Um welchen Tintling handelt es sich hier?

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 1.231 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von AndreF.

  • Hallo,


    ja, eine Art aus der Glimmertintlings-Gruppe.

    Die sind aber auch mit Lamellen nicht makroskopisch unterscheidbar. Wichtig sind Vorhandensein/Fehlen von Stielhaaren und die Sporenform. Meistens ist es aber der Gewöhnliche Glimmer-Tintling (Coprinellus micaceus).


    beste Grüße,

    Andreas

  • Hallo Stefan und Andreas,

    habe mir schon gedacht das es , so aus mehreren Metern Entfernung, ohne jegliche Bestimmungsmerkmale ein Problem wird.

    Aber als einen Glimmertintling nehme ich ihn dann für mich mal.

    Vielen herzlichen Dank für eure Hilfe.

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    C. disseminatus würde ich auch nicht 100%ig ausschließen wollen. Zum Glimmertintlingskomplex hat Andreas ja schon alles wichtige geschrieben, wobei ich sagen muss, dass C. saccharinus zumindest hier im Dresdner Umland auch alles andere als selten ist...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Stefan,

    vielen herzlichen Dank.

    Ohne näher ran zu kommen war mir klar das es keine sichere Bestimmung wird.

    Selbst direkt am Pilz ist es oft nicht eindeutig.

    Es war ein Versuch der ja auch hätte klappen können.

    Gruß André

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    das hat mit "näher ran" an der Stelle wenig zu tun. Die Hüte sind nass und glänzend, was die Bestimmung in dem Fall erschwert, da kein Velum (mehr) zu erkennen ist, da ggf. vom Hut gewaschen. Hier hätte das Mikro auch wieder weiter geholfen.


    Das Foto ist klasse. Gerade der Bachlauf? unten verleiht ihm das "gewisse Etwas"/Würze, wenn ich das mal so sagen darf.


    l.g.

    Stefan

  • Hallo Stefan,

    es freut mich das dir mein Bild gefällt.

    Der Bach trägt den Namen Nebel.

    Ist dort eine sehr schöne Gegend und ein paar Pilze stehen auch da rum.

    Das mit dem Mikroskop ist Generell ein Thema das ich schon im Kopf habe.

    Nur die Umsetzung, da muss ich noch dran arbeiten.

    Gruß André

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    das ist ein Schritt den du dir gut überlegen solltest. Klar hilft das sicherlich Pilze zu bestimmen, aber ab einem gewissen Punkt, wirst du auch feststellen, dass du damit auch viele Kollektionen auch nicht sicher bestimmen kannst, eben weil dann die Mikroskopischen Merkmale auch uneindeutig sind/sein können usw. Zudem musst du auch bedenken, dass es unheimlich viel Zeit und Nerven frisst, sich damit der Handhabung des Mikroskops, den Präparationstechniken und mit dem Verständnis welche Strukturen du genau in dem Augenblick siehst, bis du dich da eingearbeitet hast. Wenn du einfach nur Spaß an der Pilzfotografie hast, dann tun es auch Bildtitel, wie: "Tintlinge (Coprinellus sp.) am Nebelbach" oder so.


    Ich will dir weder zu noch abraten zu einem Mikroskopkauf. Wenn du dir eins kaufst, dann solltest du es auch nutzen wegen der Routine. Es bringt wenig Nutzen, wenn du nur 5-6 Mal im Jahr das Ding benutzt und es ansonsten "sinnlos" in der Ecke steht.


    Ich hoffe du verstehst, was ich. bzw. wie ich es meine.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Stefan,

    ein Mikroskop habe ich bereits.

    Habe auch schon mal "durchgeguckt" und dabei genau das festgestellt was du schreibst, alles nicht so einfach.

    Daher hoffe ich irgendwann mal jemanden hier auftreiben zu können der weiß wie man mit dem Ding umgeht.

    Meine Gedanken gegen da nicht einfach nur ans Pilze bestimmen.

    In erste Line denke ich durch das Mikroskop eine andere Welt zu sehen.

    Ich brauche da einfach noch sehr viel Zeit.

    Wenn es dann mal klappt ist es super und wenn nicht, dann bin ich auch nicht traurig.

    Mindestens habe ich es dann versucht, denn ohne es versucht zu haben werde ich nie wissen was ein Mikroskop so bringt.

    Gruß André