Hallo an alle,
ich hatte vor ein paar Jahren einen Nanopore-Sequenzer in der Hand, als ich bei Prof. Thines zu Besuch war.
Damals hatte er glaube ich ein Projekt, damit im Feld landwirtschaftliche Proben auf Rostpilze zu screenen.
Die Nanopore-Technologie arbeitet anders als klassische Amplifizierung bestimmter Genregionen. Vielmehr werden längere DNA Abschnitte durch eine Pore gesaugt und im Vorbeifließen abgelesen.
Das erzeugt ganz andere Daten - davon aber genug um ein sehr starkes Labtop auszulasten. Weil das statistische Rauschen die Signale überlagert, muss man jede Probe min. 10x messen.
Damals waren die Einweg-Probenhalter sehr teuer und die Auflösung zu schlecht, um eng verwandte Arten zu trennen. Wie es aktuell aussieht, weiß ich leider nicht.
Grüße,
Wolfgang
