Beiträge von Climbingfreak

    Hallo liebe Porlingskenner,


    ich wollte mich auch mal in der mikroskopischen Porlingsbestimmung versuchen.


    Der erste ist ein resupinater Inonotus (Leiche) an Fagus. Leider habe ich vom Fundort kein Bild. Habitat war Bachlauf/Bachgrund in der Dresdener Heide. Substrat war eindeutig als Fagus zu erkennen.


    Außer Sporen habe ich in der Leiche erst Mal nix weiter gefunden. Sporengröße 5x4 µm, subglobos.



    2.frisch cremefarbener resupinater Porling (durch Trocknung etwas nachgedunkelt) an Laubholz. Rissige Borkenstruktur; d.h. es käme vom Standort her Quercus oder Alnus in Frage. Gefunden im gleichen Bachgrund, wie den Inonotus.

    Außer Skeletthyphen habe ich im Mikro 2 Typen Sporen gesehen.



    1. lang, zylindrisch 10-13 x 3,5-5 µm


    Der zweite Sporentyp war subglobos mit stachligem Ornament. 9-10 x 7,5-8 µm



    Sonst war außer Skeletthyphen nix zu sehen. Keine Zystiden oder ähnliches.



    Habt ihr dazu Ideen?


    l.g.

    Stefan

    Ich überlege noch, aber die anfängliche Euphorie ist schon gewichen. Beruflich nutzt es mir vermutlich nicht viel, aber wer weiß das schon. Ich bin ja auch schon fast 50. Trotzdem überlege ich noch, nur so aus Interesse. Zeitlich ist das schon nicht ganz einfach und kostet auch ein paar Euro, aber die Kosten sind da nicht das Problem, so viel ist das auch nicht. Räumlich und zeitlich ist da schon eher eine Herausforderung, denn ich muss Urlaub nehmen und mich die Woche über am Studienort einquartieren. Und zurzeit läuft da vermutlich ohnehin nicht viel wegen Corona. Obwohl ... sollte ich vielleicht mal prüfen. Denn Online-Vorlesungen wären mir da natürlich sehr recht. Ich vermute aber, dass diese Module nicht unbedingt auf der Prioritätenliste der Unis ganz oben stehen.

    Hi,


    die Fachberaterkurse kannst du zumindest einige als Bildungsurlaub absetzten...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    auch von meiner Seite herzliche Glückwünsche an die Treppcheninhaber und insbesondere an Ingo einen herzlichen Dank für die Idee und die Ausrichtung von dem ganzen Spaß.


    Mir fehlte mal wieder irgendwie der Draht zu den Rätseln, bzw. habe ich die Joker misinterpretiert. ==Gnolm4


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    die meisten Module kosten was; viele so um 100-200€ pro Modul; das Genetik-Modul ist richtig teuer; 350 €.


    Ich habe einige Threads zu den Fachberaterkursen als Vorstellung hier im Forum eingestellt. Ansonsten in aller Kürze:


    PSV: Korbkontrolle von Ratsuchenden und ggf. Hilfestellung der Krankenhäuser bei Vergiftungsfällen


    PilzCoach: so richtig erschließt sich mir der Sinn dahinter auch nicht. Diese Leute machen kreative, spielerische Dinge mit Pilzen; aus Pilzen über Pilzen.


    Feldmykologe: Diese Ausbildung ist was für Leute, die kartieren lernen wollen. An sich keine schlechte Sache. Da gehts dann hauptsächlich um Artenkenntnis, (Er)kennen vin Biotoptypen, Planung von Kartierungsprojekten, Zeigerpflanzen und was alles sonst noch dazu gehört. Meine persönliche Meinung dazu: die regelmäßgie Teilnahme an Kartierungstreffen/Kartierungstagungen bringen mehr als so ein Kurs. Wenn du doch einen Kurs belegen willst, dann würde ich dir zu einem an den drei "Pilzschulen"/PSV-Prüfern raten (Andreas Gminder, Lothar Krieglsteiner oder Björn Wergen), welche auch solche Kurse anbieten.


    Fachberater: Diese Ausbildung ist die "Königsdisziplin" sozusagen. Diese richtet sich an Leute, die mit Pilzen wissenschaftlich arbeiten wollen. Sie war ursprünglich mal angedacht für Biologen, Bichemiker etc. Jetzt ist sie aufgrund des Eingangstestes für "jeden" offen. Dort musst du am meisten können und wissen. Biotechnologie, Genetik, Morphologie, Ökologie etc. Die Module haben auch inhaltliche Schwerpunkte, phytoparasitische Pilze, humanpathogene Pilze, Schimmelpilze auf Lebensmittel und in Innenräumen, Mykorrhiza etc. Was du dort lernst ist weit mehr als PSV-Niveau und Feldmykologenniveau zusammen.

    Gedacht ist die Ausbildung für Leute, die wiss. Gutachten für Pilze schreiben sollen, bzw. Versuchsergebnisse auswerten, in der Pilzzucht arbeiten etc. Praktischer Nutzer davon: Bestimmung von phytopathogenen Pilzen an Nutzpflanzen in Laborden für die Pfanzenkontrolldienste der Länder, Labore, die Raumluft auf Schimmelpilzsporen untersuchen etc.


    l.g.

    Stefan

    Hi Nobi,


    leider habe ich ein Gipshand, sonst hätte ich dich auch gerne mit dem Auto abgeholt. :) Einen Fund zeige ich gleich noch an dieser Stelle. Ciboria amentacea; sehr viele und in riesig mit ca 1 cm Durchmesser.



    l.g.

    Stefan


    P.S. herzlichen Glückwunsch zum tollen Fudn Heidrun

    Wir arbeiten daran. Es ist übrigens auch so, dass von den "Lehrern" in der DGfM bisher bei der Fragenerstellung, bzw. im FA PSV-Wesen niemand mitgearbeitet hat.

    Nichts für ungut, Stefan, aber wann war damals die Diskussion um die Formulierung der Prüfungsfragen? Und wurde denn überhaupt versucht, Lehrer mit einzubeziehen und die Fragen formell prüfen zu lassen bzw. sie zu optimieren? Bei vielen Fragen wäre es so einfach - Kleinigkeiten verändern und gut ist.

    Ich verstehe da das vereinsinterne Vorgehen einfach nicht. Was gut ist: muss ich auch nicht.

    Hi,


    ich verstehe bei der DGfM vieles auch nicht und das muss ich auch nicht. Da ich ja jetzt "nur noch einfaches" FA PSV-Mitglied bin, muss und werde ich auch nicht alles kommentieren. ==Gnolm7==Gnolm10 Die neue Sprecherin des FA PSV ist Babett Hübler. Wir werden aktuell den Fragenkatalog überarbeiten und wir werden so weit es geht die Anregungen auch Umsetzen.


    l.g.

    Stefan

    Sehr viele der PSV-Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog sind einfach unprofessionell formuliert, was mich wundert, da es in der DGfM doch genügend Lehrer bzw. in der Bildungsarbeit Tätige geben dürfte, die wissen sollten, wie man Prüfungsfragen geeignet formuliert.

    Wir arbeiten daran. Es ist übrigens auch so, dass von den "Lehrern" in der DGfM bisher bei der Fragenerstellung, bzw. im FA PSV-Wesen niemand mitgearbeitet hat.


    l.g.

    Stefan