Russula velenovsky?

  • Hallo zusammen,


    ich habe auf Basalt bei Birke und Pappel diesen MILDEN Täubling gefunden.

    Sporenpulver ist IIIb. Ich habe diesen als Russula velenovsky diskutiert. Der Stiel bräunt. Ein Geruch lässt sich nicht feststellen (wie bei einem Heringstäubling).

    Irritiert hat die dunkle Hutmitte.


    Die Sporen(-größen) können passen, wobei schon gratig verbunden. Aber das kann die Art wohl.

    6,7-8,1 µm (av. 7,5 µm, SD 0,4 µm) x 5,1-5,8 µm (av. 5,5 µm, SD 0,2 µm); Q = 1,2-1,5 (av. 1,4, SD 0,1)(n = 8)


    Mikroskopisch imponieren Pileozystiden. Eine Darstellung inkrustierter Pileozystiden (aufgenommen in Karbolfuchsin und ausgewaschen mit Lactoglycerol) will mir nicht deutlich gelingen. Ggf. sieht man einzelne Inkrustierungen? Abgelöste Inkrustierungen? Jedenfalls keine klare Darstellung.

    Bei den tieferliegenden HDS-hyphen ist die Inkrustierung hingegen deutlich (was vielleicht auch gegen die Art spricht?)


    Habt ihr anhand der Beschreibungen und Bilder eine Idee.

    Mein Guajak ist leider anderthalb Jahre alt, habe versäumt Neues zu bestellen. Eine saubere Aussage dazu kann ich also leider auch nicht liefern, die Reaktion des anderthalb Jahre alten Guajaks war eher schwach.

    FeSO4 zeigt eine rosa-orangliche Verfärbung.




    Pileos in SV


    Inkrustierte Hyphen


    Pileos in KF (Lactoglycerol)



    ?


    Danke für eure Einschätzung, Sebastian