Beiträge von zuehli

    Hallo zusammen,

    im Allgäu-Urlaub habe ich in einer Klamm an Grau-Erle (Alnus incana) folgendes Teil gefunden, das makroskopisch und haptisch erstmal wie ein zu klein geratener, ausgeblasster Schwefelporling daherkommt. Kann aber nicht sein bei langelliptischen, leicht allantoiden Sporen mit 5,5-7µ Länge. Das schließt auch die andere Idee, Oxyporus populinus aus.

    Dann verlassen mich meine Ideen. Hat vielleicht jemand eine zielführende Eingebung?


    Beste Grüße

    Harald


    Pluteus petasatus ist ein relativ großer Pilz, der so ungefähr die Ausmaße wie der Rehbraune annehmen kann. Ich halte hier auch semibulbosus (plautus agg.) für plausibel. Mikroskopische Untersuchung wäre natürlich angebracht.


    Beste Grüße Harald

    Hallo Rainer,


    die plautus-Gruppe bei den Dachpilzen, in der alle möglichen Arten synonym sind, habe ich nie so richtig nachvollziehen können.

    Das, was ich als semibulbosus kenne, sieht vom Hut her so wie deiner aus, allerdings kenne ich die Art auch immer mit "dicken Füßen", also mit einer Basalknolle. Das kann man jetzt auf deinem Bild nicht sehen, sollte aber vorhanden sein. Zu inquilinus vermag ich keine Weisheiten beizutragen.


    Beste Grüße

    Harald

    Vielleicht hat sich die Rita da an die Erstauflage des "Pareys" gehalten, da wird die Gattung auch so genannt.

    Das ist aber eigentlicher 80er-Kram...


    Grüße

    Harald

    Hallo Zusammen,


    Anfang des Jahres habe ich bei einer Tour folgende Teile ausgemacht, die ich zunächst in die Antrodia-Ecke stellen wollte. Nach vergeblicher Mühe habe ich die erstmal beiseite gelegt, bis ich kürzlich Trametes cervina unter die Augen bekam und ich dachte, dass der meinem Pilz doch nahe kommt.

    Hat vielleicht jemand eine Idee, ob das plausibel sein könnte? Leider habe ich nur halbgare Handyfotos und an das Substrat mag ich mich auch nicht so recht erinnern, aber Laubholz ist schon wahrscheinlich.


    Beste Grüße

    Harald


    Mit dem Bezug von Schwefelsäure könnte es mittlerweile Probleme geben.

    Andreas Gminder schreibt in seinem Shop:

    Bestandteil von Sulfovanillin, für makro- und mikroskopische Reaktion (Russula)
    Aufgrund der EU-Verordnung 2019/1148 ist Abgabe und Besitz von Schwefelsäure (> 3%) für Privatpersonen untersagt. Daher darf ich sie auch nicht mehr zum Verkauf anbieten.


    Wohl dem, der noch Altbestände in der Schublade hat...


    Beste Grüße

    Harald

    Das ist ja alles schön und gut, aber: wer tut sich diesen Gestank nach frischem Hundekot freiwillig an? ^^

    Wenn der Phallus frisch ist, stinkt da noch garnicht viel, insbesondere wenn ein Glas drübergestülpt ist....


    Ansonsten möge man hier gucken:

    Externer Inhalt www.facebook.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Besser ist es das Hexenei draußen im Garten in die Erde zu stecken und das Glas drüberstülpen. Das hat bei mir schon öfters funktioniert.


    Beste Grüße

    Harald

    Ist aber wieder ein gutes Beispiel, wie wichtig es ist alle Merkmale zu betrachten, bevor man Schlüsse zieht.

    Da hätte aber auch mal ein flüchtiger Blick ins Pilzbuch Klarheit verschafft.

    Die Ähnlichkeit mit einer Stinkmorchel ist hier ja nicht mal entfernt gegeben.


    Grüße

    Harald

    Nein ich meine den Fungi non delineati-Band "Agaricus" von Parra und Capelli, der 2015 oder 2016 (wenn ich das richtig im Kopf habe) erschienen ist.

    Viel aktueller, von 2022 ist das Werk. Wenn man die ganzen Parra-Bearbeitungen mal durchgeht kommt man mittlerweile auf deutlich über 120 (!) Champignonarten.

    Das ist beeindruckend und macht die Artbestimmung in dieser vertrackten Gattung nicht einfacher.


    Beste Grüße

    Harald