Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    das kann man so leider nicht stehen lassen! Christoph hat das hier mal schön zusammengefasst.


    Noch! Eine echte Xerula wie X. pudens ist die Art leider nicht, da hier die Haare am Stiel fehlen! Früher oder später wird der Pilz entsprechend umbenannt werden müssen in der Tax-Ref-Liste.


    l.g.

    Stefan

    bei der heutigen Fahrradtour gab es eine ganze Reihe schöner Funde, darunter allen voran eine saftige Wiesenchampignons (welche ich einwandfrei bestimmen konnte).


    Nun tummelten sich in der unmittelbaren Nähe jedoch auch andere, weiße Pilze, bei denen ich mich etwas schwertue. Von oben war ich mir sicher, dass es sich auch um Champignons handelt, die bei genauerer Betrachtung gelblich verfärbten Hüte und weißen Lamellen irritieren mich jedoch sehr.

    Hi,


    bei solchen Aussagen bekomme ich "Bauchschmerzen". Nicht alles, was auf Wiesen wächst und wie ein Champi aussieht ist ein echter Wiesenchampi. Bei über 60 Agaricus-Arten, welche wir in D so haben, ist es nicht leicht Champis auf Artniveau zu bestimmen. Ohne Mikro ist eine sichere Bestimmiung nur bei ausgewählten, wenigen Arten möglich. Der Wiesenchampi gehört nicht dazu, denn die Verwechslungsgefahr mit dem giftigen A. pseudopratensis ist definitiv da und selbst echte Pilzkenner tun sich im Feld schwer beide makroskopisch auseinander zu halten. Von den "Verwechslungen" mit den anderen Vertretern der Sektion Agaricus will ich hier gar nicht reden.


    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber du scheinst keine großen Kenntnisse in der Gattung Agaricus zu haben, sonst hättest du hier in dem Fall einen Vertreter der Sektion Arvenses erkannt!


    Deswegen mein Rat. Sei vorsichtig mit den Egerlingen. Einerseits gibt es auch giftige, 2. ist eine sichere Artbestimmung zumindest fast immer nur mit Mikro möglich. Bei den Anischampis und den Zwergegerlingen ist eine Artbestimmung nur mittels Gensequenzierung möglich.


    Auch wenn die Vertreter der Anisegerlinge in vielen Pilzbüchern als "essbar" drin stehen, reichern die doch Schwermetalle, wie z.B. Cadmium sehr stark an. Aus den genannten Gründen geben einige PSV keine Champis mehr zum Verzehr bei Beratungen frei.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    beim Frauentäubling verschmieren die Lamellen beim kräftigen darüberstreichen. Biegsame Lamellen kann jeder Täubling haben, z.B. wenn die noch recht jung und frisch sind. Das ist leider kein Bestimmungsmerkmal.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    wichtig bei den Filzern ist auch ein komplettes Schnittbild der Länge nach durch den FK inkl. Stielbasis. Nur damit sind konkretere Aussagen möglich. Oft genug kommt es auch vor, dass nur mittels Mikroskop die genaue Art bestimmt werden kann.


    l.g.

    Stefan

    Hallo lieber Nobi,


    ohh weh da ist man mal ein paar Tage schwer beschäftigt und dann so was. Ist mir vollkommen durchgrutscht, tut mir sehr leid.


    Nicht minder herzlich möchte ich dir alles Gute nachträglich wünschen, viel Freude, Glück und vor allem Gesundheit, sowie immer ordentlich "geilen Sch**ß" zu Hause mit tollen Funden darauf.


    Ich finde toll, dass du dich im Forum so stark einbringst und uns die Schönheiten der kleinen Winzlinge präsentierst und uns auch in der Kartierung so toll unterstützt.


    Vielen Dank dafür


    Stefan

    Hi,


    sag einfach, dass aufgrund des Klimawandels im Hochsommer in den nächsten Jahren nur auf Tierdung und auf Pflanzen Pilze zu finden sein werden bei der Trockenheit und Hitze.


    Sollte als Motivation reichen. Wenn nicht, dann sag ihnen, dass sie sich als richtige Mykologen auch gefälligst mit Phytos zu befassen haben. ==Gnolm4==Gnolm7


    l.g.

    Stefan

    Wichtig wäre es mal zu testen ob der Stielring nach oben oder unten abziehbar ist.


    Kannst du das testen Mario? Der Stielring sieht hier eher aufsteigend aus, was Sect. Spissicaules ausschließen würde.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    was das für runde Gebilde sind, weiß ich nicht. Zum Rostpilz gehört das allerdings nicht.


    P. glechomatis stimmt. Der Rostpilz kommt nur als Telien ganzjärig auf Gundermann vor laut Klenke/Scholler. Ähnlich verhält es sich mit Puccinia astrantiae auf Sterndolde.


    Mit dem Klimawandel ist das mit dem klassischen Wirtswchselkreislauf sowieso vorbei. Klar findet der Wirtswechsel auch noch statt, aber immer öfter halten sich die Uredien ganzjährig im Bestand. Durch die milden Winter haben die Rostpilze verstärkt "keine Lust" Telien zu bilden.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    den Mehltau auf Löwenzahn kannst du mit Podosphaera erigerontis-canadensis abgleichen; der hat Fibrosinkörper in den Konidien und befällt in 99% der Fälle Löwenzahn. Den anderen aus der Cichoracearum-Gruppe hatte ich auf Löwenzahn noch nicht. Der Hat keine Fibrosinkörper.


    L.g.

    Stefan

    Hi Mobi,


    dann von mir auch noch herzlichen Glückwunsch für den 10.000ten Beitrag. Ich freue mich auf weitere tolle, spannende Vorstellungen aus dem Kleinpilzbereich. Inzwischen bist du hier im Forum zu einem sehr großen Aktivposten geworden. Dafür auch von meiner Seite einen herzlichen Dank.


    L.g.

    Stefan