Und hier nun die versprochene Zusammenfassung.
Wir haben immerhin ca. 300 Pilze zusammengetragen und es zu meiner großen Überraschung auch geschafft, sie innerhalb von 3 Stunden zu sortieren und den meisten ein Namenskärtchen zu verpassen. Stefan hat einen professionellen laminierten Namenskärtchensatz geschaffen, der regelmäßig um neue Arten ergänzt wird. Anders wäre das nicht zu schaffen gewesen.
Das Benennen gelang naturgemäß nicht bei allen Arten. U.a. blieben einige Risspilze, Schleierlinge, Täublinge, Rötlinge ohne Namen. Sie lagen dann namenlos zu mehreren in den Kästchen. Das wurde von einem Besucher moniert. Aber er war dann wohl ganz zufrieden mit der Erklärung, dass die Bestimmung makroskopisch nicht immer möglich ist. Ansonsten gab es nur zufriedene Menschen: Die Pilzinteressierten wurden ihre Fragen los, viele konnten ihre freigegebenen Pilzkörbe mit nach Hause nehmen, wir waren zufrieden mit dem großen Interesse an unserer Pilzausstellung und zuletzt vermutlich auch der Wirt der Gaststätte am Umsatz.
Eine Märchenpilzlandschaft erwartete die Besucherinnen und Besucher gleich am Eingang. Barbara hatte sie erschaffen.

Und so sah der coronabedingte Aufbau aus.

Auf dem ersten Tisch standen die Hingucker. Es konnten eindrucksvolle Baumpilze bewundert werden.

Später kam eine junge Breitblättrige Glucke hinzu

Gleich anschließend gab es weitere Holzbewohner und Vermischtes - von Riesenbovist bis Maisbeulenbrand.

Tisch 3 - die Röhrlinge

Hier waren Seltenheiten zu bestaunen: Der Hasenröhrling

Aber Seltenheiten waren am Sonnabend keine Seltenheit. Tisch 4:

Unter anderem der mit dem Grünen Schmarotzerpilz überwachsenen Pilz.

Und der Vergleich zwischen Pechwarzem Milchling und Mohrenkopfmilchling

Tisch Nummer 5 war besonders beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern. Hier konnten der Riesen-Gartengiftschirmpilz und der Karbolchampignon mit ihren essbaren Doppelgängern verglichen werden. Es war erstaunlich, wie viele Karbolchampignons die Leute vorbeibrachten.

Tisch 6 reichte nicht aus, um alle Täublinge und Milchlinge auszustellen.

Deshalb gab es auf Tisch 7 eine Fortsetzung. Daran schlossen sich die Schleierlinge an.

Auf Tisch 8 fanden die restlichen Schleierlinge einen Platz und die Wulstlinge. Hier gab es auch erheblichen Informationsbedarf, vor allem ging es um die Verwechslungsparter des Perlpilzes. Wir hatten sie fast alle, sogar den Narzissengelben Wulstling.

Wie oben schon erwähnt, waren viele Pilzinteressierte gekommen. Aber nur einmal wurde es eng, worauf Bernd mahnende Worte sprach und an die Abstandsregeln erinnerte

Hier einige Impressionen von den Beratungsgesprächen: Barbara im Gespräch

...und Ariane im Beratungsgespräch

...und Sven im Beratungsgespräch

...und Ursel im Gespräch

Bernd im Beratungsgespräch

...sowie Sandra und Stefan, ausnahmsweise einmal nicht im Beratungsgespräch. Weitere Beratungsfotos gern auf Nachfrage
. In fünf Stunden kommt da einiges an Fotomaterial zusammen
.

Der Landrat stattete uns ebenfalls einen Besuch ab. Offenbar war das nicht nur ein Anstandsbesuch, was ja auch in Ordnung wäre, zumal zur Zeit keine Wahlen anstehen. Er geht dem Vernehmen nach gern in die Pilze und war ernsthaft interessiert.

Nach diesen fünf Stunden habe ich verstanden, was es heißt, sich den Mund fusselig zu reden
. Trotzdem. Es war ein sehr schöner Tag. Danke für die Fotos Barbara, Stefan und Ariane!.
Und jetzt muss ich noch meinen Frust bei den Moderatoren loswerden, weil mir der Beitrag zweimal abgestürzt ist. Das ist nicht lustig, weil eine Menge Zeit drinsteckt. Es wäre schön, wenn man die Beiträge irgendwo unsichtbar Zwischenspeichern könnte.
Und nun, nachdem die Fotos zwei mal weg waren, sind sie doppelt. Sorry, aber ich lösche jetzt nichts, weil ich nicht weiß, welches die eingebetteten sind. Ihr müsst mit dem langen Rattenschwanz von Bildern am Ende leben.