Hallo Ingo,
großartige Kollektionen und toll das die Pilze in diesem Jahr erneut erscheinen.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Nobi,
herzlichen Dank für die alljährlichen Fake-News, wie man jetzt auf Neu-Deutsch sagt
. Immer wieder eine Freude zusehen und in jedem Jahr einen Beitrag wert.
LG Karl -
Hallo Tomas,
feuchter Standort passt, aber da sollten zumindest noch eingestreute Birken gewesen sein. Auch wenn man auf den Bildern noch kein Grauen erkennbar ist, spricht die doch relativ freudige Hutfarbe für R. claroflava. Bei unbekannten Täublingen solltest Du übrigens immer einen Sporenabwurf machen, der sähe dann über Nacht etwa so aus und dann sieht man auch die Graufärbung.
LG Karl -
Einfach mal vorsichtig dran lecken, ob er bitter ist. Wäre einen Versuch wert.
LG Schorsch
Hallo Schorsch,
da hast Du Dich von der scheinbaren Wurzel ins Boxhorn jagen lassen. Der Wurzelnde Bitterröhrling würde deutlich blauen.
LG Karl -
Hallo Tuppi,
schöne Funde, da stromert man gerne mit
Den Brätling halte ich für Lactarius oedematopus. Der frühere L. volemus wurden zwischenzeitlich in 3 Arten aufgespalten
Lactifluus sect. Volemi - die MilchbrätlingeDer nicht so häufig anzutreffende Grünender Pfeffermilchling. Die Farbänderung braucht sei Zeit, der will mitgenommen werden,
Hallo Peter,
das Grünen der Milch alleine, reicht wohl für eine Trennung vom Schlankstieligen Pfeffermilchling nicht mehr aus, da sich auch bei diesem die Milch graugrün verfärben kann und auch die KOH-Reaktion ist nicht absolut eindeutig. Am Sichersten erfolgt die Trennung über den Aufbau der Huthaut.
Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide | SpringerLink
LG Karl -
Hallo Jochen,
tolle Zusammenstellung. Das hat sich ja mal wieder richtig gelohnt und super, dass der Kelchbecherling wieder da ist.
LG Karl -
Hallo zusammen,
um das Thema abzurunden zeige ich hier mal meinen einzigen als A. beckeri bestimmten Eigenfund, der hoffentlich auch vor Christoph´s Augen bestand hat.
Dieses Bild war auch der Grund für meine Aussage, dass ich keine Übereinstimmung mit dem Fund von gena sehe. Vergleiche mal mit fulva, war ein spontaner Gedanke, von dem ich mich inzwischen dank Werner und Christoph verabschiedet habe.
LG Karl -
Hallo gena,
mit A. beckeri kann ich keinerlei Übereinstimmung erkennen.Vergleiche mal mit A. fulva.
LG Karl -
Bei dem hier war der Fall schnell klar Hygrocybe vitellina - Dottergelber Saftling; schleimiger Lamellenschneide sei Dank.

Hallo Stefan,
da bin ich voll auf der Seite von Ingo. Der Lamellenansatz ist sicherlich allenfalls angeheftet und in Verbindung mit schmierigem Hut und hellen Lamellen und konischen Hüten kommt da fast nur H. persistens agg. (= acutoconica agg. nach Arnold und Boertmann II) in Betracht. Weiter geht es nur mikroskopisch in erster Linie über die Sporenform.
LG Karl -
Bei dem Rötling erstarre ich vor Ehrfurcht. Wie kann man diesen kleinen weißen Winzling als bestimmte Art eines Rötlings
Hallo Claudia,
das ist der Ehre zuviel
. Sporenpulverfarbe rosabraun ähnlich wie bei Dachpilzen und eckige Sporen legen die Gattung Entoloma sehr einfach fest und kleine, weiße Entoloma gibt es nicht so viele. Die Art war mikroskopisch recht schnell geklärt.
LG KarlToll Karl!
Mein Hotspot in einem wärmebegünstigten Eichen-Hainbuchenwald bei Bamberg ergab leider nur ein paar alte Boletus aereus und eine Amanita ceciliae. Leider hat es schon wieder 3 Wochen nicht geregnet.
Schöner Beitrag!
Danke Werner,
in meinem direkten Umfeld sieht es momentan noch schlechter aus. Ich bin meine vier besten Standorte abgefahren und sah in fast drei Stunden nicht einen Pilz. Erst zum Ende hin stand an einem Teichrand ein zerfressener Täubling und eine Wurzelnder Bitterröhrling. Bei meinem Wochenendbesuch im Schaumburge Wald kam ich mir vor wie in einer Oase
Uiuiui, das ost ja das reinste Pilzfeuerwerk! Danke fürs Mitnehmen auf Eure Tour.
Immer lehrreich Deine Erläuterungen zu den absolut gelungenen Fotos!

Hallo Tuppie,
freut mich, dass es Dir gefallen hat und war ja auch nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Beitrag.es ist einfach Wahnsinn was bei dir und anderenorts so alles wächst. In meiner Steppe habe ich heute einige Stinktäublinge gesehen, das war es aber auch schon
. In diesem Jahr bin ich derjenige der neidvoll auf andere Gegenden blicken muss
.Besten Dank für die schönen Bilder
.Hallo Hannes,
ich war ja froh, mal wieder etwas zeigen zu können. "Neidvolle" Blicke in andere Gegenden werfe ich schon seit längerer Zeit und habe am Wochenende daher die Gegend gewechselt
. Die Fundorte liegen ja im südlichen Niedersachsen und ich wohne am Niederrehin. Zum Glück hat es sich gelohnt.Eine sehr bemerkenswerte Gallenröhrlingskollektion.
Da hätte ich auch erstmal Schwierigkkeiten gehabt mit der Ansprache. Bei genauerem Blick ist es dann klar, aber so eine Wuchsform habe ich bisher noch nicht gesehen.
Hallo Pablo,
ich stand noch rätselnd davor als schon eine Stimme sagte " Ah, schön. Die Gallis sind auch da". Das war dann eben der Heimvorteil
. Überzeugt war ich erst, nachdem ich mir den größeren Fruchtkörper angesehen und sicherheitshalber probiert habe.
LG an Alle Karl -
Hallo Nobi,
ich hatte den Beitrag am Samstag schon überflogen aber jetzt erst richtig genossen . Ein wieder einmal großartiger Beitrag.
LG Karl -
Hallo Sebastian,
die SV-Reaktion am Stiel ist völlig normal für die Roseine. Je nach Wassergehalt der Pilze kann das variieren. Bei R. nigricans stehen mir die Lamellen fast noch zu dicht, aber das kann auch am Abbildungsmaßstab liegen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
unter kundiger Führung streiften wir gestern zu viert einige Stunden durch den Schaumburger Wald. Es gab gab erfreulich viele Pilze, sodass sogar Speisepilzsammler auf Ihre Kosten kamen.
Hainbuchenrauhfüße (Leccinum pseudoscabrum) in unglaublichen Massen, wobei ich die Variabilität der Hutfarbe und Stielbekleidung junger Exemplare interessant fand.
Neben von Schnecken heimgesuchten Fahlen Röhrlingen (Hemileccinum impolitum), zeigten sich knackige Anhängselröhrlinge (Butyriboletus appendiculatus)
Der Gallenröhrling (Tylopilus felleus) war für mich erst auf den zweiten Blick erkennbar
Kaum zählbar waren die Büschel von jungen Spindeligen Rüblingen (Gymnopus fusipes)
Normalerweise lege ich beim Fotografieren von Gruppen ungern den größten Pilz um, weil das für meinen Geschmack das Bild etwas "zerschlägt". In diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich die schöne Gruppe nicht auseinander reißen wollte und es stand eben nur noch ein großes Einzelexemplar zur Verfügung.
Hainbuchen-Milchling (Lactarius circellatus)
Hier eine Gruppe von einem benachbarten Friedhof zum Vergleich
In noch nie gesehenen Mengen gab es eßbare Täublinge, wie hier den Fleischroten Speisetäubling (Russula vesca)
Reichlich vorhanden waren auch Graue Reiftäublinge (Russula parazurea), Papageientäublinge (Russula ionochlora), Frauentäublinge (Russula cyanoxantha) in allen möglichen Farbtönen kreuz und quer durcheinander. Wärend zwei Begleiter schon schnippelten fielen mir etwas abweichende Exemplare auf und eine starke FeSO4-Reaktion wies in die richtige Richtung, die sich später durch Criens in der Huthaut bestätigte.
Grüner Speisetäubling (Russula heterophylla)
Der interessanteste Fund war jedoch eine rote Art mit stark rot gefärbten Stielen. Milder Geschmack, unauffälliger Geruch, helle Lamellen zunächst keine Idee. Während ein Exemplar zum Aussporen lag, zeigte ein Blick ins Mikroskop mehrfach septierte Dermatozystiden, die auch noch nicht zum Ziel führten. Heute morgen dann Sporenpulver 2a/b, fast kreisrunde Sporen mit sehr flachem Ornament, die alleine schon zur Bestimmung gereicht hätten. Bei den leicht angetrockneten Exemplaren waren jetzt auch bräunliche Flecken am Stiel erkennbar, der gekerbte Hutrand war auffälliger und die Stielbasis roch angenehm honigartig.
Honig-Täubling (Russula meliolens)
Der Fund des Tages war jedoch ein Rötling, der sich erst nach dem Aufsammeln durch entsprechendes Sporenpulver auf einem der Hüte verriet. Von eingen kleinen hellhütigen Rötlingen nur mikroskopisch sicher zu unterscheiden. Heterodiametrische Sporen und andere HDS schlossen Entoloma speculum aus. Entoloma sericellum hätte Cheilozystiden, welche nicht vorhanden waren, Entoloma neglectum ist deutlich genabelt und nicht so hell, Entoloma pallens hat keine Schnallen.
Da blieb nur Entoloma olorinum übrig
LG Karl -
Hallo Björn,
so hätte ich mit R. parazurea keine Bauchschmerzem. Neben dem zunächst falsch beurteilten Sporen, fehlte mir die Anfärbung der Pileos schon sehr. Ungleichmäßige Anfärbungen habe ich selber schon gehabt, als ich noch gründsätzlich SV verwendet habe. Irgendwo im Präparat sollten sich jedoch immer angefärbte Pileos finden lassen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
ich habe mal die Sporenbilder vergrößert und etwas abgedunkelt. Man sieht wesentlich mehr Verbindungslinien und vereinzelt sogar Maschen, als es zunächst den Eindruck machte. In Verbindung mit den häufig ausgezogenen wenig septierten und dünnen Haaren ist damit R. parazurea wieder im Rennen.
R. anatina hat rein isoliertes Sporenornament und ist komplett raus. Sieht man sich den Epikutisvergleich von Werner Jurkeit in der ZfM 76/1 an, passt R. plumbeobrunnea wegen der Haare nicht so richtig.
Ergänzung: Ich habe Felix Hampe um seine Meinung gebeten, der trotz Zeitmangel mal reingeschaut hat.
das ist ne blasse Form von irgendwas....
Griseinae ist richtig
ich kann hier keinen abschließende Entscheidung abgeben, obwohl die Sporen schon sehr netzig sind was für parazurea spricht. Auch das grau unter der HDS
Alle isoliert warzigen sind draussen!!
wird ne blasse parazurea sein
Das R. parazurea und R. plumbeobrunnea in der ITS gleich sind, hat sich möglicherweise herumgesprochen, aber das ist eine andere Geschichte.
LG Karl -
ich bin weit davon entfernt große Ahnung von Täublingen zu haben aber sollte R. aeruginea nicht irgendetwas Grünes an der Huthaut haben?
Hallo Jörg,
R. aeruginea kann schon sehr blass sein, aber ich schreibe ja nicht das es diese Art ist
. Momentan bleibe ich bei den Griseinae und die farblich besser passenden Arten wie R. gallochroa und besonders R. fautiana haben völlig andere Epikutishaare.
LG Karl -
Hallo Björn,
bei R. parazurea lassen sich die Pilezystiden mit SV extrem gut anfärben und die Sporen sind überwiegend sehr fein netzig. Makroskopisch habe ich R. parazurea noch nie so hell gesehen, weder nach längerem Starkregen noch sonnengebleicht, aber Farbe bei Täublingen ist immer ein zweischneidiges Schwert.
R. grisea ist nach meiner Auffassung ein recht kräftiger Pilz der (Kalk)-Buchenwälder mit Farben ähnlich R. cyanoxantha. Für R. ionochlora scheinen mir die Haare nicht zu passen, die bei dieser sehr farbvariablen Art mehrfach septiert sein sollten. Momentan bleibe ich noch am ehesten bei R. aeruginea hängen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
zur Ergänzung möchte ich noch sagen, dass für mich der Geruch eher fruchtig ist und nicht an den Camembert Täubling erinnert. Durch den milden Geschmack ist R. insignis aber ohnehin eindeutig vom Camembert Täubling (R. amoenolens) zu unterscheiden. Eine Verwechselung ist eher mit dem Kratzenden Kammtäubling (R. pectinatoides) möglich, besonders weil die in der Literatur erwähnten kupferroten Flecken an der Stielbasis oft fehlen. Dann hilft die KOH/NH3-Reaktion an der Stielbasis von R. insignis natürlich sehr. Allen Arten gemeinsam sind die für Täublinge eher tristen Farben und der zumindest im Alter gekerbte Hutrand. Das von Christoph erwähnte gelbe Velum am Hutrand ist auf den Bildern von Björn gut zu sehen, vorausgesetzt man weiß das es sich um Velum handelt
.
Ich glaube, das R, insignis am Niederrhein ebenso häufig ist, wie die beiden anderen Arten und oft übesehen wird. Manchmal teilen sie sich sogar den gleichen Standort, was ausgesprochen lästig sein kann
. Der Vollständigkeit sei noch erwähnt, das es noch weitere aber zumindest bei uns sehr seltene oder fehlende Kammtäublinge gibt.
LG Karl
Hier noch zwei Bilder von der Reaktion mit Ammoniak -
Hallo Jan-Arne,
bisher komme ich leider zu keinem Ergebnis.
LG Karl.
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Hallo Jan-Arne,
wie sieht den die Hutdeckschicht aus?
LG Karl -
Hallo Carina,
einige tolle Sachen hast du da gesehen. Die vermeintliche Hybride der Bienenragwurz wird eher eine Varietät sein. Es gibt mit Ophrys apifera var. botteronii, friburgensis und jurana Varietäten, bei denen die inneren Blütenblätter (Petalen) stärker ausgebildet sind als bei der Normalform. Die Normalform hat ebenso wie alle Orchideen 6 Blütenblätter. 3 außere Blütenblätter (Sepalen) und 3 innere Blütenblätter (2 Petalen und die Lippe). Bei der Normalform sind die Petalen stark reduziert, aber auf Deinen Bildern sehr gut als "kleine Hörnchen" zu erkennen.
LG Karl -
Hallo Tuppie,
da hattest Du ja Glück, dass er nicht davon gehoppelt ist
LG Karl -
Hallo Christoph,
ich habe zwar kein Equipment zur Beobachtung, aber immer wenn ich auf einer Berghütte übernachte, schau ich mir mit Begeisterung die Sterne an. Es ist einfach großartig, wenn man gefühlt 3x soviele Sterne sieht wie in einem städtischen Großraum.
LG Karl -
Hallo Christoph,
ich habe zwar kein Equipment zur Beobachtung, aber immer wenn ich auf einer Berghütte übernachte, schau ich mir mit Begeisterung die Sterne an. Es ist einfach großartig, wenn man gefühlt 3x soviele Sterne sieht wie in einem städtischen Großraum.
LG Karl -
Hallo Björn,
wie immer hast Du Deine Funde super präsentiert
An Panaeolus acuminatus (in älteren Büchern P. caliginosus) habe ich keinerlie Zweifel. Der glockige Hut, der im Verhältnis zum Hutdurchmesser lange und vollständig bereifte Stiel und die Mikros passen perfekt. Übrigens lohnt sich ein Blick auf die sehr zahlreichen, teilweise büscheligen Kaulozystiden, auch wenn der Pilz damit schon fast überbestimmt ist
.
LG Karl
