Beiträge von Maria

    Vielen Dank Uwe.


    Wahrscheinlich werde ich dann irgendwann wieder einmal anfragen wenn ich mir denke, dass der jetzt aber irgendwie grünlicher ist oder vielleicht doch nicht so grün oder ...


    Es ist und bleibt spannend und jetzt mache ich mich an meine heutigen Funde - da waren vielleicht tolle KOH-Rektionen dabei

    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Uwe.


    Den C. citrinus hatte ich mir auch angesehen aber wenn ich dies alles richtig verstanden hatte, dann passt da auch die KOH-Reaktion nicht wirklich oder?. Bin ich froh, dass ich mir das "Zeug" endlich beschafft habe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    als ich diese Pilze gestern fand dachte ich an alles mögliche, u. a. Träuschlinge, ich schloss aber auch Cortinarien nicht aus, eigentlich hatte und habe ich keinen Plan um welche Pilze es sich handeln könnte. Jedenfalls versuchte ich zuhause herauszubekommen was dies ist. Hängen geblieben bin ich dann doch bei den Träuschlingen aber ob dies stimmt? Und wenn ja welche sind dies?

    Funddaten: 26.10.2019, Altmühltal, Wacholder-Trockenrasen-Hang Südlage, Dort standen vereinzelt nur Kiefern und eben Wacholder und diese hier standen bei einer Kiefer.

    Hutdurchmesser: ca. 2,5 cm. Stiellänge ca. 5 cm. Huthaut sehr leicht komplett abziehbar. Kein Geruch, probiert habe ich erst einmal nicht.
    Alle Pilze wiesen fleckenweise zum Rand hin eine deutliche blaugrün-Färbung auf der Huthaut auf. Fleisch im Hut weiß, Koh-Reaktion grün. Fleisch im Stiel von Anfang an grün.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    P1480746.JPG

    Hallo Ihr Lieben,


    auch wenn ich in letzter Zeit keine Cortinarien-Anfragen mehr machte, bedeutet dies nicht, dass ich nicht versuche meine Funde zu bestimmen bzw mich damit zu beschäftigen. Jedenfalls als ich gestern diese Pilze fand dachte ich sofort: Fulvi, den hatte ich schon einmal, wie war der Name jetzt noch einmal, da gab es zwei sehr ähnliche ... Zuhause habe ich dann noch einmal geschlüsselt und ich denke dies ist der C. splendens. Stimmt dies?


    Funddaten: 26.10.2019, Altmühltal, reiner Laubwald mit fast ausschließlich Rotbuchen. Größe: Hutdurchmesser ca. 5 cm, Stiellänge ca 6,5 cm. Kein Geruch, probiert habe ich in diesem Fall nicht. KOH-Reaktion überall rotbräunlich.


    Vielen Dank bereits im voraus.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    es gibt so Tage, da klappt einfach rein gar nichts. Gestern fand ich in einem alten Steinbruch flächendeckend Saftlinge. Man konnte beinahe nicht laufen. Jedenfalls meinte ich gestern vor Ort, dass es sich rein optisch um vielleicht drei verschiedene Saftlinge handeln könnte. Ich nahm verschiedene Exemplare mit um sie zu Hause besser einordnen zu können. Und nun habe ich das Problem, dass ich die jeweiligen Pilze nicht mehr wirklich den jeweiligen Fotos zuordnen kann - so was Blödes aber auch!


    Meine Frage ist daher eher allgemeiner Natur, inwieweit man in der H. conica Gruppe überhaupt makroskopisch weiter kommen kann. Und ob man anhand der Fotos evtl. doch etwas sagen kann. Auch wegen der Größe der Pilze - kann es sein, dass diese aufgrund des Standortes so klein sind oder kann man in diesem Fall aus der Größe andere Rückschlüsse oder aber eben keine ziehen?


    Funddaten: 25.10.2019, Altmühltal, alter Steinbruch mit einer kaum vorhandenen sehr dünnen Erd?-Schicht auf den Felsen. Sehr magerer Standort. Viele der Pflanzen sind wesentlich kleiner als üblich wie ich im Laufe der letzten zwei Jahre beobachten konnte.
    80 % der Pilze waren sowohl am Hut als auch an den Stielen schleimig, bei den restlichen 20 % (bis auf Pilz 1) war der Hut schleimig und beim Stiel hatte ich den Verdacht, dass der auch schleimig sein könnte. Bei vielen Pilzen sah man sofort, dass sie schwärzen, bei den anderen war es dann, bis auf Pilz 1, zuhause ersichtlich.
    Die Größe der aufgeschirmten Pilze liegt zwischen 0,5 cm und 2 cm Hutdurchmesser und 1,5 bis 4 cm Stiellänge.


    Da ich gerade versuche bei den Saftlingen etwas mehr zu verstehen, wäre ich Euch sehr dankbar.


    Liebe Grüße


    Maria



    Pilz 1, der einzige bei dem ich Foto und Pilz sicher zusammenbrachte.
    Allerdings bin ich jetzt und mittlerweile, nachdem ich die Schlüssel mehrfach rauf und runter gelesen habe, derart konfus, dass ich mir nicht einmal mehr sicher bin, in welche Gruppe der gehört, aber ich denke nicht in die Conica-Gruppe.
    Größe: Hutdurchmesser ca 1,8 cm, Stiellänge ca. 3,8 cm, Hut trocken, Stiel eher leicht schmierig, Geschmack sehr bitter, Geruch nicht feststellbar, ein schwärzen war nicht wirklich feststellbar gewesen.






    Pilz 2

    H. conica ....




    Pilz 3

    Hier vermute ich welcher der vor mir liegenden Pilze dies sein könnte. Jedenfalls dachte ich vor Ort ja eigentlich nicht an die schwärzende Gruppe aber bis ich zu Hause war, war auch dieser hier leicht angeschwärzt vielleicht ging aber hier aufgrund der Größe der Trocknungsprozess nur schneller denn die Lamellen sind auch jetzt noch nicht schwarz. Falls ich richtig liege hat dieser Pilz folgende Größe: Hutdurchmesser 0,6 - 0,7 cm, Stiellänge ca. 1,7 cm.




    Pilz 4




    Pilz 5

    Der selbe wie Pilz 4?




    Pilz 6

    Hallo Ihr,


    ein interessantes Thema. Zu den Pilzen kann ich nichts sagen, ich denke allerdings, dass man dies abwarten muss. Es hat immer Jahre mit einem sehr hohen Pilzwachstum gegeben und es gibt zudem anscheinend auch Pilze die nur alle paar Jahre so wirklich massenhaft wachsen und dann ein paar Jahre eher verhalten.


    Was mir allerdings auffällt, und nicht nur mir, ist das "Verhalten" der Pflanzen und vielleicht kann man da auch Rückschlüsse ziehen. So viele Frühjahrsblüher und Frühsommerblüher die im Spätsommer und Herbst noch einmal durchstarten wie in diesem Jahr habe ich noch nie erlebt. Es ist normal, dass es bei Frühblühern im Herbst noch einmal vereinzelt Blüten geben kann. In diesem Jahr allerdings blühten und blühen die flächendeckend. Mitte Oktober Waldlichtungen voll mit blühenden Schlüsselblumen, von September bis jetzt ganze Hänge voll mit blühenden Frühlingsenzianen, im September Hänge voll mit blühenden Küchenschellen und jetzt Mitte Oktober eine dritte Welle der blühenden Küchenschellen, im Oktober blühende Sumpfdotterblumen und, und, und.


    Mit Botanikerfreunden habe ich darüber gesprochen. Es wird vermutet, dass nach einem sehr trockenem und heißem Jahr, insbesondere wenn es dann im Folgejahr so weiter geht, und wenn dann bessere Wachstumsbedingungen herrschen, dass dann die Pflanzen noch einmal neu durchstarten um versäumtes nachzuholen. Vielleicht verhält es sich ja bei den Pilzen ähnlich.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Zusammen!

    Ich verstehe es nicht, überall sprießen bei mir Fliegenpilze, ein paar Rotfüßchen, ein paar schöne Rauhfüße und ein paar Maronen. (Neben 100ten anderen Pilzarten)

    Aber ich habe noch keinen einzigen Steinpilz gefunden :gzensiert:, außer im Schwarzwald in Walters Märchenwald.

    Tuppie, mir geht es genau so - der Wald steht voll Pilze aber Röhrlinge ... Fehlanzeige. Und dies sowohl bei Fichten als auch bei Buchen. Die einzigen Röhrlinge die ich hier zurzeit finde, dies allerdings massenhaft, sind die Grauen Lärchenröhrlinge und ab und an einen einzelnen Pilz der Filzröhrlinge.

    Naja, schaue ich mir halt die Fotos der anderen an und freue mich mit diesen - so wie hier in diesem Post. :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Ulla


    Nein, die Pilze blieben im Wald. Die wären zwischen den anderen Pilzen die ich mit nach Hause genommen hatte wahrscheinlich sowieso nicht heil angekommen.

    Aber falls mein Blick wieder einmal zufällig auf solche Pilzchen fällt, dann nehme ich sie mit.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    eher zufällig fielen mir heute beim Betrachten eines ganz anderen Pilzes diese Winzlinge hier auf. Die waren kleiner als der kleinste Stecknadelkopf. Leider habe ich deswegen auch keine wirklich scharfen Fotos hinbekommen, stelle aber dennoch ein geschnittenes Foto ein.

    Funddaten: 25.10.2019, Altmühltal, Mischwald, vermutlich Rotbuchenholz, ziemlich morsch

    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Danke Ihr Zwei :)

    Stefan - ich habe gerade gelesen, dass sich der Geruch wohl verändert wenn der Pilz trocken ist. Vielleicht liegt es ja daran. Die hier riechen jedenfalls eindeutig fruchtig und für mich eben Richtung Orange. Aber ich lasse den jetzt einmal vor sich hin trocknen und rieche morgen noch einmal dran ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    vorsichtshalber - dies müsste doch der Orangeseitling sein?

    Funddaten: 25.10.2019, Altmühltal. Ich denke dies war ein Laubholzbaum, vermutlich Buche (dort standen nur Buchen). Geruch ist fruchtig, für mich nach Orange.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Maria


    Hallo Chk83,


    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Die Bestimmung von Pilzen nur per Foto ist oft etwas schwierig. Ich kann dir leider auch nicht sagen um welche Pilze es sich handelt, aber dies liegt auch an meinem Wissensstand.


    Hier findest Du eine richtig gute Erklärung was für die Bestimmung von Pilzen wichtig ist. Ich hoffe, dass sich noch jemand der Experten meldet der Dir vielleicht etwas mehr zu Deinen angefragten Pilzen sagen kann.


    Jedenfalls freue ich mich auf weitere Anfragen von Dir.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich glaube, ich antworte lieber einmal auf Eure Antworten.


    Bezeichnenderweise hatte ich fast alle der Antwortenden überhaupt nicht auf dem Schirm. Bitte bedenkt dies!

    Diejenigen die ich hier meine, die werden höchstwahrscheinlich weder liken noch dazu etwas schreiben, ja ich befürchte, sie werden diesen Text überhaupt nicht lesen und wenn sie es tun, dann auch nicht auf sich beziehen. Also sind wir, seid ihr gefordert. Es gibt so einen richtig abgedroschenen Spruch aus einer anderen Ecke, aber ich denke der passt hier dann doch irgendwie:
    Wir sind mehr!


    In diesem Sinne, lasst Euch nicht unterkriegen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hoffe sehr, dass ich mich nicht unbeliebt mache, nicht in ein Fettnäpfchen trete, wenn ich dies hier schreibe.


    Eine ganz wichtige Sache in unserem Forum war für mich immer die Art und Weise wie wir miteinander umgehen. Mir hat dies immer gefallen und mir ist dies auch sehr wichtig, dass es hier eben nicht so zugeht wie sehr häufig in Sozialen Netzwerken und Co. Ich stelle aber fest, dass immer wieder und zunehmend der Trend im Forum dahin geht und dies gefällt mir persönlich überhaupt nicht.


    Ja, da kommen Neulinge und stellen ihre Fragen wie sie es aus fb und Co. gewohnt sind, ohne Hallo, ohne Danke oder was auch immer., gelegentlich wird ja auch einfach nur ein Foto eingeklatscht ohne jeglichen Text. Ja, es kommen häufig Anfragen zu "bestimmten" Pilzen. Ja, ich persönlich bin auch gelegentlich etwas genervt oder schüttle den Kopf. Und ja, die Menge der Posts wird mir oft einfach zu viel. Aber dennoch ...


    Ich fände es wichtig, dass wir einfach die höflichen Umgangsformen wahren. Auch wenn uns jemand nur ein Foto reinklatscht, dann kann man nett mit einem "Hallo xyz" beginnen und mit einem "Liebe Grüße" enden und dazwischen höflich fragen ob der Pilz evtl. bestimmt werden solle. Auch wenn jemand einen "kritischen" Pilz anfragt und nicht sofort ersichtlich ist wohin die Reise geht, kann man dasselbe tun und höflich nachfragen. Auch wenn jemand völlig ungeeignete Fotos postet kann man die Antwort mit den bereits genannten Höflichkeiten nett beantworten und z. B. auf den Link verweisen. So aber, wie dies hier nun immer öfter geschieht, und damit meine ich nicht die Anfragenden, so gefällt mir persönlich dies überhaupt nicht. Und wenn wir so antworten wie wir gefragt werden, dann ändert sich bei den Fragenden auch nichts. Nein, im Gegenteil, es wird eine Spirale in Gang gesetzt und immer mehr der Antwortenden und auch der sonstigen Schreibenden (die schreiben ja häufig keine Antworten sondern halt nur weil sie etwas schreiben wollen) werden genau so schreiben - ohne Höflichkeit, ohne die Netiquette zu überprüfen, ohne ... Gefällt Euch das? Mir nicht!


    Sorry, dies musste ich mir einfach von der Seele schreiben.


    Liebe Grüße


    Maria

    Im Frühjahr gibts doch kaum Alternativen zu Bärlauch?? Frisch, direkt vor Ort, gesund! Besser als Bioprodukte, die über See zu uns erst noch transportiert werden müssten. Und Bärlauch wächst en masse!

    Aber sicher gibt es weitere Pflanzen Wastl, die gibt es lange bevor der Bärlauch massenhaft wächst, sogar schon bevor der das Sprießen anfängt. Und da gibt es sogar zwei gut erkennbare die nach Knoblauch riechen und schmecken wenn es das ist was man unbedingt möchte. Eigentlich sammle ich 12 Monate im Jahr Wildpflanzen, außer es hat wirklichen Frost - nö, selbst bei Frost finde ich unter der Schneedecke noch etwas aber dann zugegebener Weise nicht viel.

    Alles weitere würde jetzt aber, so denke ich, zu weit weg führen vom eigentlich Thema hier.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Bernd,


    was hältst Du von einem Neustart?

    Dies hier ist ein wirklich wunderbares Forum mit unglaublich vielen Experten und wunderbaren Menschen die nicht nur gerne ihr Fachwissen teilen sondern mit denen man auch Quatsch machen kann.


    Hier in Deiner ersten Anfrage ist eigentlich beinahe alles schief gelaufen. Versetze Dich einmal in die "andere Seite". Ein Neuer macht seine erste Anfrage und stellt ohne viel Erklärung, Dein Hallo an die Gemeinschaft fand ich allerdings richtig nett, eine Anfrage genau zu diesem Pilz. Und dies zu einer Zeit, was Du aber nicht wissen konntest, in der eben wie jedes Jahr sehr viele dieser Anfragen genau so gestellt werden, allerdings dann später erkenntlich mit einem eindeutigen Ziel. So und wenn man dann halt die xte dieser Anfragen hat, dann wird man irgend wann einmal mürbe und antwortet in einer Art und Weise wie sie mir persönlich auch nicht gefällt.


    Ich wiederum kann Deine Seite auch sehr gut verstehen - Entschuldigungen sind ja schon gekommen. Ich denke auch, dass viele bei den nächsten dieser Anfragen nun wieder so ähnlich wie Marion reagieren


    Bitte, einfach einen Haken hinter diese Anfrage und wie es gelaufen ist machen und neu starten - ich würde mich sehr freuen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Zitat

    von Maria: da "alle Welt" total darauf "abfährt"

    ja, da sprichst du mir aus dem Herzen. Diese Bärlauchmania ist ja nicht zum Aushalten. Schinken mit Bärlauch, Käse mit Bärlauch. Bärlauch mit Bärlauch. Empfinde ich ähnlich lästig, wie dieses Steinpilz-Ding. Also Ravioli mit Steinpilz, Schinken mit Steinpilz (kürzlich gesehen) Es gibt ein paar so Modethema, aber die Frage nach Sinn stellt niemand. Und wie ich will mir gar nicht vorstellen, was hier für Steinpilze verwendet werden.

    Hoch konzentriertes bärlauchpesto mit Pasta ist nunmal das geilste, was es auf dieser Welt gibt! Viva Knoblauchschwefelgeruch!!!

    Ja klar, Bärlauch schmeckt richtig gut, etwas anderes hat ja auch niemand gesagt.

    Allerdings kann ich den Hype der darum gemacht wird nicht immer so ganz verstehen und ich glaube, dass ist das, was auch Joseph meinte. Ich sehe dies auch so, dass es ähnlich ist wie bei den Steinpilzen. Auch die schmecken gut, ohne Zweifel, aber es gibt doch so viel mehr Pilze die mindestens genauso gut wenn nicht sogar einen Takt besser schmecken - oder? Und ähnlich ist es zumindest für mich halt beim Bärlauch auch.

    Liebe Grüße


    Maria

    Maria, sehr interessant, dass du das versucht hast kommerziell zu nutzen. Ich - ich bin ein Bitterstoff-Heini. Ich steh drauf und glaube dran. Und denke, eine Paste mit Olivenöl wird wird wohl am längsten halten, weil es eines der robustesten Öle ist - dazu kommt noch die hohe Qualität der Inhaltsstoffe. Soll jetzt niemanden beleidigen oder so, aber Rapsöl gehört Kfz-Tank - ich habe hier eine wilde Agrarindustrie um meine Hütte und wenn man sieht wie oft Raps gespritzt wird, dann rührt man das nicht mehr an. Da sind selbst konventionell angebaute Oliven weniger belastet - wenn sehr wohl auch. Ich habe ein Spezielles, über Beziehungen, handgepflückt vom Berg. Mein Körper sagt ja. Hast du wieder aufgehört damit? Lg

    Hallo Joseph,


    ich habe es nicht nur versucht sondern rund 20 Jahre lang gemacht, die Bärlauch-Produkte habe ich lediglich zusätzlich aufgenommen, da "alle Welt" total darauf "abfährt" während andere Pflanzen(-Produkte) die meiner Meinung nach wesentlich besser schmecken erst einmal vorgestellt werden mussten ;)


    Und nein, ich produziere nun nicht mehr und habe auch nicht vor dieses wieder zu tun.


    Liebe Grüße


    Maria

    schaue Dir aber vorsichtshalber die Menge des Salzes vorher an - diese mag manch einem als zu viel erscheinen, ist es aber nicht. Und für die Konservierung durchaus bedenkenswert.

    Bei mir sind es 50g Salz pro 1kg Bärlauch und 500ml Öl. Ist das ausreichend?

    Hallo Alexander,

    ich verwende auf 100 g frische Bärlauchblätter ohne Stiel 100 ml neutrales Öl und einen Esslöffel Meersalz. Wie viel Gramm dies sind kann ich dir gerade nicht sagen, auf jeden Fall verwende ich die doppelte Menge an Öl.

    Wie schon gesagt, ich musste bei der Produktion der Lebensmittel extrem aufpassen, dass da nichts passieren kann und hatte viele Rezepte ausprobiert - mit diesem Mischungsverhältnis klappte alles wunderbar und sowohl Geschmack, als auch Konsistenz als auch Haltbarkeit ohne Kühlung waren perfekt.

    Liebe Grüße


    Maria

    P.S.: Vorsichtshalber an alle die hier mitlesen - Bärlauch sammeln für gewerbliche Zwecke ist nicht erlaubt es sei denn man macht dies auf einem Privatgrundstück und hat die Genehmigung des Besitzer dafür. Ich glaube, behördliche Genehmigung sind teilweise auch möglich, aber ohne diese ist das Bärlauch sammeln nur für privaten Gebrauch in Kleinstmengen erlaubt!

    Hallo Hagebutte,


    Herzlich Willkommen hier im Forum.


    Normalerweise bekommt man auf seine Anfragen sehr schnell eine Antwort, Deine scheint allerdings untergegangen zu sein. Ich kenne mich mit Schirmlingen leider überhaupt nicht aus und möchte auch keine Mutmaßung äußern. Aber ich bin mir sicher, dass Du nun sehr schnell eine Antwort bekommst.


    Liebe Grüße und ganz viel Spaß hier im Forum


    Maria

    dies funktioniert natürlich, allerdings bin ich mir nicht sicher für wie lange außerhalb des Kühlschrankes. Wenn es einem nichts ausmacht das der Kühlschrank mit so etwas blockiert wird

    Hallo Maria!


    Gut dass wir uns darüber austauschen... Ich habe sicherheitshalber meine Pasten immer im Kühlschrank aufbewahrt. Sie sind ja nicht erhitzt worden, nicht eingekocht. Und mein Kühlschrank ist momentan tatsächlich kurz vorm Platzen, vor allem wegen der Pilze...

    Gut zu wissen dass es auch ohne Kühlung geht. Danke für diese Info! :thumbup: Dann werde ich wohl ein paar Gläser herausnehmen!

    Hallo Alexander,

    schaue Dir aber vorsichtshalber die Menge des Salzes vorher an - diese mag manch einem als zu viel erscheinen, ist es aber nicht. Und für die Konservierung durchaus bedenkenswert.

    Liebe Grüße


    Maria

    Oktober - Teil 5


    Viele meiner fb-Freunde haben nicht unbedingt tiefer gehende Kenntnisse über Pilze und so bin ich auf die Idee gekommen auch einmal so etwas zu posten. Der Einfachheit halber übernehme ich kurzer Hand den Text. Ich schrieb:


    Faszination Pilze

    Am Freitag (dies war am 11.10.) konnte ich am Nachmittag wieder einen ausgedehnten Spaziergang machen - so schön :) .Ich habe mir gedacht, ich zeige einmal einen kleinen Querschnitt - natürlich sind dies nur Beispiele, aber so ausgewählt, dass man die Vielfalt vielleicht erkennen kann und auch meine Faszination verstehen kann.

    Einige der gezeigten Pilze kenne ich, bei anderen bin ich unsicher, bei wieder anderen lasse ich gleich die Finger von jeglichen Bestimmungsversuchen .... und so lasse ich einfach die Fotos für sich sprechen. Natürlich freue ich mich aber auch über Eure Kommentare, Eure Hilfe. Ansonsten - Viel Spaß beim ansehen.


    Hier im Forum schreibe ich nun ein paar Namen dazu, soweit ich sie selbst weiß bzw. ich durch Euch bei meinen Bestimmungsanfragen erfahren habe. Und vielleicht gefällt Euch so ein "Querschnitt" ja auch.


    1

    Specht- oder Elstern-Tintling (Coprinopsis picacea)


    2

    Irpex lacteus (Milchweißer Eggenpilz) oder Steccherinum oreophilum (Berg-Resupinatstacheling) - Danke noch einmal Pablo.



    3

    Vielleicht der Bucheckernflockenschüppling (Agaricus carpophilus)?


    4

    Gelborangemilchender Helmling (Mycena crocata)


    5

    Spechttintlinge mag ich einfach :)


    6

    Laubholz-Harzporling (Ischnoderma resinosum) - Danke für Eure Bestimmung.


    7

    Buchenschleimrübling (Oudemansiella mucida)


    8

    Ich kann die irgendwie nicht unterscheiden ...


    9


    10

    Wahrscheinlich Cortinarius splendens wie ich Dank Uwe erfahren habe.


    Und dann die ganzen Erdsterne ...


    11

    So hatte ich den bisher noch nicht gesehen, doch ich denke aber, dass dies der Gewimperte Erdstern (Geastrum fimbriatum) ist.


    12

    Genauso dieser hier.


    13

    Kamm-Erdsterne (Geastrum pectinatum)


    14

    Nabel-Erdsterne (Geastrum badium bzw. elegans)


    15

    Kleine Nest-Erdsterne (Geastrum quadrifidum)


    16

    Körnchenschirmlinge, vielleicht zwei verschiedene


    17

    Lederbrauner Faserling, Huthaarmürbling (Psathyrella conopilus)


    18

    Ich denke eine Hasenpfote (Coprinopsis lagopus)


    19


    20

    Hierzu hatte ich ja eine Bestimmungsanfrage gestellt: Psathyrella cotonea oder P. maculata - welcher von beiden wird sich erst beim nächsten Fund feststellen lassen.


    21

    P1450421_ji.jpg


    22


    23

    Grauer Lärchen-Röhrling (Suillus viscidus)

    P1450435 (2)_ji.jpg


    24

    der Name fällt mir gerade partout nicht ein - macht nichts.


    25

    Hallimasch, welcher auch immer


    26

    Bei all der Faszination für die Pilze freue ich mich allerdings nach wie vor auch ungemein über die ganze Flora.

    Hier der Wiesensalbei (Salvia pratensis) da mir das Foto gut gefällt.


    Und von der Flora sah ich dann, neben anderen Pilzen, in der darauffolgenden Zeit so einiges und auch so einiges überraschendes. Davon bald mehr.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Alexander,


    dies funktioniert natürlich, allerdings bin ich mir nicht sicher für wie lange außerhalb des Kühlschrankes. Wenn es einem nichts ausmacht das der Kühlschrank mit so etwas blockiert wird ...
    Das Salz in der Paste dient der Konservierung und zusammen mit dem Öl ist dann die Paste auf jeden Fall problemlos außerhalb eines Kühlschrankes sehr lange haltbar. Ja selbst nach dem Öffnen muss das Glas dann nicht in den Kühlschrank - man sollte lediglich darauf achten, dass oben immer eine dünne Ölschicht ist aber dies sollte man ja auch dann tun, wenn das Glas im Kühlschrank aufbewahrt wird. Deswegen ziehe ich die Konservierung mit einem neutralen Öl und eben mit Salz vor. Wenn ich mir vorstelle ich müsste all meine Pasten mit den verschiedensten Kräutern im Kühlschrank aufbewahren ... oh je, da wäre kein Platz mehr für irgend etwas anderes.


    Liebe Grüße


    Maria


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    Vielleicht noch eine kurze Anmerkung zur Länge der Haltbarkeit

    Ich denke die wenigsten hier wissen, dass ich solche Produkte über meine Firma hergestellt und vertrieben habe. Dazu musste ich natürlich vorher prüfen welches MHD ich angeben kann, ob der Geschmack sich mit der Zeit verändert, ob es Öle gibt die sich nicht so gut eignen, usw..

    Die Pasten (mit Salz und Öl, außerhalb einer Kühlung, genaue Mengenangaben findet man in dem oben verlinkten Thread Wildkräuter beim Pilze sammeln) sind so lange problemlos haltbar wie das MHD des Öls ist!

    Bei den Inhaltsstoffen sieht es anders aus. Die nehmen ziemlich rasch ab. Und das wirklich exzellente, spektakuläre am Bärlauch ist nicht unbedingt der Geschmack sondern sind vor allem seine unglaublichen Inhaltsstoffe. Alleine deswegen ist es sinnvoll jedes Jahr eine neue Paste herzustellen.
    Auch der Geschmack verändert sich übrigens mit der Zeit - ich stellte fest beginnend ungefähr nach 1 bis 1 1/2 Jahren. Allerdings ist der Bärlauch derart intensiv das viele dies vielleicht gar nicht so richtig wahrnehmen, insbesondere wenn man ihn mit anderen Speisen/Lebensmitteln mischt.


    Und noch zum Öl - dies ist absolut eine persönliche Geschmackssache! Ich ganz persönlich fände jetzt ein wirklich gutes Olivenöl (egal wo gekauft) zu schade dazu, dieses geht beim Bärlauch unter, aber dies ist meine ganz persönliche Meinung. Für die Pasten die ich vertrieben habe hielt ich ein geschmacksneutrales Öl für die beste Lösung.
    Eines allerdings hatte ich mit Ölen festgestellt - wenn man Bärlauchöl herstellt, dann "kippt" dieses, unabhängig vom MHD des Öles, nach ungefähr 6 - 8 Monaten. Warum dies so ist weiß ich nicht und ob dies mit allen Ölen passiert weiß ich auch nicht. Ich stelle dieses Bärlauch-Öl nur für meinen privaten Gebrauch her (Grillgut) und verwende dafür deswegen Olivenöl. Und nachdem man ab dem Herbst ja sowieso nicht mehr grillt war es mir auch immer egal, aber jetzt fällt mir dies in diesem Zusammenhang wieder ein.

    Liebe Grüße


    Maria