Ich freu mich auf dein näxtes Rätzel, Josef!
Ich nur, wenns ein Leichtes wird.
Ich freu mich auf dein näxtes Rätzel, Josef!
Ich nur, wenns ein Leichtes wird.
Alles anzeigenAhoj,
den schweinitzii habe ich an Baumwolltextilien ausprobiert
und fand das Ergebnis eher ernüchternd,
da sehr blass. Sah einfach schmutzig aus.
LG
Malone
Hallo Peter, vielleicht hast Du ihn nicht auf dieselbe Weise gequält wie Andreas. Auf alle Fälle ist schweinitzii ungeeignet zum Seife färben. Das muss niemand ausprobieren. Der Verseifungsprozess neutralisiert den Farbstoff komplett, obwohl er das Ätznatron wunderbar übersteht. Das verstehe, wer will. Pilze eben!
Hallo Claudia,
der Arzt hat das Knie geröntgt, dabei natürlich festgestellt das alles I.O. ist und hat mir Physiotherapie verschrieben. Als könnte man auf einem Röntgenbild eine Meniskus- oder Bänderverletzung erkennen. Ein MRT scheint dem wohl zu teuer zu sein.
VG Jörg
Lieber Jörg,
das finde ich aber grob fahrlässig von Deinem Arzt. Sieh zu, dass Du Dir einen anderen Arzt besorgst. Das Recht dazu hast Du und es ist schließlich Dein Knie und Deine Gesundheit. Natürlich muss man nicht immer gleich ein MRT machen, aber Du solltest darauf bestehen, gerade wenn Du schon so lange mit dem Knie Probleme hast. Lass Dich bloß nicht abwimmeln! Vielleicht nimmst Du auch Kontakt zu Deiner Krankenkasse auf und bittest Sie um Rat.
Hallo Jörg, das sind wieder vielversprechende Fotos von Deinen Pirschgebieten. Was meinte denn der Arzt zu deinem Knie? Das kann ja nun nicht so bleiben.
Täublinge allgemein wären wohl meine Lieblingspilze, wenn sie nicht meist vermadet oder von Schnecken zerfressen wären.
Genau, denn die sind kein bisschen glupschig. Wenn Täublinge die Basis für eine Pilzpfanne darstellen, kann nichts schiefgehen. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Menschen mag ich den Hallimasch auch sehr gern.
Alles anzeigenHallo Andreas,
ich bin schwer beeindruckt von Deinen beiden offenbar gelungenen Experimenten. Obwohl ich Deinem Samtfußkrempingswurstsalat noch immer nicht über den Weg traue. Zumindest das Pilzshirt ist vorzeigbar.
Hallo Claudia,
nach der ersten Kostprobe kurz nach dem Abkochen war ich auch ganz knapp davor, die Samtfußkremplinge unter ständigem Rühren in den Komposter zu werfen.
Eine Marinade aus Öl, Essig, Honig, Salz, Pfeffer, Zwiebeln, sauren Gurken und etwas Knoblauch und 24 Stunden Zeit im Kühlschrank haben den harzig-bitterlichen Geschmack der ersten Kostprobe in einen wirklich gut passenden Beigeschmack verwandelt, der sich nicht aufgedrängt hat. Auch die bissfeste Konsistenz fanden mein Freund und ich beide sehr angenehm und zu einer zünftigen fränkischen Brotzeit mit schwarzkrustigem Holzofenbrot hat der Salat dann gepasst, als wäre er dafür gemacht worden
Du bist kurz davor, mich zu überzeugen. Aber wehe das Zeug schmeckt widerlich. Dann kipp ich Dir den Wurstsalat vor die Tür![]()
Beeindruckend! Die sehen so jung und knackig aus, das es eine Freude ist, die Bilder zu betrachten.
Hallo Marcel,
herzlich Willkommen auch von mir. Das habt Ihr glasklar beobachtet. Pilze machen immer was sie wollen und selten, was sie sollen. Das macht die Sache ja so spannend. Und eine gute Seite hat es ja auch, dass es jetzt, wo Ihr pilzvirusinfiziert seid, nicht so viele Pilze gibt. Zu viele neue Pilzarten auf einmal am Anfang machen nämlich blöd im Kopf. Das geht mir auch jetzt noch so. Wenn ich 10 neue Arten entdecke, will ich wissen, wie die heißen. Aber so funktioniert das leider nicht.
Beschränkt Euch auf einzelne Arten und seht zu, dass Ihr die sicher bestimmen könnt. Jeden Tag ein neuer Pilz sind im Jahr auch 365
neue Arten. Gut, dass Ihr Euch für einen Pilzkurs entschieden habt. Wenn Euch die Systematik erst einmal ein bisschen klarer ist, fällt auch das Bestimmen leichter.
Hallo, das sieht ein bisschen wie ein zu lang geratener Sumpfhaubenpilz aus.
Hallo Max,
zu dem letzten vermutlich Nadelholz-Braunporling habe ich gerade eine kleine Dokumentation zusammengestellt. Wenn Du dem Link folgst, kannst Du verfolgen, wie er sich entwickelt und vor allem verändert.
Wie lange das nun so aussehen wird, wird sich zeigen. Ich brauche es nur einmal in vorzeigbarem Zustand, danach wird es als Waldshirt aufgetragen - gesetzt den Fall, ich ziehe mir damit nicht die Nesselsucht zu oder es färbt mich grün ein
.
Oh und übrigens - der "Wurst"salat aus diesen schönen Pilzen ist sehr zu empfehlen!
Hallo Andreas,
ich bin schwer beeindruckt von Deinen beiden offenbar gelungenen Experimenten. Obwohl ich Deinem Samtfußkrempingswurstsalat noch immer nicht über den Weg traue. Zumindest das Pilzshirt ist vorzeigbar.
Oh je, so eine Hummel hast auch nicht leicht![]()
so schlimm glupschig wie das Kuhmaul
Was meinst Du mit glupschig?
Also ich finde das Kuhmaul ganz ok. Wenn ich welche finde, nehme ich immer ein paar mit. Man muss halt nur gleich die schleimige Huthaut abziehen und sie extra legen, damit sich die anderen Pilze nicht schwarz verfärben. Bei den Mehlräslingen stößt mich der etwas Geruch ab, deshalb habe ich sie noch nicht probiert, aber ich mag sie gern als "Steinpilzanzeiger".
Hallo Josef, mit "glupschig" meine ich die Konsistenz. Die Schwarzfärbung stört mich eigentlich nicht. Ich hab auch schon Riesenporlinge probiert,. Da sahen meine Hände aus, wie nach der Walnuss-Ernte und die Farbe hielt sich tagelang in den Nagelbetten.
Mehlräslinge haben einen angenehmeren Biss und geschmacklich finde ich sie tatsächlich auch besser als Kuhmaul. Aber das ist ja eine ganz individuelle Sache. Der Geruch verflüchtigt sich vollständig beim Kochen, nur Deine Hände riechen noch eine Weile unangenehm, wenn Du die anfasst. Probier sie mal. Gerade wenn Du Kuhmaul isst, wirst Du angenehm überrascht sein.
Hallo Jule, über Deinen Garten verrät er tatsächlich nicht mehr, als dass da irgendwelche Holzsubstanzen im Boden sind, die der Pilz gerade zersetzt. Lass ihn doch einmal groß werden, die Dufftnote, die Stefan bereits erwähnt hat, ist beeindruckend - auch für die Nachbarn
.
Hallo Claudia,
danke für die schöne Doku. Mir gefallen besonders die farblichen Veränderungen vom jungen bis zum ausgewachsenen Fruchtkörper.
VG Jörg
Hallo Jörg, danke! Iich finde, dass es spannend ist die Entwicklung eines Pilzes über längere Zeit zu verfolgen. Und da der Aufwand digitale Bilder zu machen nicht groß ist, ist es eine leichte Übung, das ganze einmal zusammenzufassen. Ich finde überraschend, dass er vom 10. zum 11. Juni noch einmal ein bisschen heller wird um anschließend wieder die bräunlichen Farben zu bekommen. Die Idee die Fotos zu zeigen hatte ich, weil immer wieder Fragen nach jungen Exemplaren auftauchen und da hat der Fruchtkörper so gar nichts mit seinem Seniorenstadium zu tun.
Alles anzeigenHallo, Claudia!
Tolle Dokumentation!
Auf dem letzten Bild ist er tatsächlich ausgewachsen, erkennbar auch daran, daß die gelben Flaschkanten fehlen. Das sind die Bereiche von aktiven Zuwächsen. Aber irgendwann muss ja das Wachstum mal beendet werden, und dann wird Energie nur noch darin investiert, möglichst viele Basidien zur Sporenreife zu bringen.
Aber weiter dokumentieren lohnt sich, denn die Fruchtkörper dieser Art zeigen ja auch einen interessanten Verfall.
Den Stumpf halte ich übrigens nicht für Fichte. Lärche wäre mein erster Gedanke gewesen, vielleicht auch Douglasie. Kiefer würde ich auch nicht ausschließen. Spielt aber nicht wirklich eine Rolle, weil du tatsächlich recht hast: Nadelholz - Braunporling oder einfach nur Braunporling ist besser. Der besiedelt alle Nadelholzarten, selten auch Laubholz.
LG, Pablo.
Danke Pablo
,
wie fast immer wirst Du Recht haben. Das war sicher eine Lärche. Douglasien gab da nie und ich habe wieder einmal - auch wie fast immer - nicht richtig auf die Baumart geachtet.
Manchmal stehen die Braunporlinge noch im Folgejahr herum. Den Vorgänger hatte ich im letzten Sommer geerntet und damit experimentiert. Ich habe gerade ein neues Foto gemacht, das ich auch oben einfügen werde. Da sieht man gut, dass er nicht mehr gewachsen ist. Er wird jetzt einfach alt.
Hallo Claudia und Alle,
tolle Bilder und Texte zum Braunporling, das macht Freude und animiert noch mehr, zu unserem Hobby!
LG Walter
Danke Walter![]()
Hallo zusammen,
den Kiefern-Braunporling oder auch Phaeolus spadiceus (den Namen schweinitzii fand ich besser) wächst bei mir nur an Fichte, vielleicht weil es noch so viele Fichten gibt. Deshalb verwende ich lieber den Namen Nadelholz-Braunporling. Der ist wie ich finde ein sehr hübscher Pilz, an dem der geneigte Mykologe mehrere Jahre Freude haben kann, sofern ihn nicht jemand einsammelt um damit zu färben. Der Sud aus diesem Porling ergibt einen warmen goldbraunen Farbton. Ein solcher Pilz wächst hier gleich hinterm Haus und ich habe das dicke Ei beim „Schlüpfen“ erwischt und die nächsten Tage beobachtet. Ich finde interessant, wie er sich farblich und in der Form verändert.
5.Juni
7.Juni
8.Juni
10. Juni
11.Juni
15.Juni
22.Juni
29.Juni
In den letzten vier Wochen hat er sich nur wenig verändert. Er ist dunkler und etwas kantiger geworden. Ich werde ihn die nächste Monate immer wieder einmal fotografieren und beobachten, wie er sich verändert.
26. Juli
Hallo Alexandra und Harald,
falls Ihr jetzt enttäuscht seid, dass Ihr noch keinen Namensvorschlag für Euren Täubling bekommen habt, kann ich Euch vielleicht ein bisschen trösten. Täublingsbestimmung ist ein Buch mit 7 Siegeln und ich bin in diesem Jahr auch schon mehrere Male auf die Nase gefallen, weil ich zu wenig Informationen über den Pilz gesammelt hatte, konnten mir die Experten nicht helfen.
Das Problem ist, dass die Täublingsarten unglaublich variabel in der Färbung insbesondere der Huthaut sind. Und wenn Du denkst, dass der eigentlich violett sein müsste und er ist grün und Du hast keine weiteren Merkmale, dann kommst Du leider nicht weiter. Kennt Ihr diesen Beitrag?
Ihr müsst so viele Informationen wie möglich liefern, gerade auch bei Täublingen. Dann besteht eine Chance, dass Ihr eine qualifizierte Antwort bekommt. Sonst ist es ein Lotteriespiel.
Hallo Lubeca, für Vegetarier sind Deine Nelkenschwindlinge jedenfalls nichts
.
Hallo Jogi, Täublinge haben ziemlich unverwechselbare Merkmale, an denen Du speziell diese Gattung gut erkennen kannst. Das Brechen des Stiels, des Fleisches und das Splittern der Lamellen - deshalb heißen die Sprödblättler, wie Jörg schon schrieb. Wenn Du Dir das einprägst, wird es Dir künftig leichter fallen, zumindest die Gattung richtig zu erkennen.
Das sind sie unbedingt, Erwin. Leider habe ich selten Gelegenheit, so einen Schleimer über längere Zeit zu verfolgen. Der hier hatte wohl auch seine besten Zeiten hinter sich. Aber ahnen kann man schon, dass er mal schick gewesen ist. Eigentlich finde ich ihn immer noch ganz hübsch, auch wenn das Foto etwas unscharf ist.
Er hat Fehler und Schwachstellen, aber die Form ist insgesamt einigermaßen regelmäßig, und die Abschlusskante hat nach den oben verlinkten Videos sehr gut geklappt, mit nur einer gebrochenen Strebe, die ersetzt werden musste. Die letzten paar Streben, die durch die anderen hindurchgefädelt werden müssen, waren allerdings eine Herausforderung.
Hallo Cratie, das kommt mir alles sehr bekannt vor! Gute Ruten sind tatsächlich das A und O. die Mängel , die du beschreibst, sieht man Deinem Monsterkorb übrigens nicht an. Hast Du gut hinbekommen.
Moin Cratie. Schick. Da bekomme ich glatt ein schlechtes Gewissen. Ich will ja auch endlich mal ein Pilzkörbchen bauen. Mal sehen
Vereinzelt gab's hier auch schon Maronen. Aber noch nicht die Mengen, die man später im Jahr finden kann.
Hallo Erwin, ich hab keine Ahnung von Schleimpilzen. Aber Deine Aufnahmen sind wirklich klasse. Da man richtig Lust, sich mit diesen wundersamen Lebewesen zu befassen.
Was passiert, wenn Du über die Lamellen streichst?
