Beiträge von zuehli

    Könnte vielleicht ein Leucoagaricus sein. Nachdem die kürzlich allgegenwärtig waren, besteht durchaus die Möglichkeit, dass der sich mal in einen Blumentopf verirrt.


    Grüße

    Harald

    Hier mal Bilder von "meinem" mendax, der recht stattlich daherkam.

    Weitere aussakräftige Bilder und Beschreibungen gibts z.B. hier:

    Boletus Nr. 36
    Flora Agaricina Neerlandica, Bd.7

    Kibby, British Bolets, Aufl. 2017

    Fungi of Temperate Europe


    Kann sein, muss nicht sein. Ohne Geruchsangabe wirds schwierig. Schaf-Champis riechen nach Anis.

    Rein gefühlsmäßig wäre ich eher beim Karbol-Champignon, ich meine da ein Gilben im Stiel zu sehen.


    Grüße

    Harald

    Allgemein zum "Nadelholz"-Häubling: das ist eine Bezeichnung, die aus älterer Literatur stammt und die mittlerweile als obsolet bezeichnet werden kann. Zur Abgrenzung gegenüber dem Stockschwämmchen nützt das allemal nichts, weil der Gift-Häubling (= aktueller Name) ebenso wie das Stockschwämmchen auf beliebigem Holz wachsen können, im ungünstigsten Fall sogar direkt nebeneinander.


    Was Du auf deinem Bild zeigst, kann ich nicht wirklich erkennen. Es reicht vielleicht dazu, das man Häublinge ausschließen kann.


    Grüße

    Harald

    Es gibt drei "Goldfellschüpplinge", die sich - wie Stefan schon sagte - ansatzweise aufgrund des Substrats/Wuchsorts unterscheiden lassen.

    Ich würde jetzt mal die vage Vermutung auf Pholiota adiposa äußern, wenn er denn auf Buche wuchs.


    Beste Grüße

    Harald

    Offensichtlich kann man also doch das Ausmaß eines Myzels ermitteln.

    Selbst wenn man das könnte, kann man doch schwerlich ausschließen, ob sich nicht ein halber Meter daneben ein weiteres Mycel ausbreitet? Ich denke außerdem nicht, dass man ernsthaft bestimmen kann, wo der 9qkm-Hallimasch seine Grenzen hat.

    Fakt ist doch, dass Pilze allgegenwärtig sind, ob da jetzt Boden ausgetauscht wird, oder nicht. Auch hier möge man den Nachweis erbringen, dass der Erdaustausch irgendeinen Nutzwert hat.

    Auf der anderen Seite ist es mir auch vollkomen wurscht, ob jemand seinen Garten großflächig auskoffern lässt. Wenn man es sich leisten kann, möge man es probieren. Die Baufirma wird sich auf jeden Fall freuen....

    Die Argumente, die hier geliefert werden, scheinen mir alle recht fadenscheinig zu sein und vor allen Dingen ohne faktenfesten Hintergrund. Ob das "Gartenjournal" da als seriöse wissenschaftliche Quelle herangezogen werden kann?


    Da kann man argumentiern wie man will, Spekulationen, ohne harte Fakten zu liefern, sind nicht dazu geeignet mir meine Zweifel zu rauben.


    Mehr habe ich zum Thema nicht beizutragen, ich genieße jetzt den regnerischen Sonntag.

    In diesem Sinne

    Harald

    Diese Pauschalaussage wage ich sehr stark zu bezweifeln!

    Nun, mag sein dass Du zweifelst. Ich zweifle eben auch und analogisiere zu den "Mensch-Ärzten". Ich habe immerhin dann und wann mit dem Berufsstand zu tun. Dort hat auch keiner die Ahnung bzgl. Pilzvergiftungen und im konkreten Fall fragt die medizinische Fraktion bei den Giftnotrufzentralen nach. Ärtze sind nun mal mit Medizin beschäftigt und müssen sich im Vergiftungsfalle - ob Pilze, oder was anderes - rückversichern und an geeigneter Stelle kundig machen.

    Deswegen bleibe ich bei meinem Zweifel bzgl. der Tierärzte! Man möge mir von kompetenter Seite das Gegenteil beweisen und meine Zweifel zuerstreuen.


    Beste Grüße

    Harald

    Liebe Hallimasch-Spekulanten, hier meine Meinung zum Thema:


    1. Hallimasch fängt zwar da an zu wachsen wo Holz ist, verbreitet sich mit Hilfe seiner äußerst robusten Rhizomorphen aber großflächig über ein Areal aus, das auch durchaus holzfrei sein kann.

    2. Ob Tierärzte wissen, wie Pferde auf Hallimasch reagieren, halte ich für zweifelhaft.

    3. Ob ein PSV vor Ort aus alten Hallimasch die genaue Art herausfinden kann, bezweifle ich ebenfalls. Mich würde mal interessieren wieviele PSV in der Lage sind, aus den mindestens sieben bekannten Hallimasch-Arten die richtige zu bestimmen.

    4. Auch ich habe vor vielen Jahren mal gelernt, dass Hallimasch für Schweine tödlich sein soll. Eine Quelle habe ich aber gerade nicht parat.

    5. Bodenaustausch ist doch hahnebüchener Blödsinn, es sein denn man ersetzt den ausgetauschten Boden durch Beton. Was soll das bitte bringen, davon abgesehen das man überhaupt nicht abschätzen kann, wie weit sich der Pilz schon ausgebreitet hat. Wenige Stunden, nachdem frischer Boden ausgebracht ist (der durchaus auch schon mit Pilzen kontamiert sein kann), ist der auch wieder "befallen" und das ganze Spiel geht von vorne los.


    In diesem Sinne

    Harald

    Hallo Lars,


    Scheidenstreifling ist richtig und grau auch. Allerdings gibts da auch mehrere Möglichkeiten, die sich nur nach genauester Betrachtung aufschlüsseln lassen.

    Also Amanita vaginata kann sein, muss aber nicht.


    Beste Grüße

    Harald