Beiträge von Josef-08

    Hallo Untersee,


    Herzlich willkommen im Forum.
    Nachdem Deine Frage von meinen Vorrednern ja schon ausreichend beantwortet wurde, möchte ich Dir gerne noch sagen, dass ich die Art, wie Du an die Pilze herangehen möchtest (erst mal kundig machen und dann erst ans Essen denken) ganz toll finde.
    Weiter so! :thumbup:


    LG, Josef

    Ich habe aber auch schon gehört, dass man Schnecklinge zum Verzehr nicht mehr empfehlen sollte, da sie hochkomplexe, antibiotisch wirksame organische Verbindungen (Säuren und Hygrophorone) bilden.

    Hallo Peter,


    Aus diesem Grunde hatte ich mir jedes Jahr ein Glas voll schwarzpunktierter Schnecklinge getrocknet und bei einer beginnenden Halsentzündung einen Sud daraus bereitet. Ich weiß nicht, ob's vielleicht nur Einbildung (Placebo-Effekt) war, aber es hat jedesmal funktioniert. Mit dem Verschwinden der Fichterwälder werden leider auch diese Pilze immer weniger.


    Gibt es zu dem Thema weitere Infos?

    Gib doch einfach mal "Schnecklinge antibiotisch" in die Suchmaschine ein.


    LG, Josef

    Ansonsten wünsch ich Euch viel Spaß beim Adventsrätsel. Ich halte mich da lieber raus. Werde mir aber bestimmt die Pilz-oder-nicht-Pilz-Rätsel anschauen. Der Rest vom Fest ist mir dann aber bisschen zu irre

    Hallo Peter


    Da schließe ich mich Dir gerne an..
    Herzlichen Dank für das Rätsel, hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn der Zeitpunkt fürs Wiederaufleben jetzt kurz vorm APR-Wahnsinn nicht so optimal war. Hoffe auf Fortsetzung wenn der ganze Irrsinn wieder vorbei ist. ==Gnolm4


    LG, Josef

    Ich finde man kann sich das öffentliche naserümpfen bei unzureichenden Angaben ggf. auch mal sparen.

    Klar, könnte man.
    Aber ich denke, dass man schon darauf hinweisen dürfen sollte, wenn auf Grund ungenügender Angaben oder nicht optimaler Bilder eine genauere Bestimmung nicht möglich ist. Die Alternative wäre sonst, auf derartige Anfragen überhaupt nicht mehr zu antworten, was dann aber ja wohl auch nicht im Sinne der Anfragenden sein dürfte.

    Vielleicht ließe sich ja in einzelnen Fällen die Wortwahl der Antwortenden noch etwas optimieren, aber ich sehe hier jetzt auch nichts, was daran irgendwie so gravierend wäre, dass man es beanstanden müßte.


    Liebe Grüße
    Josef

    Wobei es in obigem Bericht allerdings hauptsächlich um die illegale und unsachgemäße Suche von Trüffeln ging, bei der ganze Wälder mit Hacken aufgegraben und damit auch die Wurzeln der Bäume verletzt werden.


    LG Josef

    Ich würde noch etwas warten. Vielleicht machen noch ein paar Leute mit.

    Ja, ist ja noch nicht lange am laufen und nach so langer Abstinenz haben es manche der früheren regelmäßigen Miträtzler vielleicht noch garnicht mitbekommen. Vielleicht brauchts ja auch noch nen Joker, oder haben soviele schon richtig geraten?


    LG, Josef

    Ooh, gerade erst gesehen.

    Hatte gar nicht mehr damit gerechnet, dass das hier mal wieder aufgenommen wird.
    Danke für die Reanimation, auch wenn die Gnolme schon wieder in den Startlöchern stehen.


    Tja, nach so langer Pause bin ich jetzt völlig ausser Übung.
    Aber die Gattung, denke ich, hab' ich schon. :)


    Danke an Tagedieb und Grüße an die ganze Rätzelbande

    Josef


    PS: Frage an Tagedieb: Teilst Du den Teilnehmern mit, ob sie richtig oder falsch geraten haben?

    Hallo Paula,


    wenns Dir wirklich nur um die Namen geht und Du hier keine "politische" Diskussion anstoßen wolltest, wäre es vielleicht sinnvoll, den Thread umzubenennen, z.B.:"Trivial-/Volks-/Regionalnamen für Pilze" oder "volkstümliche Pilznamen" oder so ähnlich.


    LG, Josef

    Hallo Stefan,


    Ich bedanke mich recht herzlich für die Klarstellung. Wenn man's so betrachtet, ist das schon richtig.
    Ich hatte dann Deinen Hinweis wohl fehlinterpretiert.


    Liebe Grüße
    Josef

    ich möchte davor warnen, die geriefte Ringoberseite als starkes Merkmal zu betrachten.

    Hallo Stefan


    als Alleinstellungsmerkmal sicherlich nicht, aber in Verbindung mit der andersartigen Knolle und dem Röten schon. So hatte ich es jedenfalls gelernt. Ich habe auch noch nicht gehört, dass das jetzt anders sein sollte. Ist aber schon etwas länger her. Wenn da jetzt neuere Erkenntnisse vorliegen sollten, lasse ich mich gerne korrigieren.


    LG, Josef

    Hallo


    Früher galt die Herbstlorchel als essbar. Heute wird allgemein vor dem Verzehr von Lorcheln, auch der Herbstlorchel, gewarnt:
    Ob das jetzt bei der Herbstlorchel auch tatsächlich begründet ist oder rein vorsorglich geschieht, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ich denke, da kann sich jeder selbst darüber informieren und dann entscheiden, was er tut.


    Früher, bevor sie in Verruf geriet, hatte ich sie öfter gesammelt und gegessen. Allerdings nie als Hauptmahlzeit in größeren Mengen, sondern nur als Beilage, um nicht zu sagen, als Dekoration. Ich hatte nie Probleme damit. Wenn ich sie jetzt nochmals essen würde, würde ich sie möglicherweise vorsichtshalber vorher abkochen und das Kochwasser wegschütten.


    LG, Josef

    Nein! ...der hätte eine deutlicher abgesetzte Knolle (Bergsteigersöckchen) und reinweiße Velumflocken.auf der Hutoberfläche.
    Ich sehe eine kleine Delle in der Hutmitte, die Rottöne zeigt; daher vermute ich einen Perlpilz. Um sicher zu gehen, müßte man jetzt noch wissen, ob die Manschette bzw. Ringoberseite gerieft ist. Das kann ich anhand der Bilder nicht so genau erkennen.


    LG, Josef

    Hallo


    Es gibt tatsächlich einen braunen Fliegenpilz, der sich Königsfliegenpilz nennt.
    Jedoch sind mir hier die Fotos nicht deutlich genug, um dessen Merkmale erkennen zu können.
    Wenn Du mir bestätigen kannst, dass der eine geriefte Manschette hat, würde ich hier auf einen ganz gewöhnlichen Perlpilz tippen


    LG, Josef

    Hallo Latrodectus


    Eine 100%ige Bestimmung ist bei einem so jungen, noch geschlossenen Pilz insbes. anhand eines Fotos oft nicht möglich.

    Der Fransige Wulstling ist daher meinerseits auch nur eine Vermutung.
    Aber Parkanlage, Wegrand, Laubbäume und die im Verhältnis zur Hand für einen jungen Pilz doch recht ordentliche Größe könnten schon passen. Ich finde den Fransigen Wustling regelmäßig auf dem Friedhof. Der Pilz hat i.d.R. auch keine abgesetzte Knolle, sondern eine eher rübenartige Knolle ohne Scheide, die meist tief im Substrat wurzelt. Auf Deinem ersten Bild sieht es für mich auch so aus, als würde der untere Teil der Knolle fehlen.
    Vielleicht kann Du ja mal an der Stelle nochmals nachsehen, ob dort vielleicht noch weitere Exemplare nachgekommen sind, die weiter aufgeschirmt sind.


    LG Josef


    ja, lässt sich schmierig verreiben.

    das könnte dann wohl ein weiteres Indiz sein

    Für mich sind das alles Flockenstielige Hexenröhrlinge. Die Hutfarben und Stiele können durchaus etwas variabel sein.

    Maronen sind, soweit ich das aus den Fotos erkennen kann, keine dabei. Die hätten auch keine roten Röhrenmündungen.

    Wenn Du mit Bitterröhrling den Gallenröhrling meinst; so hätte der ebenfalls keine roten Röhrenmündungen.


    LG, Josef

    Hallo


    Beim Fransigen Wulstling wäre ich auch gewesen.
    Kannst Du was zum Vorkommen (Bodenart, Begleitbäume) sagen? Kalkboden? Laubwald?
    Woher kommt die dreieckige braune Stelle in der Stielmitte? Hast Du da etwas drauf geschmiert?
    Ansonsten könnte das schon auf beginnende Verwesung hindeuten.


    LG, Josef

    Hallo,


    Da der Eierwustling ein mediteraner Pilz ist und nördlich der Alpen wohl eher unbekannt sein dürfte, weiß nicht, ob Dir hier jemand die Bestätigung geben wird, zumal Du die Absicht geäußert hast, ihn dann essen zu wollen..Diese Verantwortung wird wohl niemand gerne übernehmen wollen. Ich denke, es wäre da doch eher ratsam, einen Pilzsachverständigen oder vertrauenswürdigen Pilzkenner vor Ort zu Rate zu ziehen, der den Pilz genau kennt und ihn auch selbst zu Speisezwecken sammelt.

    Liebe Grüße nach Italien

    Josef