Hallo Nobi,
danke für den großartigen Bericht. Man sieht an den Bestimmungen, dass echte Experten am Start waren, die sich mit neuerer Literatur auskennen. Hodophilus variabilipes ist wunderschön dargestellt und ich hoffe natürlich auf die weiteren Funde der Gattung.
Geoglossum subumbratile kenne ich aus der Arbeit von Arauzi et a. in Errotari als noch nicht gültig beschrieben. Ist das inzwischen nachgeholt worden?
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Thorben,
das sieht doch gut aus. Clitopilus cystidiatus kann unter diesem Namen kartiert werde. In NRW habe ich bisher nur eine Fundmeldung von L. Krieglsteiner. Sollte sich irgendwann herausstellen, dass es ein Synonym ist, werden die Arten eben vereinigt. Sollte C. cystidiatus sich als eigene Art oder Varietät erweisem, sind die Funddaten ja vorhanden.
LG Karl -
Hallo Harald,
danke für den Überblick, den ich mir noch nicht vollständig gemacht hatte. Von Thaxterogaster sind in NRW etwas ein Dutzend Arten kartiert, von denen ich selber immerhin 6 kenne. (croceocoeruleus, magicus, purpurascens, subpurpurascens, talus vibratilis)
LG Karl -
Ich habe ein bisschen was aus dem Depot und vom letzten Wochenende
LG Karl -
Hallo Hias und Björn,
ich bin da ebenfalls bei G. perplexa. Es ist manchmal recht hilfreich, wenn eine eigene Artauffassung bestätigt wird. Es befassen sich ja nicht so viele Leute mit den Galerinchen.
LG Karl -
Eine Frage hab ich zu den Mikrofotos von H. conica. Die zeigen die HDS und die dunklen Strukturen sind der Schleim, richtig?
Hallo Claudia,
ja das sind die sogenannten gelifizierten Hyphen über die man auch noch an Trockenmaterial feststellen kann ob ein Pilz schmierig war.
LG Karl -
Hallo Björn,
bezüglich E. sericeum/vindobonense und zu allem Überfluss auch noch E. ortonii bin ich dabei mir ein Bild zu machen, aber noch nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Ich bleibe am Ball und melde mich, wenn ich klarer sehe. Feiner Reif auf jungen Frk. ist mir schon mehrfach aufgefallen und wahrscheinlich kein Trennungsmerkmal.
LG Karl -
Hallo Björn.
R. cessans ist absolut mild, hat eine starke Guajakreaktion und gilbt nicht.
R. versicolor hat ebefalls eine starke Guajakreaktion und normalerweise SPP III a
Einen Treffer mit negativer Guajakreaktion kann ich leider nicht liefern.
LG Karl -
Hallo zusammen,
ich hatte die Art vorgestern nach langer Suche am Heiligen Meer.
LG Karl -
Hallo Raphael,
E. allospermum kann ich mit Sicherheit ausschließen da die Art immer polierte Stiele hat. Hinzu kommt, dass die blaue Farbe in den Hüten extrem schnell verschwindet, was bei Deinen Exemplaren nicht der Fall ist. Das Bild 041 in FE5b ist keinesfalls ungewöhnlich, sondern der Normalfall. Ich hatte mehrfach die Gelegenheit die Art über längere Zeit in großer Zahl zu beobachten und konnte anfangs nicht glauben, dass es sich bei allen Frk. um die gleiche Art handelt.Die ausführliche Beschreibung in FE5b insbesondere, dass die blaue Farbe im Stiel länger erhalten bleibt als die im Hut, kannst Du hier bestätigt sehen. Ich musste lange in tieferem Gras suchen, um Frk. mit noch erhaltener blauer Farbe zu finden.
LG KarlPS Mindestens 2 Kollektionen wurden sequenziert.
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Hallo Benjamin,
die Scheibchentintlinge sind schon mikroskopisch nicht ganz einfach und makroskopisch nahezu unmöglich zu trennen. Bei älteren Einzelexemplaren liegt man möglicherweise sogar in der Gattung falsch, falls ursrünglich vorhandenes Velum nicht mehr zu sehen ist.
LG Karl -
Hallo Adi
Nr. 1 ist wegen der braunen Körnchen im Velum eine Art aus der Domesticus-Gruppe also um den Haustintling herum.
Nr.2 kann kein Scheibchentintling sein, da diese kein Velum besitzen
LG Karl -
Hallo Oliver,
ich nutze eine uralte Einsteckkamera. Die meisten Bilder, die ich damit mache dienen lediglich dem Bestimmen und sind für eine Darstellung hier im Forum oder auf Facebook ungeeignet. Die Mikrofotos, die ich gelegentlich zeige sind meist nachbearbeitet.
LG Karl -
Jetzt brauchen wir nur noch den Namen für die Lepiota.
Der Ring wirkt ja kompakter als bei Lepiota. Leucoagaricus nympharum wäre eine Idee.
LG Karl -
Hast du eine Idee, um was es sich sonst noch handeln könnte?
Ohne Sporenpulverfarbe und Mikros leider nicht.
LG Karl -
Hallo Claudia,
P. papilionaceus ist bestimmt nicht verkehrt und solche Frk. habe ich gestern noch im Depot gesehen. Unterschieden wurde noch P. retirugis von Andreas mollisia zur Varietät zurückgestuft. Panaeolus papilionaceus var. retirugis (Fr.) Gminder [as 'retirugus'], Index Fungorum 302: 1 (2016)
LG Karl
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Die sehen aber nicht wie A. mellea s. str. aus. Das Velum ist ja braun und nicht gelb
LG Karl -
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Hallo Karl,
vielen Dank für deine Nachricht. Das ist ja mal wieder etwas ernüchternd.

1 und 2 bleiben damit unbestimmt.
Verstehe ich Dich richtig, dass Du bei 3 auch bei R. sardonia bist, oder muss ich genauer hinschauen um ihn nächstes Mal bestimmen zu können.

5: L. hepaticus habe ich tatsächlich übersehen, das könnte sehr gut passen, vielen Dank. Glaube der bleibt dann aber auch unbestimmt, da traue ich mir die Abgrenzung allein anhand der kurzen Beschreibungen in FoTE nicht zu. Oder würdest Du allein anhand der Bilder L. tabidus ausschließen?
Hallo Luca
Mit C. hinnuleus s. l. liegst Du sicher nicht schlecht. Ich hatte das s. l. übersehen und da passt ja einiges.
Auch H. sinapizans ist durchaus möglich und als H. cf. sinapizans kannst Du den sicher ablegen, auch wenn der Rettichgeruch eigentlich deutlich sein sollte.
Es wäre halt sicherer, wenn Du im Gelände die makroskopischen Merkmale besser erfasst. Die Sporenpulverfarbe erfasst Du nur richtig, wenn Du das Sporenpilver zwischen zwei Objektträgern zu einer möglichst gleichmäßigen dünnen Schicht verteilst. Mit so einem Sporenpulverhäufchen kann man ziemlich daneben liegen.
L. tabidus schließe ich wegen des scharfen Geschmacks aus und der dunkle Frk. in der Mitte oben passt auch nicht. So sehen junge L. hepaticus aus und auch der Standort bei Kiefer passt dazu.
LG Karl
PS ernüchternd sind Cortinarien erst, wenn man alle Mikros genau erfasst hat und trotzdem zu keinem Ergebnis kommt
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Hallo Luca
1 und 2 gehen nicht ohne Mikro
3 musst Du halt zukünftig genauer hinsehen
4 wäre auch mein Gedanke
5 kannst Du mal mit L. hepaticus vergleichen.
6 könnte passen
LG Karl -
Ich habe leider kein einziges Exemplar durchgeschnitten. Worauf würdest du beim Lamellenansatz achten?
bei phyllophila sind die Lamellen nicht herablaufend
LG Karl -
Hallo Phillip,
hast Du mal einen durchgeschnitte? Ich meine für C- phyllophila passt der Lamellenansatz nicht-
LG Karl -
Hallo Mario,
sehr schön dokumentiert. Ich muss bei Gelegenheit mal meine I. flocculosa agg. aus dem Depot checken
LG Karl -
Hallo Sebastian,
diese Sporen können niemals von C. laeticolor sein sondern passen schon zu luteoalba. Die Art ist wohl farblich variabler, als ich dachte.
LG Karl -
Hallo Sebastian,
bist Du bei C. luteoalba wirklich sicher? Makroskopisch fehlt mir da der aprikosenfarbene Ton und ich würde eher an C. laeticolor denken. Je nachdem wie die Sporen liegen ist der lange Apiculus manchmal schlecht zu sehen.
LG Karl -
Ich hoffe auf nächstes Wochenende in Wiesbaden, da gehe ich auch wieder wiesenkrabbeln.
Na da wünsche ich doch schon mal viel Erfolg

LG Karl
