Beiträge von mollisia

    Hallo,

    höchst unwahrscheinlich, dass es sich um Peltigera collina handelt, dazu sehen die Ränder und der gesamte Aufbau nicht richtig aus.

    Anhand völlig unscharfer Bilder und ohne weitere Angaben Flechten dieser schwierigen Gruppe benennen zu wollen, zeugt eher von Unkenntnis über die Schwierigkeit der Bestimmung ...

    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,

    ich würde das als Basidiodendron trachysporum ablegen, eventuell noch mit einem "cf.". Trachyspora soll etwas größere Sporen als cinerellum haben, und zwar 5-8 µm. Allerdings schreiben Spirin et al. noch von einer ungewöhnlich großsporigen Kollektion mit ca. 8,5-11,5 µm großen Sporen, die identische ITS gehabt hätte. Außerdem bezeichnen sie trachyspora als die häufigste Art der Gattung, jedenfalls in den nördlicheren Nadelwäldern.

    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,

    Feuerschwamm auf jeden Fall, aber am Rostbraunen (F. ferruginosa) zweifle ich ein bissel. Der ganze Habitus spricht da nicht gerade dafür. Fuscoporia ferrea wächst auch gelegentlich an Fichte, den würde ich eher vermuten.

    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,

    aus der Auflösung eines Haushalts sind folgende Bücher angefallen, die ich Euch hier gerne gegen Gebot anbieten möchte.
    Alle Bücher sind zwar aus einer privaten Bibliothek, aber absolut neuwertig.


    BOERTMANN: Hygrocybe - Fungi of Northern Europe vol. 1, 1. Auflage  VERKAUFT

    BON: Pareys Buch der Pilze  VERKAUFT


    JAHN: Pilze an Holz
    DÄHNCKE: 1200 Pilze
    RYMAN & HOLMASEN: Svampar (schwedische Originalauflage, mit besserer Druckqualität als die deutsche Auflage)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,

    nein, nein, das ist viel kleiner, das ist eine Mollisia. Nur anhand des Fotos keine Chance auf einen Artnamen.

    Was war denn das Substrat? Gibt es irgendwelche Mikrofotos?

    Sieht ein bissel nach Mollisia olivascens oder perelegans aus, die gerne auf morschem Eichenholz wachsen. Aber das ist reine Raterei ohne weitere Details ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,

    ist zwar ein paar Jahre her, aber falls jemand (wie ich gerade ....) nach Infos zu Aporpium sucht, ist der Nachtrag vielleicht doch interessant:


    Die Aporpium-Funde von Pablo sind Aporpium canescens.

    Der hier gezeigte Fund von Kiefer ist sicherlich nicht Aporpium, weil die nicht ablösbar und gummiartig sind. Auch makroskopisch hätte ich da nicht dran gedacht, vor allem wegen der Porenform. Und letztlich scheint dieser Porling ja Hutkanten zu machen, was bei Aporpium nicht vorkommt.


    In der nächsten Z. Mykol. (2025/1) wird ein Artikel über Aporpium erscheinen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    auf der Suche nach einem Bild von Hohenbuehelia longipes bin ich auf diesen schon älteren Thread gestossen. Leider hat sich zu diesem Fund ja nun keine Aktualisierung mehr ergeben.


    Ich hätte sehr viel darauf gewettet, dass es sich um einen Trichterling (Clitocybe spec.) handelt und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sich hier um Hohenbuehelia longipes handelt. Weder die Fruchtkörperform passt, noch die Farbe und schon gar nicht der an dieser Stelle doch recht trockene Standort (erkennbar an dieser Moosart).


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    auch von meiner Seite aus einen ganz herzlichen Dank für die vielen Hinweise und die teils beträchtliche Mühe, die Ihr Euch gemacht habt, um die Fehler im Buch aufzuzeigen. Mittlerweile habe ich meinen Part des Buches auch soweit mit Euren Hinweisen korrigieren können und freue mich auf die nächste Auflage die dann wohl irgendwann im Frühjahr kommt.


    beste Grüße,

    Andreas

    Eben daher ist die KOH-Gabe auf die Stielbasis schlicht nicht relevant.

    Die KOH Gabe auf dem Hut ist notwendig, wenn man daneben noch einen Hygrophorus cossus legt, der weder auf Hut noch auf der Stielbasis mit KOH reagiert.


    LG

    Hallo,


    meine Schnecklinge im Mittelmeergebiet unter Zerr- und Flaum-Eiche, die ich allesamt für cossus halte, werden an der Stielbasis orangebraun .....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo ReneP,


    vielen Dank für den Hinweis. Aber ich habe dieses Dilemma eigentlich im Schlüssel der Hellsporer schon insofern gelöst, als bei der Schlüsselstelle davor, also Seite 205.9a/b steht ".... cremefarben (bis rosalich, vgl. auch Schlüssel Rosasporer)". Damit sollte eigentlich der Weg zu Lepista nuda geebnet sein, wenn man den trotz deutlich fleischrosa Sporenpulver bei den Hellsporern schlüsseln würde.

    Diese Gruppe von rosasporigen Lepista-Arten wurde früher in der eigenen Gattung Rhodophyllus (= "Rotblatt") geführt. Wäre das heute noch so, dann wäre eine getrennte Schlüsselung der Arten kein Problem. So haben wir halt innerhalb derselben Gattung deutlich verschiedene Spp.-Tönungen, und da der Bestimmungsschlüssel strikt auf diesem Merkmal aufgebaut ist, muss ich halt dann auch so schlüsseln. Dass dies nicht in allen Schlüsseln so gemacht wird halte ich eher für eine Nachlässigkeit, denn das Spp. von L. nuda ist nunmal etwa die Farbe die auch Rötlinge oder Tellerlinge haben. Hebeloma porphyrosporum fällt da innerhalb seiner Gattung auch aus der Reihe ....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    und diese Schönheit, der ich keinen Namen geben kann

    da würde ich auf Orchis longicornu tippen, auch wenn deine Blüten keine Flecken haben. Aber diese schafsnasenartig geknickte Lippe und der lange Sporn deuten für mich draufhin.


    Die Orobranche dürfte keine minor sein, weil deutliche violette Töne zu sehen sind. Die hat O. minor nicht. Aber welche Art kann ich Dir auch nicht sagen, Orobranche ist schwierig, besonders im Süden .....


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Pablo,


    dann müssten die Sporen aber deutlich cyanophil sein - das dürften sie bei Peniophorella nicht sein. Ferner gbt es kaum glattsporige Hypochnicien, und die allermeisten Arten wenn nicht alle, haben breitelliptische bis rundliche Sporen, jedenfalls nie so leicht nierenförmige.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,

    Was mich jetzt aber irritiert: Bernicchia schreibt: "... mit kopfigen Hyphenenden, die eine unregelmäßig runde, harzige braune Masse sezernieren." und zeichnet diese braunen Ballen in den Bereich zwischen Hymenium und Subhymenium.

    Wenn ich deinen Text richtig verstanden habe, sind die Zystiden mit der Harzkappe verklebt.

    ich meinte mit den mit Harzkappen versehenen Zystiden nicht die spitzen, sondern die kurzen kopfigen. Bernicchia bezeichnet die als kopfige Hpyhenenden - meinetwegen. Ich kann den Unterschied zwischen Zystiden und kopfigen Hyphenenden nicht immer wirklich erkennen. Alles was deutlich anders aussieht als eine Basidie/Basidiole nenne ich halt Zystide .....

    Aber die neuerlichen Bilder und insbesondere die neuen Sporenmaße zeigen schon dass die Sporen einigermaßen passen, auch wenn sie eher am unteren Ende der Länge liegen.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo Harald,


    sicher geklärt erscheint mir der Fund aber noch nicht! Die Sporen sind eigentlich zu klein für praetermissa. Aber eigentlich zu breit für pallida. Außerdem müsste pallida mit Harzkappe verklebte Zystiden haben, die man zwar oft nicht erkennt, aber die etwas gelblich gefärbten Harzkappen als solche dagegen schon. Nur hält man das meist für eine Verunreinigung des Präparats und beachte sie nicht .... Dein Bild 6 könnte solche Harzkappen zeigen, was dann eher für Peniophorella pallida sprechen würde.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    also ich würde hier an Peniophorella praetermissa denken. Diese Variabilität an Zystidenzusammensetzungen narrt einen so oft bei dieser Art! Am häufigsten finde ich aber tatsächliche diese mit lichtbrechendem Öl (?) gefüllten spitz zulaufenden Zystiden, aber vielleicht sind das auch einfach die auffallendsten. Stephanocysten sind wohl am seltensten zu finden, und wenn sie da sind dann vor allem in Holznähe, also im Bereich der Anwachsstelle des Fruchtkörpers.

    Makroskopisch ist die Art erahnbar, weil sie wie Peniophorella pubera eine fast schon gelatinös wirkendes Aussehen hat. So etwa wie Zuckerguss. Hyphodermas sind da fester, trockener.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    auch von mir besten Dank, denn ich glaube diese Clitocybe aus Jena zu kennen. Dort wächst sie allerdings im Buchenwald und auch dort gibt es in der weiteren Umgebung I. costata. Sie unterschied sich aber wie auch Raphaels Fund durch die entfernten Lamellen und den irgendwie anders gekerbten Hutrand. Mein Arbeitsname dafür war Pfifferlings-Trichterling, weil die jüngeren Fruchtkörper tatsächlich entfernt an schmächtige Cantharellus ferruginascens erinnerten. Allerdings habe ich die KOH-Reaktion überprüft und sie war banal dunkelbraun wie in der costata-Gruppe üblich, so dass diese Funde bei mir unter Clitocybe squamulosoides s.l. liefen.

    Ich muss doch mal schauen, ob ich noch ein Exsikkat davon habe und das mal sequenzieren lassen.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    der Hut der "Kyffhäuser-Lorchel" ist immer deutlich zipfelig und erinnert in der Silhouette ein wenig an die Bischofsmütze. Die Silhouette des Hutes der ticiniana erinnert dagegen eher an die Riesen- oder sogar Frühjahrslorchel.

    Mikroskopisch haben sie völlig unterschiedliche Sporen.


    beste Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    aus einem Nachlass habe ich drei relativ gesuchte Buchausgaben abzugeben:


    Cortinarius Flora Photographica, Band 1-5 komplett in 4 Ordnern - französische Version

    Erhaltung gut, mit allen Beilagen komplett

    Preisvorstellung 250,00 Euro


    Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 1-5 komplett.

    Erhaltung der Bände 1-4 gut, Band 5 hat neben etwas angestoßenen Ecken auch einen ca. 1 cm langen Riß in der Decke des Buchrückens unten.

    Preisvorstellung 450,00 Euro


    Mycena d'Europe (G. Robich), Band 1

    Erhaltung innen gut, aber der Einband hat vorne unten einen 2,5 cm langen Riss, was die Benutzung aber nicht beeinträchtigt.

    Band 1 ist lange vergriffen und gesucht, während Band 2 noch im Handel erhältlich ist.

    Preisvorstellung 80,00 Euro


    Anfragen bzw. Bestellung bitte per Mail an andreas ät pilzkurs de


    beste Grüße,

    Andreas