Beiträge von Wutzi

    Hallo Manubis, auch bei den Röhrlingen gibts einige ziemlich giftige. Den Rotfuß verwechseln die Anfänger bei meinen Pilzwanderungen regelmäßig mit dem giftigen Schönfußröhrling. Der hat allerdings ein Stielnetz, auf das Anfänger nicht so achten und einen bleichen Hut, was oft auf die Sonne geschoben wird. .


    Der Steinpilz hat allerdings auch eins. Sicher kannst du dir auch bei Röhrlichngen nur sein, wenn du dir die Merkmale der giftigen Doppelgänger in Gänze einprägst und mit deinen Funden vergleichst.

    Im Zweifel Kauprobe mit Ausspucken: Schönfüße sind ebenso bitter wie Gallenröhrlinge.


    Also Alkohol ins Pilzgericht gemischt würde ich auch nicht lecker finden ==Gnolm4 .Und: Bei einem Besäufnis tut der Kopf am nächsten Tag nicht wegen der Pilze weh.


    Es gibt Pilzarten, beispielsweise Tintlinge, bei denen du Vergiftungserscheinungen bekommst, wenn du gleichzeitig Alkohol konsumierst. Das sind aber Arten, die nicht als Speisepilze sondern als Giftpilze ausgewiesen sind. Also wenn du nicht diese Giftpilze mit Alkohol trinkst, wirst du dich auch nicht vergiften. Aber ich finde, Giftpilze sollte man sowieso meiden.


    Insofern trink ruhig dein Bierchen oder den Wein zur Pilzmahlzeit, wenns dir schmeckt.

    Hallo Hypermotard,

    wenn du kein Foto von der Unterseite machst, ist das in der Tat nicht sehr aussagekräftig. Sollte die Unterseite grau sein, würde ich auf Mürblinge/Faserlinge tippen, also auf eine Art der Gattung Psathyrella. Die hat der liebe Gott an einem Montag gemacht. Deshalb ist das mit der Bestimmung ziemlich schwierig, wenn es nicht eine Art mit markanten Merkmale ist. Nach meiner Kenntnis sind die fkeine Speisepilze und für Menschen mehr oder weniger ungenießbar. Aber rohe Pilze sind oft giftig und es soll auch schon Pilzvergiftungen bei Hunden gegeben haben. Also sammle die Pilze ab und kompostiere das. Bei Frost hören sie von allein auf zu wachsen.

    Das Gilben wäre ein Test um den Karbolchampignon zu ermitteln.

    Röten wäre bei den großen Schirmlingen ein Mittel um Chlorophyllum oliveri bzw. brunneum zu ermitteln. Auf dem dritten Foto sieht man eine feine Stielnatterung. Also Macrolepiota passt schon.

    Hallo Max, dazu würde ich doch glatt Fichtenreizker sagen. Davon hab ich heute mal ein Rundumfoto gemacht und kann es gleich zum Einsatz bringen ==Gnolm7


    Hallo Rotfuchs,

    Christoph Hahn hat letztens einen Online-Vortrag zu den Vela gehalten. Vieles von dem, was er vorgetragen hast ist mir neu gewesen. Da gibt es bedeutend mehr Hüllen um den Pilz als ich bislang gelesen hatte. Ich geh mal davon aus, dass du mit Guthmann und Hahn aktueller bist.

    Gern geschehen, vielleicht kannst du aber wenigstens den Karbolchampignon absichern. Wenn du mal einen Stiel komplett heraushebelst und an der Stielbasis reibst. Bei Karbolchampigtnons nimmst du einen unangenehmen chemischen Geruch wahr und eine chromgelbe Verfärbung.


    Dann kannst du deine Gartenbewohner zwar nicht essen, aber kannst sie ansprechen.

    Hallo Pilzneuling,

    definitiv keine Wiesenchampignons, außerdem mit so dunklen Lamellen sowieso schon nicht mehr genießbar. Du hast die Stielbasis abgeschnitten, da hätte man ggf. noch ein wichtiges Merkmal des Karbolchampignons erkennen können. Champignons sind eine komplizierte Gattung. Um eine Art zu erkennen brauchst du Pilze in allen Altrsstadien und vor allem komplette Fruchtkörper. Oft reicht das aber auch noch nicht und brauchst noch ein Mikroskop.

    So bleibt dabei, dass du alte Fruchtkörper von einer der 60 Champignonarten zeigst, leider unbestimmbar.

    Hallo Arquon, (welcome). Das sind ganz bestimmt Champignons, aber höchst wahrscheinlich keine essbaren. Wiesenchampignons kommen gar nicht infrage. Vergleich sie doch mal mit Karbolchampignons.


    Der Pilz, der wie eine Konsole wächst, könnte sich zu einem rotrandigen Baumschwamm entwickeln. Dahinter dürfte Holz sein.