Beiträge von Karl W
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bei mir sind die schon durch und es sind nur noch uralte Exemplare zu finden. Du wirst es mir kaum glauben aber A. mellea ist mir noch nie begegnet
.Hallo Jörg,
das hatte Claudia auch schon in einem anderen Beitrag geschrieben. Schon interessant, zumal ich heute weider mehrfach fündig geworden bin.
LG Karl -
Schön fand ich sie wegen des ausgeprägten keuligen Fußes- ich hatte sie daher auch für A. cepistipes gehalten, kann das hinkommen?
Hallo Ingo,
schwierige Entscheidung. Einen keuligen Stiel hat eben auch A. lutea = gallica und den kann ich mir bei Deinen Bildern sehr gut vorstellen, zumal Gelbtöne auf der Basis fehlen. Die kommen auf meinen Bildern leider nicht so deutlich rüber und ich habe nicht umsonst bei mehreren Exemplaren die Sporen gemessen, um sicher zu sein.
LG Karl -
Hallo zusammen,
in Krefelder Parks und Wäldern erscheinen momentan die Hallimasche fast explosionsartig. Spitzenreiter mit 30 Fundestellen
Honiggelber Hallimasch (Armillaria mellea s. str.) Ein gutes Merkmal ist neben gelben bis olivlichen Fabrtönen der meist ziemlich beständige Ring, der anderen Arten fast immer fehlt.
Auch bei älteren Exemplaren ist der Ring noch gut erhalten
Am ersten Baumstumpf der voll bestückt war, musste ich noch Brennesseln beseitigen, was wenig Freude gemacht hat. Ich konnte ja nicht ahnen, das ich nur 10 m weiter auf diese Exemplare treffe.
Kaum 5 min später erwas ältere Exemplae
Ein Büschel steht scheinbar auf dem Erdboden, aber darunter ist mit Sicherheit eine Baumwurzel
Nach Vorkommen an Eiche und Buche, hier noch ein Büschel an Kastanie
Nur unweit entfernt im Buchenwald stieß man auf Schritt und Tritt auf den
Falschen Zwiebelfuß Hallimasch (Armillaria cepistipes f. pseudobulbosa)
Die Abgrenzung zum Wandelbarern Hallimasch (Armillaria lutea = gallica) ist nicht immer eindeutig. Die abrupt erweiterte Stielknolle, welche oft teilweise zitronengelb gefärbt ist, ist nicht immer ausgeprägt und auch die Ringzone, die beim Wandelbaren Hallimasch vergänglicher ist, hilft nicht immer weiter. Einzelexemplare sind häufig nicht sicher anzusprechen.
Die Schüppchen sind mehr auf die Hutmitte konzentriert
Die beiden angesprochenen Arten bilden fast nie große Büschel aus zahlreichen Exemplaren
Bei je 20 Messungen von 3 Fruchtkörpern lag die Sporenbreite zwischen 5,1 und 6,4 mµ wogegen für A. gallica lediglich 4,5 - 5 mµ angegeben wird.
LG Karl -
Du zeigst einen Pilz, den ich auch gern einmal life sehen möchte.
Hallo Claudia,
Erstaunlich, das die Art bei Dir nicht vorkommt. Hier könnte man momentan Lastwagen damit füllen
LG Karl -
Hi,
das ist Clavulina coralloides.
LG Karl -
Hallo Necky,
das ist eindeutig Armillaria mellea im engenren Sinn. Die übrigen Arten haben keinen ausdauernden Ring.
LG Karl -
solche Keulen werden in Deutschland oft "Clavaria krieglsteineri" genannt, in NL "C. daulnoyae".
Im neuen FRANCHI/MARCHETTI: I Fungi Clavarioidi (2021) wird das alles unter C. tenuipes synonymisiert.
Hallo Wolfgang,
ich denke, dass es sich bei dem obigen Fund um C. falcata = acuta handelt. Die schlanken, rein weißen Frk. mit hyalinem sterilen Teil und Schnallen an der Basis der Basidien sind doch recht typisch. C. krieglsteineri = daulnoye hat cremfarbene mehr keulige Frk. und etwas schlankere Sporen.
LG Karl -
Ich zieh mal nen Joker. Huhu, lieber Karl W, hast du ne Idee, auf welchen Namen der Hübsche oben hören könnte, wenn das weder Gammel noch ein Schleimer ist, oder wenigstens, wer außer dir eine Idee haben könnte?
Hallo Claudia,
dann müsste ich auf dem Gebiet ja mehr drauf haben als Ulla und das ist nicht im Entferntesten der Fall.
LG Karl -
Hallo Sebastian,
schöne Funde inzwischen in der Eifel. Wurde mal die Reaktion mit Melzer bei C. rutilus gemacht und bei eventuell positiver Reaktion mikroskopiert?
Da gibt es inzwischen mehrer Arten. Schau mal bei Artabgrenzung: https://de.wikipedia.org/wiki/Kupferroter_Gelbfu%C3%9F
Die notwendige weitere Literatur ist unter Einzelnachweise verlinkt
LG Karl -
Hallo Elisabeth,
so hell habe ich G. fallax noch nie gesehen. Wurde mikroskopiert?
LG Karl -
Hallo Karl, deine Traubenstieligen Rüblinge sind wirklich der Hammer! Du könntest die Doku höchstens noch durch ein, zwei Makrobilder eines einzelnen Fruchtkörpers ergänzen, damit man diese phantastischen Formern besser erfassen kann. Du hast einfach viel zu viele gefunden.
Hallo Claudia,
wo Du recht hast hast Du recht. Ich ergänze mal mit zwei Bildern aus der Vorwoche von einem anderen Standort
LG Karl -
was für ein Erlebnis muss das gewesen sein! Wäre ja fast ein Grund, nochmals das Depot zu besuchen!

Na, ich denke, dass ich das fürs nächste Jahr wieder einmal einplanen könnte! Man wird ja nicht jünger und hat nicht unendlich Zeit!
Lieber Nobi,
du weißt, dass Du jederzeit herzlich willkommen bist. Was das Erlebnis betrifft war es schon der absolute Hammer. Eine Gruppe nach der andren und natürlich Foto auf Foto und dann knallt plötlich die Gruppe mit geschätzt 200 Fruchtkörpern rein und mir stockte mir fast der Atem. Ich habe dann auch nicht mehr weitergemacht, um nicht noch versteckte Gruppen zu zertreten.Das ist ja unfassbar! zwei eher verwitterte Fruchtkörperchen dieser wunderbaren Pilzart habe ich mal gesehen.
Aber so eine Pracht wie hier: Unheimlich schön. Glückwunsch zu diesen prachtvollen fruchtkörpern!
Danke Pablo,
letzte Woche hätte mir schon ein Fruchtkörper gereicht. Neu für das Depot und Nummer 1523
LG Karl -
Hallo Thorben,
am ersten Fundort in NRW taucht die Art seit 2017 immer wieder auf und war auch in diesem Jahr reichlich. Die oben gezeigten Funde waren erst von Fundort Nr. 3 in NRW und Du kannst ja mal an Deinem Fundort nachsehen
LG Karl -
Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich ja nur kurz schauen, was der vor einer Woche neu entdeckte Traubenstielige Rübling (Dendrocollybia racemosa) macht.
Erfreulicherweise entwickelten sich die Fruchtkörper weiter
Auch eine schöne Gruppe im Moos hatte noch zugelegt
Bei systematischer Suche traute man seinen Augen kaum
Halb rechts ein Riese mit fast 1 cm Hutdurchmesser
Das war aber noch nicht das Ende und wer mag darf zählen
Meisten schauen die kleinen Dinger ja nur 2- 3 cm aus dem Substrat heraus. Bei der Suche nach einem (nicht vorhandenem) Sklerotium, dann überraschende Fruchtkörperlänge bis ca. 10 cm
LG Karl -
Hallo Rainer,
Ich sehe darin einen schwärzenden Saftling. H. conica s. l.
LG Karl -
Hallo Rainer
Eine genaue Beurteilung der Sporenpulverfarbe ist besser möglich, wenn Du das Sporenpulver zwischen zwei Objektträgern verteilst. Die Schicht sollte möglich gleichmäßig und nicht zu dick sein. Betrachtung sollte bei Tageslicht erfolgen.
Eine sehr starke Guajakreaktion tritt innerhalb von 2 sek. auf. Am besten mal mit einem der Schwärztäublinge versuchen. Eine Guajakreaktion nach mehr als 10 sek ist eher schwach.
Russula melzeri hat eine etwas körnige oft zum Rand feinrissige Hutoberfläche, erreicht kaum 3 cm Hutdurchmesser und ist völlig ausgeschlossen.
LG Karl -
Hallo zusammen
Es ist keinesfalls gesichert, das E. lividoalbum ein Streuzersezer ist. Ähnlich wie bei den Frühjahrsrötlingen spielt möglicherweise der Begleitbaum ein Rolle bei der Bestimmung. Laut Machiel Noordeloos ist eine umfassende Revision der Sektion Rhodopolium geplant. Es gibt eine sehr ähnliche wahrscheinlich noch unbeschrieben Art, die an gleichen Standorten in Massen auftreten kann und welcher der Mehlgeruch fehlt.
LG Karl -
Hallo Mario,
alleine die Hutdeckschicht schließt ja L. tabidus schon aus und mir würden die Verbindungslinien bei den Sporen für L. lacunarum reichen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
ich kann einige nette Funde der letzten Tage zeigen.
LG Karl -
Hallo Thomas,
möglicherweise unterscheidet sich die 123Pilz App ja von der Webseite https://www.123pilzsuche-2.de.
Die enthaltenen Fehler bei den Daten zu beseitigen wäre eine Lebesaufgabe, aber wie ich hörte ist der Betreiber zumindest nicht beratungsresistent.
Die häufig aufgeführten Verwechselungspartner finde ich allerdings brechreizerregend.
Kupferroter Gelbfuß - Schweinsohr ist nur einer von unendlich vielen.
LG Karl -
Hallo Timm,
hier meine möglichen Kandidaten
1. Cyathus olla
2. möglicherweise einer der bereiften Trichterlinge in sehr jungem Zustand. Ohne Sporenpulver aber sehr unsicher.
3. Arrhenia rickeni
4. Inocybe lilacina agg.
5. Laccaria proxima
LG Karl -
Hallo Björn,
das zeigt ja auch das Bild bei Aronsen und darüber bin ich schon mehrfach gestolpert. Ich habe mehrere Kollektionen mit hellen und grauen Lamellen, die mikroskopisch Deinem Fund entsprechen. Entscheidend für mich waren immer koralloide Hyphen in der Stielrinde, die auch mal etwas herausragen können wie auf Deinem Mikrofoto. Jedoch nie kauloartige Elemente wie z. B. bei M. leptocephala, die aber auch anders riecht. Auch der Vergleich mit den bei Aronsen aufgeführten Verwechselungsarten führt zu nichts. Ich werde mal Jürgen Miersch anschreiben.
LG Karl -
Hallo Björn,
auch wenn die Sporen ewas schlank sind, komme ich zu Mycena aethites.
LG Karl -
Hi Felli,
eigentlich gibt es dazu keinen Grund. Ein von Hans als C. nudiceps bestimmter Fund ist genetisch von C. schroeteri verschieden. Diese Auffassung hat Hans makroskopisch immer schon vertreten und wurde damit bestätigt und beide Arten stehen eben inzwischen in der Gattung Parasola.
Eine neu beschriebene Art Parasola ochracea L. Nagy, Szarkándi & Dima hat die gleiche Sequenz wie P. nudiceps von Hans. P. ochracea soll keine Pleurozystiden besitzen, was aber nicht sein kann, da der Fund von Hans Pleurozystiden besitzt.
Für mich ist P. nudiceps eine Art auf Dung und die sehr ähnliche P. schroeteri wächst in eher magerem Grasland.
LG Karl
