Aber sumpfig ist die Wiese eigentlich nicht. Vermutlich bleibt dann doch bei E. infula, oder?
E. favrei kommt zwar auch auf trockenen Wiesen, aber kann es wegen der fehlenden kopfigen Kaulos nicht sein.
LG Karl
Aber sumpfig ist die Wiese eigentlich nicht. Vermutlich bleibt dann doch bei E. infula, oder?
E. favrei kommt zwar auch auf trockenen Wiesen, aber kann es wegen der fehlenden kopfigen Kaulos nicht sein.
LG Karl
Hallo Claudia
der deutlich überfaserte Stiel bei Nr 1a und b schließt m. E. chalybaeum aus. E. corvinum ist jedoch noch im Rennen, wobei mir M. Noordeloos neulich auf einen ähnlichen Fund geschrieben hat: E. corvinum is strict alpin und ganz selten. Da sind aber einige Neubeschreibungen in der Pipiline. E. atrocoeruleum sollte auch glatte Stiele haben.
Mit dem Blick auf mögliche Kaulos war Pilz 2 gemeint
LG Karl
Hallo Pablo
danke für´s Zeigen der tollen Funde.
An L. oedematopus mit den warmen Farben, wie Du sie zeigst, habe ich keinen Zwiefel. Ich habe 3 gleichfarbige Kollektionen untersucht und immer Haare bis knapp 60 mµ dabei, die einmal sogar den überwiegenden Teil ausmachten.
Xeromphalina campanella steht noch auf meiner Wunschliste.
Schön wie Du die langen Hyphen in der Lamellentrama von H. helobia zeigst. Den Knoblauchgeruch habe ich nur einmal erahnen können, als ich eine kleine Dose mit mehreren Fruchtkörpern geöffnet und direkt die Nase drangehalten habe.
Mit den Korallen geht es mir haargenau so, wie Du es geschildert hast ![]()
Die weinroten Töne bei C. superbum gehen zwar erstaunlich schnell und vollständig verloren, aber ältere die ich gesehen habe, waren deutlich blasser.Die folgenden Aufnahmen sind von der gleichen Fundstelle. Ohne jetzt Mikros nachzulesen erinnert mich Dein Fund an Cystoderma granulosus
C. superbum frisch
C. superbum alt
LG Karl
Hallo Claudia,
bezüglich der Rötlinge gehen meine Gedanken in eine ähnliche Richtung wie die von Wolfgang. Bei Nr. 1 solltest Du nochmal selber prüfen, ob die Lamellen einen blassen Blauton (bei E. chalybaeum erforderlich) haben oder ob das nur Reflexe sind. Die Stiele scheinen auch nicht glatt zu sein, wie ich es von E. chalybaeum kenne, aber meine Funde sind fast alle aus dem Depot und damit evt. nicht repräsentativ. Nr. 2 erinnert makroskopisch stark an E. corvinum, da die Lamellen scheinbar rein weiß, die Stiele fein überfasert und die Hüte nahezu schwarz sind. Zu E. infula passt die Zonierung, aber eine mikroskopische Überprüfung ist erforderlich. Schau mal ob Du kopfige Kaulozystiden an der Stielspitze findest. Ich hatte schon mehrfach E. favrei mit ähnlichem Aussehen. Zu dem hellen tief genabelten Rötling habe ich makroskopisch keine Prognose. E. prunuloides wie Wolfgang vorschlägt, war auch mein erster gedanke.ist gut möglich.
LG Karl
PS. Um diese Wiese bist Du zu beneiden ![]()
Hallo Joli,
ich glaube nicht an einen Weißsporer. Erinnert mich eher an Flammulaster.
LG Karl
Hallo Thorben,
für Europa ist wohl diese Arbeit ausschlaggebend Helvella Persoonia 39 2017 s9-2.pdf
LG Karl
Es muss wohl mikroskopisch oder auf DNA-Ebene untersucht werden.
Hätte jmd.Interesse den Fund mikroskopisch zu untersuchen?
Hallo Joli,
sehr gerne. Wäre schade, wenn der Fund unbestimmt bleibt. Hast du meine Adresse noch, sonst schicke ich sie als PN
LG Karl
Was käme denn bei den kleinen Stachelschirmlingen in Frage? Solche habe ich nämlich überhaupt nicht gefunden. Obwohl ich den fraglichen Band der Litauischen Funga habe.
Hallo Bernd
Mit dieser geringen Größe (Hüte kaum über 2 cm) habe ich mal E. pseudoasperula gefunden. Mikroskopische Überprüfung Deines Fundes ist jedoch unerläßlich, da es sich bei Deinem Fund ja auch um ein ungewöhnlich kleines Exemplar einer anderen Art handeln kann.
LG Karl
Hallo,
Nachdem ich eher zufällig diesen Fund Felix Hampe gezeigt hatte, bekam ich Rückmeldung, dass dies wohl wahrscheinlich nicht Lactifluus oedematopus sondern volemus s.str. sei. Er hat mit Van de Putte diese Art zur Beschreibung gesammelt und kennt sie mit sehr kurzen im Schnitt 45 Mikrometer langen, basel erweiterten und dickwandigen Haaren. Die Fruchtkörper sollen massiv und deutlich dunkelbraun sein. Es handelt sich wohl eher um eine (sub)mediterrane Art sein. Bei 60 Mikrometer braucht es wohl wieder eine Sequenzierung welcher der drei Brätlinge es wohl ist.
LG Thiemo
Hallo Thiemo,
zufällig habe ich heute mit Felix telefoniert und das Thema diskutiert. Die Fruchtkörper mit warmbraunen Farben und Huthaaren bis maximal 60 mµ sollten L. oedematopus sein. Etwas abweichend ist allerdings, dass der Anteil der Haare die, nahezu 60 mµ lang sind, nach Felix und meiner Beobachtung oft den größeren Anteil der Haare ausmachen. Van den Putte gibt an: Most hairs measure around 30-40 μm, a minority can measure up to around 55 μm, or in some collections up to 60(-65) μm.
Das Theme wurde auch schon von Christoph Tricholomopsis hier behandelt Lactifluus sect. Volemi - die Milchbrätlinge
LG Karl
Hallo Bernd,
die Anzahl der Artikel nimmt zu und momentan ist der Download bis Heft 54 möglich, wenn ich das richtig sehe. Möglicherweise kann Bibliothekar mehr dazu sagen.
Ich kann höchsten in der APN-Biliothek nachsehen, ob wir das Heft haben.
LG Karl
Hallo Bernd,
die Farbstoffe sind ja sehr gut untersucht und soweit mir bekannt ist, hat man in den einzelnen Arten jeweils mehrere Pigmente, die dann getrennt und analysiert wurden. Die Farben der direkten Extrakte sind mir noch nicht untergekommen.
LG Karl
PS. Die Arbeit ZM532187Arnold.pdf kennst Du sicher aber evt. hilft das Literaturverzeichnis
Hallo Bernd
Nr. 1 dürfte ein Risspilz sein
Nr. 2 Ohne Angaben zum Geruch sehe ich keine Möglichkeit zur Eingrenzung
Nr. 3 ist Lepiota grangei
Nr. 4 möglicherweise ein Weichritterling
LG Karl
Von der Hut-Beschaffenheit her es erinnert mich in etwa an meine Täublinge, die ich am Liblarer See gefunden habe, die immer noch keinen Namen haben. 🤔
Wie klein bzw. gross waren denn die FK bei Russula melzeri?
Hallo Joli,
die größten Frk. auf den Bildern hatten 2 cm Durchmesser.
LG Karl
Liebe Täublingsfreunde
Hans coprinusspezi war so lieb, mich heute durch einen Park in Mönchengladbach zu führen. Neben vielen alten Bekannten gab es einen besonderen Fund, der einen eigenen Beitrag wert ist. Ein Täubling, der durch die feldrig aufgerissenen Huthaut und die geringe Größe zu den leicht bestimmbaren roten Arten gehört.
Roter Samttäubling (Russula melzeri)
LG Karl
Hallo Lukas
Die beiden kleinen Fruchtkörper mit der dunklen Hutmitte können (müssen aber nicht) auch R. versicolor sein. Beide Arten wachsen gerne durcheinander und das Gilben sieht man oft erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag. Nach Berührung oder auf Druck geht es auch schneller. R. versicolor kann sehr stark ausblassen, um Deine Frage zu beantworten.
LG Karl
Russula versicolor
Hallo Freunde meiner blauen Lieblinge
In Bezug auf Entoloma chalybaeum hat sich eine Klärung ergeben. Laut Machiel Noordeloos kann E. chalybaeum auch ohne gefärbte Schneide vorkommen wie in FE 5 beschrieben. Schlüsselfehler in der Funga Nordica zweite Auflage. Damit ist mein Weltbild von E. chalybaeum wieder hergestellt.
LG Karl
Hallo Björn
Schön dukumentiert wie immer und mindestens zwei Suchanregungen dabei.
LG Karl
Hallo Florian,
die Leptonien solltest Du nochmal durchschlüsseln. E. longistriatum hat nie blaue Stiele.
LG Karl
Grüß dich, Karl, das ist sehr wahrscheinlich Mallocybe agardhii.
Liebe Ditte,
danke fürs Augen öffenen. Ich habe mir noch einen hauchdünnen Schnitt von einer Lamellenschneide angesehen und mit Deiner Webseite und sonstiger Literatur verglichen. Es bleibt letztlich M. agardhii übrig.
LG Karl
PS. neu für das Depot ![]()
Hallo Klaus,
sehr schön dokumentiert. In meinen Augen passt R. raoultii perfekt.
LG Karl
Liebe Risspilzfreundinnen Ditte und -freunde
Vorgestern fand ich bei Weide (Birke) einen Risspilz. Zwar sprechen alle Mekrmale für Mallocybe (Basidien meist mit blassgelbbraunem Inhalt), aber die relativ kleinen Sporen und die oft konisch zulaufenden Zystiden, lassen sich für mich keiner Art sicher zuordnen.
Sporen: (7,7) 8,1 - 8,8 (9,4) x (4,3) 4,6 - 4,7 (4,9) mµ; Mittelwert = 8,6 x 4,65 mµ; Q = (1,7) 1,8 - 1,9 (2,0); Qm = 1,85
An der äußersten Stielspitze waren in einem sehr schmalen Bereich verschiedengestaltete Kaulozystiden vorhanden, die jedoch leicht zu übersehen sind.
Chelizystiden überwiegend septiert und konisch zulaufend
Auch bei mehreren Schnitten an zwei Fruchtkörpern blieb dieser Eindruck erhalten auch wenn immer blasig- breitkeulige Zystiden dazwischen waren
Cheilozystiden bis 55 (60) mµ lang
LG Karl
PS hat jemand Bilder oder gute Beschreibung über KOH Reaktion von C. campohoratus
C. camphoratus wie ich ihn kenne stinkt so erbärmlich, dass ich nie mit KOH getestest oder mikroskopiert habe. Beim nächsten Fund hole ich das sicher nach. Mikroskopisch gibt C. camphoratus m. E. nicht viel her.
LG Karl
Gut zu sehen das typische Netz mit dem Zickzackmuster.
Guten Morgen Tuppie
Das ist eine Leiter mit der das Tierchen einfacher in sein Netz klettern kann. ![]()
LG Karl
Hallo Jörg,
das ist noch wesentlich besser als hier in Wäldern und Parks. In den letzten 4 Wochen hatte ich in Summe nicht mehr.
LG Karl
Hallo
Cortinarius traganus hat gelbes Fleisch, weshalb er ausscheidet, aber die Gattung passt.
LG Karl
