Vermutlich der Rosablättrige Egerlingsschirmling oder Verwandte. Zur Zeit ein Massenpilz.
Beiträge von Chorknabe
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Schaut gut aus! Rein optisch passt der wirklich gut zu meinem Fund. Wenn ich den mikroskopisch absichern müsste: worauf sollte ich achten?
Lepiste glaube ich gut erkennen zu können. Mein Fund ist keinesfalls Lepista.
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Ich denke bei den Klumpfüßen bzw. Schleimköpfen bist Du richtig, mehr kann ich aber leider auch nicht dazu sagen.
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Wichtiges Erkennungsmerkmal für C.varius wäre eine blaue Zeichnung am Stiel die man sieht wenn man die Lamellen vom Stiel abzieht. Aber ich glaube nicht so recht an varius, diesen kenne ich viel gedrungener mit einem dicklichen Stiel.
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Hallo,
die Pilze auch Bild 1, 3, 4, 5 und 7 sind Hallimasch. Die sind - wie sehr viele Wildpilze - roh giftig (Magen/Darm) Auf Bild 2 und 8 ist vermutlich ein Helmling zu sehen, diese sind häufig eher harmlos.
Bild 6 lässt mich ehrlich gesagt ratlos zurück. Eine Tüte voller Pilze, was sollen wir Dir darüber sagen?!
Handschuhe sind übrigens nicht nötig, es gibt in der heimischen Pilzwelt keine Kontaktgifte.
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Könnte gut sein. Wichtiges Erkennungsmerkmal für mich ist der Stiel, der sich wie ein lasch aufgepumpter Fahrradschlauch zusammen drücken lässt.
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ich glaube nicht an einen Lachsreizker. Dafür sind die Farben des Hutes bei weitem nicht lachsfarben genug; auch kenne ich ihn nicht mit derart silbrigem Schein. Für mich ist das ein normaler Edelreizker, der sich bekanntlich an Kiefer hält.
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Dein Fund könnten Mönchsköpfe sein. Habitus und Farben lassen mich in diese Richtung denken, auch wenn ich solch stark ausgeprägten Zipfel noch nicht gesehen habe.
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Jüngst fanden wir eine größere Menge an Flockis und bereiteten sie uns in einem Reingericht in Pfanne mit Öl und etwas Pfeffer+salz zu. Gute Konsisenz, geschmacklich aber ehrlich gesagt eher ein solides gut als ein begeistertes Mussichunbedingtwiederessen. Dirket dazu hatten wir noch eine Mischpilzpfanne mit Perlpilzen, Reizkern, und Viol. Rötelritterlingen - diese Pfanne war im Vergleich eine Wucht.
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Nebelkappen wurden früh häufig gesammelt und gegessen. Mittlerweile weiß man dass sie einen krebserregenden Stoff enthalten, daher gelten sie nicht mehr als Speisepilze. Viele sammeln sie dennoch für den Verzehr. Jeder PSV wird Dir dennoch aus obig genannten Gründen davon abraten.
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So hab mal nen sporenabwurf gemacht. Gibt es helmlinge mit sonem dunklen sporenpulver?
Helmlinge haben weißes Spp, das bedeute Mycena ist raus. Bei einem so lebhaft braunen Spp ist wie schon erwähnt Conocybe eine gute Hypothese zum weitersuchen.
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Hallo Stefan,
danke für Deine Einschätzungen. Ich gebe es zu, meine Informationen über die Funde sind ziemlich unzureichend. Ich hätte wohl den einen oder anderen Fund im wald stehen lassen und mich nur auf einzwei Bestimmlinge konzentrieren sollen. Aber im Wald geht es immer mit mir durch :-/
Ich habe mal meine Funde mit KOH tracktiert. Dabei sei noch erwähnt, dass die Fruchtkörper nun bereits seit zwei Tagen im Kühlschrank abgedeckt in einer Schüssel lagen. Augenscheinlich waren sie nicht ganz passabel und die Hüte teils noch schleimig, aber ev. verfälscht das dennoch bereits die eine oder andere KOH Reaktion?
Anbei ein paar Bilder (leider nur Kunstlicht, ich bin erst Abends dazu gekommen):
Fund1
Mit KOH auf dem Hutrand bekommt man eine sofort (innerhalb 2..3s) einsetztende braune Verfärbung.
Fund2
Ich habe mal den Schleier gelüftet. Die Lamellen sind eher eine cremefarben mit einem grauen Schleier. Ich befürchte aber dass das Sporenpulver ev. bereits die Farbe ursprüngliche Farbe verfälscht hat. KOH auf dem Hut war mäßig und eher langsam; die Stielhaut hat dafür kräftig reagiert. Allerdings hing dort noch sehr Cortina. Ist das von Relevanz?
Fund3
Wird nicht weiter betrachtet da die Fruchtkörper im Wald geblieben sind.
Fund4
KOH auf dem Hut brachte eine höchstens mäßig bräunliche Verfärbung hevor, die auf dem Bild stärker aussieht als in natura. Dafür große Überraschung bei KOH auf dem Knollenrand: eine knallig pinke Verfärbung (die in natura wiederum stärker war als das Bild sie wieder gibt)!
Fund5
Das Fleisch reagiert mit KOH recht zügig mit einem rötlich-braunen Farbton. Ich habe den Geruch eines intakten Fruchtkörpers geprüft, mittlerweile kann ich keinerlei muffige Noten mehr feststellen. Wenn man die Lamellen etwas bröselt kann ich einen eher unauffälligen Geruch wahrnehmen: so wie frisch geschnittene rohe Zuchtchampignon, pilzig und irgendwie säuerlich.
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Danke Euch für Eure Einschätzungen! Ich speichere es mal als "nicht all zu ungewöhnlich" bzw. dem trockenen Sommer geschuldet ab.
für solche Fragen blättere ich gerne immer noch in den Großpilzen. Dort steht für die Art:
Juni: 2 / Juli: 0 / August: 16 / September: 32 / Oktober: 23 / November: 1
Eine sehr gute Idee! Ich habe diese Stellen in GPBaWü immer überlesen; aber für diesen Zweck ist das natürlich eine hervorragende Quelle.
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Servus. Ja, da ist was wahres dran - wieso in exotische Richtungen denken und nicht das Naheliegende annehmen? Es ist eben nur so, dass ich Mönchsköpfe ganz gut kenne und sammle - aber solche sind mir noch nicht unter gekommen. Die Möchsköpfe die mir bisher in den Korb gehüpft sind, sind trotz jungem Zustand mit ordentlich eingerolltem Hut kräftig in die Höhe geschossen. Der Stiel war stets auffällig lang und niemals so kräftig wie bei meinem Fund. Auch ältere Fruchkörper an der Fundstelle waren - für Mönchsköpfe - von eher gedrungener Statur, dazu aber dieser sehr massive (und dabei sich wattig anfühlende) Stiel.
Am gleichen Tag habe ich an altbekannter Stelle Mönchsköpfe finden dürfen, anbei Bilder.
Clitopaxillus alexandri ist eine gute Idee, aber mir fehlt das rechte Gefühl ob das eine ernsthafte Hypothese sein. Fundort würde allerdings gut passen.
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Hallo Thomas,
das ist schon ungewöhnlich.
Wir hatten die in der ersten September WocheAber wahrscheinlich hattet ihr um die Zeit wegen der Trockenheit gar keine Pilze und jetzt kommt alles gleichzeitig
Bilder sieht man leider keine
Hallo Uwe, eine ähnliche Idee hatte ich auch. Bilder habe ich noch einmal neu hochgeladen und eingefügt.
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Ein herzliches Hallo in die Runde,
auf Kalk legen die Phlegmatien gerade los. Ich liebe diese wundervoll anzusehenden Pilze - komme aber bei der Bestimmung nicht besonders weit mangels Erfahrungen, Literatur und nicht zuletzt weil bei uns ein kleines Kind gerade unsere volle Aufmerksamkeit benötigt. Daher möchte ich meine Funde, mit einigen dürftigen Zusatzinfos, hier vorstellen. Vielleicht ist ja doch etwas zu machen bei der Bestimmung?
Fund 1
Bei Kiefer bzw. Hainbuche (hier und da war auch eine Birke und Linde vorhanden) auf Kalk. Geruch kann ich leider nicht mehr erinnern, auf jeden Fall nicht stark auffällig. Fleisch dcremefarben.
Fund 2
Gefunden im Fichtenforst umringt von Goldstieligen Leistlingen. Auffällige scharf gerandete Knolle. Fleisch cremefarben.
Fund 3
Fund im Laubmischwald bei Hainbuchen, Eiche und Elsbeere (sicher auch noch andere Bäume) auf Kalk. Lamellen lila. Meine erste und einzige Idee war C. anserinus - der kommt hier häufig vor. Ich hatte ihn aber zu selten in der Hand um ihn wirklich gut zu kennen.
Fund 4
Fund im Laubmischwald bei Hainbuchen, Eiche und Elsbeere auf Kalk. Lamellen lila. Ich dachte zunächst er könnte identisch mit Fund 3 sein, aber der Hut ist scheint heller und der Stiel auffällig lila. Stielfleisch lilalich. Geruch schwach fruchtig, keinesfalls muffig.
Fund 5
Dieser Fund wurde mir zugetragen, daher weiß ich nichts konkretes über den Standort. Könnte entweder im Fichtenforst oder auch bei Laubbäumen gestanden haben. Hutfarbe olive-bräunlich mit radialfaseriger Zeichnung. Lamellen lila; Geruch leicht muffig.
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Gestern fand ich in meinem Hauswald einen creme-farbenen Pilz den ich schnell als Riesenrötling identifizieren konnte. Gleicher Standort wie im letzten Jahr - allerdings 2 Monate später. Ich kenne E. sinuatum eher aus dem Spätsommer und Frühherbst. Meine Frage dazu ist nun: ist das Vorkommen Mitte Oktober eher ungewöhnlich oder darf der das?
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Hallo,
endlich Regen. Die Kalkwälder rund um Jena explodieren gerade und es ist eine Freude sie zu durchstreifen, nachdem der Wald den bisherigen Sommer und Herbst wirklich rascheltrocken war.
Der folgende Fund Fund von gestern lässt mich noch etwas ratlos zurück. Gefunden im Fichtenwald auf Kalk. Wuchs in einer größeren Gruppe im Hexenring. Grundsätzlich erinnert mich die Statur, Farben und (zumindest entfernt) der Geruch an den Mönchskopf; diesen kenne ich aber nicht mit einem derartig stämmigen Stiel, außerdem fehlt der Buckel. Ein eine andere Clitocybe? Oder Leucopaxillus? Ich Freue mich über Anregungen.
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Cortinarien haben in jungem Zustand einen schleierartigen Gespinst unterm Hut, der dann aufreißt und in Resten am Stiel hängt (hier verfängt sich dann später gern das rostbraune Sporenpulver). Dein Fund sind junge Pilze, aber von einem Schleier kann ich nichts entdecken. Ergo kann es keine Cortinarie sein 😉
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Nein, du hast da etwas anderes gefunden. Bei Lacktrichterlingen haben die Lamellen die gleichen Farben wie der Hut. Achtung: gerade die Lila Lackis bleichen bei Trockenheit gern aus, dann sind die Hüte fast farblos aber die Lamellen meist noch lila.
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Willkommen im Forum. Du hast Kremplinge gefunden. Die waren früher gern gesammelt Speisepilze, dann hat man aber festgestellt dass sie unter bestimmten Umständen eine Autoimmun-Reaktion im Körper auslösen können, die zu Blutzersetzung und Organversagen führen kann. Daher sind Kremplinge heute als Giftpilze zu bezeichnen.
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Bei Amanita ist die Knollenform wichtig. Der weiße und grüne Knolli haben eine sackartige Scheide an der Stielbasis, deutlich dicker und stabiler als man es von den Scheidenstreiflingen kennt. Bei Deinem Fund kann ich eine solche nicht entdecken. Dafür sieht man auf den Bildern eine scharf gerandete Knolle, das führt zu A. citrina oder A. porphyra. Letzterer fällt raus (obwohl, gibts da vielleicht auch eine var. alba?). Zu ersterer würde das eher dunkle Velum auf dem Hut passen. Kartoffelkeller Geruch passt ebenso prima zu A. citrina.
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Ich könnte mir vorstellen dass die Pilze kräftig nach Marzipan oder Anis gerochen haben?
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Hi,
könnte das nicht ein Schwarzfaseriger Ritterling, TRICHOLOMA PORTENTOSUM, sein?
Nein, das möchte ich ausschließen. T.portentosum sieht völlig anders aus, vor allem von den Farben her. Ich bleibe beim Panzerrasling. Die stehen auch mal einzeln.
