Hallo zusammen,
nach Das Ende der Dürre ging es in kleinen Schritten weiter.
Fahler Röhrling (Hemileccinum impolitum)
Von ca. 50 Exemplaren, die in trockener Erde steckengeblieben sind und nur wenige cm groß waren, hatten sich nach nur 4 mm Niederschlag immerhin je 2 entwickelt.
Wurzelnder Bitterröhrling (Caloboletus calopus)
Satansröhrling (Rubroboletus satanas)
Einem macht die Trockenheit wenig aus
Spindeliger Rübling (Gymnopus fusipes)
Erfreut nahm ich zur Kenntnis, dass die seit ca. 2 Monaten wachsenden Fruchtkörper an einem Eichenstumpf der direkt am Weg mit sehr viel Publikumsverkehr steht, noch unversehrt waren
Haziger Lackporling (Ganaoderma resinaceum)
Wegen seiner Seltenheit habe ich dann nochmal die im letzten Beitrag gezeigte Fundstelle aufgesucht und schöne Exemplare in allen Altersstadien nachfotografiert
Verkahlender Faltenschirmling (Leucooprinus straminellus)
Überraschung beim Besuch auf dem Krefelder Hauptfriedhof. Wie im letzten Jahr erschien auf einer mageren Wiese der Üppige Rübling. Nur war er mit 15-40 mm Durchmeser alles andere als üppig und wuchs auch nicht büschelig. Mit maximal 9 mµ waren die Sporen etwas kleiner als in der Literatur angegeben. Die Merkmale von Huthaut und Zystiden waren hingegen „normal“. Ich werde das Ding wohl mal einem Gattungsspezialisten vorstellen. Vorerst bleibt es bei
Üppiger Rübling (Gymnopus luxurians)
Hier beträgt der Hutdurchmesser nur maximal 20 mm
Dann fiel mir ein gelber Schimmer im Gras auf und bei vorsichtiger Suche kamen schöne Farbtufer zum Vorschein.
Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)
Einmal am Boden erspähte ich noch frische Fruchtkörper, die fast vollständig im Moos steckten und es kam eine Schere zum Einsatz um sie sichtbar zu machen
Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)
Der deutsche Name wird ihm nicht gerecht, da der Hut ebenfalls stark schleimig ist. Hut stark durchsheinend gerieft, Lamellen breit angewachsenen bis herablaufend.
Hutfarbe hellgelb bis sattorange. Eine fast unverwechselbare Art.
Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)
Einer sah dann absolut nicht schleimig aus und entpuppte sich nach Mikroskopie als der seltene
Trockenfuß-Saftling (Hygrocybe subpapillata)
LG Karl
