Hi,
Jackrogersella cohaerens; die vielgestaltige geht nicht, bzw. nur sehr selten an Fagus.
l.g.
Stefan
Hi,
Jackrogersella cohaerens; die vielgestaltige geht nicht, bzw. nur sehr selten an Fagus.
l.g.
Stefan
Hi,
man muss da auch klar zwischen Dr. rer. nat./Dr. Ing. und Dr. Geisteswissenschaft unterscheiden. Bei den Naturwissenschaften stehen eigene Experimente und daraus eigene gewonnene Erkenntnisse, die man sich selbst erarbeitet hat im Vordergrund, während bei den Geisteswissenschaften es deutlich mehr auf die verwendeten Quellen ankommt, die ausgewertet und bewertet werden. Bei den ganzen letzten Fällen waren das, soweit ich das überblickt habe, alles Geisteswissenschaften, wo es nicht so auffällt, wenn Quellen nicht oder nicht richtig zitiert werden.
l.g.
Stefan
P.S. Ich bin studierter Naturwissenschaftler! Leider war es mir nicht vergönnt zu promovieren.
Das ist ein gar wichtiger Punkt, der bisher zu kurz kam.
Bei der PSV-Prüfung wir der gar nicht abgefragt.
Woanders schon?
Sagen wir mal so. Die Prüfer haben Menschenkenntnis und erleben die Prüflinge sehr oft entweder bei vorangehenden Kursen oder aber sonstig und können das dann schon einschätzen und würden dann schon den Prüfling im Falles eines Falles gar nicht erst antreten lassen.
l.g.
Stefan
Kann dieses wie gläserne Erscheinungsbild durch Frost sein?
Ja, in jedem Fall.
l.g.
Stefan
Mehr als irgendein Titel zählt für mich die Fachkompetenz/Erfahrung und die findet sich oft unabhängig von irgendwelchen Titeln, Abschlüssen od. dergleichen.
Würde ich so nicht sehen. Fachberater für Mykologie z.B. ist definitiv was. Ansonsten bin ich schon der Meinung, dass Leute mit (universitären) Abschlüssen schon Ahnung von dem haben sollten, was sie studiert haben.
Bei PSV und dergleichen gebe ich dir Recht. Da habe ich auch Negativbeispiele erlebt; wenn auch nicht viele. Dennoch kann niemand so ohne weiteres Fachkompetenz bei Pilzen sofort erkennen. Das geht nur, wenn er/sie schnell grobe fachl. Schnitzer leisten. Dann kommen noch die ganzen Gattungs- und Pilzgruppenxperten hinzu. Oft kennen sie sich nur in der jeweiligen Pilzgruppe aus, das dann aber mit sehr großem Fachwissen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenund ich glaube, dass geht mit so einem Titel besser
Oliver, da gebe ich Dir, aus Erfahrung, recht.
Ausschlaggebend ist hier, ob der Titel geprüft ist oder nicht.
Das schafft Vertrauen (was ja dann auch eher gerechtfertigt ist als bei ungeprüft) und Respekt.
LG
Eigene Erfahrung: "Leiter der Fachgruppe Mykologie Dresden" zieht mehr als PSV. Mich fragt in der Position keiner ob ich PSV bin oder nicht. Ist auch nicht verwunderlich, denn in der Vergangenheit waren wir hauptsächlich in der Kartierung untrwegs.
l.g.
Stefan
Hi,
du musst die wichtigsten Giftpilze in der Korbkontrolle erkennen. Die Syndrome musst du für die Prüfung lernen.
Selbst mit dem Mikro Putzreste und/oder Erbrochenes zu untersuchen würde ich nur Leuten mit viel Mikroskopieerfahrung und nach Teilnahne eines entsprechenden Kurses empfehlen.
Ansonsten: Auch PSV können sich irren und ich kenne einige gute Mykologen, die kein PSV sind, sich aber trotzdem mit Pilzen besser auskennen als manch gestandener PSV.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenN’abend Stefan,
selbst wenn man den PSV nur auf eine Pilzkorbsichtung/-prüfung beschränken würde, so kann man dies auch wohl erst nur dann profesionell durchführen, wenn man sich über Jahre hinweg einen entsprechenden Erfahrungsschatz "erworben" hat und sich da immer wieder fortbildet, sowohl Outdoor (Wald & Wiese) als auch mit Literatur und in einem Austausch mit anderen Fachleuten.
Will man darüber hinaus mehr auf diesem Gebiet erreichen, dann geht es selbstverständlich in eine andere, mehr wissenschaftlichere Richtung.
Schönen 2. Weihnachtstag/-abend!
Hi,
na ja sagen wir mal so. Jahrelang finde ich schon etwas übertrieben. 2-3 Jahre mit recht normaler Witterung auf jeden Fall, aber mehr auch nicht. Ansonsten gibt es ja die Regel, dass jeder PSV sich innerhalb von 5 Jahren mindestns ein Mal fortbilden muss. PSV sein ist kein Hexenwerk und ist nicht mit dem Fachberater für Mykologie gleichzusetzen.
l.g.
Stefan
Dann ist aber m.E. auch der regelmäßige und kritische Austausch mit Kennern/Fachleuten wichtig, weil man letztlich gerade über diese noch sehr viel dazu lernt, und man sollte sich bei alldem nicht nur auf die Mykologie beschränken, vielmehr steht die Funga (Pilzwelt) immer in Verbindung mindestens mit der Flora.
Mit anderen Worten: Der Weg zum PSV ist lange, hart und auch niemals zu Ende.
Hi,
verwechsel hier mal nicht PSV und Mykologe. PSV ist hauptsächlich für Korbkontrollen da und dazu braucht es keinen jahrelangen Erfahrungsaustausch mit Experten. Wenn man sich denn über die Korbkontrolle hinaus mit der Mykologie befassen möchte, gebe ich dir recht. Ich kenne viele PSV, die sehr gute Korbkontrollen machen und sich darüber hinaus nicht weiterbilden möchten (="Pfannenpilzberater"). Andererseits kenne ich nicht viele Experten, die PSV sind.
l.g.
Stefan
Hi,
es geht immer um beratungsrelevante Arten, bzw. Giftpilze. Bei den Ritterlingen solltest du schon Schwefel- und Grünling trennen können, ebenso Erdritterlinge auf Aggregatsniveau. Risspilze, Helmlinge und Rötlinge auf Gattungsniveau, Cortinatien ebenso bis auf ein paar leicht kenntliche, bzw. tödlich giftige Arten. Orientiere dich ruhig an dem Fragenkatalog. Da hast du deine Richtschnur. Die wichtigsten einfach zu erkennenden Täublinge solltest du kennen: Speise, Frau, Ocker, Galle, Grüngefeldert, Pfirsich, RotLeder, Heringe als Gruppe, Spei als Gruppe, Stachelbeer und Zitronenblättriger, evtl. noch Zedernholz. Eben die wichtigsten Speise und giftigen Arten. Auch bei den Milchlingen: die Reizker idealer Weise auf Artebene, Brätlinge, Mohrenkopf, Maggipilz. Viel hängt auch davon ab, wo der Prüfer so unterwegs ist und welche Pilze er/sie in den entsprechenden Habitaten findet.
l.g.
Stefan
Danke für das tolle Vergleichsbild Uwe.
Anhand von Recherche und eigener Vermutung schätze ich mal, dass mindestens folgende wichtig sein könnten:
Agaricus, Mycena, Paxillus, Laccaria, Cantharellus, Lactarius, Inocybe, Lepista, Boletus, Rubroboletus, Leccinum, Volvariella, Russula, Coprinus, Clitocybe, Amanita, Suillus, Flammulina, Xerocomus, Xerocomellus, Hypholoma, Craterellus, Morchella, Gyromitra, Calvatia, Lepiota, sowie Porlinge, Streiflinge, ...
Hi,
von keinem PSV wird verlangt 100%ig Xerocomus/Xercocomellus/Hortiboletus usw. sauber zu trennen. Das fällt sogar Profis zuweilen schwer!
Wie Hans schon schrieb; orientiere dich an den PSV-Fragen.
Ansonsten wichtige Gattungen, die du erkennen musst (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Amanita; inkl. Scheidenstreiflinge; dort ist es wichtig die wichtigsten Arten sauber zu trennen! Pluteus, Agaricus, Coprinus s.st., Lepiota s.l., Macrolepiota/Chlorophyllum; Volvariella ist nicht so wichtig. Leucoagaricus leucothites agg. ist noch wichtig. Das wären die Freiblättler.
Ansonsten Mycena s.l., Tricholoma (s.l.), Armillaria, Lepista, Clitocybe s.l., Collybia s.l., Hygrocybe s.l., Hygrophorus, evtl. noch Laccaria - Hellsporer
Entoloma, Clitopilus - Rosasporer
Cortinarius (s.l.), Inoycbe (s.l.), Galerina, Gynopilus, Pholiota (s.l.), Hypholoma, Stropharia, Hebeloma, Psathyrella s.l., "echte Tintlinge", Conocybe, Agrocybe,
Röhrlinge: nur die wichtigsten Arten, welche Speiserelevanz haben, bzw. auch wichtige Giftpilze sind, bzw. auch die "Bitterlinge". Es verlangt niemand zur Prüfung, Unterschiede zwischen Neoboletus, Suillellus, Caloboletus und Imperator abzufragen. Das ist Spezialwissen! Es ist auch vollkommen ok. wenn du die ganzen Dickröhrlinge noch mit Boletus ansprichst.
Russulales: Da sollstest du die wichtigsten Standardarten kennen. Russula und Lactarius/Lactifluus als Gattung erkennen versteht sich von selbst.
Porlinge: nur die auf Artniveau welche im Fragekatalog enthalten sind
sonstige Pilze: auch dort nur insoweit, wie in den Fragen gestellt/gefordert werden. Du musst nicht mal die Unterschiede zwischen Clavulina und Ramaria wissen! Es schadet nicht zu wissen, was ein humanpathogener Pilz ist und auch zu wissen, was ein Rostpilz/Brandpilz und Mehltau ist. Aber das nur wirklich im Groben.
Vergiftungssyndrome sind sehr wichtig. Dort hapert es oft.
Praktische Prüfung: Ich habe Prüfungen erlebt, wo der Prüfling viel theoretisch wusste, dann aber in der Praxis viele einfache Standardarten, wie z.B. den Wurzelnden Bitterröhrling nicht erkannte und deswegen auch durchfiel. Dort ist die Hauptkrux für viele. Felderfahrung (insbesondere Pilze in den Habitaten, wo man sonst nicht so viel unterwegs ist) fehlt oft den Prüflingen. Die Prüfung ist sofort vorbei, wenn du einen Giftpilz oder bitteren Röhrling zum Verzehr freigibst. Es ist nicht schlimm, wenn du 1-2 Arten nicht (er)kennst und das auch entsprechend kommunizierst. Kritisch wird es, wenn du das bei deutlich mehr Arten passiert.
l.g.
Stefan
Hi,
meines Wissens nach sind die Cladonien nicht oder nur schwer morphologisch zu trennen. Zumindest Dünnschichtchromatographie ist Pflicht.
l.g.
Stefan
Hi,
zur eigentlichen Frage kann ich wenig beitragen. Ludwig hat aber oft in seinen Büchern seine eigene mykologische Sichtweise vertreten, die durchaus nicht unbedingt von den Experten der jeweiligen Pilzgruppen so moäitgetragen wurde.
l.g.
Stefan
Hi,
das erste ist mit Sicherheit Hypoxylon s.l. Für H. fragiforme sind mir die Stromata nicht kugelig genug. Da würde sich ein Blick ins Mikro ggf. lohnen. Der 2. ist Cyathus striatus in uralt.
l.g.
Stefan
Heute ist das fünfte Lichtlein fällig
in dieser Tradition bin ich nicht aufgewachsen.
Mach uns schlauer.
"Wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann habt ihr's verpennt." ![]()
Zumindest kenne ich den Text so.
l.g.
Stefan
Hi,
auch ich möchte euch allen ein fohes, besinnliches Weihnachtsfest wünschen.
Ihr dürft gerne nach der Bescherung euch das Video ansehen und mitsingen. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
für mich ist das die "Miniversion" (nahzu geruchslos) von L. nuda. Kann gut sein, dass das eine eigene Art ist.
l.g.
Stefan
Hi,
ich komme auch; kann aber ein paar Minuten später werden.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenLieber Hans.
Zu Deiner erneuten Anfrage kann ich nicht mehr sagen, als ich bereits vor zwei Jahren geschrieben habe.
Vergleiche auch mit dem Beitrag von Katharina.
Inwieweit man die Art morphologisch festnageln kann, ist fraglich.
Na, nun sei mal nicht ganz so negativ, Stefan.
Das klingt ja so, als ob wir "Hobbymykologen" ohne gentechnische Untersuchung bald gar keine Pilze mehr bestimmen können.
LG, Nobi
Hi,
ich beziehe mich auf eine Aussage, die Irmgard mal nach einem Vortrag von Steffen/Toffel gemacht hat. Er hat einen Rhizopus vorgestellt und sie hat das zu bedenken gegeben. Ich glaube ihr das auch. Viele der Mucorales haben leider wenig Bestimmungsmerkmale.
Basidio- und Ascomyceten gibt es noch genügend, die Hobbypilzler bestimmen können. Bei den basalen Arten wird das leider immer schwerer.
l.g.
Stefan
Hi,
bei den Mucorales bin ich raus. Das Hauptproblem bei denen ist die Tatsache, dass da meist nur genetisch was geht. Inwieweit man die Art morphologisch festnageln kann, ist fraglich.
l.g.
Stefan
Hi,
ja der Ring ist doppelt; damit ist Chl. brunneum raus.
l.g.
Stefan
Dreimal Goldmistpilz würde ich noch sehen.
Ja ich auch. Ich habe das oben schon zusammengefasst.
l.g.
Stefan
Hi,
+1 für Moelleri meinerseits.
l.g.
Stefan
Hi,
also ich sehe 2 Arten Coprinopsis, Bolbitius titubans, Hypholoma fasciculare, Trametes versicolor, eine rote Russula und jede Menge Bilder, die so unbestimmbar sind.
l.g.
Stefan
