Gelbstieliger Muschelseitling Verkostung

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  • Sorry, aber die ChatGPT-Recherche schaue ich mir nicht an. Ich rechechiere lieber selber, da lerne ich bei der Recherche und kann selber entscheiden, was wichtig und unwichtig ist. KI – da fehlt mir das Vertrauen. Ich muss dann eh erstmal alles gegenprüfen, dann recherchiere ich gleich selber ;-).

    Jo aber als Ansatz ist's wie ich schrieb trotzdem ganz praktisch. Die Deep Research enthält Quellenangaben für alle Aussagen der KI. Das finde ich dann immer ganz nützlich als Ausgangspunkt für eigene Recherchen. Ich habe übrigens auch selbst recherchiert und die KI bestätigt so ziemlich alle meine Erkenntnisse.

    Und den Rest verstehe ich dann einfach nicht:

    "wird unter demselben wissenschaftlichen Namen geführt..." Wäre dem so, wären es Syonyme, die jetzt beide unter demselben wissenschaftlichen Namen laufen. Ist aber wie gesagt auch wurscht. Der Punkt ist, dass in Asien zwei Arten vorkommen. Eine davon heißt aktuell Sarcomyxa edulis.

    Du verstehst einfach nicht, was ich da geschrieben habe. Es geht in der Zeile um die bei uns heimische Art des Gelbstieligen Muschelseitlings. Diese wird in Japan unter demselben wissenschaftlichen Namen geführt. Nicht mehr und nicht weniger habe ich dort geschrieben. Also nix mit Synonym. Unser Gelbstieliger Muschelseitling (Sarcomyxa Serotina) ist auch in Japan Sarcomyxa Serotina und dann gibt es eben noch die zweite Art (Edulis), die auch als Zuchtpilz (Mukitake) gehandelt wird.


    Ich hoffe, das war jetzt endlich verständlich :D


    LG Christopher

  • Unser Gelbstieliger Muschelseitling (Sarcomyxa Serotina) ist auch in Japan Sarcomyxa Serotina und dann gibt es eben noch die zweite Art (Edulis), die auch als Zuchtpilz (Mukitake) gehandelt wird.

    Servus Christopher,


    keinerlei Widerspruch. Und natürlich heißt Sarcomyxa serotina auch in Japan Sarcomyxa serotina. Und dass Sarcomyxa edulis gezüchtet wird und auch als Speispilz verkauft wird, ist ebenfalls klar. Jetzt weiß ich auch, wie du den zweiten Satz meintest. Der Bezug war einfach unklar. Hättest du nicht den Umstand verdreht, dass Sarcomyxa serotina schon immer als eigenständige Art galt (seit dem 18. jahrhundert) und diese niemals als Varietät von S. edulis galt, wäre es einfacher gewesen, dich zu verstehen. Wie ich schon sagte: völlig wurscht - es sind zwei Arten und gut ist. Dass es die zweite Art (S. edulis) gibt, ist seit 2003 bekannt, denn da wurde sie ja erst als neu beschrieben. Vorher lief alles unter Panellus serotinus bzw. Sarcomyxa serotina.


    Man schreibt übrigens des Artepitethon klein (den "zweiten Namen"), also Sarcomyxa serotina statt Sarcomyxa Serotina. Aber auch das ist nur eine Kleinigkeit.


    Ich denke, wir können die Diskussion hier abbrechen. Gibt ja nichts mehr zu diskutieren – dass in Japan zwei Arten auftreten, ist ja klar und die Namen sind auch geklärt (für mich keine neue Erkenntnis).


    Ach ja, zur KI – ich werde auch da keine Grundlagendiskussion führen. Aber als ein Beispiel: schau dir diesen Artikel an: https://www.jstage.jst.go.jp/a…jjom.H25-13/_pdf/-char/en – auf Seite 26 ist eine englischsprachige Vergleichstabelle der Merkmale beider Arten (die dort übrigens beide Mukitake heißen, was logisch ist, da ja vor 2003 die beiden Arten nicht getrennt wurden, der Name Mukitake aber wohl älter ist). Vergleiche das mal mit deinem KI-Ergebnis. Deshalb schaue ich mir lieber direkt die Originalpaper an als dass ich ChatGPT befrage. Kannst du aber halten, wie du willst. Ich will dir die KI nicht schlechtreden. Ich kenne aber Websites über Pilze, die KI-generiert sind (passiert grauenhafterweise sogar bei Pilzbüchern). Die Qualität ist entsprechend.


    Liebe Grüße,

    Christoph


    Jetzt habe ich doch was dazu geschrieben... Egal. Das Thema rund um Sarcomyxa edulis dürfte ausdiskutiert sein.

  • Ach ja, zur KI – ich werde auch da keine Grundlagendiskussion führen. Aber als ein Beispiel: schau dir diesen Artikel an: https://www.jstage.jst.go.jp/a…jjom.H25-13/_pdf/-char/en – auf Seite 26 ist eine englischsprachige Vergleichstabelle der Merkmale beider Arten (die dort übrigens beide Mukitake heißen, was logisch ist, da ja vor 2003 die beiden Arten nicht getrennt wurden, der Name Mukitake aber wohl älter ist). Vergleiche das mal mit deinem KI-Ergebnis. Deshalb schaue ich mir lieber direkt die Originalpaper an als dass ich ChatGPT befrage. Kannst du aber halten, wie du willst. Ich will dir die KI nicht schlechtreden. Ich kenne aber Websites über Pilze, die KI-generiert sind (passiert grauenhafterweise sogar bei Pilzbüchern). Die Qualität ist entsprechend.

    Eine Grundlagendiskussion ist da auch nicht nötig, ich unterschreibe alles was du sagst. Ein gutes Werkzeug bleibt die Deep Research Funktion trotzdem, weil man schnell einen Überblick über Themen bekommen kann und eine gute Quellensammlung. Teils findet die KI auch Quellen die man manuell nicht gefunden oder übersehen hätte. Von daher schadet die KI Nutzung nichts. Dass fragwürdige Gestalten auf dieser Welt LLMs missbrauchen um das Netz mit Müll zu füttern ist ein gänzlich anderes Thema. Dafür kann die KI nichts. ;)


    Edit: Achja - Mukitake ist der ursprüngliche umgangssprachliche Name ja. Seit der Auftrennung der Arten wird der Grüne umgangssprachlich als Osomukitake bezeichnet. Das hat die KI in der Zusammenfassung ganz korrekt ausführlicher niedergeschrieben.



    LG Christopher

  • Ich wundere mich immer wieder, dass der Geschmack vom Gelbstieligen Muschelseitling als bitter beschrieben wird.

    Oder dass auch hier einige abgeneigt reagieren.


    Wir haben den mehrere Male gegessen, zuletzt auch eine größere Portion -

    mir hat der jedes Mal gut geschmeckt, sogar noch besser als einige andere Pilze.


    - Hat den mal jemand mehrfach gegessen und das Ergebnis mal bitter und mal nicht bitter gehabt?

    Mich würde einfach interessieren, ob es eher am Fundort liegt

    oder daran, dass wir unterschiedliche Geschmacksnuancen wahrnehmen (können).


    Finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich Menschen schmecken.

    Bei Umfragen zum Thema Essen kommen ja auch völlig gegensätzliche Antworten

    wie: "Ich liebe Spargel." - "Ich hasse Spargel."...

    So ist das. ==zucken


    Kann man eigentlich bei der kulinarischen Liste, die es hier im Forum gab,

    noch weiter mitbewerten oder ist der Vorgang abgeschlossen?

    Das war für mich nicht klar ersichtlich.


    Servus!

    Surely it is our responsibility to do everything within our power to create a planet

    that provides a home not just for us, but for all life on Earth.”

    — David Attenborough


    “Together we can change the world.”


    — Jane Goodall
    “Together we can change the world.”
— Jane Goodall

  • Servus Pilz_Neuling,

    die Liste ist meines Wissens ein fortlaufendes Projekt - weitere Bewertungen und auch Verkostungsberichte im zugehörigen Thread sind jederzeit willkommen!

    LG Linde

    100 Chips (Startkapital) - 10 (Gebühr APR 2022) = 90 Chips + 18 Chips APR 2022 (3 Letzer Platz + 3 150+ Punkte + 4 Jokerverbrauch + 8 Landungswette) = 108 Chips - 15 (Startgebühr APR 2023) = 93 Chips + 18 Chips APR 2023 (4 f. 8. Platz + 3 f. 250 Punkte + 8 Platzierungwette + 3 Prämierung Falschpfahl) = 111 Chips - 15 (Startgebühr APR 2024) = 96 + 2 Chips APR24 (15.Platz) = 98 Chips - 10 (Startgebühr APR 2025) = 88 Chips + 12 Chips APR 2025 (3 f. Platz 11 + 3 Landungswette + 8 Platzierungswette - 2 Bonuns Gningo) = 100 Chips

  • - Hat den mal jemand mehrfach gegessen und das Ergebnis mal bitter und mal nicht bitter gehabt?

    Mich würde einfach interessieren, ob es eher am Fundort liegt

    oder daran, dass wir unterschiedliche Geschmacksnuancen wahrnehmen (können).

    Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich schon bitterliche und nicht bitterliche Exemplare vom selben Myzel gehabt. Das scheint so ne Art Glücksspiel zu sein. Vom Alter hängt es aber auch nicht zwingend ab. Mir ist das aber auch egal, die leichte Bitternote nehme ich zwar wahr im Abgang, stört mich allerdings null, im Gegenteil. Gerade bei asiatischer Zubereitung mit Sojasauce, Sweet Chili Sauce und Sesam hat das einen gewissen Reiz für meinen Gaumen. Und schlimm bitter sind sie eh nie.


    LG Christopher