Beiträge von Josef-08

    Hui, das ist eine Frage, über die ich mir noch keine Gedanken gemacht habe,.


    Ich würde mal so sagen:

    Wenn frisch gespritzt wurde (was im Winter eher unwahrscheinlich ist) würde ich sie nicht gerade dort sammeln, ansonsten hätte ich bei den geringen Mengen, die ich normalerweise verzehre, aber keine Bedenken. Man isst ja schließlich auch Feldfrüchte von Äckern, die gedüngt und gespritzt wurden.


    LG, Josef

    ......wunder ich mich sehr dass man nie von Fällen hört wo jemand durch gekauft Pilze abdankt

    ... wohl, weil es sich bei den regulär verkauften Pilzen überwiegend um Zuchtpilze oder leicht erkennbare Arten (Pfifferlinge, Steinpilze, Morcheln usw.) handelt und der gewerbliche Händler dafür haftbar gemacht werden könnte.
    Bei dem von Dir zitierten Verkäufer handelt es sich vermutlich um einen privaten Anbieter, der mit selbst eingemachten Pilzen gerne die schnelle Mark machen möchte. Inwieweit er dabei gegen Sammelverbote oder lebensmittelrechtliche Vorschriften verstößt, kann man ohne nähere Informationen nur spekulieren.

    wenn gerade das passende Lüftchen weht.

    Hallo,


    Das wäre natürlich ideal, aber ...

    da Sporen mikroskopisch klein und sehr leicht sind, bedarf es dessen gar nicht. Es genügen auch geringste Verwirbelungen und Aufwinde, wie sie z.B. auch durch Temperaturunterschiede entstehen. Dabei können sie sehr hoch steigen und sogar in den Wolken Kondensationskerne bilden.

    Weiter können sie verbreitet werden durch Anhaftungen an Tieren, Wild- und Schneckenfraß, Insekten, oder aber auch durch Pilzsammler, z.B. wenn die Pilze im luftdurchlässigen Behältnis transportiert und die Putzreste im Wald entsorgt werden.


    LG, Josef

    Das gilt eben genau für Stefan Climbingfreak, aber nicht zwingend für die allermeisten anderen Menschen. Zumindest die, die vorbereitend einen Kurs mitmachen möchten und nicht in der Nähe einer der eher wenigen Orte wohnen, wo Kurse + Prüfung angeboten werden, zahlen für Anfahrt, Unterkunft, Kurs und Prüfung.

    So ist es!


    Nicht zu vergessen die vielen km zu Pilzexkursionen und fürs Bierchen danach ^^

    als er ausführte: Krauseglucken wachsen meistens unter Nadelbäumen

    Na, da hat er aber nicht so ganz unrecht. Kiefern sind auch Nadelbäume.... ;)

    auch wenn in den meisten Pilzbüchern "bei Kiefern" steht, finde ich sie oft auch an Fichte...


    Hallo Kai,


    An Deiner Stelle würde ich mal bei Pilzsachverständigen in Deiner Umgebung nachfragen, ob und in welchem Umfang sie Pilztouren anbieten. Und auch wenn sie selbst keine Touren anbieten, könnten sie Dir vielleicht Tipps geben, an wen Du Dich am besten wenden könntest.

    Wenn Du z.B. in unserer Gegend wohnen würdest, könnte ich Dir örtliche Anbieter nennen, die Pilzwanderungen mit geprüften Pilzsachverständigen durchführen, und das noch zu wesentlich günstigeren Preisen als denen des (nicht) genannten Vereins.


    LG, Josef

    Hallo


    Ich habe kaum Probleme mit Zecken. Ich trage grundsätzlich lange Kleidung und vermeide möglichst hohes Gras und dichtes Gebüsch.

    Da Zecken vor allem auf Gerüche reagieren, möchte ich hier mal die Frage in die Runde werfen: Könnte es nicht vielleicht auch sein, dass Zecken durch bestimmte Körperpflegemittel (parfümierte Seifen, Duschgel, Deosprays) zusätzlich angezogen werden? Ein weiterer Zeckenfänger und -überträger könnte m.M. auch der Hund sein.

    Wenn es die Temperaturen zulassen, setze ich auf lange Unterwäsche.

    Es gibt da auch dünne für den Sommer geeignete Merino-Unterwäsche. Die ist temperaturausgleichend, geruchsneutral und vermindert Körpergerüche, von denen sich Zecken ebenfalls angezogen fühlen.


    LG,Josef

    Hallo Ingo


    Seit ich mein Pixel 4a habe, nehme ich meine Fotoausrüstung nur noch selten mit.

    Das macht selbst im dunklen Wald freihand noch Superfotos, wo ich bei einer Fotokamera schon längst ein Stativ bräuchte, und der Hintergrund wird auch nur dann künstlich unscharf gestellt, wenn ich den Portraitmodus benutze. Mit normaler Kameraeinstellung geschieht das nicht. Man muss nur darauf achten, das der Autofokus richtig trifft. Natürlich werkelt auch da eine KI drin. Ohne diese wären solche Aufnahmen gar nicht möglich. Raw (DNG-Format) ginge auch, aber das ist mir für reine Dokufotos zu aufwändig. Mit Third Party Apps werden die Aufnahmen i.d.R. schlechter, da diese nicht speziell auf die eingebaute Kamera abgestimmt sind.


    LG, Josef

    Hallo Wastl


    Würde mich interessieren, bei welcher Prüfung diese Frage gestellt wird? Ggfs. auch lfd.Nr. der Frage?

    Bei den PSV-Prüfungsfragen kann ich sie nicht finden.


    LG, Josef

    > So hatte ich z.B. nach einem vorherigem Hinweis auf die Minderwertigkeit und mögliche individuelle Unverträglichkeiten den Breitblattrübling freigegeben. Andererseits wäre aber sicherlich auch kein Fehler, diese Pilze nicht freizugeben.


    Bestes Beispiel, vielen Dank dafür! Aus diesem Grund hat der Breitblattrübling in der Prüfung aber mal überhaupt nichts verloren, da sich an einer solchen Frage nicht der gute vom schlechten PSV scheidet, sondern Antworten in alle möglichen Richtungen als richtig bewertet werden.

    FG

    Oehrling

    Hallo Öhrling


    Das sehe ich nicht so.
    Bei der Korbkontrolle soll ja eine realitätsnahe Situation simuliert werden, wie sie auch während einer Pilzberatung vorkommen kann. Da können ja auch mal Pilze aus der Kategorie " Pilze mit uneinheitlich beurteilten Speisewert" vorgelegt werden. Ich denke mal, dass dabei auch festgestellt werden soll, wie der Prüfling mit der Situation umgeht und ob er den Ratsuchenden auch auf mögliche Einschränkungen hinweist. Im übrigen befinden sich im Korb i.d.R. auch noch genügend andere Pilze, bei denen man sich für die eine oder andere Seite entscheiden muss.


    LG Josef

    Mir geht es auch nicht um "ganze Körbe" oder so, sondern um die Frage: kann ich die uneindeutig bewerteten Speisepilze in der praktischen Prüfung freigeben oder nicht.

    Ich habe vor kurzem die PSV Prüfung abgelegt und kann daher aus eigener Erfahrung sprechen.

    Wie schon von Wolfgang angedeutet, liegt es im Ermessen des Prüflings, ob er bei der Korbprüfung Pilze mit uneinheitlich beurteilten Speisewert - unter Hinweis auf den verminderten Genusswert und mögliche Risiken und Unverträglichkeiten - freigibt oder nicht. So hatte ich z.B. nach einem vorherigem Hinweis auf die Minderwertigkeit und mögliche individuelle Unverträglichkeiten den Breitblattrübling freigegeben. Andererseits wäre aber sicherlich auch kein Fehler, diese Pilze nicht freizugeben.


    Das Thema der unklaren Prüfungsfragen wurde hier schon mehrmals diskutiert.
    Ich kann zwar einerseits die Argumente derjenigen nachvollziehen, die sich für eine offene Fragestellung einsetzen. Anderseits führen die Fragen, bei denen für den Prüfling nicht eindeutig erkennbar ist, was erwartet wird, doch zu erheblichen Unsicherheiten.
    Deswegen hatte ich auch sehr lange gezögert und es immer wieder hinausgeschoben, mich zur Prüfung anzumelden. Nach abgelegter Prüfung kann ich jetzt sagen, dass meine Befürchtungen eigentlich ziemlich unbegründet waren. Bei den Prüfungsfragen war so gut wie keine von denen dabei, die mir bei der Vorbereitung Kopfzerbrechen bereitet hatten. Zudem bestand beim vorausgegangenen F2-Kurs auch die Gelegenheit, noch unklar gebliebene Fragen zu erörtern.
    Bei der Prüfung hatte ich zunächst die Fragen beantwortet, bei denen ich mir einigermaßen sicher war. Nachdem ich meiner Ansicht nach die erforderliche Punktzahl + kleinem Sicherheitspolster erreicht hatte, hatte ich mir dann zur Vermeidung von Fehlern (und einem möglichen Punkteabzug) die Beantwortung der restlichen Fragen erspart.

    LG, Josef

    Hallo Dieter


    Dazu kann ich leider nichts sagen

    So große Dateien bzw. Stacks hatte bisher ich noch nicht, dass ich an diese Grenze gestoßen wäre.


    LG, Josef

    Schade - bei mir läuft noch eine von mir und dem Programmierer Alan etwas modifizierte Version von CombineZP.

    Damit fahre ich noch gut - aber sie läuft nicht Mehr richtig ab Windows 10, auch nicht in einer VB.

    Hallo Dieter


    Die normale (nicht modifizierte) Version von Combine ZP funktioniert bei mir noch unter Windows 10.


    LG, Josef

    positiv gravitrop: in Richtung zum Erdmittelpunkt.

    verbreitet bei mehrjährigen Fruchtkörpern von Porlingen wie z.B Zunderschwamm (Fomes fomentarius)


    negativ gravitrop: Wachstum gegen die Richtung der Erdbeschleunigung.

    z.B das Fruchtkörperwachstum vieler Basidiomyceten. Die Fruchtschicht wird so ausgerichtet, dass die Sporen senkrecht hinabfallen können.." z.B Fliegenpilz (Amanita muscaria)

    Um der Frage zu entgehen, ob damit das Wachstum selbst (bei mehrjährigen Porlingen befindet sich die Zuwachszone ja unten) oder einfach nur die Ausrichtung der Pilze gemeint ist (in beiden Fällen ist die Hutoberseite oben) würde ich Teil 2 mit "Ortho-Geotropismus" beantworten.

    (Zitat: Positiver und negativer Geotropismus zusammen werden als Ortho-Geotropismus bezeichnet. Er bedingt die senkrechte (orthotrope) Orientierung der Pflanzenachse - Quelle:https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d32/32c.htm)


    LG Josef

    Hallo Stropharia


    Ich denke, dass es nicht nur am Wetter liegt, sondern ein bißchen auch an der Zeit.
    Ich war mehrmals im Sommer in Schweden. Wie bei uns, ist auch dort um diese Zeit mit den Pilzen meist noch nicht allzu viel los.

    Meist geht es so ab Mitte Juli los, besser ist noch ab Anfang August.


    Liebe Grüße und einen schönen Urlaub

    Josef

    Hallo Coröhrling


    Interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen doch sind. Kommt wohl darauf an, in welcher Gegend man sich befindet.
    Würde mich noch interessieren, ob der Bärlauch dort eher einzeln wächst oder wie bei uns dichte Teppiche bildet. Und wie findet man dann die Morcheln? Der Bärlauch ist ja höher als die Morcheln und deckt mit seinem dichten Blätterdach alles zu. Muss man da den ganzen Bärlauch niedertreten, mit einem Stock beiseite schieben, oder wie muss ich mir das vorstellen? Also ich würde mir das hier schon sehr mühsam vorstellen, ohne Sense. Wie schon gesagt, ich möchte das nicht bestreiten oder in Zweifel ziehen, kann mirs aber irgendwie nicht bildlich vorstellen.


    LG, Josef

    Hallo Maria,


    ohne jetzt richtig Ahnung davon zu haben, erinnert mich das irgendwie an den Pflaumenfeuerschwamm, der auch an Hasel vorkommen kann.
    Bin mir aber nicht sicher.

    LG, Josef

    wäre es da nicht ganz sinnig vielleicht 3 häufig gesammelte Speisepilze und trotzdem noch ein zwei andere dazu, z.b. Kahle Kremplinge, bei denen ist das ja sehr häufig, zu nennen.

    Hallo Daniel,


    Das würde ich nicht tun. Wozu sollte man 5 Arten angeben, wenn nur 3 verlangt werden. Dafür gibt es ja keine Zusatzpunkte, es würde nur die mögliche Fehlerquote erhöhen. Man sollte grundsätzlich bei allen Prüfungsfragen nur angeben, was gefordert ist. Der Prüfer sucht sich nämlich nicht aus mehreren Antworten die richtigen heraus, sondern es gibt auch für jede falsche Anwort Punktabzug. Je mehr Du angibst, desto höher kann auch die Fehlerquote sein. So jedenfalls wurde es mir mal von einem Prüfer gesagt. Falls ich das falsch verstanden haben sollte, darf Stefan mich gerne berichtigen.


    LG, Josef


    Übrigens: Ich würde Steinpilz, Ziegenlippe und Rotfußröhrling angeben. Das dürfte vermutlich nicht falsch sein.

    Was habt Ihr denn alle bloß mit dem Bärlauch?
    Der ist kein Morchelzeiger sondern gehört lediglich zu den Pflanzen, die basischen Boden bevorzugen. Bei uns zumindest wächst er auch gerne auf nährstoffreicheren Böden, was eigentlich nicht so das Terrain der Morcheln ist. Ich sehe zwar immer wieder Bilder, auf denen Morcheln zwischen Bärlauch zu sehen sind. Ich selbst habe aber noch nie welche bei Bärlauch gefunden und dort, wo ich Morcheln finde, ist i.d.R. auch kein Bärlauch. Damit möchte ich nicht sagen, dass es das nicht gibt, man sollte sich aber nicht zu sehr darauf versteifen.
    Ich möchte diese ganzen allgemeinen Tipps zur Morchelsuche gar nicht in Abrede stellen, aber ich denke, dass es zu den Anfängerfehlern gehört, ausschließlich an Stellen mit möglichst vielen Zeigerpflanzen zu suchen. Für all diese Zeigerpflanzen gilt, dass sie keine Morcheln anzeigen, sondern lediglich Böden/Biotope, wo Morcheln wachsen könnten. Es müssen nicht mal Eschen vorhanden sein. Ich habe z.b. gestern noch schöne große Speisemorcheln in einem Wäldchen mit Bergahorn gefunden. Einzige "Zeigerpflanzen": ein paar einzelne Waldmeisterpflänzchen. Die meisten Morcheln hatte ich in diesem Jahr jedoch auf sonnenzugewandten Streuobstwiesen mit Magerrasen und alten (ungepflegten und teilweise schon abgestorbenen) Apfelbäumen gefunden.


    LG, Josef