fliegenpilz, Pefferröhrling und Rotkappe!
Wie an meinem Espenrotkappenplatz in Stadtnähe war auch hier Hochbetrieb:
Die haben das beste Jahr seit ich denken kann!
Von wegen "in der Stielbasis oft blaugrün verfärbend"! Überall! Hab ich noch nie so gesehen.
Auf über 1450 m ist dann endlich richtig was los. Am Wegrand stehen Flockis, Schönfüsse, erste Maronen und Täublinge. Einen selsamen, auffälligen Täubling hab ich versucht zu bestimmen:
Ich lande mit dem crèmeweissen Sporenpulver (IIa), der wachsigen Huthaut, die sich kaum abziehen lässt und dem auffälligen Bräunen in Stiel und Lamellen bei Russula viscida, dem Lederstiel-Täubling bei Weisstanne. Seltsam muten für mich die Guttationstropfen unter dem Hut an. Sagt das jemandem was?
Im moosigen Fichten-Weisstannenwald finden sich nun einige junge Steinpilze neben vielen alten, gammligen.
Man geht derzeit besser über 1400 m, wenn man richtig Pilze finden möchte. Eigentlich wusste ich das, aber ich wollte halt mal sehen:-) Weiter unten müssens Feuchtgebiete sein.
Es war wunderschön, aber in anderen Jahren war viel mehr los im Gebiet. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Korrekturen oder Alternativideen sind herzlich willkommen!
LG Andreas
Hallo Don Fellone
Zur Info für dich: Das Netz ist überdeutlich zu erkennen und grobmaschig. Vor deinen Berührungen war es nur als Struktur zu erkennen und jetzt auch farblich.
LG Andreas
Liebe Pilzmenschen
Letzte Woche habe ich ein sehr komischen Röhrling gefunden. Der Standort war in einem sehr feuchten Auenwald, der von kleinen Bächlein durchflossen wird. Kalkboden. 500 m.ü. M., Schweizer Mittelland. Wenige Meter daneben stehen viele Erlengrüblinge. Es gibt aber nicht nur Schwarzerlen, sondern auch Eschen, Fichten, Buchen und Eichen in der Nähe. Der Pilz hat einen komplett gelben Stiel mit Netz, alles blaut schnell stark.
Frisch angekratzt:
Schnittbild nach wenigen Sekunden:
Schnittbild nach ca. 40 Sekunden:
Schnittbild einer ähmlich grossen Netzhexe:
Zuerst dachte ich, es sei etwas sehr Spezielles. Ein Imperator torosus kann es nicht sein, da der Pilz einen roten Röhrenboden hat.
Dann war ich mir nicht sicher, ob es nicht einfach eine ausserordentlich gelbe Netzhexe ist. Die vielen Netzhexen in der weitern Umgebung sehen aber einheitlich und ziemlich anders aus. Hier ein Vergleich:
Unter Umständen könnte ich mir Suillellus luridus fm. primulicolor vorstellen, nachdem ich diesen Thread gelesen habe: Imperator ? torosus ? Mediterranraum
Aber eigentlich kann es ja keine Netzhexe sein, da der Pilz madenfrei ist!!
Mich würde sehr interessieren, was die Expert:innen dazu meinen. Vielen Dannk für eire Inputs schon im Voraus.
LG Andreas
Super Andy, ganz herzlichen Dank für die Knochenarbeit!
LG Andreas
Danke euch - ja, den meisten hier macht der natürlich keine Schwierigkeiten, aber in Puncto Röhrlinge bin ich immer noch am Anfang.
Ich kann mir die verschiedenen Schnittverfärbungen und typischen Hut- und Stieleigenschaften und -Farben einfach nicht merken...
![]()
Ja, ich hab grösstes Verständnis. Das geht mir manchmal auch so. Ich wollte mit meinen Worten nur sagen, dass du in diesem Fall nicht unbedingt die Meinungen der grossen Röhrlingsexperten abwarten musst. War etwas ungeschickt formuliert. Ich wollte keinesfalls damit audrücken, dass man das einach wissen müsse!
Liebe Grüni
Es würde mich sehr erstaunen, wenn jemand den nicht als WuBi taxieren würde hier. Wegrand und Zeitpunkt stimmen auch!
LG Andreas
Hallo Rainer
In meinen Augen müsste das ein Erlengrübling sein. Bei grösseren Exemplaren sind die Röhren halt etwas weiter. Habitus, Hutoberfläche, starkes Blauen, Standort und v.a. die herablaufenden Röhren passen.
LG Andreas
Alles anzeigenDanke für eure Feedbacks!
Zu den Stummelfüsschen/Ohrförmigen Seitlingen: Ich habe von zwei Exemplaren versucht Sporenpulverabdrucke zu machen. Es kam sehr wenig... aber was kam, war weisslich. Gallertartig und gummiartig dehnbar sind die Exemplare auch nicht. Das spräche für Ohrförmige Seitlinge.
Ich versuche gelegentlich, noch einen besseren Sporenpulverabdruck hinzubekommen.
Das sind die zwei Hauptkriterien fürs Auseinanderhalten, oder? Falls man das aufgrund der Lamellen tun könnte: Oben stehen ja mittlerweile Detailfotos.
Merci für alle weiteren Hinweise!
LG Andreas
Tja, ihr hattet wohl recht - wie meistens:
Das ist wohl eher braun als weiss:-)
Stummelfüsschen also.
Ich muss dringend lernen, was mit "gallertartig und gummiartig" in Bezug auf Stummelfüsschen gemeint ist. Die Begriffe sind mir ja eigentlich klar, passen nach meinem Tastsinn jedoch nicht auf diese Pilze...
LG Andreas
Nicht jeder hat unbeschränkten Tiefkühlplatz!
Trocknen funktioniert super bei der Glucke, sicher auch nach der geschilderten Behandlung. (Du kochst die Glucke ja nicht, sonder wäschst sie einfach mit heissem Wasser, oder?)
LG Andreas
Es gibt doch bestimmt jemand in deinem Verein der/die die Möglichkeit besitzt hier mal zu Mikroskopieren?
Leider nein, Andy. Wir sind eher so ein Quartierverein:-) Ich habe durchaus sehr losen Kontakt zu Leuten, die das können, aber nicht so, dass ich mich getraue, denen einfach so etwas zum Mikroskopieren zuzuschieben. Und auch ich selbst bin eher vom Naturell, dass ich alles Mögliche verstehen möchte, die Zusammenhänge sehen und vermitteln will, doch die vertiefte Spezialisierung muss ich anderen überlassen, das ist nicht meins. Gerne diene ich der Wissenschaft zu, aber nur bis zu dem Grad, wo ich es gerne und gut kann.
Ich bin mir jedoch auch nicht sicher, wie einfach die Unterscheidung der Cystoagaricus-Arten auf mikroskopischer Ebene ist, wenn ich das so überfliege. Trocknen tu ich den Fruchtkörper mal. Du darfst dich sehr gerne daran versuchen, wenn du möchtest:-)
Liebe Gruess
Andreas
Alles anzeigen... Die Art Psathyrella populina / Cystoagaricus lepidotoides / Cystoagaricus silvestris / Psathyrella silvestris sollte passen. Diesen Mürbling konnte ich mir aufgrund der Beschreibung ohne Foto im Winkler/Keller nicht vorstellen.
Das Sporenpulver ist braun-schwarz. Auf welchem Holz der Pilz wächst, kann ich unmöglich sagen, da es offensichtlich in der Erde vergraben ist.
Interessant finde ich, dass meine Recherchen dazu ziemlich unterschiedliche Bilder hervorbringen:
- Aufgrund von Pilzverein Region Baden hätte ich gesagt, dass es wohl nicht diese, sondern eine ziemlich ähnliche Art ist. Es fehlt vollständig das bei meinen Fruchtkörpern auffällige Gelb.
- Ebenso aufgrund von Interhias. Da gefallen mir auch die schmächtigen Stiele nicht, die nicht hohl sind.
- Diverse andern Internetquellen sind dann wieder etwas näher an meinen Pilzen: Nahuby, Pharmanatur.
- Sehr gut passen die Bilder und Beschreibungen von Pilze Sibiriens (Eine sehr tolle Homepage mit dem Internetkürzel der Sowjetunion! Was es nicht alles gibt…)
Überall wird erwähnt, dass die Art selten sei. Ich frage mich jedoch, ob wirklich alle Homepages die gleiche Art zeigen unter diesem offenbar stark in Veränderung begriffenen Pilznamen. In der Schweiz ist die Art immerhin bereits 92mal kartiert (und im Verbreitungsatlas sieht das Bild meinem Pilz sehr ähnlich).
...
PS: Interessant sind auch die deutschen Namen des Pilzes:
- Schwarzgestreifter Faserling oder Mürbling (passt überhaupt nicht zu meinen Pilzen)
- Sternschuppiger Mürbling
- Pappel-Faserling
Jetzt muss ich meine ausgiebige Recherche selbst noch einmal auf den Kopf stellen! Ich habe es ja eigentlich geahnt (siehe fett gedruckte Textstellen im Zitat): Das sind seit 2022 zwei (mindestens) Arten, nur ist es noch fast nirgends - auch nicht beim Kartierungsportal der WSL in der Schweiz.
In der Mycologia Bavarica steht alles schön geschrieben.
Kurz: Es gibt die Art Cystoagaricus lepidotoides, den Sternschuppigen Mürbling. Und es gibt Cystoagaricus populinus, den Schwarzgestreiften Mürbling. Und: Psathyrella silvestris ist ein Nomen ambiguus und sollte vermieden werden. Bis vor Kurzem (oder auch heute noch) wurde jedoch alles fleissig vermischt unter all den vielen Namen.
Und das nimmt mich jetzt wunder: Geht ihr mit mir mit, dass ich hier Cystoagaricus lepidotoides, den Sternschuppigen Mürbling gefunden habe?
Merci und liebe Grüsse
Andreas
Der Gedanke an *Bjerkandera* kam mir, weil dein Pilz eine starke Ähnlichkeit mit dem *Bjerkandera*-Exemplar aufweist
Oh..., für mich hat das so spontan fast keine Ähnlichkeit:-) Aber vielleicht hast du ja völlig recht, ich hab da echt keine Erfahrung. Ich frage mich aber, ob dieser Pilz überhaupt an so einem dünnen Ästchen wächst. Danke dir auf jeden Fall!!
Ich persönlich habe ja eher meine Probleme den Sklerotienporling nicht mit dem Wabenporling zu verwechseln.. Habt ihr diesbezüglich einen Tipp für mich?
Danke im Voraus
Der Wabenporling ist meist winzig klein: 2-5cm Durchmesser und ich finde den an sehr dünnen Ästchen (1-3cm Durchmesser). Für seine Grösse wirken die Poren dann schon sehr gross. Ich würde behaupten, bei einem Sklerotienporling in der Grösse sind sie deutlich kleiner. Der Stiel ist oft kaum vorhanden beim Wabenporling (kann aber offenbar bis 4cm lang werden - also ich sah noch nie einen mit mehr als 0,5cm).
Oh, was ich da für eine Diskussion ausgelöst habe!
Also das mit dem Ast auf dem Boden vs. Stamm/Stubben ist wahrscheinlich schon recht gut, um sie AUCH JUNG zu erkennen. Danke!
die Ausprägung der Poren und vor allem der Hutschuppung
Wie unterscheiden die Poren sich ganz konkret, Stefan? Im Dörfelt/Ruske sieht das für mich ziemlich ähnlich aus.
Ich habe auch das Gefühl, dass ich die Schuppung irgendwie auseinanderhalten kann. Aber mehr so nach Gefühl - und ich werde mir immer unsicherer dabei. Was ist denn die konkrete Unterscheidung anhand der Schuppen bei JUNGEN Fruchtkörpern? Bei Dörfelt/Ruske finde ich sowohl verbal als auch fotografisch nicht sooo klare Verschiedenheiten darin.
Wenn die Schuppigen Porlinge sehr kräftig wachsen, ist der Fall ja klar. Und wenn sie so "terrassiert" daherkommen auch. Ich möchte hier einfach mal Sicherheit gewinnen, drum frage ich so penetrant:-)
LG Andreas
