Die letzten Wochen im Wald 3.ter Teil

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 741 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Bläuling.

  • Guten Tag miteinander,



    die ersten 2 Teil habt Ihr ja schon gesehen. Jetzt der 3.Teil.


    Starten wir mit dem Veilchenrötelritterling.



    Er parkte im Kühlschrank; aber nur eine Nacht. Selbst das war schon zuviel, denn er stank bestialisch.



    Trotzdem für mich ein persönlicher Erstfund.


    Weiter gehts mit dem mausgrauen Erdritterling. Dort, wo er erscheint ist er standorttreu.



    Ein Milchling, aber welcher? Der Taschtuchtest ist negativ. Nachbarbäume sind Fichte, Birke, Eiche


    pilzforum.eu/attachment/603188/



    Die Milch schmeckt nach nix, ist erst nach etwas 30 Minuten ein wenig schärflich. Das geht aber auf der Zungenspitze wieder weg.



    Die Herbstlorchel, sie darf jetzt nicht fehlen.



    Und das, das ist für mich ein Erstfund, den ich gar nicht benennen kann. Ich bin dankbar für jeden Hinweis.



    Ein Birnenstäubling? Bin ich überhaupt bei der Gattung richtig?



    So, aber jetzt, ein Gifthäubling



    Das erste mal ganz bewußt aufgenommen.



    Eigentlich ein hübsches Pilzchen, wenn er denn nur nicht soooooo giftig wäre.



    Ein Zwergerlfeuer, Ihr Lieben, es wird Herbst.



    Der kleine Rettichhelmling. Großen kannte ich schon, der Kleine?



    Jetzt kommt was Spezielles. Bin ich da beim weißen Nagelhelmling richtig?



    Das wäre echt super, da auch das ein Erstfund für mich wäre.



    Für heute möchte ich dabei belassen. Und ich hoffe sehr darauf, dass der ein oder andere bei manch einem Fund was dazu schreibt.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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  • Hallo,


    schöne Funde hast Du gemacht. Den Veilchenrötelritterling habe ich auch erst einmal gefunden.

    das ist für mich ein Erstfund, den ich gar nicht benennen kann

    Das dürfte der Birnenstäubling sein.


    VG Jörg

  • Hallo Karl,



    nein, der Geruch war nicht vorhanden. Also ich hab nix gerochen.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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  • Also, ggf könnte man an Lactarius Rufus denken, der im Nadelwald vorkommt und erst eine ganze Weile mild, später sollte der allerdings extrem scharf werden. Zudem kenne ich den mit einem zentralen Buckel. Ob der auch mal fehlen kann?


    Fulvissimus und aurantiacus scheinen von den Farben nicht zu passen.


    Viele andere "rotbraune" Arten sollten einen Geruch, oder (schwach) gilbende Milch haben. Zum Beispiel Lactarius hepaticus, der von den Farben, vom Standort und deiner Geschmacksbeschreibung gut passen könnte. Die Milch sollte langsam leicht gelb verfärben. Vielleicht kann das aus Gründen schwach ausfallen.


    Knifflig anhand der Bilder.


    LG Sebastian

  • Guten Morgen Karl, Guten Morgen Sebastian,



    also wenn ich das jetzt richtig einschätze, dann freue ich mich, dass zwei solche Größen auf meinen Bericht reagiert haben. Danke Euch allen dafür.



    Ein Grund mehr für mich nochmals dorthin zu fahren, um genau das zu überprüfen. Und ich fahre mit einer frisch geladenen Kamera hin. Ich möchte möglichst farbechte Fotos haben. Noch echter als die vorhandenen.


    Mit Stolz gewellter Brust gehe ich jetzt zum Duschen. Lach.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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  • GriasDi Bläuling,

    ja, das sind ganz typische Veilchenritterlinge.

    Den Milchling würd ich, wie Karl, für L. camphoratus halten, obwohl man den Maggigeruch eigentlich nicht überriechen kann.

    Erdritterling...klar. Da nur Laubblätter zu sehen sind, erscheint mir einer aus der gilbenden Gruppe wahrscheinlicher.

    Und beim Helmling am Schluß könnt ich mir, wegen der gelblichen Stielspitze, ausgebleichte M. epipterygia vorstellen.

    Schöne Fotos übrigens...

    An liabn Gruaß

    Werner

  • Hallo Werner,


    ich danke Dir. Zum Schluß war ich irritiert. Stimmt das, was ich geschrieben habe? Oder habe ich mich geirrt? Juhu, es stimmt und ich habe mich nicht geirrt.

    Danke Dir wegen des Komplimentes bezüglich der Bilder.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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