Dass Clitocybe eine erschreckende Gattung ist halte ich für ein Gerücht
Nein, keineswegs. Mich erschrickt die Gattung immer wieder...
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Dass Clitocybe eine erschreckende Gattung ist halte ich für ein Gerücht
Nein, keineswegs. Mich erschrickt die Gattung immer wieder...
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Die Trichterlings-Spezialisten...?
Da fiel mir spontan nur Peter Specht ein, ansonsten ist das auch eine erschreckende Gattung, die monografisch noch nicht hinreichend bearbeitet ist.
Beste Grüße
Harald
Lepiota subincarnata (Weinrötlicher Schirmling)
Nee, glaubichnich. Bin ziemlich sicher, dass das Lepiota fuscovinacea ist.
Beste Grüße
Harald
Das Farbspiel am Hut erinnert zusammen mit velumausprägung auch irgendwie an den Safranschüppling (Pholiota astragalina).
Ja, bei dem wäre ich auch eigentlich, aber sollte der nicht auf Nadel wachsen?
Beste Grüße
Harald
Der Pilz der vor mir liegt ist nicht vergammelt und auch nicht kurz davor
Naja gut, dann ist es einer kurz vor dem Leichenstadium. Aber du siehst ja, wie die in frisch aussehen.
Beste Grüße
Harald
"
1. Warum schreist Du hier so rum?
2. An deiner Stelle würde ich mich mit Pilzen aus dem Supermarkt begnügen, solange Du Steinpilze nicht von Champignons unterscheiden kannst.
Nichts für Ungut
Harald
Na, ich habe kein Zweifel bei der Bestimmung und ich will deinem örtlichen Pilzkundler nicht zu nahe treten, aber er kann sich ja gerne mit Argumenten an der Diskussion beteiligen.
Aber eigentlich habe ich jetzt keine Lust mehr zu diskutieren, jeder ist seines Glückes Schmied...
Mahlzeit
Harald
Wenn Du jetzt noch einen doppelten Ring zeigst, kann man dir glauben.
Ansonsten wirds immer noch keiner werden.
Gedrungene Form, schorfiger Hut und vor allen Dingen das Röten. Schneid ihn mal durch. Ach hat er ja schon...
hi
danke. mein Pilzkundler im Dorf sagt, es ist der Stadtchampignon.
Oh, ihr habt aber profunde Pilzkundler im Dorf. ![]()
Das ist aber kein Stadtchampi, sondern wie Nobi schon bermerkte Agaricus bernardii, der Salzwiesen-Champignon.
Grüße
Harald
Übrigens - macht den mittlerweile nicht die Tanja alleine?
Tanja und Andreas haben sich das aufgeteilt. Tanja macht die Bücher und Andreas den Klein- und Zubehörkram.
Grüße
Harald
also ich sehe die vier Bilder ... Siebe zweiter Beitrag.
Na, wenn Du die Bilder erst einstellst, nachdem ich angefangen habe meinen Beitrag zu verfassen, kann ich die schwerlich sehen...
Für mich sieht das irgendwie nach Schimmelbefall aus.
haben wir alle diese Steinpilze gefunden
Welche? Sehe keine Bilder...
Die Röhren von Steinpilzen sind generell bei jungen Pilzen weißlich/cremefarben und schlagen dann in gelboliv um. Grau kenne ich bei Steinpilzen nicht.
Grüße
Harald
Kann mich natürlich täuschen.
Nein, tust Du nicht. Das ist der Klebrige Hörnling, Calocera viscosa, der hat nichts mit der Goldgelben Koralle (= Ramaria aurea) zu tun.
Beste Grüße
Harald
Knollis haben weiße Lamellen. Du hast hier den Grünspan-Träuschling gefunden.
Stropharia aeruginosa.
Beste Grüße Harald
Moin Chris,
hast Du mal geschaut, ob Agrocybe firma vielleicht passen könnte? Der scheint ja schon ziemlich ausgetrocknet zu sein und mag evtl. mal dunkler gewesen sein (?)
Beste Grüße
Harald
Ich kann bei den Bildern nichts erkennen, was für eine Bestimmung reichen würde.
Grüße zurück
ich bin mir da immer noch nicht so ganz sicher. Einerseits weil Wiesen/Anis Champignons auch etwas gilben sollen,
Da solltest Du aber ganz sicher sein, weil typischer gehts nicht.
Wiesenchampignons gilben ganz und gar nicht und Anis-Ch. gilben auch, aber anders. Ich habs vorhin im Parallel-Thread geschrieben.
Ich sags auch hier nochmal, Champignonbestimmung ohne Geruch geht eigentlich nicht.
Grüße
Harald
bei dem hätte ich optisch eher einen aus dem Doppelpack schiefknolliger/dünnfleischiger Anisegerling vermutet wegen der stark gilbenden Huthaut und des geringen Rosa-Anteils in den Lamellen.
Das Gilben von Anis-Ch. und Karbol-Ch. ist schon unterschiedlich. Die Karbolis werden intensiv gelb ("Postgelb") und dann - abgesehen von der Stielbasis - hauptsächlich am Hutrand und an den Stellen, wo sie gerieben werden.
Die Anis-Fraktion ist eher hellgelb und bei etwas fortgeschrittenem Stadium mehr insgesamt im ganzen Fruchtkörper gefärbt statt nur partiell.
Diese Merkmale muss man zusammen mit dem Geruch und der Beschaffenheit des Hutes (Form und Färbung) in Betracht ziehen.
Wer Schwierigkeiten mit dem Geruch hat, sollte vielleicht die Finger von den Champignons lassen (essbare gibts im Supermarkt...
)
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, können auch einzelne Merkmale fehlen, deswegen Bedarf es u.U. einiger Erfahrung um Karbol-Champignons von anderen Champis zu unterscheiden. Wenn man bei der Pilzberatung fünf verschiedene Champignon-Arten auf den Tisch gelegt kriegt, wirds manchmal mühsam, den Ratsuchenden das auseinander zu pflücken und zu erklären.
Beste Grüße
Harald
Ist das rechts im Bild vielleicht die abgestutzte ?
Nee, das ist schon die normale. Oben halt ein bisschen lädiert.
Der Ritterling ist wohl einer von den Erdritterlingen.
Beste Grüße
Harald
cotonea sah für mich immer so aus :
Ja, so kenne ich die auch, aber anscheinend können die auch mit weniger Flocken.
Grüße
Harald
so steht es jedenfalls in den Büchern!
Hallo Adi,
das Problem ist, dass die Pilze nicht die Bücher lesen. Ich sag's nochmal: Die Summe der Merkmale macht die Bestimmung!
Dabei können einzelne Komponenten schon mal sehr schwach sein, oder auch ganz ausfallen. Es kommt auch auf den Zustand der Fruchtkörper an, jung oder alt, ausgetrocknet oder nass, vermadet oder nicht, etc. Gerade bei Karbol-Champignons ist auch der Gesamteindruck (Habitus) entscheidend für die Bestimmung.
Dazu braucht es einfach Erfahrung, aus dem Ärmel ist da so schnell nichts geschüttelt.
Beste Grüße
Harald
Hallo Norbert,
vielleicht cotonea? Obgleich ich meine, dass der mit mehr Schuppen daherkommen sollte, aber vielleicht passt das noch?
Beste Grüße
Harald
Die Artfeststellung, ist die ultimative Grundlage zur Beurteilung der Gefährdungslage und der daraus sich ergebenden
Einleitung notwendiger Gegenmaßnahmen bzw. auch auf den Verzicht auf Selbige.
Hallo Mischa,
da hast Du prinzipiell natürlich vollkommen recht.
Im konkreten Fall haben wir ein "Aber"! Eine genaue Feststellung der Art wird schwierig sein, solange man nicht auch eine Reihe von Fruchtkörpern in verschiedenen Altersstufen vorlegt. Man weiß um das Herumgeeiere bei der Hallimaschbestimmung hier im Forum, im Expertenkreis dürfte es nicht besser sein, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Das Problem ist, dass m.W. keine signifikanten Unterschiede im mikroskopischen Bereich auszumachen sind, sodass eine Bestimmung im Grunde nur auf makroskopischer Ebene zu machen ist. Es sei denn man sequenziert...
Des Weiteren kommt hinzu, dass die toxischen Wirkungen einzelner Hallimasch-Arten noch gar nicht geklärt sind, wahrscheinlich auch wegen der Schwierigkeit bei der Trennung der Arten. Flammer führt in seinem Giftpilze-Buch (2014) nur mellea und ostoyae auf und schreibt dazu: "Über den Biochemismus der verschiedenen Hallimasche ist nichts Konkretes bekannt". Ob es neuere Erkenntnisse gibt, kann ich nicht sagen, mir ist auf jeden Fall nichts bekannt.
Wenn man also schon nichts Genaues über die Wirkung spezieller Hallimasch-Arten auf den Mensch weiß, desto weniger weiß man natürlich über die Wirkung auf irgendwelche Tiere. Der Mythos, dass H. für Schweine giftig sein soll, taucht in älterer Pilzliteratur auf. In MHK, Handbuch für Pilzfreunde wird das zumindest mit "?" erwähnt.
Ob im vorliegenden Fall eine Beurteilung der Gefährdungslage tatsächlich möglich ist, halte ich (dann schon wieder mal) aufgrund der Kenntnislage für zweifelhaft. Ich bin auf irgendwelche Ergebnisse gespannt...
Beste Grüße
Harald
