Bösartiger Rostpilz auf Rose in der Rosenstadt Putbus.

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 760 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von boccaccio.

  • Hallo

    Ja, wir haben auf Rügen eine Rosenstadt. Viele weiße Häuser und verschiedenfarbige Rosen. Wunderschön! https://putbus.de/

    Na, ich steige aus dem Bus und sehe kranke Rosenblätter. Von Rosenrost hatte ich schon gehört. Phragmidium sp.! Da soll es auch wieder mehrere Arten auf Rose geben. Mehr geht so nicht!

    Bösartiger Rost! :cursing:



  • "bösartig" ist keine biologische Kategorie ;-)), aber, Du kannst ja den Rost wegen Sittenwidrigkeit und Vorsatz nach § 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) belangen, oder wegen "Bösgläubigkeit" (neulich im DGfM-Forum gelesen;-). Böser Glaube = mala fides.


    viel Glück;-)


    p.s. Du kannst den Rost natürlich auch chemisch bekämpfen (ob das aber von der UN oder vom internationalen Strafgerichtshof gebilligt wird?)

  • "bösartig" ist keine biologische Kategorie ;-)), aber, Du kannst ja den Rost wegen Sittenwidrigkeit und Vorsatz nach § 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) belangen, oder wegen "Bösgläubigkeit" (neulich im DGfM-Forum gelesen;-). Böser Glaube = mala fides.


    viel Glück;-)


    p.s. Du kannst den Rost natürlich auch chemisch bekämpfen (ob das aber von der UN oder vom internationalen Strafgerichtshof gebilligt wird?)

    Bösartig, weil in der Reihe mit den befallenen Rosen schon einige sehr geschädigt sind. Es ist anzunehmen, das die Rostpilze auch mit dazu beigetragen haben. Ich weiß nicht, was der Beitrag zu dem Rostbefall sinnvolles beitragen soll?

  • den (tieferen) Sinn meines Beitrages kann ich Dir gern erklären: Menschlich moralische Kategorien auf andere Lebewesen als den Homo sapiens anzuwenden, sie gar zu "kriminalisieren", ist eine anthropozentrische Projektion. Ich benutze da gerne mal meine eigene Wortneuschöpfung: Anthropo(ego)zentrisch;-)


    Die andere Seite der Madaille ist die, wenn Menschen mit anderen Lebewesen verglichen werden, um sie in irgend einer Form herabzusetzen.


    BTW: Du weißt aber schon, was Ironie ist, oder Sarkasmus, oder?


    und ... es gibt Menschen, wie mich, die über jeden gut ausgebildeten Rostpilz erfreut sind;-)


    bin ich jetzt bösartig?


    (naja, laut meines Avatars muss ich das wohl sein;-)

  • Soll ich darauf etwa noch antworten? Da ist mir meine Zeit zu schade.

  • Was des Rosenliebhaber Feind ist des Rosenrostliebhabers Freund. ==19


    Wenn s noch einer drauf sein soll: ich finde auch die rote Liste der Phytoparasitischen Kleinpilze in dieser Hinsicht mindblowing.

  • Hallo zusammen,



    ja der Rosenrost ist ein sehr hartnäckiger Pilz. Und er macht auf Dauer gesehen die Wirtspflanze kaputt. Ganz schlimm wirds, wenn auch noch Mehrltau auftritt.

    Empfehlung von den Pflanzenliebhabern: Mehltau bekämpfen und dann den versuchen den Rost los zu werden. Mehltau alleine ist schon schwierig. Je nachdem, ob Chemie gewünscht ist. Oder alternativ. Die einzige Chance wäre: Die Wirtspflanze mit eine Brühe aus Schachtelhalm zu stärken. Ob´s gelingt?

    Soviel zur Pflanze. Und ja, das zu sehen tut weh. Egal ob eigene oder fremde Pflanze.


    Climbingfreak


    Hast Du noch Ideen dazu?

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


    Meine Bestimmungsversuche sind KEINE Verzehrfreigaben



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  • Mehltau kann man übrigens mit einem "Hyperparasiten" behandeln: Ampelomyces quisqualis (Mehltau-Schreck), bekommt man als Pulver, das man mit Wasser anmischt.

  • Hallo zusammen,


    ich möchte hier einmal heftig widersprechen: Weder Rost noch Mehltau werden im Allgemeinen ihren Wirt abtöten. Das liegt nämlich auch gar nicht in ihrem Interessen, denn sie sind als obligate Phytoparasiten auf einen lebendigen Wirt angewiesen.


    Björn

  • Hallo Björn,

    ich würde Dir da prinzipiell Recht geben, überwiegend ist das so, aber es gibt auch die Fälle, wo die Pflanze das innerhalb ihrer Vegegationsperiode nicht gut überlebt, z.b. Getreiderost. Sagen wir mal so; die Lebenszeit wird verkürzt;-)

  • Weder Rost noch Mehltau werden im Allgemeinen ihren Wirt abtöten

    Hallo Björn

    Du hast da viel mehr Wissen als ich, aber trotzdem gebe ich zu bedenken, die Pilze schwächen den Wirt. Ja und dann kommt die große Trockenheit oder noch etwas anderes (Läuse z. B.). Alles zusammen kann dann doch schon solch einer Rose den "Garaus machen". Die vielen hundert Rosen werden leider nur ehrenamtlich gepflegt. Nachwuchs ist nicht in Sicht. Es wäre wirklich schade, wenn die Rosen langsam Schaden nehmen.

  • Hallo Jürgen,


    beim Getreiderost ist mir noch nie ein Befall untergekommen, der seinen Wirt getötet hat, ganz egal ob das nun Befall an Getreide oder an Wildgräsern war. Ich hatte jetzt am Wochenende erst wieder Puccinia graminis an Dactylis glomerata, wo der Wirt sich ganz normal entwickelt hat und sogar Blüten/Früchte hatte. Als einziges Beispiel, wo Roste auch mal ihren Wirt dahinraffen, würde mir gerade Birnengitterrost an Juniperus sabina einfallen.


    Björn

  • Hallo Björn,

    ja, Wildgräser überleben das gut, aber befallener Kulturweizen geht ein. Na, ist vielleicht auch ein Spezialfall: Monokultur und geringe genetische Variabilität.

  • Hallo Björn,



    danke, ich konnte wieder etwas lernen.


    Könntest Du mir einen Tipp geben, wie den Sternrußtau bei Rosen weg bekomme? Die Rosen meiner Nachbarin, an denen ich mich jedes Jahr erfreuen darf, sind davon befallen. Und ja, sie werden immer wieder ein kleines Stückchen weniger. Von Jahr zu Jahr. Wie schade. Denn sie sind doch supertoll anzusehen.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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  • Hallo Björn,



    Wirtspflanze in diesem Falle wäre?

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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  • Hallo Björn,



    ich bin begeistert Björn. Das hilft mir sehr weiter.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


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