Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch einen hier einen häufigen Hyphomyceten zeigen, der auf den Namen Dendrodochium citrinum hört.

    Dieser Pilz wurde im Forum auch schon vom Felli gezeigt.

    Die Konidien sind im Durchmesser 2 Mikrometer groß.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Doris,


    zuerst einmal herzlich Willkommen im Forum :)

    Der "Wattekügelchen" erinnert mich etwas an die Gruppe der Onygenales, aber wirklich zu etwas zuordnen kann ich den Pilz nicht.

    Wie du schon geschrieben hast müsste man die Konidienträger sehen, damit man überhaupt eine Vorstellung bekommt wie sie gebildet werden.

    Eine weitere Möglichkeit wäre ein Ascomycet.

    Dieser würde in kugeligen Asci die Sporen bilden wie z.B: Gymnoascus, dass halte ich aber für unwahrscheinlich, weil du die Asci sicher gesehen hättest.


    Der Umgang mit den zarten Kügelchen muss wohl auch gelernt sein um z. B. Sporenträger usw. herauszuarbeiten.

    Das ist nicht einfach und man braucht dabei viel Glück.

    Auch stark das Deckglas drücken ist nicht zu empfehlen, sondern nur leicht drücken, auch wenn da ein Luftblase ist.

    Oft sieht man gut in der Luftblase die Strukturen der Konidienträger.



    Hallo beli,

    Ob ist mein gleiche wie eure Fund schwer zu sagen aber Ähnlichkeit gibt . Erinnert an noch sehr junge nicht formierte Postia ptychogaster - Polstepilz aber ??

    Das ist eine Chromelosporium sp., die man sehr häufig im Sommer im Wald finden kann.

    Es gibt davon auch eine blaue Art (C. coerulescens) und eine rote-weiße Art (C. carneum).




    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    vor 4 Tagen bin ich den Aufruf von Christoph im Pilze-Bayern Forum gefolgt und habe versucht Hysteropatella prostii zu finden.

    Bei mir gibt es direkt in der Nähe Apfelbäume und ich habe einige Pilze in kurzer Zeit gefunden, aber keine H. prostii :/

    Einer dieser Pilze bereitet mir Kopfschmerzen und vielleicht kennt jemand von euch diesen Pilz.

    Für mich hat der Pilz Ähnlichkeiten mit den Pilzen, die auf Flechten wachsen, aber es gibt keine Flechte auf der Rinde.

    Die Konidien sind im Durchmesser 10-12 Mikrometer groß.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo Stefan,

    aufgrund der Seten scheiden aus meiner Sicht die Klassiker Phomopsis und Phyllosticta aus; Phoma ist schon aufgrund der Konidiophoren raus.

    Diese Konidiophoren sind ein besonderes Merkmal, aber ich weiß nicht wie man das genau bezeichnet.

    Ich wette es gibt dafür einen Fachbegriff, wenn man den wüsste könnte man besser suchen.

    Irgendwann wird auch dieses Rätsel gelöst :thumbup:


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    vorgestern konnte ich auf einer Blütenknospe vom Rhododendron 2 verschiedene Coelomyceten finden, wovon ich euch in diesem Thread eine zeigen möchte.

    Ich habe keine Ahnung was es für ein Coelomoycet ist, aber es ist interessant, dass außer Seifertia azaleae (kein Coelomycet) auch Coelomyceten auf der Blütenknospe des Rhododendrons zu finden sind.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzte Woche konnte ich im Wald, an einem Holz vom Rhododendron, einen schwarzen Belag finden.

    Dieser Belag hat sich unter dem Mikroskop als Oedemium didymum (Anamorphe von Chaetosphaerella fusca) herausgestellt.

    Die Konidien werden in Ketten gebildet und sind anfangs leicht grau, dann grau und im Alter dann braun.

    Hier sind die Bilder:

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    1.3 Hyphen mit Verdickungen


    1.4 Hyphen weisen Verzweigungen auf


    1.5 Konidien



    1.6 Konidien werden in Ketten gebildet


    1.7 Bildung einer Konidie


    1.8 Bildung einer Konidie


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzte Woche fand ich im Wald an einem unbekannten Holzstück (Vermutlich Erle) eine unbekannte Anamorphe.

    Die Größe des Frk. ist etwa 1mm und fest.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    momentan schaue ich mir Pilze auf Rhododendren an und da darf natürlich auch die Seifertia azaleae nicht fehlen.

    Im Forum gibt es auch ein paar interessante Beiträge zu der Seifertia azaleae von Matthias, Verena und Jule.

    Hier sind die Bilder:

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    2. Sry für die gestackten Fusel


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    VG : Thorben

    Hallo Helmut,


    das passt zu der Nematogonum ferrugineum.

    Diese großen Konidien die an den Konidienträger gebildet werden (Bild 6 und Bild 7) sind die Primärkonidien.

    Auf deinem Bild 3 sieht man diese Primärkonidien ebenfalls, dass sind die größten Konidien, die zweitgrößten Konidien sind die Sekundärkonidien und die kleinsten Konidien die Tertiärkonidien.

    Nach der verlinkten Literatur von Christoph (Crouz et.al. 2018) werden folgende Größen für die Konidien angegeben:

    Primärkonidien:

    15-21 x 12-14 Mikrometer


    Sekundärkonidien:

    11-15 x 8-9 Mikrometer


    Tertiärkonidien:

    7-10 x 6-7 Mikrometer


    Du kannst deinen Fund beruhigt als Nematogonum ferrugineum abspeichern.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    die Anfrage von Helmut zu der Nematogonum ferrugineum (Siehe: Anamorphe?), hat mich veranlasst selber nach dem Pilz zu suchen und zu Mikroskopieren.

    Ich finde das die Nematogonum ferrugineum mehr Aufmerksam geschenkt werden sollte, da diese meiner Meinung nach nicht selten ist, aber auch relativ einfach bestimmbar ist.

    Auch Fredi Kasparek hatte damals einen Fund machen können (Siehe: Zygomycet ähnlicher Pilz =>Nematogonum ferrugineum)

    Mein Fund stammt vom 02.03.19 und wurde an einer Stamm (vermutlich Buche) gefunden.

    Hier sind die Bilder:

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    Man kann es schwer erkennen, aber es gibt Primär-, Sekundär- und Tertiärkonidien.

    Ich versuche in den nächsten Tagen Bilder zu machen, die dass besser zeigen.


    VG : Thorben

    Hallo Christoph,


    danke für den Link zu diesem interessanten Artikel, den ich noch nicht kannte.

    Ich finde es sehr interessant, dass N. ferrugineum tertiäre Konidien bildet.


    VG : Thorben

    Hallo Helmut,

    Deine mikroskopischen Bilder zeigen ja eine große Übereinstimmung mit meinen, aber die makroskopischen

    nur wenig. Sind die so veränderlich?

    Also die Bilder in dem verlinkten Thread sind von Fredi Kasparek, dieser hatte mich auch bezüglich des Pilzes angeschrieben.

    Erst durch das Ascofrance-Forum konnte dieser doch sehr häufige Pilz bestimmt werden.

    Vor 2 Tagen hatte ich an Dich gedacht und einen eigenen Fund eingesammelt, sowie Mikroskopiert.

    Ich werde dazu später einen Thread aufmachen, dann wirst du auch sehen das alles seine Richtigkeit hat :)


    VG : Thorben

    Hallo Alis,


    wäre es ein Asco müsstest du auch im jungen Zustand Paraphysen und Ansätze von Schläuchen erkennen können.

    Vielleicht ist das eine junge Auricularia auricula-judae.

    Ich bin mal gespannt was die anderen zu deinem Fund sagen.


    VG: Thorben

    Hallo Erich,


    toller Thread und schöne Mikrobilder :thumbup:

    Ich würde auch gerne mal eine Laboulbenia finden, aber leider ist die Suche bisher erfolglos geblieben :(


    VG : Thorben

    Noch eine kleine Anmerkung.

    Die Nematogonum ferrugineum ist nicht selten, sie wird aber gerne übersehen.

    Ich sehe diesen Pilz im Wald oft an gestapelten Stämmen (überwiegend Eichen und Buchenstämmen).

    Vielleicht kommen bald ein paar mehr Funde zusammen :)


    VG : Thorben

    Hallo Manfred,


    kannst du vielleicht ein Makrobild anhängen, wo man sieht wie dein Pilz aussieht und vor allem auch die Größe.

    Hast du schon mit der Gattung Graphium verglichen ?


    VG : Thorben