Hallo zusammen
An viele Stellen ist es immer noch erbärmlich trocken und für die nachfolgenden Funde musste ich etliche Kilometer zurücklegen und mehrere Stellen in und um meinen Wohnort aufsuchen. Der erhoffte Nachschub an Saftlingen aus dem letzten Beitrag Es geht langsam voran blieb zwar aus bzw. war überständig, aber ich konnte mich an diversen neu auftretenden Arten erfreuen.
Ein Überraschungsfund am Hauseingang war diese kleines Exemplar, welches mir erst nach nähere Untersuchung klar wurde. Die Knolle blieb im harten Boden zurück.
Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
An einem Teichrand hatte sich der erste Röhrling vollständig entwickelt
Wurzelnder Bitterröhrling (Caloboletus radicans)
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge musste ich an eine Spruch meines viel zu früh verstorbenen Pilzfreundes Rainer denken, den dieser gelegentlich im Scherz gebrauchte.
Unerwartet waren kamen mehrere Funde auf einer schattigen Wiese
Mehlräsling (Clitopilus prunulus agg.)
Ein relativ gut kenntlicher Risspilz war erst klar, nachdem ich bei sehr vorsichtigem Buddeln eine knollige Stielbasis fand (nicht im Bild). Deutlicher Geruch nach Honig und passende Mikros führen zu Strohgelber Risspilz (Inosperma cookei)
Auch ohne makroskopisch deutliches Velum in der Hutmitte lande ich hier bei
Gefleckter Risspilz (Inosperma maculatum)
Ein Fälbling mit süßlichem Geruch ließ sich nach Mikro- und Makromerkmalen eindeutig bestimmen.
Süßriechender Fälbling (Hebeloma sacchariolens)
Ein frisch recht dunkler, kleiner Milchling mit wässeriger Milch
Wässriger Milchling (Lactarius serifluus)
In der Nähe eines Weihers
Einzelexemplar am Baumstumpf: Beringter Flämmling(Gymnopilus junonius)
Eine Meter daneben an Baumwurzeln jede Menge Nachschub
Beringter Flämmling(Gymnopilus junonius)
Leicht angetrocknet aber absolut typisch: Wuzelnder Schleimrübling (Xerula radicata)
Auf einem drei Jahre alten Haufen von Holzhäcksel erstmalszu sehen
Riesen- oder Kultur-Träuschling (Stropharia rugosoannulata)
Zwar noch nicht in oft üblichen Hexenringen aber immerhin ein Grüppchen
Nelkenschwindling (Marasmius oreades)
Ein Schmuckstück entdeckte ich unter unter Weißdorn
Gelbblättriger Trompetenschnitzling (Tubaria dispersa)
Mit dem Fahrrad fuhr ich einige km Lindenalleen ab und suchte mehrere parkähnliche Standorte auf. Selbst an den zuverlässigsten Stellen nicht ein Hexenröhrling. Fündig wurde ich dann völlig überraschend auf flachgründigen Boden zwischen Betonfundamenten unter Birken.
Netzstieliger Hexenröhrling (Suillellus luridus)
Zum Abschluss noch einige Erdäpfel mit wurzelnder Basis
Dünnschaliger Kartoffelbovist (Scleroderma verrucosum)
Es ist spät geworden und wer Rechtschreibfehler findet dar sie behalten
Den Täublingen widme ich später einen eigenen Beirag.
LG Karl
