wenn Du die Huthaut knickst, macht es kräftig knack? Dein Fund erinnert mich an den Panzerrasling.
Beiträge von Chorknabe
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Die Milch verfärbt sich sehr wohl, allerdings ausschließlich bei Kontakt mit dem Fleisch. Aufs Taschentuch getupft (also ohne Kontakt mit dem Fleisch) bleibt sie hingegen weiß. Das ist ein erstes wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei den "Korallenmilchlingen", denn es gibt auch Arten bei denen die Milch OHNE Kontakt zum Fleisch rosa färbt.
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Die Art ist um Jena nicht selten. Ein wirklich schöner Pilz wie ich finde 🙂
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..aber in Mexiko werden die [..] als Delikatesse verspeist.
Wird dort als "caca da luna - Mondkacke " bezeichnet.
Da bekommt man doch gleich Appetit

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Der Geruch der Nebelkappe wird individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Ich persönlich empfinde ihn durchaus angenehm aber etwas parfümiert. Andere empfinden den Geruch als widerlich.
L.irina hat einen ziemlich intensiven Geruch nach süßlich duftenden Blüten wie Jasmin. Das sollte auch mit ungeübter Nase auffallen.
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Ich kann die Bilder nicht so recht einordnen. Mein erster und einziger Gedanke ist die Nebelkappe, vergleiche doch mal damit.
Nachtrag: Weichritterling ist natürlich auch eine gute Idee. Aber wie gesagt, dort ist eine genaue Bestimmung schwierig, ist eher was für Spezialisten.
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Hallo,
schneide den Pilz bitte mal längs komplett durch und mache Bilder davon. Das hilft bei der Bestimmung.
Den Lila Rötelritterling möchte ich von den Bildern her ausschließen.
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Zitat
Beitrag von Legitox (Vor einer Stunde)
Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Hab gedacht hier wird einem mit Pilzen geholfen aber dann muss ich halt auf gut Glück testen. (Vor einer Stunde).
Mit Verlaub, das hier ist keine Dienstleistung, die Dir jede Information hinterher trägt. Wir alle hier betreiben die Pilzlerei als Hobby und sind gern bereit, unser Wissen zu teilen. Du willst eine Essensfreigabe. Die kann es aber übers Netz nicht geben. Alles andere ist unseriös. Nicht wenige von uns hier sind geprüfte Pilzsachverstände und werden nicht selten persönlich mit Vergiftungsfällen konfrontiert. Pilze können töten, deswegen muss eine Bestimmung niet- und nagelfest sein. (Dürfte) Bilder und lose Informationen reichen dazu nicht aus. Prinzipiell.
Von Deinem auf Testen auf gut Glück kann man nur dringend abraten. Was soll diese Verbohrtheit? Es geht um Deine Gesundheit. Im Zweifelsfall gibt es in jedem Supermarkt leckere Pilze zu kaufen, ohne der Gefahr einer Vergiftung.
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Tricholoma wäre auch meine erste Idee gewesen.
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Auf dem letzten Bild könnte man die Stielspitze als punktiert interpretieren. Oder doch eher rauh? Wenn ersteres dann wäre Hygrophoros eine Hypothese zum weiter recherchieren.
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Ein einfacher Ring sieht aus wie ein Rock: oben schmal (eng am Stiel) und unten weit aufgefächert. Beim doppelten Ring sitzt oben drauf ein weiterer Rock über Kopf. Dann ist der Ring oben weit aufgefächert, in der Mitte schmal und eng und unten wieder weit aufgefächert.
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Hallo, die drei wichtigen Erkennungsmerkmale vom Parasol sind:
- rötet NICHT im Schnitt bzw. bei Verletzung
- genatterter Stiel
- verschiebbarer Doppelring
Ich vermute dass sich Deine Funde röten wenn man am Stiel kratzt? Außerdem ist keine Natterung am Stiel erkennbar. Ergo sind das keine Parasole.
Es könnten Safranschirmlinge sein. Diese haben aber einen giftigen Verwechslungspartner, der gerne in Gärten, Komposthaufen oder illegalen Biomüllhalden an Waldrändern wächst. Die ausgeprägte Knolle macht mich da etwas stutzig. Wo hast Du die Pilze gefunden?
P.S.: Pilze in der Tüte sehen wir hier gar nicht gerne 😋🙂
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Meine erste Idee wären ebenfalls Mönchsköpfe gewesen. Die kenne ich aber eher als Pilze des (späten) Herbstes. Aber vielleicht lohnt mal die Suche bei artverwandten oder optisch ähnlichen Clitocybe?
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Da hab ich mich vom dunklen Netz irreführen lassen. Aber mit allem was Röhren hat, hab ich's eh nicht so :-p
P.S.: Hatte meine Fehler schon bemerkt und meinen Post zurückgezogen. Leider warst
DuIhr schneller
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gestern sah ich diese Scheidenstreiflinge nur komme ich bei der Bestimmung nicht wirklich weiter. Vielleicht habe ich es auch schlicht überlesen, welcher der kleinen Scheidlinge solch eine Huthautoberfläche hat und deshalb: Bitte, welche sind dies?
Scheide, langer Stiel ohne Ring, helle Lamellen - da kann man schon mal an einen Scheidenstreifling denken
Wenn Du ihn aber aussporen lassen würdest, bekommst Du das ultimative Ausschlusskriterium: Scheidenstreiflinge haben weißes Spp; dein Fund aber dürfte rosa Spp haben.
Damit wärst Du dann (bei obiger Merkmals-Kombination) sofort bei den Scheidlingen.Die Scheide vom Wolligen Scheidling kenne ich viel dunkler und nicht so dickfleischig - allein deswegen würde ich schon an eine andere Volvariella-Art denken. Den Behaartstieligen Scheidling hatte ich allerdings selbst noch nicht in der Hand.
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Wichtig wäre zu wissen: wonach riechen beide Pilze (außer "typisch nach Pilz)? Ist die Milch vom Milchling scharf oder mild, vielleicht bitter? Verfärbt sie sich nach einigen Minuten? Ist der Täubling mild oder scharf?
Dem Milchling kann man mit einigen Angaben sieh oben gut beikommen. Täublinge sind die Chamälions unter den Pilzen - Bilder bringen hier leider oft nicht viel.
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Ich finde, man kann Mehlräsling und die Bleiweißen (und ähnlicher) Trichterlinge gut anhand der Beschaffenheit der Huthaut unterscheiden. Der Mehlräßling hat eine pudrige Bereifung auf der Huthaut, die sich abwischen lässt. Bei den Trichterlingen ist die Huthaut ohne Bereifung, aber darunter ist Luft in feinsten Bläschen eingeschlossen, die sich "herauswischen" lässt.
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Der zweite war durch die Trockenheit schon arg mitgenommen. Ich würde den aber trotzdem als Amanita solitaria ablegen (der ist ja synonym zu A. echonicephala, oder?). Spitze, pyramidenförmige Warzen. Geruch unangenehm. Stielbasis mit kleinem wurzelnden Fortsatz, der mir leider abgebrochen ist. Warzengürtel an der Knolle. Ringunterseite gerieft.
Für mich richtig bestimmt. Die Art kann man in und um Jena durchaus häufiger finden. Ich tue aktuell keinen Schritt in den Wald: zu heiß, zu trocken, zu wenig Pilze..

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Ich kann leider nicht zur Lösung des Rätsels beitragen aber ich muss dennoch etwas loswerden: was für eine abgefahrene Farbe!


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Ich bin hier zunächst auch ratlos. Auf dem letzten Bild sieht man aber beim linken Fruchkörper auf der Hutoberfläche links eine rostig-braune Zone, die wie bestäubt aussieht. Auf anderen Bildern sieht man ja, dass die Pilze dicht standen und ein Hut den anderen überlappt hat. Also nicht unwahrscheinlich, dass der obere Fruchtkörper auf den darunter liegenden Hut abgesport hat. Wenn das wirklich braunes Spp ist, dann ist Tricholomopsis raus. Bei derart lebhaften Lamellenfarben und braunem Hut denke ich eher in Richtung Flämlinge - ohne hier eine tiefergehende Artenkenntnis zu haben.
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Hallo,
auch wenn ich inhaltlich nichts zum Thema beitragen kann: ich bin von diesem Thread hier sehr begeistert. Danke an alle Beteiligten für das hohe Maß an Sachlichkeit, Diskussionskultur und vor allem Fakten zum Thema! Dass sich sogar ein Autor der diskutierten Studie einklinkt empfinde ich eine große Bereicherung.
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Hallo,
ich finde das Thema sehr spannend. Gibt es neue Infos; wie geht es den Patienten?
