Beiträge von Felli

    Servus Claudia

    Nr: 2 : würd ich mal auf Harter Zinobertäubling überprüfen.


    Deine Nr. 4 sieht nach einem Brennenden Rübling aus,


    die Nr. 5 könnte ein Omphaliaster/ Hygroaster / also ein Sternsporling sein.

    Allerdings sehe ich da keinen Apikulus an den Sporen

    - Fremdsporen schließt du aus ?


    Grüße

    Felli

    Servus Claudia

    Nr: 2 : würd ich mal auf Harter Zinobertäubling überprüfen.


    Deine Nr. 4 sieht nach einem Brennenden Rübling aus,


    die Nr. 5 könnte ein Omphaliaster/ Hygroaster / also ein Sternsporling sein.

    Allerdings sehe ich da keinen Apikulus an den Sporen

    - Fremdsporen schließt du aus ?


    Grüße

    Felli

    Servus Björn,

    Dein unbekannter Asco sieht noch ziemlich unreif aus!

    Ist meiner Meinung nach operculat. ( auch wenn die rotbraune Lugolverfärbung an den Ascispitzen anderst aussieht)

    Erinnert mich aber dennoch an einen Dickbecherling. Auch auf Grund der Lugol-Verfärbung( blau auf ganzer Länge).

    Die Sporen bei Pachyella hätten aber normaler Weise 2 größere Guttulen - was hier nicht passt.

    Was aus der Pachyella -Reihe rausgenommen wurde und ähnlich deinem Pilz ist, auch wegen der Sporengröße, wäre evtl. Peziza subisabellina. Die Makroskopie passt aber eigentlich auch nicht ganz dazu.

    Ist halt nur so eine Idee und - falls mir noch was Besseres einfällt.........

    Grüße

    Felli

    Sevus Hagen,

    meinst nicht dass es eine Podospora decipiens ist?

    Die Ascis sehn 8-sporig aus, die Sporengröße kommt so in etwa hin und die Anhängsel sieht man zwar nicht deutlich aber sie sind da.

    Versuch doch mal ein Ascus/ freie Sporen in Kresylblau oder Tinte / Chloralschwarz anzufärben und in Öl(x1000) zu fotografieren, dann sieht man das Pedicel auch besser.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    laut Lit. soll das Becherchen von März bis Dezember erscheinen, wobei meine Funde auch alle im zeitigen Frühjahr waren.

    Ich bin da jetzt nicht ganz auf dem Laufenden, aber gibt es da nicht noch eine L. willkommii oder ist die syn. zu L. occidentalis ?

    Haken an den Asci kann ich hier eigentlich nicht erkennen; aber das hast du bestimmt unter´m Mikro besser gesehen.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Viele Flechten werden ja makroskopisch schon fast bestimmt ,

    - Stein/Holz-, Lagerzusammensetzung, Farbe usw.

    Dazu kommen dann die Chemikalien KOH etc.

    Dann wird noch die Anzahl/Größe/ Form der Sporen erwähnt um auf die Arten zu kommen.

    Wahrscheinlich ist es einfach nicht notwendig die Sporeninhalte zu kennen.


    Ich denke aber, dass es bestimmt nicht schadet sich diese wirklich genau anzusehen.

    Man findet dann immer wieder weitere/zusätzliche Art-Unterschiede,

    wie man ja an der tollen Sporenübersicht von dir( Matthias) sieht.


    Grüße

    Felli

    Servus Christian,

    Dank dir für die Bestätigung un den Schlüsselauszug.

    Damit du die Art im Gelände erkennst;) noch ein Makro am Fundort.

    Grüße

    Felli

    Servus Grüni,

    Danke für den Hinweis, schau ich gleich mal.

    Ich kann dir leider nicht sagen nach was es gerochen hat.

    Die Form der Blüten fand ich so außergewöhnlich,dass ich einfach mal los fotografierte.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    So einen Greifer hätte ich auch gern mal vor der Linse - klasse!


    Ich hätte da auch noch was, hab aber keine Ahnung was das für eine Pflanze ist.


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Ich wollte euch eine hübsche Flechte vorstellen die neu für mich ist.

    Gefunden hab ich sie im hochalpinen Gebiet 2300m auf Kalk in einer Felsspalte.

    Anhand der großen Sporen und der 2-sporigen Asci hab ich eigentlich an der Bestimmung keine Zweifel.

    Solorina bispora:

    trocken

    feucht

    Spore

    Ascus 2-sporig

    x1000

    Lugolreaktion


    Lieg ich da richtig?

    Grüße

    Felli

    Servus,

    bevor jetzt die Pilzschwemme losbricht hätte ich da noch eine Scutellinia die ich nicht bestimmen konnte.

    Ich denke aber ihr könnt das wahrscheinlich.


    Gefunden am Schotterwegrand in einer Reifenspur, etwas feucht.

    Apothecium 0,5mm,

    Am Rand befanden sich bis 150 x10-20µ große, zylindrisch-leicht keulige Haarbüschel

    Rand-Haare 400 -750 x 15-35µ,

    Wanddicke - 5µm

    Basis einfach bis mehrfach verzweigt.


    Sporen: 17-20 x 13-14(15)µ.

    Ornament warzig, teilweise auch unregelmäßig zusammenhängend/ miteinander verbunden

    Warzen bis 1-2µ breit und 1,2µ hoch


    Könnt ihr damit was anfangen ?


    Grüße

    Felli

    Servus ,

    Jetzt hab ich nochmals was auf den Himbeerstängel gefunden.

    Auf dem geschwärzten Substrat drückten unter der Epidermis diese Teile hier hervor:

    Sie sahen im Schnitt mehr oder weniger

    so aus:



    Und enthielten eine Unzahl an Sporen:

    glatt, (4)6-7 x 2-2,5µ, leicht grau-bräunlich, und 1 x septiert


    Ascusreste/ oder Konidiophoren hab ich nicht gesehen!


    Hier noch ein Ausschnitt des Excipulum´s


    Hat irgend jemand eine Idee ?


    Grüße

    Felli

    Servus Grüni,

    ich denke schon dass A. strobiliformis mit Bäumen verbandelt ist.

    Ich fand ihn hauptsächlich bei Eschen, Linden und Buchen.

    Soweit ich weiß, sind die aber eigentlich gar nicht an Bäume gebunden, wachsen sogar manchmal auf/an der Straße.

    Da sind bestimmt auch Strassenbäume und oder/ ihre Wurzeln.


    hab auch mal bei Ludwig´s Pilzkompendium nachgelesen, er nennt zusätzlich noch Birke, Esskastanie, Hainbuche ;), Fichte und Kiefer.


    Da sind also mindesten 2 Bäume in deinem Garten die ihn unterstützen könnten:)


    Grüße

    Felli

    Servus Karl,

    Hier gibts ausser alten Sommersteini´s anscheinend keine Röhrlinge,

    - zumindest hab ich keine gefunden.

    Um so schöner ist es dann wenn man solche Prachtexemplare auf dem Tablett serviert bekommt. ==Pilz25

    B. luridus var. rubriceps (Maire) Dermek. Die sieht von oben aber erst einmal überhaupt nicht wie eine Netzhexe aus.

    Was es alles gibt 8|- toll, hab ich so auch noch nicht gesehen.


    Grüße

    Felli

    Servus Miteinander

    Der Stausee sieht so verbaut aus, weißt Du warum?

    Ach Claudia, der Stausee ist ein künstlich angelegtes Becken um die Wasservorräte für die Schneekanonen der Skiliftbetreiber zu sichern. Der See ist erst vor ein paar Jahren errichtet worden und die Natur hat es noch nicht geschafft die Narben zu kaschieren.


    Dein Käfer sollte aber aus der Lycidae-Ecke sein.

    Da hast du völlig recht, dank dir für den Hinweis. Das sollte dann

    Dictyoptera aurea - Scharlachroter Netzkäfer sein.

    ( Der rote auf dem grünen Blatt)


    ..ich würde am liebsten mit dir hoch zu den Schneefeldern gehen!

    Naja, Mittelhessen ist doch nicht sooo weit, gib Bescheid wenn du vorhast zu kommen,- dann kannst ja Nobi mitnehmen;)


    Wie kommst du auf den Namen? IF kennt ihn nicht. Wieder so eine unbeschriebene Zotto-Art?

    Ich hätte da vermutlich Vibrissea filisporia dazu gesagt.

    Ja Nobi, das ist eine Baralsche Art , Unterschiede zu V. filispora sind die Paraphysen bei V. f. verzweigt und breiter und wahrscheinlich das Vorkommen nur auf Rubus



    Siecher?

    Peziza vesiculosa ist doch deutlich größer und vom Habitus auch anders.

    Ich sehe hier viel eher Peziza fimeti s.l. Das würde auch besser zum Wachstum direkt auf Pferdedung passen.

    Also Nobi, wenn ich mir den Bildausschnitt jetzt nochmal so anseh, dann kann ich deine Zweifel gut verstehen.

    Am Fundort gab es aber nicht einmal einen Anflug eines Gedanken an P. fimeti weil die Fruchtkörper für P. vesiculosa dermassen typisch ausgebildet waren.

    Die Schnecke kroch über oder frass von jungen Fruchtkörpern.

    Hier noch zwei weiter Bilder vom Fundort.--> Also für mich ganz sicher

    Peziza vesiculosa - hab sie auch unterm Mikro gehabt



    Grüße

    Felli

    Servus,

    ich bitte darum den ersten Thread zu entfernen

    Ich stell mir die Frage warum die Bilder nicht zu sehen sind und hoffe dass es jetzt klappt

    Also noch einmal



    Das ist ein langer Bericht also nehmt euch Zeit oder ignoriert ihn :whistling:


    Anfang diesen Monats hatte ich ein wenig Zeit und trieb mich im Voralpenraum umher.

    In den Gipfellagen war´s noch weiß, im Tal hatte es 22-25°, obwohl auch dort der Schnee erst 2 Wochen vorher verschwand.

    Los ging´s mit so tollen Frühlingspilzen wie den beiden Speisemorcheln - Morchella esculenta ssl. am Wegrand,

    leider zu wenig zum verspeisen, aber das macht nichts bei so schönen Exemplaren.


    Etwas weiter im Wald dann der Buchenwald Wasserfuß - Hydropus subalpinus


    und der Striegelige Rübling - Collybia hariolorum


    danach wuchsen noch ein paar Saumpilze, ich denke hier an Psathyrella cf spadiceogrisea

    ( sie wurden nicht mikroskopiert - Und blieben im Wald!)


    An einer Lichtung versuchte ein roter Fleck auf grünen Untergund in den Schwirrflug überzugehen

    Pyrochroa serraticormis der Feuerkäfer


    während eine Springspinne in bzw. auf einer Blüte auf ihr Frühstück wartet.


    So auf halber (Berg)Höhe – es wurde steil im Gelände – schob sich eine Spitzmorchel aus dem Boden


    Und wenn man ein so Kahlschlag/ Windbruch sieht – ja, da wächst evtl. auch etwas .


    Jaaa, eine Riesen - Gyromitra ( Gyromitra gigas) auf der Sonnenbank


    hier im Schatten noch etwas besser erhalten


    So nach 2/3tel des Weges begannen die ersten Schneefelder


    und während unter den Steinen die Moorfrösche so langsam auftauten

    sorgten andere Gesellen schon wieder für Nachwuchs

    Ein/zwei spec-Käfer?


    Oben dann ein toller Ausblick


    Zurück wählte ich den leichteren Weg – schonender für die Knie ;)


    Wieder im Tal folgte ich noch einem Bachlauf an dessen Rand

    Himbeeren und das Ausdauernde Silberblatt gediehen.


    An den abgestorbenen Himbeerruten war einiges zu finden, was natürlich zur näheren Begutachtung mitgenommen und mikroskopiert wurde.


    Häufig und auffallend war Capitotricha rubi


    Direkt daneben Brunnipila clandestina


    und Massen an Olla millepunctata auf dem ganzen Stängel verteilt.


    "Glashaare" am Rand und Aussenseite

    8.1 O.millepunctata+.jpg


    sehr schön verfärben sich die Glashaare mit Melzers


    War´s das?


    Nochmal genau unterm Bino schauen -aha

    Na klar, das war nicht alles -

    Pyrenopeziza cf rubi


    Schnitt

    Sporen


    die Unterschiede zu Pyrenopeziza escharodes cf.spec sind wohl nicht so ganz deutlich

    Ob das der Olivliche ist ?

    mikroskopisch auf jeden Fall verdammt ähnlich bis auf die Farbe

    Aussenseite

    Rand

    Asci: 45x5-7µ

    Sporen 7-10 x1,5-2µ

    Haken + IKI+



    Und was ist dass denn schon wieder ?

    Mollisia?


    Nein, lange fädige Sporen 160-210 x 1-1,5-2µ

    beim Ausschleudern


    Paraphysen in Kresylblau, Sporen farblos


    da komm ich auf eine Vibrissea rubicola, ob das aber schon der gültig beschriebene Name für das Pilzchen ist, weiß ich nicht.


    Jetzt aber zum Silberblatt Lunaria rediviva ( abgestorbene Stängel)


    hier ist alles voll mit Cistella cf albidolutea

    Sporen:10-13 x2µ,


    Randhaare nur vereinzelt an der Spitzenzelle warzig -stachlig und schwer zu fotografieren


    2.Kollektion

    70009 Cistella 2 +albidolutea o. C. tuvensis.jpg

    Asci in Kongorot, mit Haken an der Basis


    und hier eine Pyrenopeziza cf atrata

    Rand, Ascus mit Sporen 6-8 x2 µ


    Ja und das?

    Wieder was Neues und das Highlight für mich

    Relativ lange „Glashaare“,

    Sporen

    goldgelbe Guttulen in den Paraphysenbasen
    und dem Subhymenium,


    und eine deutlich blaue Lugolreaktion im Subhymenium


    bringen mich auf Urceolella aasii ( wenigstens roch sie nicht ^^)


    Apropos riechen:

    hier war der Geruch doch etwas streng aber was tut man nicht alles für Peziza vesiculosa


    den Tintling im Hintergrund hab ich erst auf dem Bild bemerkt – Faszination pur so zu sagen


    Puh, durch schnaufen! -jetzt habt ihr´s überstanden , das war´s.


    Falls ihr Gedanken/Verbesserungen zu den Arten habt, lasst es mich wissen

    damit die cf´s gestrichen oder hinzugefügt werden können.


    Grüße

    Felli

    Ich hoffe die Bilder sind jetzt zu sehen

    Servus Matthias

    Nr. 2 kann nicht Torula sein, da deren Konidien an der basalen Zelle deutlich dunkler als der Rest gefärbt sind. Abgesehen davon haben die keine langen braunen Konidiophoren. Vergleiche mal mit Dendryphion comosum.

    ja, hast recht, jetzt hab ich meinen Fehler im Schlüssel auch gefundenX(

    Passt.

    herzlichen Dank


    Grüße

    Felli