Hi,
ich kann viele Pilze von 2 Pilztagungen zeigen. Es sind tolle Sachen dabei.
l.g.
Stefan
Hi,
ich kann viele Pilze von 2 Pilztagungen zeigen. Es sind tolle Sachen dabei.
l.g.
Stefan
Hi,
auch mit, aber auch am starken Blauen im Schnittbild.
l.g.
Stefan
Hi,
leider fehlt das Schnittbild und der FK ist zudem schon "vorgeputzt". Eine Bestimmung ist damit ziemlich erschwert, wenn die Stielbasis fehlt.
l.g.
Stefan
Hi,
es stellen sich immer die Fragen bei so was:
Wer kann und soll das leisten?
Wer finanziert das?
Wer hat ein (finanzielles) Interesse an solchen Untersuchungen?
Wenn so was wirklich untersucht werden würde, gibt es denn wirklich ein Mehrwert, wenn Ergebnisse vorliegen? Ich denke kaum?
l.g.
Stefan
Alles anzeigenIch gehe mit einer Arbeitshypothese in diesen Austausch und bin für jede Information dankbar.
Eine persönliche Meinung, die keinen bessere Basis hat als das altbekannte "10 Min. kochen" Diktum bringt uns aber in der Fragestellung nicht weiter.
Nachdem man unstrittigerweise viele Speisepilze erhitzen muss um Giftstoffe abzubauen scheint mir die Fragestellung durchaus von einer wesentlichen Relevanz für jeden Pilzsammler und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Stand der Wissenschaft hier wirklich seit Uromas Zeiten nicht vorangebracht wurde.
Sind diese Gifte und ihre chemische Beschaffenheit bei den gängigen Speisepilzen wirklich so unbekannt, dass man ausser der Daumenregel keine Erkenntnisse hat? Schwer vorstellbar.
Ich hatte halt gehofft, dass es hier Profis auf dem Gebiet gibt, die tatsächlich wissenschaftlich untermauerte Daten kennen. Die 60/70°C vom Pilzverein Augsburg sind sicherlich auch nicht aus den Fingern gesaugt und jedenfalls überraschend stark abweichend von der meistens verbreiteten Meinung.
Was meinst du wie viele Giftpilze es gibt und wie viele giftige Inhaltsstoffe? Es sind ja bei den meisten nicht mal die chem. Strukturen bekannt. Von den wichtigsten giftigen Pilzen sind die Giftstoffe bekannt, das ist wahr. Allerdings sind die meisten davon bei 100°C, wie z.B. das Amanitin nicht zu knacken. Glaub auch mal einem studierten Chemiker, wenn er dir was sagt. *kopfschüttel*
erledidscht ![]()
Hi,
ich sehe da eher Psathyrellen.
l.g.
Stefan
Nee Artenaggregat; wenn bei Solitärbirken auf offenen Standorten, ist hier P. cuprinus wahrscheinlich.
l.g.
Stefan
Also kurz zusammengefasst: Du hast keine Ahnung, fürchtest aber es könnte Probleme geben.
Dann sind wir ja schon zu zweit mit dieser Meinung.
Die Kochzeitproblematik wurde ja schon öfter angesprochen, ohne dass ich da jemals mehr als höchst qualitative Aussagen gehört hätte.
Gibt es wirklich keine wissenschaftlich fundierte Meinung zum Zerfall der Giftstoffe unter Zeit und Temperatur?
Hi,
Stoffe zersetzen sich erst ab einer gewissen Temperatur. Wenn diese nicht erreicht ist, dann zersetzen sie sich/denaturieren auch nicht gescheit. Da kannst du stundenlang die unter der Temperatur erwärmen, die Abnahme wäre gering.
Leider ist es so, dass viele Giftstoffe unbekannt sind und man demzufolge auch die Reaktionskinetik und die Zersetzungstemperatur nicht kennt.
So ist das alles nur pure Spekulation. Hinzu kommt noch dass Steinpilze z.B. roh essbbar sein sollen. Da würde ein Niedertemperaturen vielleicht Sinn machen. Für Hallimasch aber, wäre das mehr als gefährlich. Roh sind Hallimasch stark giftig! Ebenso bekommst du vielleicht auch mit 65°C vielleicht auch keine Nematoden tod.
l.g.
Stefan
Jungfern egerlings schirmling
Ja genau. Der erste sieht mir auch sehr nach Leucoagaricus nympharum aus.
l.g.
Stefan
Ja klingt gut.
Hi,
Hexenring und Champis stimmt. Z
Eine Eingrenzung für die Art ist aber nicht möglich, da du überhaupt keine bestimmungsrelevaten Details zeigst.
l.g.
Stefan
Hallo zusammen,
laut Kibby ist L. roseofractum synonym mit L. scabrum und L. oxydabile ein "Nomen dubium", das gar nicht mehr verwendet werden sollte.
VG
Hi,
vergiss das bitte schnell! Diese Synonymisierungen gehen auf Nordeloos/den Bakker zurück. In der Studie ist genetisch viel Mist passiert/fehlinterpretiert. Die Gattung muss dringend neu überarbeitet werden mit einem anderen Locus als der ITS. Ich würde für Leccinum den Schlüssel von Wolfgang Klofac von der ÖMG empfehlen.
Ansonsten ist das oben nicht L. melaneum, schon allein deshalb, weil die Stielschuppung nicht passt. Die Rötung ist auf jeden Fall das absolute KO-Kriterium gegen Melaneum.
l.g.
Stefan
Hallo Rotfuchs,
Christoph Hahn hat letztens einen Online-Vortrag zu den Vela gehalten. Vieles von dem, was er vorgetragen hast ist mir neu gewesen. Da gibt es bedeutend mehr Hüllen um den Pilz als ich bislang gelesen hatte. Ich geh mal davon aus, dass du mit Guthmann und Hahn aktueller bist.
Hi,
zumal ich persönlich mit den Angaben von "Grundkurs Pilzbestimmung" einige Probleme habe. Viele Fehler, die in dem Buch enthalten sind, wären mit einem guten Fachlektor/Fachlektorin vermeidbar, bzw. könnten leicht korrigiert werden. So sind viele Fehler bin in die 6. Auflage erhalten geblieben, bzw. wurden hineinkorrigiert.
l.g.
Stefan
Hi,
würde ich auch als Pl. dryinus in jung ansehen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenAlles anzeigenHi,
Vorsicht,die Art sammelt/reichert, wie alle Champis aus der Sektion Arvenses das stark nierengiftige Cadmium (an). Deswegen vor dem Verzehr von vielen PSV auch abgeraten. Eine Cadmiumvergiftung ist nicht gerade erstrebenswert.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
da gibt es Verwirrung im Moment. Es gibt eine Studie, die darauf hinweist, dass der Mensch die in der Arvensis-Sektion angereicherte Cadmium nicht aufnimmt, sondern wieder genau so ausscheidet, wie er es gegessen hat. Das war vor kurzem hier auch Thema. Ich finde nur wieder mal den Thread nicht.
Hi,
ja gibt es. Allerdings stammt die Studie aus den 80ern und deshalb würde ich das anzweifeln, weil damals die Analytik noch nicht soweit war wie jetzt.
l.g.
Stefan
Hi,
gerade bei längerem übermäßigem Verzehr passieren böse Dinge, wie Rhabdomyolyse etc. Das ist vor einigen Jahren bei Grünlingen passiert. Bei Steinpilzen ist das im Tierversuch auch nachgewiesen. Dann kommen noch Schwermetallbelastungen und Anreicherung von Caesium-137 hinzu.
Es wird allg. empfohlen 250g Wildspeisepilze pro Woche zu essen. Mit dem Ratschlag kann nach heutigem Stand der Erkenntnis nix passieren.
l.g.
Stefan
Hi,
bei der Betragserstellung gibt es einen Button "Bilder in den Beitrag einbinden" oder so. Damit kannst du einzelnde Bilder in den Text einbinden und leicht beschriften.
l.g.
Stefan
Eher Mycena pura.
M. rosea kenne ich nicht mit Behang am Hutrand. Bei Mycena pura habe ich das hingegen oft erlebt.
l.g.
Stefan
nein, es fehlen jegliche Mindestangaben für eine vernünftige Pilzbestimmung
Genau, Hellseher sind wir alle nicht und haben auch keine Kristallkugel, oder magischen Kaffeesatz, mit denen wir Arten orakeln können!
Hi,
Vorsicht,die Art sammelt/reichert, wie alle Champis aus der Sektion Arvenses das stark nierengiftige Cadmium (an). Deswegen vor dem Verzehr von vielen PSV auch abgeraten. Eine Cadmiumvergiftung ist nicht gerade erstrebenswert.
l.g.
Stefan
Hi,
leg dir lieber ein Mikro zu. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
wenn gewünscht, dann kann ich das Thema gerne schließen. Danke für die Threaderstellung Nobi. Ich finde auch, dass ein bisschen Mühe bei der Erstellung der Anfrage angesagt ist. Wenn ich das aber mit FB Vergleiche ist das Forum 1000x mal besser. Dort gibt's sehr oft nur irgendwelche Bruchstücke zu sehen aus denen man die Art orakeln soll. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
ohne Mikro ist eine Bestimmung in der Gattung unmöglich. P. leiocephala, P. kuehneri und P. plicatilis sind nur mikroskopisch sicher zu unterscheiden. Zudem sollten unbedingt junge Exemplare auch untersucht werden. Ich meine Velumreste auf dem Hut zu sehen was Parasola ausschließt oder sind das Erdpartikel?
l.g.
Stefan
Hi,
hinzu kommt noch, dass da bestimmt noch ein paar unbeschriebene Arten in der Gattung sind. Bis jetzt habe ich dazu auch noch nix neueres konkretes dazu gefunden. Spannend ist die Gattung, zumal es ja die Schwestergattung der Champis ist.
l.g.
Stefan
