Austernseitlinge und unbekannter Baumpilz

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 1.063 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Hannes2.

  • Hallo zusammen,


    war gestern nach längerem mal wieder im Wald, um nach Winterpilzen Ausschau zu halten. Ein paar Samtfußrüblinge haben sich schon gezeigt und meine Hoffnung für Austernseitlinge liegt auf diesem alten Buchen-Stamm:

    Das rechts neben dem bereits ausgebildeten Fruchtkörper dürfte sich doch bei guten Witterungsbedingungen alles noch ebenfalls zu Fruchtkörpern entwickeln, oder?

    In der Nähe bin ich noch auf die hier gestoßen, von denen ich keine Ahnung habe was es sein könnte:


    die sind auch auf Laubholz gewachsen, wobei ich leider nicht sicher sagen kann was für ein Baum das mal war.


    Vielleicht hat ja jemand eine Idee?!


    Vielen Dank und beste Grüße

    Thomas

  • Hallo Jörg, Interessanter Beitrag. Ich kannte zwar so ungefähr die Quintessenz, den Beitrag selbst aber Nicht. Wir haben hier im Forum vor zwei, drei Jahren über den Speisewert des Muschelseitlings diskutiert und ich habe eine Kostprobe gemacht. Mein Fazit war, dass man ihn nicht essen muss. Ich habe ihn zwar als mit, völlig ohne bittere Komponenten empfunden- es waren nur junge Exemplare-, aber die Konsistenz war Mir unangenehm. Irgendwie glupschig, so ein Mittelding zwischen Auster (hier Meerestier, nicht der Pilz) und geschmorten weichen Röhrlingen. Ich mag weder Austern, noch geschmorte Röhrlinge und Muschelseitlinge eben auch nicht. Aber der Artikel stellt ja ein paar gesundheitsfördernde Aspekte heraus, insofern Lohn sich der Pilz vielleicht zu therapeutischen Zwecken. Aber um ihn zu essen, müsste es mir schon richtig schlecht gehen. ==Gnolm24

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Dazu fällt Brummel folgendes ein:


    Im vorigen November wollte sich ein Pilzsammler bei mir die von ihm

    gefundenen "Austernseitlinge" bestätigen lassen.

    Nun waren es aber die Gelbstieligen Muschelseitlinge und zwar ziemlich große.

    Über eigene Esserfahrung dieser Art verfügte ich nicht.

    Er wollte es probieren.

    Ein paar Tage später lag ein "Prüfprotokoll" im Briefkasten:



    Nun weiß Brummel, dass er die nicht unbedingt essen muss.

  • Hallo Brummel,

    Nun weiß Brummel, dass er die nicht unbedingt essen muss.

    Da hättest Du mich auch fragen können. Diese wabbeligen, schleimigen und geschmacklosen Teile kommen mir auch nicht mehr in die Küche. Eine Bitterkeit habe ich nicht festgestellt.

    Ich mag weder Austern

    :daumen::daumen::daumen:. Ich kann auch nicht nachvollziehen warum man die essen muss.


    VG Jörg

  • Hallo Harald,

    Ich kann auch nicht nachvollziehen warum man die essen muss.

    Das ist das, was man mal als "Kriegspilz" bezeichnete. Da gibts auch noch den Samtfußkrempling, wohl ähnlich lecker...

    da hast Du mich falsch verstanden. Ich meinte damit die Muschel und nicht den Pilz ^^ .


    VG Jörg