Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    also tendenziell sehe ich hier P. stipticus und du hast das Holz wirklich mikroskopiert? Ich würde hier makroskopisch eine Laubholzart nicht ausschließen. Ich kenne aber Douglasien auch nicht weiter. In meiner Gegend sind die zum Glück nicht so häufig.


    l.g.

    Stefan

    Nur noch Mal zum Verständnis. Ich habe nix gegen Feldmykologen oder Pilzcoach. Mich stört hauptsächlich die Tatsache, dass diese Ausbildungen von den aktuellen Vorständen eines gemeinnützigen Vereins initiiert wurden, die jetzt davon mit am meisten profitieren.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    diesen Mittwoch wird meine liebe Pilzfreundin und Stellvertreterin der Fachgruppe Mykologie Dresden ihren Fundvortrag halten. Es werden also Pilze gezeigt werden. ;)


    l.g.

    Stefan

    Hallo,

    die DGfM verdient weder an der einen noch an der anderen Qualifizierung einen Cent. Die Anbieter sind jeweils freiberuflich tätig.

    Und zufällig ehrenamtlich im Vorstand der DGfM, einem gemeinnützigen Verein, tätig! Es wurde der Pilzcoach und der Feldmykologe von 2 Vorständen ins Leben gerufen und rein zufällig, sind diese auch gleich die ersten, die Kurse dazu anbieten. Ein Geschmäckle hat das schon, zumal die Kurse ja im Rahmen von Standards der DGfM laufen.

    Zum Thema an sich: Mich persönlich schrecken die recht hohen Kosten für den Pilzcoach ab, nur um mir Wissen (zumindest Artenwissen), was ich jetzt schon habe, bestätigen zu lassen. Andererseits habe ich niemanden in meiner Nähe der mich unterstützt tiefer in die Thematik einzudringen. Ich wäre quasi darauf angewiesen mir weiterhin alles selbst beizubringen - aber wie ich hier lese, haben das ja andere auch schon geschafft und es ist nicht unmöglich. Mein Gedanke war, mir damit erstmal eine solide Basis zu schaffen und eventuell besser Kontakte knüpfen zu können. Und natürlich wäre es toll, erstmal ein Zwischenziel erreicht zu haben und mich Pilzcoach nennen zu können - ich brenne eben für das Thema und das wäre, mental gesehen, vielleicht ein schöner Meilenstein.

    Hi,


    meld dich mal per PN bei mir, wo du wohnst, wenn du magst. Es gibt in Dresden, Chemnitz und Leipzig Pilzvereine. Ebenso gibt es das Lausitzer Pilzzentrum.


    In allen genannten Vereinen/Institutionen gibt es Experten, die sich über interessierte neue Leute freuen würden. Ansonsten kann ich dich auch an weitere Experten weiter vermitteln, die vielleicht in deiner Nähe wohnen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    genau so sehe ich das auch, wobei sich mir der Sinn und Zweck von den Pilzcoaches nicht so wirklich erschließt. Immerhin lernt man da, wie man Pilztinte aus Tintlingen herstellt und Stoffe/Textilien mit Pilzen färbt.


    Es kommt darauf an, was dir mehr Spaß macht. Leute spielerisch an das Thema Pilze allg. heranzuführen oder ob du lieber Artenkenntnis erlangst und lernst Leute hinsichtlich des Speisewertes ihres Sammelgutes zu beraten.


    Eine weitere sehr gute Ausbildung ist der Fachberater für Mykologie. Dort lernst du, wie man sich dem Thema Pilze wissenschaftlich annäherst, Gensequenzen von Pilzen auswertest etc. Für mich als studierter Biochemiker die beste und nützlichste Ausbildung der DGfM.


    Zum Thema PSV gibt es keine direkte Ausbildung. Du kannst Kurse bei diversen Anbietern belegen oder du kannst dir alles, wie ich es damals gemacht habe, autodidakt beibringen.


    l.g.

    Stefan

    Welcher Geruch ist denn häufiger bei den Champignons als Anis, Stefan? Jetzt den pilzigen Geruch ausgeschlossen, hätte ich gemeint, dass Anis am weitesten verbreitet ist.

    Hi,


    Anis ist schon neben unspezifisch pilzig der häufigste Geruch. Aber das sind gefühlt "nur" 25% der europäischen Arten. Du hattest ja oben geschrieben, dass die meisten Champiarten nach Anis riechen. Eben das ist falsch. Deswegen habe ich ja auch korrigiert. Bei den Amaniten riechen ja auch nur eine Hand voll Arten nach Rettich.


    l.g.

    Stefan

    SOOO einfach muss es jetzt auch wieder nicht sein

    Yes, Sir! Wir werden uns sehr bemühen, ab jetzt nur noch mittelschwere kalkliebende coprophile Pilze einzustellen, die in der Nähe von Esslingen vorkommen.


    Hat sonst noch jemand Wünsche?

    Risspilze, Tintlinge, Ritterlinge, Phlegmacien, Phytos, Coprophile operculate Ascos und Pyrenos, Dachpilze, Lepioten. Alles bitte mit ausreichender Mikrodoku. ==Gnolm4==Gnolm7==Gnolm10

    Hi,


    leider kenne ich nur Marias Sichtweise und ja, ich mag auch befangen sein, denn wir sind gut befreundet.


    Dennoch gab es da auch noch eine Vorgeschichte, in der sie sehr beleidigt wurde. Und auch einer der beteiligten Personen ist mir in der Vergangenheit mehrfach negativ aufgefallen und von ihm bin ich auch enttäuscht. Ich nenne keine Namen und mache auch keine Andeutungen, wer derjenige sein kann. Es wäre auch unfair, denn derjenige ist schon seit einigen Jahren nicht mehr im Forum.


    Ansonsten kann ich nur, wie Tuppie, an alle appellieren hier die Contenance zu wahren, sich direkt auszusprechen und würde gerne diese Diskussion hier am Stammtisch beenden, denn sie führt zu nix.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Oliver vielleicht 25% der Egerlinge riechen nach Anis und auch nicht allzu viele Amanitas riechen nach Rettich.


    Also Ich sehe oben schon einen Champi; vorzugsweise aus der Waldchampisektion. A. benesii könnte ich mir hier gut vorstellen. Ohne Mikro ist das aber auch nur geraten.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das sind violette Risspilze. Bestimmung sehr schwierig, da es einige Arten mit dem Aussehen gibt, die sich selbst mikroskopisch nur wenig unterscheiden.


    Früher hat man die noch Inocybe lilacina genannt. Inzwischen weiß man, dass das eine amerikanische Art ist.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Coprinellus Sect. Micacei ist hier sehr wahrscheinlich. "Coprinellus deliquescens" kann man hier auch noch im Hinterkopf behalten/abgleichen. Ansonsten nur mit Mikro, bzw. Check des Velums und der Stiekbereifung auf Artniveau bestimmbar.


    LG.

    Stefan