Hallo Stefan,
An Geoscypha mag ich auch nicht so recht glauben und Psathyrella s.l. kann sehr gut auf P. pennata hinauslaufen.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Thorben,
sehr schön dargestellt. Früher hat man fast nur nach Trochila gesucht und seit einigen Jahren achtet man auch auf die "Vulkane". Gelegentlich findet man auch beide auf dem gleichen Blatt.
LG Karl -
Hallo Thorben und Stefan
Danke für Eure Antworten. Konidienträger habe ich leider nicht gesehen, aber ich suche nochmal nach Nachschub.
Ich folge mal der Spur: https://bladmineerders.nl/para…uria/venturia-inaequalis/
LG Karl -
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Hallo zusammen
Ich habe einige Funde vom Wochenende.
LG Karl -
Hallo Bernd
Du solltest unbedingt Russula laccata aufnehmen. Mikroskopisch schwer von R. fragilis und R. atrorubens zu unterscheiden aber im Gegensatz zu diesen an Weide gebunden. Die Variabilität der Farben entspricht der von R. fragilis, wobei ich noch keine gelben Frk. gefunden habe.
Du führst R. fragilis violett, rotviolett, grauviolett auf und dann weitere Farben und die dunkle abgesetzte Hutmitte unter mehrfarbig. Die weiteren Farben können aber auch in reiner Form auftreten und die dunkle (fast schwarze) Hutmitte ist eher der Normalfall. R. fragilis in hellgelb ist wahrscheinlich nicht selten, wird aber möglicherweise oft übersehen. Wichtigster Baumpartner von R. fragilis ist die Eiche. Funde im Nadelwald konnen eher R. atrorubens sein.
Russula romellii ist extrem farbvariabel und rein weinrote Fruchtkörper finde ich eher selten. Mehrfarbigkeit tritt häufig auf und Grüntöne ebenfalls. Siehe auch Einhellinger
Russula sardonia ist farblich sehr variabel und untermischte Grüntöne kommen häufig vor. Siehe aber auch Einhellinger und die paasenden Bilder unten dazu
Bei manchen Arten ist die Orientierung mittels Tabelle ein schwieriges Unterfangen und man kann nur nochmal unterstreichen, wie wichtig die Ökologie, das Ermitteln der Sporenpuverfarbe und die Anwendung von Chemie ist. Auch dann ist die Mikroskopie oft unerlässlich.
LG Karl -
Hallo Claudia,
es lohnt sich unbedingt zu warten, bis Du reife Sporen hast. Ich hatte gestern das Glück mit Rainer in der Eifel Fruchtkörper mit reifen Sporen zu finden und kam problemlos zu einer Bestimmung. Wuchstelle Weißtanne; Haare farblos > Sporen oval , elliptisch > breiter als 4 mµ > Ascusporen Melzer negativ > Sporen 8 - 9 x 5 - 6 mµ.
Lachnellula gallica war für mich ein Neufund, was nicht verwunderlich ist, da die Art in Rheinland - Pfalz noch nicht in PD aufgeführt ist.
LG Karl -
Hallo Steffen,
die kugeligen Moospolster (oft an Holunder) bildet gerne Orthotrichum affine und wenn man die Büschel auseinader zieht findet man oft Octospora affinis. Das bei uns wohl häufigste Moosbecherchen. Bei passender Witterung kann man jetzt noch fündig werden wobei heftiger Wind allerdings die Büschel schnell austrocknet.
LG Karl -
Lieber Nobi,
natürlich habe ich mich über den Wolfgand-Beyer-Preis gefreut. Mindestens ebenso freue ich mich über Deine netten Worte und bin zuversichtlich, dass es in diesem Jahr wieder mal mit einem persönlichen treffen klappt.
LG Karl -
Hallo Nobi,
danke für die Liste. Das APN-Mitteilungsblatt wurde inzwischen auch von ZOBODAT übernommen. Der Vorteil ist, dass man einzelne Artkel herunterladen kann und alles in die Suchfunktion von ZOBODAT eingebunden ist.
LG Karl -
stellen. boccaccio war die Tage so nett mir seine Liste zuzuschicken (weiß nicht ob ich die bereinigt um seine Funde hier einfach anhängen darf) und die werde ich nun zukünftig nutzen um meine Funde weiter zu reichen. Ich hatte bisher auch schon eine Excel-Liste, die aber nicht direkt importierbar war. Das ist für die Koordinatoren deutlich mehr Arbeit.
Hallo Schupfi,
die Tabelle von boccaccio Björn ist eine Vorgängerversion, die ich man in die Datenaustauschtabelle von Mykis kopieren und damit problemlos importieren kann.
Die Tabelle die Tomentella Frank reingestellt hat ist von der Spaltenaufteilung übersichtlicher und kann über eine neue Funktion in Mykis direkt übernommen werden, was für die Landeskoordinatoren noch ein wenig einfacher ist. Du solltest also diese Tabelle verwenden. Wer schon lange mit der ersten Tabelle arbeitet, sollte dabei bleiben.
LG Karl -
Hallo Aretha
Pilze auf Brandstellen oder nach Waldbränden sind bereits nach 3 Monaten zu erwarten (z. B. Anthracobia) und nehmen dann beständig zu, bevor es nach 3 Jahren wieder rückläufig wird. Das Erscheinen ist wie bei anderen Standorten witterungs- und jahreszeit abhängig.
Nach einem Brand im Nationalpark De Meinweg im April 2020 wurde die Fläche gezielt besucht und ich konnte 2x dabei sein. Dominiert wurde der Bereich in dem es gebrannt hatte von Kiefern. Ein Niederländscher Pilzfreund übermittelte mir die Angehängte Tabelle.
Von September bis Anfang Dezember 2020 erfasste Arten
Brandstellenpilze.xlsx
Die Storys über Massenfunde von Morcheln nach Waldbränden in Nordamerika sind mir bekannt, aber ob es in Europa einen derartigen Zusammenhang gibt habe ich noch nicht gehört.
LG Karl -
Hallo Andreas und Oliver
Den drei Funde von R. praetervisa in NRW kann ich nachgehen. In einem Fall wurde im gleichen Gebiet am gleichen Tag R. recondita gefunden.
Der Fund von R. hortensis ist von Andreas Gminder.
LG Karl -
Ich bin schon deshalb dabei, weil ich euch mit meinem Frust darüber nerven möchte😆.
Hallo Claudia,
das treibt die Spannung in ungeahnte Höhen
Bis gleich
Karl -
Hallo Steffen
bei einem Test mit einer Listen von ca. 2400 Arten ist mir ein kleiner Schönheitsfehler aufgefallen, der zumindest in meiner Office-Version auftritt.
Artnamen die es auch als Gattungsnamen gibt werden weiterhin rot unterlegt, da sie im Wörterbuch nur in Großschreibung enthalten sind.
Amanita vaginata
Cortinarius suillus
Hygrophorus russula
Lepiota tomentella
Ripartites tricholoma
Man sollte kaum glaube, dass es ca. 200 derartige Fälle gibt. Wenn man in der Taxrefliste Deutschland zunächst bei Gattungs- und Artnamen die Doubletten separat entfernt, ist das mit recht wenig Aufwand festzustellen. Ich habe Deine Liste mal entsprechend ergänzt.
Mykologisches-Wörterbuch2.txt
LG Karl
PS Die Datei als DIC ließ sich leider nicht hochladen -
Hallo Steffen,
das Funktioniert auch problemlos mit Office 2016 ohne Installationsroutine
Dateien in C:\Users\User\AppData\Roaming\Microsoft\UProof kopieren (Wenn AppData nicht zu sehen auf Anzeigen Einblenden Ausgeblendete Elemente)
Aus Word, Excel oder Powerpoint: Datei Optionen Dokumentprüfung Benutzerwörterbücher Häkchen setzen
LG Karl -
Was für eine filigrane Schönheit, dieser Tintling! Du hast das super gut in genau dem richtigen Moment eingefangen in deinen Fotos, Karl, chapeau! Liebe Grüße Ditte
Danke für das Komplimet liebe Ditte. Das war ja nur möglich, weil ich das Substrat zu Hause in einer Dose hatte, die zweimal täglich überprüft wurde und dann kam noch das Glück dazu, mehrere einige Fruchtkörper in einer Ebene standen.
LG Karl -
Hallo Nobi,
vielen Dank für Deine Mühe und den Doveri habe ich mir jetzt besorgt. Da ja noch Rind aus dem Depot bei mir lagert, kommt er hoffentlich bald zum Einsatz.
LG Karl -
Hallo Wolfgang,
eine gute und wichtige Aktion. Ich frage mich allerdings manchmal, wozu überhaupt noch Naturschutz- und FFH-Gebiete ausgewiesen werden, wenn sie aus wirtschaftlichen oder politischen Interessen wieder geopfert werden sollen und wozu man überhaupt noch Rote Listen führt die keine planunggsrechtliche Relvanz haben.
Dein Rötling dürfte tatsächlich der erste Nachweis für Deutschland sein, allerdings fehlen die Leptonien aus FE 5b noch in der Taxaliste von Mykis und auf Pilze Deutschland. Eine Bearbeitung macht aber auch erst Sinn, wenn die mehrfach zitierte Arbeit (Dima et al. 2023) erschienen ist.
LG Karl -
Hallo zusammen,
da sich noch keine neuen Arten zeigen habe ich mir nochmal das Velum eines Nachzuglers von C. ephemeroides angesehen ohne zu quetschen. Rundliche Zellen waren absolut dominierend und teilweise inkrustiert. Ich sah aber auch Zellen in Ketten, wenn auch selten. Hat das schon jemand beobachtet, oder habe ich da doch schon etwas von der Hutdeckschicht erwischt.? coprinusspezi nobi_†
LG Karl -
Glückwunsch zu der wunderschönen Dokumentation von Coprinopsis ephemeroides!

Danke Nobi
ich hatte 2017 mal einen Einzelfruchtkörper, der am Vergehen war. Das sind meine ersten Fotos von dieser Art.
LG Karl -
Liebe Dungpilzfreunde
Eigentlich war ich auf der Suche nach Moosbecherlingen und Roseodiscus formosus als mir orangefarbene Pilzchen auf Rinderdung ins Auge fielen.
Nur wenige Meter weiter wurde es dann richtig üppig
Das war natürlich unschwer als Cheilymenia stercorea zu bestimmen und auch auf dem nächsten Bild ist nicht anderes zu sehen.
Ältere Fruchtkörper von Algen überzogen
Von Hans coprinusspezi , weiß ich ja, dass man auch die Unterseeite mal ansehen sollte
Leider haben sich bisher keine fotogenen Fruchtkörper entwickelt, aber die Mikros führen eindeutig zu Coprinopsis xenobia
Velum hyphig mit Ausstülpungen
Zystiden
Sporen 10 - 13 x 6 - 8 mµ mit zentralem Porus
Da ich auf einer Probe unter der Lupe noch winzige körnige Kügelchen sah, habe ich zum Glück zwei gefüllte Dosen mitgenommen.
Am nächsten Mittag dann ein toller Anblick
Velum aus rundlichen glatten Zellen, teilweise braun pigmentiert
Lamellenschneide
Sporen winklig stark abgeflacht ca. 8,5 x 7 x 5
Die endgültige Entscheidung zwischen C. patouillardii und C. ephemeroides erledigte sich am nächten Morgen von selbst
Kleiner Ring-Tintling (Coprinopsis ephemeroides)
Bei einem schwarzes Kügelchen mit uniseriaten Sporen von 20,5 x 11 mµ mit Gelhülle ohne Keimspalte komme ich zu Sordaria fimicola
Bin gespannt, was sich noch so zeigt
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde,
vom Am Roten Meer führte uns Günter an "sein" blaues Meer mit zahlreichen
Blauen Rindenpilzen (Terana caerulea) in tollem Zustand.
Man hätte noch Stunden weiter fotografieren könne, aber Günter führte uns noch in ein Bachtal mit überraschen vielen
Schwarzmündigen Flechtbecherlingen (Plectania melastoma)
Nur 2- 5 mm groß im schönsten Kleid
Es zeigte sich bereits eine Giftlorchel (Gyromitra esculenta) mit knapp 1 cm Hutdurchmesser
Auf der Rückfahrt nutzten wir die letzte Helligkeit noch zu zwei erfolgreichen Suchen an bekannten Fundstellen
Hasel-Kleiebecherling (Encoelia furfuracea)
Die letzte Etappe. Nach vorsichtiger Suche entdeckte Rainer ein erstes Exemplar und ein unglaublicher Tag ging zu EndeSpitzmorchel (Morchella conica agg.)
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Hallo Maria
Es handelt sich um einen seit jahrzehnten nicht mehr bewirtschfteten Schuchtwald mit hohem Lindenanteil.
LG karl -
Da kann ich nur sagen - WOW!
Danke fürs Zeigen und liebe GrüßeHallo Maria,
ich war ja selber sprachlos. Auch 2017 gab es schon ein Massenvorkommen, aber das erstreckte sich jetzt über ein noch viel größeres Gebiet.
LG Karl
