Beiträge von Wutzi
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Klasse umgesetzt, Wolfgang. Aber die weißen Socken wird der Pilz bestimmt nicht mögen.
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Hallo Claudia,
Die Nr. 11 halte ich nicht für einen Gifthäubling sondern für Phaeocollybia lugubris, den Gemeinen Wurzelschnitzling.
Vergleich mal damit.
LG Ulla
Danke für den Tipp, Ulla. Wurzelschnitzlinge kannte ich bislang nicht. Ich habe gelesen, dass er im Wurzelgeflecht von Bäumen lebt. Meine Pilze wuchsen an einem liegenden, bemoosten Fichtenstamm. Die liegenden Pilze waren mir ein paarmal heruntergerollt und ich musste sie immer wieder in die Hand nehmen. Das hat die Stiele etwas in Mitleidenschaft gezogen. Es kann aber durchaus sein, dass es Wurzelschnitzlinge sind. Wenn ich am Freitag noch einmal in das Gebiet fahre schaue ich mir die frischen Pilze genau an.
Alles anzeigenHi,
3 ist L. ventriosospora.
l.g.
Stefan
Danke Stefan, den hatte ich auch in Erwägung gezogen, mich dann für den kastanienbraunen entschieden. Ich habe den Pilz auch gar nicht unter der Fichte hervorgeholt. Aber du hast Recht, der Gelbflockige passt besser.
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Ich guck mal rein, hab ein mitgenommen.
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Deswegen ist es ja so wichtig die anderen Merkmale zu kennen, wie z.B. diese rissige HDS.
l.g.
Stefan
HDS= Hutdeckschicht🥴
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Könnten Nr.15 Kaffeebraune Gabeltrichterlinge Pseudoclitocybe cyathiformis sein?
Nee, die Fotos täuschen, kein Trichter, kein Keulenfuß, Lamellen breit angewachsen.
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Hallo Wolfgang, genial. Du bringst mich auf eine Idee. Vielleicht lege ich die nächsten kaputten Wollsocken einfach in den Wald
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Klar, die können noch ganz andere Sachen
. Spätestens wenn du einen Karboli erhitzt, gilbt er, bzw. das Kochwasser wird gelb und stinkt. Insofern ist es mir ein Rätsel, wie man sich mit Karbolis vergiften kann. Die riechen und schmecken einfach ekelhaft. Vielelicht vermuten die Pilzsammler, dass Wiesenchampignons so schmecken müssen. 
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So schöne Bilder, also falls Dir Mal der Platz ausgeht, ich hätte noch ein paar freie Wände, ein paar Pilzbilder würden sich da sicher gut machen

ein rasch gemaltes Eselchen
was verstehst Du unter "rasch"? Das sieht so aufwändig aus...
Normalerweise brauchst du beim Malen mit Ölfarben ein paar Wochen für ein Bild, weil die Farbschichten zwischendurch immer erst einmal trocknen müssen, bevor du die nächsten aufträgst, Pilzkörble. Wenn du nass in nass malst, geht das schneller. Da bist du auch schon mal in wenigen Tagen fertig.
Man malt von hinten nach vorn. Der Esel kommt also zuletzt. Der Boden darunter und dahinter war also schon fertig, als ich Xen Esel gemalt hatte. Aber weil mir der Boden hinter dem Esel nicht gefiel, Habe ich ihn noch mal korrigiert und dabei versehentlich das Bein vom Esel übermalt. Wenn du genau hinschaust, siehst du auch, dass der Hintergrund links neben dem rechten Bein des Esels nicht stimmt. Das Bein wollte ich im Anschluss eigentlich noch mal nacharbeiten. Ich hab's dann vergessen. Aber Grüni hat es gleich entdeckt.

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Hallo Mel,
.Du startest hier mit einer ziemlich komplizierten Gattung. Um zu belastbaren Ergebnissen zu kommen, brauchen wir mehr Informationen. Lies mal das hier.
Ich sehe da tatsächlich einen Vertreter der Täublinge. Man kann nur wenige Arten aus der Hand bestimmen. Für die braucht es aber mehr Informationen, wie sie in dem Link oben aufgelistet sind. Aber oft reicht das auch nicht aus. Es braucht dann ein Mikroskop und Chemikalien.
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Hier im Süden von Berlin weiter trocken nur Dahme und Spree haben Wasser.
Habe heute mehrere Birkenporlinge 2.0 gefunden. Wie man sieht wunderschöne Farben besser wie von Gogh.schon Interessant was die Natur hervorbringt.
Hallo, sind definitiv keine Stockschwämmchen.
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Hallo,
mit der Hutstruktur und -farbe sind das m.M. nach Karbolegerlinge.
VG Jörg
Genau wie ich oben schon schrieb...
Lieber Stefan, denk dich doch mal in Menschen hinein, die nicht einmal Champignons sicher bestimmen können. Da ist es aus didaktischen Gründen hilfreicher, möglichst in für Laien leicht verständlicher Sprache zu antworten.

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Hallo Lila,
.Du hast einen schicken Steinpilz im Körbchen. Auch die Maronen sehen gut aus. Aber auf dem Tisch liegt auch ein Samtfußkrempling. Hast du eine spezielle Zubereitungsart? Ich mag den so gar nicht. Den Pilz links neben dem Samtfußkrempling kann ich gar nicht erkennen.
Früher habe ich auch Rotfußröhrlinge mitgenommen. Aber meist sind die schon nach dem Transport nicht mehr so richtig zu gebrauchen. Außerdem werden sie ziemlich oft vom Goldschimmel befallen. Der ist schneller als ich auf meinem Heimweg. Daher lasse ich die jetzt im Wald.
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Moin Kagi,
deine ersten Champis mit den Rottönen in den Lamellen halte ich für Wiesenchampignons. 6b ist höchstwahrscheinlich ein Karboli. Die Hüte sind jung oft so kastenförmig.
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Moin Thomas, ich bin zwar nicht Suku, hab sie aber gerade wieder mal geerntet, weil ich sie gern mag. Der entscheidende Unterschied ist für mich die Konsistenz. Das Fleisch der Büschelraslinge ist regelrecht schnurpselig und ziemlich fest. Wenn du sie schneidest spürst du einen richtigen Widerstand. Weißstielige Rötlinge sind deutlich weicher in der Konsistenz.
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Hallo zusammen,
endlich sind die Schätzchen da. Eine Artenvielfalt, die größer ist, als mit halbwegs vertretbarem Aufwand bestimmbar - jedenfalls für mich. Zu den seit 2 Wochen sprießenden Schmierröhrlingen, Kuhmäulern und Raufüßen gesellen sichnun zahlreiche Ritterlingsarten, Schirmlinge, Milchlinge und diverse Vertreter anderer Gattungen. Ich fand sogar Heideschleimfüße, eine Lieblingsart, die ich vor Aufregung nicht einmal fotografiert habe.
Hier eine klitzekleine Auswahl, bei der auch einige Arten namenlos geblieben sind. Vielleicht hat ja der eine oder die andere eine Idee zu den beiden völlig namenlosen Arten, die auf den Fotos zu sehen sind.
Die meisten Pilzarten fand ich am Rand eines Moores. Das wird begrenzt von ehemaligen Ruderalflächen, auf denen sich seit 30 Jahren alle möglichen Baumarten angesiedelt haben. Ich war in Begleitung und konnte mich nicht intensiv mit den Pilzen beschäftigen. Nächste Woche sehe ich mir das alles noch einmal in Ruhe an.
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2 Hier ist das "Fegen" der Hirsche eigentlich ganz nützlich, da die Moorlandschaft ansonsten dem Wald weichen würde.
3 Eine Lepiota mit wolligem Stiel und Rotbraunem Hutschmuck, vielleicht der Kastanienbraune Schirmling.
4 Ein hübsches Grüppchen aus der Glimmertintlingsecke.
5 Hier hab ich nicht mal eine überzeugende Idee zur Gattung. Eine meine mo - Schüppling, Flämming, Risspilz oder so.
6 Einer der Hautköpfe mit leuchtendgelben Lamellen.
7 So war das an vielen Stellen, ein wilder Mix verschiedener Gattungen am selben Ort. Wahrscheinlich Beringte Erdritterlinge und Zottige Birkenmilchlinge.
8 Pappelritterlinge
9 Flämmlinge
10 Die Kokosmilchlinge sind unverwechselbar.
11 Gifthäublinge
12 Im montanen Fichtenwald daneben gab es auch schöne Funde. Pfifferlinge erspare ich euch. Aber den Scheidenstreifling, der mich entfernt an einen Grünen Knollenblätterpilz erinnert, zeige ich euch gern.
13 Und je nach Standpunkt - leider, oder Gott sei Dank ist jetzt richtig Herbst. Das beweisen die Nebelkappen.
14 Butterrüblinge
15 Diese kleine Art habe ich noch nie bewusst wahrgenommen. Vielleicht hat jemand eine Idee.
16 Bemerkenswert fand ich, dass viele Exemplare von Cortinarius varius, dem Semmelgelben Schleimkopf, im sauren Fichtenwald wuchsen. Die kenne ich nur von basischen Böden. Vermutlich war der Boden da doch nicht so sauer, wie es angenommen. Es wuchsen da auch verschiedene kleine Dickfüße.
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Hallo Karim,
.Mir gefällt, dass du deine Pilze schön sauber geputzt ins Körbchen legst.
Bei den Lacktrichterlingen wäre ich mir so anhand der Fotos nicht hundertprozentig sicher. Aber wenn es welche sind, wären sie mir zu alt. Aber ich esse sie ohnehin nicht mehr seit ich weiß, dass sie noch immer das radioaktive Cäsium 137 aus dem Fallout von Tschernobyl 1986 anreichern.
Nur mal so: Bei deiner Ausbeute guter Speisepilze, die du sicher mit mehreren Leuten zusammen gesammelt hast, weil pro Person pro Tag nur 2 Kg gesammelt werden dürfen
, könntest du die auch im Wald lassen. -
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Hallo Simon, nach meiner Kenntnis gibts die violette Linie an der Bruchkante zwischen Lamellenansart und Stiel nur bei C. varius.
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Liebe Wutzi
leider zunächst verpennt,
aber nicht weniger von
enalles Gute zu deinem Geburtstag!
Ich hoffe, du hast schön gefeiert und es dir gutgehen lassen. 🎂🥳🎁🎶🍻
Freue mich auf unser persönliches Kennenlernen in Lehesten!
Danke liebe Kagi-Grüni-Sabine
. Mit dem schicken Engelchen kann ja im nächsten Jahr gar nichts mehr schief gehen. Jawoll, und in Lehesten diskutieren wir mal ganz entspannt in der Küche mit einem Glas Roten über Muskelschwund in Eselbeinen. Ich freu mich auch! -
Hallo zusammen,
Nebel, Sprühregen, 9 Grad und seit 2 Tagen alles quietschnass. Herrlich!
Angesichts der Temperaturen habe ich eigentlich noch nicht damit gerechnet, dass sich die Wiesenpilze auf "meiner" Wiese schon hervorwagen. Aber sie sind mutig und strecken überall ihre bunten Hütchen aus dem Gras. Ich habe die Wiese nicht genauer untersucht, sondern mich rasch wieder zurückgezogen. Zu viele Pilzchen sind nur stecknadelgroß und ich würde sie zertreten. Anfang nächster Woche unternehme ich eine genaue Inspektion.
Potthässlich ist die kleine Wiese nach der späten Rasur bis auf die Haut am 13. September
Heute ist sie wieder schön. Zugegeben, viel hängt auch vom Blickwinkel ab.
Vorgestern waren nur zwei Rötlingsarten zu entdecken. Mehlrötlinge-Entoloma prunuloides
Und Seidige Rötlinge- Entoloma sericeum. Jedenfalls nehme ich das an, weil sie da standen, wo sie jedes Jahr wachsen.
Ganz winzige Pilzlein, zum denen ich noch nichts sagen kann. Edit, jetzt doch. Entoloma sericellum
rote Köpfchen und ein Saftling, vielleicht der Kirschrote.
Jungfernellerlinge
Der Saftling dem ich auch im letzten Jahr keinen Namen geben konnte.
derselbe in älter
Ein roter mit Papille, ob das vielleicht ein Papillierter Saftling werden will?
Die Hutfarbe erinnert an H. punicea, aber der Stiel passt nicht. Vielleicht ist das auch die namenlose Rätsel-Hygrocybe.
Hygrocybe coccinea, der Kirschrote Saftling. edit: ganz falsch Hut bleibt schleimig, Stiel nur feucht. Wieder die rätselhafte Hygrocybe vom Vorjahr.
Etliche der Glänzenden Orangesaftlinge - Hygrocybe aurantiosplendens, die zu den treuen Begleitern der Wiese zählen, sind schon richtig groß. Den kann man schon von weitem bestimmen.
Über diese" knospende" Hygrocybe acutoconica neben einer Rötlingsmumie bin ich auf dem Heimweg gestolpert.
Jetzt wird der Herbst richtig spannend.
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Einzige "Meckerei": Was ist mit dem rechten Vorderbein des (ansonsten wunderbar getroffenen) Esels?
Muskelschwund.

Die Tänzerin muss ich wohl noch mal einsetzen. Sie ist irgendwie auf der Strecke geblieben.
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Moin@Grüni/Kagi, du hast mit deinem Like diesen mehrfach verschobenen Thread, an den ich schon gar keine Erinnerung mehr hatte, wieder aus der Versenkung geholt. Eine nette Überraschung.
Es ist interessant zu vergleichen, wohin die Reise seitdem gegangen ist. Daher mal ein kleines Update. Bibliothekar hatte seinerzeit ein paar sehr gute Hinweise gegeben. Ich habe inzwischen alles ausprobiert, Landschaften male ich nur selten und höchstens als Hintergrund immer noch genauso spannungslos wie anfangs. Ich habe alle möglichen Meister kopiert, mir eine Ahnengalerie der Familienportraits gemalt und bin am Ende bei den Tierbildern hängen geblieben. Die machen mir am meisten Spaß.
gespachtelt
kopiert
auch kopiert
nur mal so
Enkel-Auftrag
das Boot - schief fotografiert, das Meer läuft aus

kuscheln, wenn die kühlen Tage kommen
mein Schatz - der PSH, als er noch gut drauf war
Bewegung ist alles
der erste Malversuch eines kleinen Menschen
weil wir im Pilzforum sind
aufmerksam
ein rasch gemaltes Eselchen
Der Nachteil der Ölmalerei ist, dass die Keilrahmen Platz brauchen. Die meisten Bilder waren aber Auftragswerke und hängen bei der Familie oder guten Freunden. Um das Haus herum liegen bemalte Steine. Da geht die Farbe nach 2-3 Jahren ab und man kann sie nacharbeiten. Auch manche Bilder nehme ich mir noch mal vor, wenn nicht zufrieden bin und gerade kein neues Bild ansteht. Unter dem Busch neben dem Esel fehlt beispielsweise der Schatten. Eigentlich geht da immer noch was.
Inzwischen bin ich ganz zufrieden, nur das Hände malen braucht immer noch viel Zeit. Ein schönes Hobby für die pilzlose Zeit. Im Dezember werde ich wieder damit anfangen.
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Alles anzeigen
Danke Cratie für die Beschreibung. Den kenne ich leider auch nur von Pilzausstellungen und da ist er nicht mehr richtig frisch. Vielleicht klappt es hier ja auch mal irgendwann. Hast du den auf saurem Boden gefunden?
Hallo Claudia,
den W. Tellerling gibt es bei Dir nicht vor Ort?
Ich konnte ihn in Thüringen schon finden. Er ist auch ziemlich in Deiner Nähe kartiert worden. Aber es ist wie immer: wenn man danach sucht, findet man keine.
Viele Grüße,
Steffen
Danke für den Hinweis, Steffen. Auf der Saalfelder Hohe soll es ihn geben. Ich schau mal bei Pilze Deutschlands nach.
