Beeindruckend. Da liegt Deine Frau möglicherweise gar nicht so daneben, obwohl ich nicht weiß, wie lange ein Pilz von der Spore bis zum Fruchtkörper braucht. Auf alle Fälle ist da irgendwelches Holz vergraben. Das hätte ich auch gerne
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Beiträge von Wutzi
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Ach Du Donnerwetter. Dass ich das erleben darf! Da haben die Juroren wohl Spaß am Pilz gehabt. Gratulation an alle Treppchenbesteiger. Darauf, dass das brillante Helmlingsfoto von Doris und Helmut ist, hätte ich wetten mögen.
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Hallo Alis,
Januarbecherchen, wie schön! Erstaunlich, dass die jetzt sprießend du bei den doch eher ungemütlichen Temperaturen langsam genug gelaufen bist, sie zu entdecken. Danke fürs Zeigen und die Anregung, unter den Erlen mal nach diesen Winzlingen Ausschau zu halten.
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Hallo Ralf, was für ein Augenschmaus im tristen Januar! Danke fürs Zeigen.
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Hi Peter,
Nen Glühwein nehme ich gerne , danke.
Blöde Jahreszeit hier momentan , kein Winter , Frühling ists auch nicht , aber die Hasel blüht.......
Und ich versuche mich noch vom APR zu erholen - im Nebel.
Grüßle
Norbert
Hallo Norbert, Nebel ist immerhin Feuchtigkeit. Wir bei mir scheint schon wieder die Sonne. Erbarmungslos. Frost tags -2 nachts - 7 und Sonne. Theoretisch gute-Laune Wetter, aber ganz ohne Niederschlag ist das fast genauso Mist wie im Sommer.
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Das mit dem Trocknen und Einweichen hatte Tuppie ziemlich am Anfang mal geschrieben (aus mündlicher Überlieferung, Auskunft eines Korbflechters). Im Netz ist es auch zu finden, hier z.B.: Können frisch geschnittene Weidenruten sofort verflochten werden? – Korbmacherei – Kreative Finger
Danke. Wenn ich das rechtzeitig verinnerlicht hätte, würde ich ein kleines Körbchen geflochten haben. Egal. Dann beende ich das Flechtwerk jetzt mit einem Abschlusskranz und lasse die Henkel weg. Es wird dann nur für die kleinen Holzspäne im Holzschuppen genutzt. Die heutigen Weiden werden sortiert und getrocknet. Ein paar hole ich noch, dann ist mein Reservoir aufgebraucht.
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Hallo Wutzi,
das sieht doch schon richtig gut aus! Du hast wirklich gut recherchiert und trotz einiger Fehler scheint es ja was zu werden! Ich weiß nicht, ob ich die Geduld hätte, das immer wieder zu unterbrechen und erst weiterzumachen, wenn neue Ruten da sind! Danke fürs genaue Berichten, auch über die Fehler, denn die kann man dann ja bei einem eigenen Versuch schon mal vermeiden.

Hallo Kagi, frau übt sich und hat Spaß
. Aber eine Quelle, warum man die Ruten erst trocknen und dann wieder einweichen soll, habe ich nicht gefunden. eigentlich gut das mit den frischen Ruten ganz gut, außer dass manchmal die Rinde verletzt wird und das natürlich nicht so schön aussieht.Wow, Claudia, sieht sehr gut aus! Und macht viel Spaß, stimmt's?
Ich sollte vielleicht auch mal losziehen und Nachschub besorgen. Meine Lieblingsstelle war im letzten Jahr ein umgefallener, aber nicht ganz toter alter Stamm, aus dem über die ganze Länge viele und leicht zugängliche Ruten austreiben.
Und es gibt noch eine andere Weidenart mit viel dünneren Trieben, die ich gern ausprobieren würde. Aber das ist auf einer städtischen Grünfläche. Da muss ich wohl warten, bis meine Stecklinge davon irgendwann groß genug sind.
Moni Cratie, klar, macht richtig Spaß, aber braucht halt auch seine Zeit. Im Sommer draußen wäre es für das Format auch besser, weil ich dauernd an der Kellerdecke oder den Schränken anecke.
Du solltest Dir unbedingt jetzt einen Vorrat anlegen, die beste Zeit zum Schneiden soll November bis Februar sein. Die Sommertriebe sollen gut sein zum Schälen, um damit farbliche Kontraste zu flechten. Bei mir gibts auch mehrere Weidenarten, aber leider nur eine, die sich zum Flechten eignet.
Witzig ist, dass ich bei der Flechter erfahren habe, dass der Großvater meines Mannes Korbflechter war - vor dem 2. Weltkrieg. Schade, dass er sein Wissen nicht an die nächste Generation weitergegeben hat.
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Z.B. verstehe ich inzwischen, warum es sinnvoll ist, den Boden und die Seiten getrennt, also mit neuen Ruten zu arbeiten, oder warum mit zweien gleichzeitig gewoben wird

Warum Cratie? vielleicht flechte ich auch mal irgendwann und ich mache immer das Naheliegende. Warum wäre das falsch?
Hallo zusammen, der Thread muss endlich mal weitergeführt werden. Viel ist ja im Wald nicht los mit Pilzen, aber zum Weidenrute schneiden. Ich habe auch erst einmal die falschen verwendet. Die sind gebrochen. Am besten funktionieren die einjährigen gleichmäßig dünnen Triebe, die direkt aus dem alten Holz ausgetrieben sind. Dort wo Weiden zuvor zurückgeschnitten worden sind, wachsen sie am besten.
Weil mir so ein kleines Körbchen zu friggelig für den Anfang war, bastle ich erst mal einen großen Korb für Holz. Wenn der fertig ist, mache ich mir ein Pilzkörbchen. Wahrscheinlich nach dem Vorbild von Grünis und Tuppie Großvaterkorb. Der ist schön breit und flach.
Aber jetzt zu meinem Beispielkorb, an dem gut zu erkennen ist, welche Fehler tunlichst vermieden werden sollten.
Einigermaßen gut funktioniert hat die Herstellung des Bodens. Das wurde ja schon vorgestellt. Dann habe ich rechts und links der Bodenstrahlen je einen angespitzten Stab in das Geflecht geschoben und nach oben abgeknickt. die Ruten die neben dem Korb liegen, habe ich am Tag danach entsorgt. Zu kurz und brüchig.
Ein Stück weiter habe ich dann versucht irgendwie mit den kurzen Ruten weiterzuflechten. Den Pfusch habe ich am Tag danach wieder aufgetrennt. Dann musste ich erst einmal schauen, wo geeignete Ruten wachsen.
In der Zwischenzeit fiel mir ein, dass sich der Deckel eines Korbes seit Jahren weiter auflöst und so habe ich ein paar restliche Ruten verwendet, um ihn zu reparieren. Im Prinzip ist es ganz einfach. Man muss sich nur anschauen, wie die Ruten geflochten waren. Mittels eines Schraubenziehers habe ich die Lücke neben den Strahlen in denen die abgebrochenen Ruten steckten erweitert, diese herausgezogen und dort neue Ruten eingesetzt und in den Deckel eingebunden, abgeschnitten, fertig.
Am Tag danach hatte ich brauchbare Ruten entdeckt und geschnitten. So konnte es weitergehen mit dem Flechten. Jeweils neben die aufrecht stehenden Ruten habe ich weitere angespitzte Ruten in den Strahlenkranz gesteckt und dann verflochten. Gearbeitet wird gegen den Uhrzeigersinn. Ach so, die herausstehenden Strahlen werden abgeschnitten und in der ersten Runde wird anfangs im Einser-Zweierrhythmus gearbeitet, wird hier z.B. erklärt.
Da ist die erste Runde fertig und es wird normal weitergeflochten. Weil ich immer wieder durcheinander gekommen bin, habe ich mich später an einem Bändchen orientiert. So ist besser erkennbar für Anfänger, wann eine Runde rum ist.
Vorn sieht man die erste echte Panne. Ich hatte eine unbrauchbare Rute gewählt, die bei der Prozedur abgebrochen ist. Weil ich keine Lust zum Auftrennen hatte, hab ich einfach eine zweite Rute daneben gestellt. Irgendwann war sie fest eingebunden. Als die Zweige verflochten waren kamen zwei Runden mit je 4 Ruten im Rhythmus alle zwei 2 Stäbe. Zwischendurch wird das Geflecht immer wieder heruntergeschlagen oder gedrückt. Weil meine Gelenke nicht mehr so ganz taufrisch sind, habe ich die Ruten mit einem Brett zusammengeschlagen.
Es ist nicht so ganz einfach, das Ding rund zu bekommen. Wenn man Boden und Seiten in einem Stück flechten würde, wäre das wohl kaum zu realisieren. Als das Ganze anfing zu eiern, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und den Korb auf beiden Seiten gestaucht. Damit ist er flacher, zwar auch schief, aber trotzdem ganz zweckmäßig, weil der Holzkorb so weniger Platz benötigt.
Nach der heutigen Flechtsitzung ist der Korb wieder ein Stück gewachsen. Ich habe im selben Rhythmus geflochten wie zu Anfang. Jetzt sind erst einmal wieder die brauchbaren Ruten verbraucht und ich muss sehen, wann und wie es weitergeht. Ein paar Fehler kann ich aber noch zeigen.
Die überstehenden Flechtruten müssen noch abgeschnitten werden, das ist soweit in Ordnung, sieht nur ein bisschen komisch aus. Vorne links ist allerdings ein Bereich, in dem sich das Geflecht nicht herunterdrücken lässt. Der Grund ist, dass eine der stehenden Ruten zu weich im Vergleich zu den stärkeren Flechtruten ist. Die Rute wurde deshalb beim Flechten geknickt und an dieser Stelle lässt sich das Geflecht nicht mehr nach unten drücken oder schlagen.
Andere Perspektive: Hier ist der Knick links hinten. Die Beschädigung der stehenden Rute ist gut zu erkennen.
Hässlich ist auch, dass ich die Ruten nicht gekürzt, sondern bis zum letzten Millimeter verflochten habe. Eigentlich soll der Korb noch ein bisschen höher werden, vielleicht so 15 cm. Stabile Henkel müssen irgendwie angebaut werden, da habe ich mich noch nicht für eine Variante entschieden. Auf alle Fälle ist das eine schöne Übung für einen Pilzkorb, der am Ende folgen soll und für den ich mir besonders schöne Ruten suchen werde. Ich habe übrigens frisch geschnittene Ruten verwendet. Für den Pilzkorb werde ich sie erst trocknen lassen und dann ein paar Wochen einweichen.
Fortsetzung folgt.
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Ui, ich wusste gar nicht, dass das so eine qualmende Angelegenheit ist. Wieder was gelernt.
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Nee gibts doch gar nicht. Ich komme oft nicht ran an die Dinger, weil ich grundsätzlich nie mit Leiter unterwegs bin. Lass sie Dir schmecken.
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Hallo,
also der sieht doch besser frisiert aus als Boris Johnson!

LG Ulla
Mensch Ulla, findest Du echt? Naja, ich meinte eher, was drunter ist. Du weißt doch Kopf nur von außen ist wie Käfer nur von oben.
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Hallo Käuzchen, ein schöner Pilz, den ich nur aus dem Buch kenne. Danke fürs Zeigen.
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Hi Norbert, also ich finde Schmetterlinge durchaus besonders. An denen komme ich ohne Foto nur in Ausnahmefällen vorbei.
Sei froh, dass Du nur Boris und nicht Donald getroffen hast, es geht nämlich immer noch schlimmer😝. -
Hallo Mausmann,
so ein schöner Viel-Teiler, die Zahl Deiner Einzelbeiträge weiß ich schon gar nicht mehr. Danke, dass Du uns uns an Euren Ausflügen hast teilhaben lassen und gut dass Du den Beitrag auf den Januar gelegt hast.
Zu Deinen Pilzlein kann ich kaum etwas beitragen, nur die Amanita würde ich auf Scheidenstreifling eingrenzen wollen.
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Hallo, Claudia!
Nein, das ist jedenfalls keine erkennbare amyloide Reaktion. Eventuell kann das mal makroskopisch schwer erkennbar sein, auch bei Cinereomyces lindbladii.
Aber irgdendwas scheint jedenfalls nicht zu stimmen. Müsste man also doch mikroskopieren, um es näher einzugrenzen.Ist auf dem letzten Bild ein rosaner oder rosabräunlicher Schimmer zu sehen? Damit könnte >Rhodonia placenta< für den Fruchtkörper noch eine Spur sein. Den gibt's auch ganz ohne rosa, gehört aebr normalerweise auch an Nadelholz...
LG; Pablo.
Hallo Pablo, nee, leider keine Spur von rosa. Wenn ich das Mikroskop auspacke, guck ich mir den mal mit an. Mal sehen, ob sich dann der Nebel lichtet.
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...und so fängt sowas an:
Zitat Hans:
"Diese von einem ausgefuchsten hessischen Designerteam gestaltete Beleuchtungseinheit wird sich in kürzester Zeit auf dem Automarkt durchsetzen, jede Wette!"

Hier kann man nicht sagen: "Nutzlos getaped" !

Nicht schlecht. Hast Du mal geklärt, was der TÜV davon hält?
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Die Amyloidität kannst du auch makroskopisch schon feststellen, wenn du einen Tropfen Melzer auf eine schnittfläche gibst:
Dann muss man allerdings die Antrodias mit amyloiden Skeletthyphen (zB Antrodia xantha) ausschließen können - zB durch die unterschiedliche Konsistenz.
LG; Pablo.
Hallo Pablo, danke.
Leider hat frau in ihrem wohlsortierten Handtäschchen selten Melzers dabei
, aber immerhin kleine Schächtelchen für Proben. Nachdem Du mir letztens schon den Tipp gegeben hattest habe ich animiert von Deinem Foto gleich mal einen Test mit Melzers gemacht und die eine Probe, die ich für den Grauenden Resupinatporling halte, hat auch brav regiert. Aber ich habe keine Erfahrung ob, das tatsächlich eine amyloide Reaktion ist, oder eher dextrinoid ist. Es erscheint mir eher dunkelbraun und nicht blaugrau, oder?So sieht das jedenfalls aus. Der kleinere Pilz hatte nicht reagiert, bzw, da blieb Melzers einfach hellbraun.
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der mit dem Nudelholz ist mein großer Favorit

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´n blindes Huhn find´ auch mal ´n Korn

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Servus beinand',
wenn er zentral gespielt war, kann es natürlich kein Ischnoderma sein. Er sieht auch so nicht danach aus. Ich würde 15 und 16 für alte Polporus varius/leptocephalus- Fk halten.
Die "Borstentrameten" sind bestimmt Striegelige, Trametes hirsuta, der junge Stielporling Polyporus brumalis, Winterstielporling, und die Antrodia eine typische A. serialis, Reihige Tramete.
Danke für's mitnehmen,
Werner
Hallo Werner, herrlich Deine Autokorrektur macht aus gestielt auch gespielt. Also doch ein alter Stielporling, danke. Mit den Borstentrameten hast du natürlich Recht. Den Fehler mache ich immer wieder, die Borstlinge sind die mit dem richtigen Fell in creme oder braunen Farbtönen. Irgendwann werde ich es mir hoffentlich merken. Also Antrodia serialis erkenne ich jetzt bestimmt beim nächsten Mal wieder. Die hatte ich ja mehr schon mehrfach.
Alles anzeigenAhoi, Claudia & Alle!
Bei 15 / 16 gehe ich mit Werner mit.

Auch wenn der Fruchtkörper ganz schön ramponiert aussieht, dürfte da kaum was Anderes in Frage kommen.Die Saftporlinge (2 & 36) sind etwas überstrahlt, das macht die Strukturen schwer erkennbar. Scheint aber jeweils Nadelholz als Substrat zu sein und Rötungen meine ich auch zu sehen, könnte also zB Oligoporus fragilis (Rötender Saftporling) oder Oligoporus guttulatus (Getropfter Saftporliing) sein.
Rindengedöns 17 und Rindengedöns 38 könnte ganz gut die selbe Art sein. Falls Substrat ebenfalls Nadelholz wäre: Wenn ich da in resupinate Porlinge mit dem Aussehen reinlise, kommt in den meisten Fällen Cinereomyces lindbladii (Grauender Resupinatporling) raus. Seltener mal kompliziertere Sachen wie Antrodia sinuosa, wenn die Porengrößen komisch sind.
Bei 18 würde ich makroskopisch Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) vermuten, bei 19 >Cylindrobasidium laeve<, die beiden letzteren aber mit recht hohem Unsicherheitsfaktor.
26: Sieht eher aus wie Weiße Polsterpilze (Anamorphe von Oligoporus ptychogaster) im finalen Stadium.
37: Könnte was sehr Spannendes sein. Jedenfalls ungewöhnlich in mehreren Aspekten, da kommt man aber nicht wirklcih dran ohne Mikros.
LG; Pablo.
Hallo Pablo, Danke für deine umfangreichen Erläuterungen. Bei den Saftporlingen ist eine Bestimmung glaube ich ziemlich schwierig, wenn sie schon so alt sind. Auch bei besseren Fotos.
Ich glaube mic h zu erinnern, dass 17 und 38 alte Buchenstämme waren. Können das dann auch Graue Resupinatporlinge sein?
Den Weißen Polsterpilz kenne ich nur in "frisch". Dass der sich im finalen Stadium in so fluffiges Substrat auflöst, wusste ich noch nicht.
Dass 37 etwas Spannendes sein könnte, gefällt mir sehr gut
. Ich könnte mir das Rindengedöns ja auch unter dem Mikroskop ansehen, nur weiß ich nicht, was ich da erkennen soll. Also bleibt es bei Deinen Namensvorschlägen. Damit bin ich sehr zufrieden. -
Alles anzeigen
Hi,
schöne Bilder; bei der 16 je nach dem: auf Laubholz Ischnoderma resinosum; auf Nadelholz Ischnoderma benzoinum. Einer der beiden Harzporlinge in uralt ist es.
l.g.
Stefan
Danke für den Vorschlag, Stefan. Das müsste demnach der Laubholz-Harzporling sein. Der war zentral gestielt, deshalb war ich bei den Stielporlingen. Aber das Wachstum oben auf dem Wurzelstock könnte den Stiel erklären.
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Ahoj, Claudia,
Danke für's Mitnehmen.
Die 27 sehe ich auch als Phlebia radiata.
LG
Peter
Danke Peter!
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Hallo zusammen,
stimmt schon, Pilze mit Hut und Stiel sind rar geworden. Aber es gibt andere sehenswerte Pilze. Eigentlich ist es ja jetzt auch viel bequemer als zur Speisepilzsaison. Kein Pilzeschnippeln, -putzen, -trocknen. Nur die Fotos auf den Laptop übertragen und Namen dran schreiben. Ein paar fehlen noch, wie immer.

Zuerst stand da dieser Zitterzahn. eigentlich der hübscheste, der mir bis jetzt begegnet ist. Nach solchen Funden denke ich immer, dass es eigentlich nicht besser werden kann mit den Pilzen, die noch zu finden sein werden.
1
2 Saftporling
3 Ein kleines Ganoppelchen
4 die dazugehörigen Mama und Papa Ganoderma - Flacher Lackporling
5 Hier das Highlight des Tages. Ein alter gespaltener Buchenstamm mit Orangeseitlingen und Striegeligen Schichtpilzen.
6 Die Pilze wachsen übereal an diesem Stamm, drüber, drunter und
7 dazwischen
8 Striegeliger Schichtpilz
9 noch mehr Pilze - auch Schichtpilze oder eher Schmetterlingstrameten?
10 begrünte Borstentrameten
11
12 vermutlich eine Antrodia
13 Ein Baby-Stielporling
14
15 Und der passende entfernt verwandte Uralt-Stielporling dazu.
16
17 unbekanntes Rindengeschwurbel
18 noch mehr davon
19 und noch mehr
20 immer noch mehr.
21 Damit es nicht langweilig wird, jetzt ein paar richtig schöne Pilze - Schmetterlingstrameten
22
23
24
25 Schichtpilze auch hübsch
26 Schleimpilzreste
27 sind diese komischen Pilze, die sich am Moos entlang hangeln Orangerote Kammpilze?
28 Gallertfleischiger Fältling
29 Kohlenbeeren
30 Geweihförmige Holzkeule
31 Fleischroter Gallertbecher
32 Späte Rauchblättrige Schwefelköpfe
33 junge und alte Zaunblättlinge
34 Herbe Zwergknäuelinge
35 Eigentlich ganz gewöhnliche Rotrandige Baumschwämme, aber die fand ich die fotografierenswert.
36 ältliche Saftporlinge
37 Diese kleinen Rindenschwurbelpilze gefielen mir besonders gut.
38 Noch ein letztes Rindendingsbums
39 Angebrannte Rauchporlinge
Seitlingsmethusalems, hier ist für mich nicht mehr so richtig erkennbar was das vor dem Frost einmal war. Muschelseitlinge waren es nicht, vielleicht Austern, aber da passt der rötliche Farbton nicht. Frostschadenrot?
40
41 Eine Lärche voller Flechten. Also auch wenn's kalt wird und Schnee gibt bleibt es spannend.
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Was für eine spannende Tour und was für farbenprächtige Gewänder die Frauen an Eurem Zielort tragen. Danke Hans, dass Du uns hast teilhaben lassen.
