Beiträge von zuehli

    Gehen die drei sehr ähnlichen Arten, die sich aber, wie du sagst, genetisch stark unterscheiden, als I. adaequatum Agg. durch?

    Moin Lukas,


    für die Kartierung bleibt aktuell nichts anderes, weil die beiden anderen Arten noch nicht in der TaxRef-Liste enthalten sind.

    Wir können aber auf diesem Wege Frank ( Tomentella) bitten, die beiden Arten aufzunehmen.

    Inosperma rhodiolum (Bres.) Matheny & Esteve-Rav.

    Inosperma vinaceum Cervini, M. Carbone & Bizio


    Beste Grüße

    Harald

    Bei einer Briefmarkensammlung ist kein Pioniergeist, wie ich es jetzt mal nenne, nötig (denk ich jedenfalls), bei Pilzen schon. Aber genau das macht die Sache spannend (find ich jedenfalls).

    Jaja, da haste natürlich recht. Aber ich weiß gar nicht, ob ich alter konservativer Knochen noch den Pioniergeist in mir wachkitzeln kann.

    Wenn man Pilze in Zukunft nur per Sequenzierung bestimmen kann, wirds halt schwierig und der alte Elias Magnus Fries wird sich im Grabe wälzen.

    Spannend bleibts allemal...


    In diesem Sinne, ich denke man sich sich in Lehesten

    ==Pilz25 Harald

    Liebe Ditte,


    vielen Dank für deine Erklärungen. Das ist schon aufschlussreich und veranlasst mich dazu, die Gattung in Zukunft geflissentlich als Risspilz spec. zu diagnostizieren. ==21

    Ich wollte mich jetzt sowieso erstmal mit den Täublingen beschäftigen.

    Verflixt, ich habe auch noch eine Briefmarkensammlung in der Schublade...


    LG

    Harald ==Gnolm10

    P. adaequatum, dann P. rhodiolum und schließlich die neu beschriebene Art P. vinaceum.

    Hallo Ditte,


    was mich daran irritiert sind die deutlich dunkel gefärbten Lamellenschneiden und der doch eher wenig obstige und mehr spermatische Geruch. Sind denn das Merkmale, die einen Hinweis geben könnten?


    Beste Grüße Harald

    Zwei Bilder habich auch noch:

    Frischpilzausstellung auf Hof Fleckenbühl


    Wann: Am Sonntag, dem 10.September 2023, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr


    Wo: Fest- und Kulturscheune auf Hof Fleckenbühl in Cölbe-Schönstadt


    Kosten: Der Eintritt ist frei


    Die Mitglieder des Vereins „Freunde und Förderer der Pilzkunde“ laden zu einer Ausstellung mit frisch gesammelten Pilzen aus der Region ein. Zu den Exponaten gehören Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger, aber auch weniger bekannte Pilzarten werden vorgestellt und von den Pilzexperten des Vereins erklärt.


    Das Hofgut Fleckenbühl unterhält einige Naturschutzflächen, auf denen seltene Pilzarten wachsen, sowie extensiv genutztes Weideland, auf welchem zum Beispiel der bekannte, aber immer seltener werdende Wiesenchampignon fruktifiziert. Die Auswirkungen einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung, der Bodenverdichtung, der Klimaveränderung können in diesem Rahmen von den Experten gut dargestellt werden.


    Während der Ausstellungszeit gibt es eine Pilzberatung vor Ort, mitgebrachte Pilze können von den Pilzsachverständigen zur Bestimmung begutachtet werden. Dazu sind die Fruchtkörper am Stück, mit Stiel und Stielbasis mitzubringen. Die Sammelbeschränkung von 1 Kilo pro Person und Tag ist zu beachten.


    Bitte beachten: Auf Hof Fleckenbühl herrscht Alkoholverbot und es darf nicht geraucht werden.

    Ich habe das Monstrum gestern bekommen und es beeindruckt als erstes mal durch seine schiere Wucht. Es ist ein Trümmer von Buch, im Vergleich zu FTE legt es noch mal einen drauf.

    Ich habe jetzt auch nur erstmal drübergeblättert, vor jeder Sektion steht ein Gattungsschlüssel, der ohne Mikromerkmale zurechtkommt. Das ist angelehnt, bzw. übernommen aus dem ringehefteten Schlüsselwerk, dass es von Winkler schon gab. Danch gibts die Artbeschreibungen. Inwieweit man damit gut zurechtkommt wird die Praxis zeigen, kurz ausprobiert und Neoboletus xanthopus ist schon mal nicht enthalten.

    Ich denke, dass das Werk eine gute Ergänzung zu den FTE sein kann, insbesondere wenn man kein Mikroskop hat. Ob es bspw. den Gröger-Schlüssel oder Funga Nordica ersetzen kann bezweifle ich.

    Zwei handyfotografierte Seiten zeige ich mal.


    Beste Grüße

    Harald


    Hallo Stefan,

    es ist ganz einfach, man muss sich nur mit den Gattungsmerkmalen beschäftigen. Dann fehlt nur noch viel Übung und Erfahrung.

    Dann sollte das schon nach ein paar Jahren und vielen verzweifelten Bestimmungsversuchen klappen.


    Also im Grunde gar nicht so kompliziert ...==19


    Beste Grüße Harald

    Ein Pilz-Baby, hätte man mal wachsen lassen sollen.

    Ich glaube nicht, dass man sich da zu einer belastbaren Bestimmung hinreißen lassen kann.


    Grüße Harald

    hallo, sorry, da krätsche ich mal rein,


    ich habe gestern auch auf Kalk Unmengen aus dieser Sektion gefunden. Im letzten Jahr standen an gleicher Stelle die Queradrigen Milchlinge. Laut Heilmann-Clausen ist der Queradrige Milchling der einzige seiner Gattung mit streng 2sporigen Basidien. Das hatte ich auch im letzten Jahr öfters beobachtet. Heuer stehen an gleicher Stelle diese Fruchtkörper. Vielleicht auch evosmus oder zonarius.

    Nach acerrimus sieht der nicht aus.


    Grüße Harald

    Hallo zusammen,

    das sieht in der Tat interessant aus. Um eine sichere Diagnose zu bekommen ist es unabkömmlich die Teile zu mikroskopieren. Seitlinge sehe ich hier auf den ersten Blick allerdings nicht.


    Beste Grüße Harald