Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch einen Fund von heute (25.09.21) zeigen, den ich im Buchenwald machen konnte.

    Die Frk. sind ca. 3 cm lang und der Hut ist trocken. Das Fleisch reagiert auf KOH orange.

    Hier sind die Bilder:
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    Irgendeine Idee dazu ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich diesen Cortinarius sp. im Buchenwald finden.

    Auf KOH gibt es eine braune Reaktion im Fleisch. Der Hut ist nicht schleimig. Eine Knolle scheint nicht vorhanden zu sein, dafür gibt es an der Basis einen leichten knick.

    Hier sind die Bilder:
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    Irgendeine Idee dazu ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    das ist keine Laesitaria fuciformis und auch nicht Claviceps purpurea, sondern etwas anderes.

    Mein erster Gedanke war eine Akanthomyces, aber dann müsstest du ein Insekt finden.

    Mir kommt das bekannt vor, nur ich weiß nicht, wo ich so etwas schon gesehen habe :/


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    mich hat das Cortinarien-Fieber erwischt, weshalb ich mir ein paar Cortinarien aus dem Wald mitgenommen haben.

    Eine Aufsammlung möchte ich euch in diesem Thread zeigen, der Fundort war ein Buchenwald (mit vereinzelt Eichen).

    Der Hut hat sich schleimig angefühlt, an der Basis ist eine Knolle und beim Durchschneiden sieht man an der Knolle und unter der Huthaut eine violette Verfärbung.

    Mit KOH verfärbt sich das Fleisch dunkelgelb. Bei dem Geruch bin ich raus.

    Hier sind die Bilder:

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    Habt ihr dazu irgendwelche Ideen ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen Altfund vom 16.08.21 beim durchstöbern meiner Festplatte entdeckt.

    Es ist eine Pachyella babingtonii, ein Ascomycet der bei an angeschwemmten Holz in oder in unmittelbarer Nähe eines Baches gefunden werden kann.

    Hier sind die Bilder:

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    5. in Lugol


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 12.09.21 konnte ich eine Thelephora terrestris in einem Buchenmischwald finden.

    Die Sporen sind größer als bei der Thelephora caryophyllea und auch das Hymenophor reagiert auf KOH-3% nicht grün (Siehe Bild von Pablo hier).

    Ich besitze sehr wenig Literatur zu der Gattung Thelephora, weshalb doch eine Restunsicherheit herrscht, aber von der Sporengröße kommt nichts anderes in Frage.

    Beorn: Woher hast du das mit der KOH-3 %, dass die Th. caryophyllea grün reagieren muss ?

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich sehe das so wie Björn, dass der Lerneffekt durch Wissenschaftliche Namen höher ist.

    Allerdings gebe ich zu, dass das erlernen der Wissenschaftlichen Namen extrem schwierig ist.

    Mit Dt. Namen verbindet man mehr und es lässt sich halt dadurch einfacher merken, auch kann man anderen Deutschsprachigen Personen die Namen besser mitteilen, da auch diese den Namen verstehen können.


    Allerdings haben diese Deutschen Namen auch Nachteile, weshalb ich versuche diese, wenn möglich, auch nicht in Threads zu erwähnen.

    Ganz einfach, sie machen zu viel Arbeit, denn ein Pilz hat mehrere Deutsche Namen. Welchen soll man dann also nehmen, um einen Pilz zu benennen ?

    Beispiel:

    Wissenschaftlicher Name :

    Thelephora penicillata

    Deutscher Name (n):

    Weißer Warzenpilz, Weißliche Lederkoralle, Stacheliger Warzenpilz, Weiße Lederkoralle, Weißer Erdwarzenpilz, Blumenlederkoralle (Quelle.123pilzsuche)


    (Die folgenden Fragen sind ironisch zu betrachten. Sie sind nicht ernst gemeint, sondern sollen einfach zum Nachdenken sein.)

    [Welcher dieser Deutschen Namen ist jetzt der aktuelle Name ?

    Soll ich jetzt die Blumenlederkoralle lernen oder Weißer Erdwarzenpilz, also so wirklich merken kann ich mir die ja alle nicht :(

    Für mich ist das eine Weiße Pinselkoralle ==Gnolm8. Darf ich jetzt also die Weiße Pinselkoralle, auch Weiße Pinselkoralle nennen ?

    Weil irgendjemand hat ja diesen Pilz auch Blumenlederkoralle benannt, keine Ahnung wer, aber es wurde getan, deshalb darf ich den ja wohl auch Weiße Pinselkoralle nennen.

    Wenn jetzt jemand sagt, dass es eine Blumenlederkoralle ist, dann schreibe ich, dass ich den Pilz als Weiße Pinselkoralle kenne, natürlich weiß ich dann nicht mehr woher ich den Namen habe ;)

    Der Jemand ist ziemlich froh, denn er kannte diesen Namen noch nicht, aber jetzt ist es die Weiße Pinselkoralle :) .]


    Die Deutschen Namen sind nicht einheitlich und jeder könnte jetzt, einem Pilz, auch einen weiteren Deutschen Namen geben.

    Angenommen ich finde jetzt einen Pilz, dann schreibe ich eine Arbeit darüber und gebe ihm einen neuen Deutschen Namen, wer will mir denn diesen verbieten ?

    Wer diese Fiktive Arbeit liest, der ist überrascht, dass der Pilz auch anders heißt und durch Mundpropaganda oder Foren könnte daraus ein gängiger Name werden.

    Dann hätten wir für einen Pilz mehrere Namen, worauf ich gar keine Lust habe, denn ich möchte nur einen Namen benutzen.

    Deshalb schreibe ich persönlich nur die Wissenschaftlichen Namen, weil diese einheitlich sind und selbst, wenn sich die Namen verändern, dann sind diese meistens noch unter den Synonymen geführt.

    Ich kann also mit einem Wissenschaftlichen Namen meistens alles herausfinden, so komme ich an Internationale Informationen, Deutsche Namen ;) und zum Beispiel kann ich auch herausfinden, welche Person dem Pilz genau diesen Namen gegeben hat.

    Darum versuche ich keine Deutschen Namen in Threads zu schreiben, auch wenn man sich die Wissenschaftlichen Namen schwer merken kann :(

    Für einen Anfänger sind die Wissenschaftlichen Namen abschreckend, aber das liegt eher daran, weil dieser nicht weiß was die Binomische Nomenklatur bedeutet.

    Bei den Marienkäfern, gibt es ja auch verschiedene Marienkäfer, wo meistens am Ende des Deutschen Namens ein "marienkäfer" erwähnt wird.

    So ähnlich ist das bei der Binomischen Nomenklatur auch, dort gibt es einen Gattungs und einen Art Namen.

    Beispiel: Tricholoma fulvum

    Tricholoma ist der Gattungsname, den erkennt man daran, dass dieser großgeschrieben ist. Der Gattungsname zeigt uns an, dass es ein (zu Deutsch) Ritterling ist, also Tricholoma ist der Oberbegriff für alle "Ritterlinge".

    Ähnliche wie das "marienkäfer" nur bei den Pilzen halt als Gattung am Anfang.

    Die Art gibt an welcher "Ritterling" gemeint ist, in diesem Fall Tricholoma fulvum.

    Jetzt kann ein Kritiker sagen, dass es diese Gattung auch auf Deutsch gibt, warum also den Wissenschaftliche Namen verwenden.

    Der Wissenschaftliche Name ist zuerst da, daher gibt es nicht für alle Pilze einen Deutschen Gattungsnamen.

    Andersherum kann man wieder mit der Gattung, leicht den Deutschen Namen (falls vorhanden) durch das Googeln herausfinden.


    Nun wisst ihr warum die Wissenschaftlichen Namen so beliebt sind ;)

    Wer möchte darf gerne in Threads, die ich eröffnet habe, den Deutschen Namen hinzufügen (antworten) :)

    Wenn der Pilz keinen Deutschen Namen hat, was ja leider auch vorkommen kann, dann denkt euch irgendeinen aus.

    Eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht, als sich einen Deutschen Namen auszudenken, denn der Wissenschaftliche Name ist zuerst da.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch gerne die Thelephora penicillata zeigen.

    Der Fundort war auf dem Boden von einem Weg im Buchenwald.

    Leider finde ich wenig Literatur zu der Thelephora, aber das was ich gesehen habe, passt zu der T. penicillata.

    Hier sind die Bilder:
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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    in diesem Portrait möchte ich euch die häufige Entoloma undatum zeigen.

    Vor 5 Jahren konnte ich das erste mal eine Entoloma undatum entdecken (Siehe hier) und seitdem verfolgt mich diese Art.

    Am 02.08.21 habe ich mir wieder eine Kollektion mitgenommen und bearbeitet.

    Interessant ist, dass diese Art sowohl in der Nähe von Fichten als auch Buchen wächst.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch eine häufige Peziza zeigen, die auf dem Namen Peziza michelii hört.

    Der Fund den ich euch hier zeigen möchte, stammt vom 12.09.21 und wurde an einer Böschung von einem Eichen-Buchenmischwald gemacht.

    Die P. michelii milcht gelb, dass heißt wenn man den Frk. durchschneidet und die Schnittfläche an einem Taschentuch hält, dann sollte eine gelb-grünliche Farbe zu sehen sein.

    Was ich nicht fotografieren konnte waren die Asci mit Haken. Es gibt zwar ein Foto, wo man etwas erahnen kann, aber das reicht hierfür nicht aus.

    Hier sind die Bilder:

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    6. Paraphysen


    VG : Thorben

    Hallo Ditte,


    das ist gut zu wissen, dass die Ahörner (lieber Ahorne :haue:) keine Rolle spielen.

    Ich lege den Beleg beiseite und schicke ihn beizeiten, denn ich denke da kommt noch einiges hinzu.

    Auf jeden Fall bin ich schon gespannt, welche Art am Ende da herauskommt.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe hier einen Altfund, den ich am 09.08.21 auf einem Ast einer Esche finden konnte.

    Es gibt keine KOH Reaktion, Zystiden sind vorhanden und es gibt auch reichlich Kristalle die nicht KOH löslich sind.

    Vor 2 Jahren konnte ich eine ähnliche Mycoacia finden, die sich als Mycoacia uda herausgestellt hatte (Siehe hier), vielleicht wieder M. uda ?

    Hier sind die Bilder:

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    3. inkrustierte Hyphen


    4. Zystiden


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    Was meint ihr dazu ? Tomentella


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch hier den Pilz des Jahres 2015 zeigen, die Becherkoralle Artomyces pyxidatus.

    Den Fund habe ich zusammen mit Oliver , in einem Pappelwald, auf einem Baumstumpf (unbekanntes Substrat) gemacht.

    Es ist ein Erstfund für Witten.

    Hier sind die Bilder:

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    3. Bezeichnet man das als gloeoplere Hyphen ?


    4. Leptozystiden


    5. warziges Ornament in BWB


    6. Amyloid in Melzer


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    erst einmal vielen Dank an alle die mir bei der Bestimmung geholfen haben :)

    Jetzt im Nachhinein, ist bei mir auch der Groschen gefallen, denn diese Sporen sind ja einfach Typisch für Tricholoma.

    Aber selbst die wohl einfachsten Pilze können schwierig sein. In diesem Fall gibt es ja wenig Merkmale.

    Durch diese Diskussion bin ich auch auf ein Merkmal von der Tricholoma ustale gestoßen oder besser gesagt, im Internet wurde hier ein Merkmal erwähnt, dass die T. ustale inkrustierte Hyphen in der HDS hat.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob die T. fulvum ebenfalls inkrustierte Hyphen in der HDS hat, was ich noch Mikroskopieren werde.

    Im Pilzkompendium wird bei T. ustale angegeben, dass die HDS auf KOH schwärzt, ob das vielleicht bei T. fulvum auch passiert ?

    Heute schaffe ich es nicht mehr, aber vielleicht kann ich das Morgen überprüfen.


    P.S: Der Thread kann gerne zu dem Portrait verschoben werden.

    Hallo zusammen,


    vorgestern konnte ich mit Oliver im Wald, am Wegesrand eine Kollektion Risspilze finden.

    Begleitbäume waren gemischt aus Fichten, Erlen und Ahörner.

    Die Frk. besitzen alle eine Knolle, leider kann ich nichts mehr zu dem Geruch sagen :/

    Hier sind die Bilder:

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    5. Cheilozystiden längliche, schmal und 46,5-78 Mikrometer lang


    6. Cheilozystiden


    7. Cheilozystiden

    IMG_0716 fd kompi.jpg


    8. Pleurozystiden 50-72 Mikrometer lang


    9. Pleuozystiden


    10. Kaulozystiden büschelig und am Stiel vollbereift


    11. Kaulozystiden


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    Irgendeine Idee dazu ? Ditte

    Mist, mir fällt auf, dass ich die KOH Reaktion vergessen habe :(

    Ich versuche diese morgen nachzuholen.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    in einem Mischwald (Corylus, Betula, Carpinus und Quercus) gab es braune Lamellenpilze.

    Ich fand die Frk. sehr interessant, dafür waren die Mikromerkmale nicht interessant, denn es gab nur die Sporen als Merkmal.

    Kann mir da jemand weiterhelfen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Pilz nichts seltenes ist.

    Die Sporen sind übrigens inamyloid.

    Hier sind die Bilder:

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    4. im Querschnitt gab es diese gelb-grünliche Farbe.


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe mit Jonathan geschrieben und auch auf das Thema des Synonyms für Tremella mesenterica angesprochen.

    Er gab mir folgende Antwort, die ich euch zitiere.

    Zitat von Jonathan Mack

    The anamorph of Tremella mesenterica is already known and because if its conidial shape and presence of clamp, it is clear that what Bonord have seen was not that, even if regretably there are no type specimen from Bonord.


    Because of this it might be hard to prove exactly what bonord found. However, I did examine an old herbarium specimen originating from Salzburg which was undistinguishable from all the North American and South African specimens I have examined. This indicate at the very least that Tulasnella aurantiaca exist (or ast least used to) exist in Europe and might be very well be what Bonord have seen.


    That being said I would like to get fresh material of T. aurantiaca ideally from germany, which I can get a culture and sequence so I can confirm that T. aurantiaca from europe are the same from T. aurantiaca from North-America (and South Africa).

    Seit diesem Jahr gibt es auch seine Arbeit "Taxonomy and phylogeny of the basidiomycetous hyphomycete genus Hormomyces", die man hier herunterladen kann.

    Ich wusste vorher noch nichts von der Arbeit, weshalb die Überraschung groß war.

    Denn Link auf Ascofrance kann man jetzt mit ruhigem Gewissen abhaken :)

    Auf eine erfolgreiche Jagd ;)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute habe ich es nicht mehr geschafft, die vermutliche L. subdulcis zu bearbeiten.

    Ich musste vorhin feststellen, dass ich letztes Jahr eine L. subdulcis (hier) bearbeitet hatte.

    Vielleicht lässt sich dieses Jahr mit einer neuen Aufsammlung das cf. streichen ;)


    Die vermutliche Russula fellea wird noch überprüft. Ich war eine Woche vorher in der Nähe des Fundortes und hatte ähnliche Fruchtköper eingesammelt.

    Meine Vermutung ist eher in die Richtung Russula ochroleuca gegangen. Auf Guajak, Phenol und KOH gab es erst nach ca. 10min eine Reaktion und nach 20min wurde alles stärker.

    Da ich leider kein Sulfovanillin habe, kann ich nicht alle Mikromerkmale liefern.


    VG : Thorben

    Hallo Pablo,

    Weil dann wär's doch wirklich eher kontraproduktiv, dieses Thema einfach zu schließen bzw. abzuhaken.

    Zumal hier die Möglichkeit offen bleiben könnte, einen eigenen Fund kurz zu zeigen und mit Hilfe von der einen oder dem anderen Anamorpheninteressierten abzugleichen, ob das fürr die Studien von Mack / Seifert in Frage kommt.

    Zuerst einmal der Thread kann offen bleiben. Ich wollte ihn ursprünglich geschlossen haben, da die Diskussion nichts mehr mit dem eigentlichen Hauptthema zu tun hatte.

    Einen eigenen Fund zu zeigen sind mehr als erwünscht, auch wenn diese vielleicht nicht den gesuchten Pilz zeigen, so kann doch eine Verwechslungsmöglichkeit gezeigt werden.

    Besteht von seiten Keith Seifert und Jonathan Mack nach wie vor Interesse, an Belegen von potentiellen Funden, die ihr Themengebiet betreffen?

    Ich habe die beiden angeschrieben.

    Ebenso habe ich mal nachgefragt, ob sie wissen warum die Hormomyces aurantiacus als fälschlicherweise (?) als Synonyme für die Tremella mesenterica benutzt wird.

    Sobald ich eine Antwort erhalte werde ich das Forum informieren.


    kruenta

    Du kriegst von mir heute noch eine PN, damit wir unsere kleinen Reibereien aus der Welt schaffen ;)


    VG : Thorben