Hallo,
der Gelbe Knolli ist viel schmächtiger als der Fransige, hat eine abgesetzte Knolle und verrät sich durch den typischen Kartoffelkeller-Geruch.
Grüße Harald
Hallo,
der Gelbe Knolli ist viel schmächtiger als der Fransige, hat eine abgesetzte Knolle und verrät sich durch den typischen Kartoffelkeller-Geruch.
Grüße Harald
sicher kann ich mir natürlich nicht sein, einen karbolartigen Geruch konnte ich aber beim besten Willen nicht feststellen.
Dann sollte er aber sicher nach Anis gerochen haben. Konntest Du das feststellen?
Beste Grüße Harald
Alles anzeigenHi.
Denke auch, dass das was rüblingsartiges ist, aber eher kein Spindeliger Rübling. Dafür fehlen mir die Brauntöne am Stiel und die bräunlichen Sprenkel am Hut. Ich finde den eigentlich auch nur an Eiche, nicht an Buche.
Vielleicht ja Marasmiellus luxurians, aber die Hand würde ich da nicht für ins Feuer legen.
LG.
Das sind beides Arten, die ich nur büschelig wachsend kenne, zumal für mich der Gesamteindruck auch dazu nicht passt.
Mehr Ideen habe ich dazu momentan nicht.
Beste Grüße Harald
Hallo Marcel,
ich habe oben ja oben schon angemerkt, dass man so den Pilz nicht bestimmen kann. Dazu sind die Informationen zu spärlich und die Bilder zu wenig aussagekräftig.
Da kann man weiterhin wild vor sich hin spekulieren.
Beste Grüße Harald
Ah, der Pilz wird jetzt nach Mehrheitsentscheid bestimmt.
Tolle Sache....
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Hallo,
ich würde den im Feld zunächst als Agaricus arvensis - Weißer Anis-Champignon - ansprechen
Ich sehe da nicht das typische "Zahnrad" auf der Ring-Unterseite.
Für mich ist das auf den ersten Blick ein Karboli.
Allerdings ist das Teil nach den Bildern nicht seriös zu beurteilen.
Beste Grüße t
Das wäre eine plausible Möglichkeit, zumal Eiche das Lieblingssubstrat dieser Art ist.
Beste Grüße
Harald
Hallo Christine,
Man kann den Zunderschwamm mit Kalilauge bestimmen: Ein paar Krümel der Kruste abkratzen und z.B. auf einem Objektträger in einen Tropfen Kalilauge legen: Der Tropfen wird sofort rot. Bei anderen Arten, mit denen man den Zunderschwamm verwechseln könnte, wird nichts rot
lg - Bernd
Interessant, wusste ich noch nicht. Sollte das nicht auch gehen, wenn man KOH direkt auf die Hutkruste aufbringt?
Beste Grüße
Harald
Hi Norbert,
sieht für mich jetzt auch erstmal nicht so bekannt aus. Ich würde ihn noch ein bisschen wachsen lassen, mal schaun ob er dann mehr Merkmale von sich gibt.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenDitte will uns fertig machen, ich gehe künftig an der Gattung vorbei.
Harald
Hallo Harald,
so langsam wird das Standardwerk "Die 80 Pilze Mitteleuropas" nicht mehr benutzbar
Viele Grüsse
Matthias
Hallo Matze,
das wird jetzt umbenannt in: " Die 80 Morchelarten Mitteleuropas (Untertitel: Und wie der Einfluss von Dill zu einem besseren Geschmackserlebnis führen kann)."
Darauf hat die Welt gewartet!
Beste Grüße
Harald
PS. Risspilze kann man eh nur zusammen mit Tollkirschen essen, da ist mir das Suchen nach Atropa belladonna zu mühsam..
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Und vom noch nicht erschienenen Heft 23 (2023) gibt es bereits einen Link zu einem 50-seitigen Artikel mit 14 neuen Risspilzarten!
Wie? Es waren doch neulich erst 21 neue Arten und jetzt noch ein Schwung drauf.
Kreisch... ![]()
Ditte will uns fertig machen, ich gehe künftig an der Gattung vorbei.
Harald
Da hat Peter aber sowas von Recht.
Das ist ohne Zweifel Melanoleuca verrucipes.
Beste Grüße Harald
Die Hautoberfläche und die rübenartige Stielbasis sehen sehr nach strobiliformis aus .
Beste Grüße Harald
Bedankt, lieber Karl.
LG Harald
Eine Reaktion mit Ammoniak zeigt rasch Kristalle
Ich schließe mich Sebastian an, in derTat Eindrucksvoll.
Wie ist dir das gelungen? Eigentlich arbeitet man ja nur mit Ammoniakdämpfen.
Beste Grüße
Harald
Hallo Corinne,
in Anbetracht der Variabilitäten in der Gattung ist die Mikroskopie eigentlich obligat. Da hat Emii vollkommen Recht.
Der romelii hat aber schon irgendwie immer was Gelbes im Stiel und bräunliche Hautfarben und ist auch noch ein Artenaggregat. Alles nicht so einfach...
Beste Grüße Harald
P. chrysophaeus sollte im Hut auch deutlicher gerieft sein als leoninus. Ich denke, das kann man bei meinen Bildern auch gut nachvollziehen.
Grüße Harald
(Dass die Dateinamen deiner Bilder mit „p-pallescens“ gekennzeichnet sind, dem sollte ich nicht zu viel Bedeutung beimessen, oder? Vielleicht war das noch der Arbeitsname.)
Genau, das ist Unfug und man kann das
geflissentlich ignorieren.
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Hallo Emil,
die von dir verlinkten Fotos sind in der Tat wenig hilfreich, wenn es um die makroskopische Unterscheidung geht. Mikroskopisch lassen sich die beiden Arten ja leicht auseinanderhalten. Man weiß natürlich nicht, ob bei den gezeigten Bildern die mikroskopische Absicherung dahinter steht.
Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen und da sind die Funde von chrysophaeus doch deutlich unterschiedlich von leoninus und ich wäre nie auf die Idee gekommen meine Funde als leoninus zu bezeichnen.
Ich hänge mal drei Bilder an, die das vielleicht unterstreichen.
Beste Grüße
Harald
Ja, das ist der Löwengelbe. P. chrysophaeus hat ein viel fahleres Gelb im Hut.
Beste Grüße Harald
Moin Sebastian,
ich denke, meine spontane Idee gestern als letzte Tat vor dem Bett gehen war gar nicht so schlecht.
Ich habe jetzt noch mal kurz recherchiert. Bolbitius pluteoides taucht in gängiger Literatur allenthalben als Synonym von reticulatus auf, der hat aber insgesamt größere Sporen bis 12µ. Die Originaldiagnose von Moser zeigt für pluteoides aber deutlich kleinere Sporenmaße, die eigentlich perfekt zu deinem Exemplar passen. Anscheinend hat u.a. Herr Kibby sich mit der Unstimmigkeit beschäftigt und in seinem neuen Band 4 pluteoides als gute Art aufgenommen:
Ich hänge das mal hier an, ebenso wie die Originaldiagnose von Moser (1978).
LG Harald
Hi Sebastian,
mir kommt da spontan Bolbitius in den Sinn. Da gibt's doch pluteoides o.ä.
Beste Grüße Harald
Hallo Zusammen,
wer gestern nicht diese höchst interessante Alles-Wissen-Sendung im hr-Fernsehen gesehen hat, kann sich das hier nochmal in der Mediathek anschauen:
Pilzige Grüße
Harald
