Ein hohler Stiel ist für C.largus nicht üblich.
Im Gegenteil C.largus hat extrem harte und kompakte Stiele und vor allem meist blaues Fleisch im mittleren Teil des Stiels
Gruß
Uwe
Ein hohler Stiel ist für C.largus nicht üblich.
Im Gegenteil C.largus hat extrem harte und kompakte Stiele und vor allem meist blaues Fleisch im mittleren Teil des Stiels
Gruß
Uwe
Hallo
wie Matthias schon geschrieben hat, passt C.largus hier sehr gut
Ich wüsste nicht was es sonst sein soll
Gruß
Uwe
Da hat wohl jemand drüber gepieselt 😜
Hi Raphael
Da hast du wohl recht, irgendwo passt da etwas nicht. Eventuell stecken in dem Komplex doch mehrere Arten
Sequenzieren macht da Sinn
Ich schick dir am Ende der Saison eine Schweizer Adresse, wo du die Exsikkate hinschicken kannst
Das kommt dann ins Sequnzierungspaket
Gruß
Uwe
Hallo Raphael,
ich hab mal recherchiert
Das sollte C.quercilicis sein, eine seltene südlich verbreitete Art, gerne unter Steineiche
Ludwig führt C.pseudofulgens als Synonym
Die Sporenmass Angaben schwanken recht stark , deine Messung liegt aber exakt im Mittelwert
Das Habitat passt auch perfekt
Gruss
Uwe
ja, eindeutig der "Mäuseklo"-Pilz
Mit seiner langen Wurzel reicht er bis ins Mäuseklo und holt sich seinen Stickstoff aus dieser etwas anrüchigen Quelle
Erstaunlich, dass er trotzdem so angenehm nach Bittermandel riecht
LG
Uwe
thats strange, your sure you measured the spores with 400x and not with 1000x ???
I have no idea which white fungus has such large spores.
BR
Uwe
Hallo Raphael
Interessante Kollektion, stammen die aus demselben Wald wie die Satanas ?
Hast du KOH im Fleisch der Stielknolle getestet ?
Auch dort negativ ?
Falls du ein Exsikkat hast, wäre ich interessiert
Beste Grüße
Uwe
Hi Steve
Your first idea ist probably right.
I have found L.paradoxus a lot of times in coniferous needle litter. This fungus is not host specific, its a saprobiont which likes a lot of different types of organic material
To aprove the determination
you have to check the spores in Melzer/Lugol , they should have an amyloid ornamentation (spines)
BR
Uwe
Alles anzeigenHabe ich da eine falsche Vorstellung/Sichtweise von "engstehenden" und "weitstehenden" Lamellen? Gibt es da Vorgaben in mm oder ist das eher subjektiv?
Nun, im Vergleich zum unter Hainbuchen wachsenden "Doppelgänger", dem Hainbuchen-Milchling (Lactarius circellatus) stehen die Lamellen schon recht weit entfernt.
Ob es da Vorgaben gibt?
Nun, man könnte z.B. die Anzahl der Lamellen pro 1 cm Hutrand ermitteln und letztlich vergleichen.
Rotfüßchen bringt ein schönes Beispiel für engstehende Lamellen!
Liebe Grüße, Nobi
Wenn du nur die vollständig vom Stiel bis zum Hut durchgehenden Lamellen betrachtest, ist die Art sogar sehr entferntstehend
Man müsste das wohl mit einer Angaben des Verhältnisses vollständige Lamellen zu Lamelletten präzisieren
Gruss
Uwe
wie aus dem Bilderbuch, so schön findet man sie selten
Glückwunsch
Was macht man mit so vielen eher minderwertigen Pilzen
So was ist mir absolut schleierhaft
Hallo David
Schöner Fund, einer recht seltenen Art
Den Wald solltest du im Auge behalten, da wirst du noch weitere spannende Arten finden
LG
Uwe
Hallo Andreas
Solche Gebirgstäublinge hab ich schon einige male untersucht und es kam fast immer R.integra raus
R.turci ist etwas ganz anderes, der kommt nicht in Frage.
Manchmal sieht R.vinosa so aus, spätestens nach einem Tag sind die Lamellen und der Stiel dann grau-schwarz und die Sache ist klar
Gruß
Uwe
Hallo Andreas
Das kann gut L.lilacinus, Lila Milchling sein
Streng an Erle gebunden und entsprechend eher feucht stehend
Farblich recht variabel aber immer mit einem Lila-Stich
Gruß
Uwe
Der Wald liegt auf ca. 800m.
Diese Art Wälder ist an den tiefen sonnenexponierten Hängen im Zentralwallis schon fast Standard.
Leider sind sie abseits der Wege kaum durchdringbar, voller Gestrüpp, Ranken und Dornen.
Ok, bei 800m must du wahrscheinlich etwas früher schauen sonst kann es dann schon zu kalt werden.
Klar Regen braucht es auch. Bei uns könnte auch gerne noch etwas runterkommen um wenigsten die Spätherbst Saison zu retten.
LG
Uwe
Ob die wohl stark marzipanös gerochen haben?
R.gracilis riecht doch eher nach Anis und nicht nach Bittermandel ???
Gruss
Uwe
Hallo Raphael,
da bin ich bei Matthias.
Zweimal Satanas, die Abweichungen liegen in der normalen Schwankungsbreite der Art
Der Wald würde mich ja schon sehr interessieren , wäre spannend zu wissen was da so in 4-6 Wochen an Phlegmacien wächst.
Wie hoch liegt das Gebiet ?
beste Grüße vom Bodensee
Uwe
Hallo zusammen,
wir können ja mal einen kleine Schau machen. Wer hat den schönsten Gallert-Trichter.
Diese Gruppe hat mich letztes Jahr begeistert
Werbemodus an : "So was gibts beim Cortinarien-Kurs in Hornberg, startet übrigens in 10 Tagen
Es gibt, glaub ich, sogar noch einen freien Platz " Werbung Ende
beste Grüße
Uwe
Hallo
Cortinarius rubellus ist richtig.
Die Gelbe Stielnatterung und der verdickte mittlere Stielteil sind gute Merkmale und sehr typisch.
Sporen sind gewichtsmässig zu vernachlässigen. Wie fast immer macht die Dosis das Gift, beim Orellanin auf jeden Fall.
Wenn du die Pfifferlinge weglässt, vermeidest du auf jeden Fall den "Nocebo" Effekt
d.h. Das Auftreten der angelesenen Symptome nach Genuss von vermeintlichen Giftpilze.
Übrigens ein recht oft vorkommender Effekt, hatte ich schon mehrfach nach Kontaktierung durch die Giftnotruf Zentrale.
Gruss
Uwe
Hallo Frank,
Das ist schon eine echte Ramaria mit einer Laubbaum Mykorrhiza
Ich sehe noch etwas gelbe Spitzen und im Strunk einen lachsfarbenen Schimmer
Bei diesem Biotop wäre R.formosa , die dreifarbene Koralle ein Kandidat
Aber da braucht es zwingend eine Mikroskopische Überprüfung und das richtige Buch, da es da mehrere Möglichkeiten gibt
Gruß
Uwe
OK, und wie soll jetzt die richtige Art ermittelt werden ?
Und wer ist die entscheidende Instanz ?
Ich würde ja dagegen wetten , bin aber auch bei deiner Benennung.
Eine Alternative wäre ein trockener T.ustaloides, die sind geschmacklich wirklich stark bitter und die Kombination mit dem kräftigen Mehlgeschmack der Art ist schon sehr speziell. Dafür müsstest du noch eine Eiche in der Nähe auftreiben und normalerweise sind die deutlich schleimig , was du in deiner guten Beschreibung nicht erwähnt hattest.
Zeigst du uns noch ein Stielbild und prüfst die Bäume ?
Beste Grüße
Uwe
Hallo
Du könntest noch ein Geschmacksprobe nehmen
Diese Ritterlinge schmecken von mild bis sehr bitter
Beachte auch einen eventuell verzögerten Bittergeschmack bzw. ob es astringierend wirkt
Ich würde mit einer Leckprobe an Hut anfangen und dann erst etwas abbeißen
Wie Pablo schon schrieb braucht es ein Detailbild des Stiels von jüngeren Fruchtkörpern und die weiteren Bäume. Ich hätte am ehesten eine Kiefer vermutet
Gruß
Uwe
Hallo zusammen
Ich denke nicht das das ein Phlegmacium ist , sondern eine der kräftigeren Telamonien
Mit den Birkenblättern zusammen bin ich z.B bei C.bivelus oder C.balaustinus
Für eine genauere Art Abgrenzung braucht es eine Kollektion mit jüngeren Fruchtkörpern und/oder Sporen Mikroskopie
Die KOH Reaktion (dunkelbraun) ist eine trivial Reaktion bei Telamonia
Gruß
Uwe
