Beiträge von Thomas F.

    Hallo zusammen,

    Habe heute bei meinem Rundgang im Wald einige Trompetenpfifferlinge gefunden. An einigen davon war i.B. der Leisten ein deutlich weißlicher Belag. Da es sehr feucht war, denke ich am ehesten, dass es einfach Schimmel ist und habe sie dementsprechend im Wald gelassen. Oder kann das einfach nur das Sporenpulver sein? Das soll ja auch weiß sein…


    ansonsten gab es noch ganze Felder von Grünspanträuschlingen (immer wieder schön):


    und violette Rötelritterlinge mit komischen Auswüchsen auf dem Hut:

    An Speisepilzen dann noch ein paar Semmelstoppelpilze, Lachsreizker und Stockschwämmchen.


    Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    Habe heute diese Schwefelköpfe in einem Fichtenforst jeweils an einem alten Stubben gefunden.

    Habe leider nicht probiert und blöderweise auch nicht aktiv daran gerochen.

    Die Lamellen waren deutlich grau fast weißlich und für mich keinerlei gelb- oder grün-Stich.

    Würdet ihr da mitgehen, dass das beides der rauchblättrige Schwefelkopf ist?


    Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    Die Wiese hinter der KiTa unserer Tochter entpuppt sich mehr und mehr zur guten Speisepilzwiese. Im Frühjahr konnten wir dort bereits mehrfach Nelkenschwindlinge finden. Jetzt kommen dort gerade reichlich Schopftintlinge, wobei ich leider bei den meisten die richtige Zeit verpasst habe:


    Zudem ist mir heute noch dieses Büschel aufgefallen, das leider von den Kindern oder Eltern schon etwas zertrampelt wurde. Daneben gab es noch ein weiteres, das aber noch mehr mitgenommen aussah. Geruch war nicht besonders. Geschmack habe ich nicht probiert. Ansonsten passt alles m.E. zum Braunen Rasling, den ich aber noch nie vorher gefunden habe. Daher meine Anfrage: könnt ihr den braunen Rasling bestätigen?


    Danke und Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    Ich finde meist nur den gemeinen, dunklen Hallimasch. Zum Beispiel gestern in sehr großer Anzahl auf enger Fläche in einem Fichtenwald, leider weitgehend schon ziemlich überständig:


    Heute habe ich nun ein Büschel gefunden, das deutlich heller und gelblich war. Könnte das der honiggelbe Hallimasch sein? Fundort war ein fichtendominierter Mischwald. Den Stumpf, an dem sie gewachsen sind, konnte ich nicht mehr zuordnen, könnte aber auch gut Laubholz gewesen sein. Geruch war m.E. eher angenehm pilzig, leicht fruchtig. Geschmack habe ich nicht probiert. Könnt ihr meine Bestimmung bestätigen?


    Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    war heute in einem mir neuen Waldstück im Alb-Donau-Kreis. Das war ein absolutes Stockschwämmchen-Paradies. Überall standen Stubben mit schönen, jungen Exemplaren wie hier:


    aber auch teilweise leider schon etwas älter mit einem m.E. Riesenporling am selben Stamm oder ist das was anderes?


    zudem finde ich in letzter Zeit in verschiedenen Waldstücken folgende Öhrlinge, von denen ich der Meinung bin, dass es Eselsohren sind. Habe die sowohl in Nadel- als auch Laubwald gefunden. Kann man die makroskopisch bestätigen sofern sie diese typische fleischrosa Färbung und die rötlichen Flecken an der Innenseite haben?


    zudem gab es in einer Fichtenschonung reichlich Fliegenpilze aber leider keinerlei Steinpilze und auch alle anderen Röhrlinge waren verschimmelt…


    Grüße Thomas

    Hallo zusammen,


    mich bin mir ziemlich sicher, dass das Hallimasche sind. Habe die bislang aber immer nur gesammelt, wenn ein Bekannter dabei war, der die sicher bestimmen kann.

    Gefunden im eher sauren Nadelwald mit hauptsächlich Fichten.
    Könnt ihr das bestätigen?


    Danke und Grüße

    Thomas


    Hmm…ok. Ich dachte das wäre eine recht eindeutige Sache aber ist offenbar doch nicht so einfach.

    Habe die ohnehin im Wald gelassen aber frage mich grade wie man bei Trüffeln überhaupt an Sporen käme?!

    Was mich auch in Richtung Mäandertrüffel gebracht hat war, dass ich beim reiben einen leichten Marzipangeruch wahrgenommen hatte. Aber Gerüche sind ja bekanntlich nicht sehr verlässlich.

    Hallo zusammen,


    hab ich da heute zum ersten Mal im Leben eine Trüffel gefunden? Ich denke nach meiner Bestimmung, dass es sich um eine Mäandertrüffel handelt.

    Fundort war in einer Fichtenschonung mit Birken und Buchen im Randbereich. Eigentlich basischer Boden, in der Ecke wachsen aber auch Steinpilze also scheint es genau da eher sauer zu sein.


    Grüße

    Thomas

    Hallo nochmal,


    habe heute auf meiner kleinen Tour noch die folgenden beiden Pilze gefunden, die ich für 1. den Birkenpilz und 2. den Mohrenkopf-Milchling halte. Fundort war wiederum ein kleines Fichtenwäldchen mit einzelnen Buchen und Birken im Randbereich.

    Ich habe leider keine Bilder direkt im Wald gemacht. Könnt ihr trotzdem meine Einschätzung teilen? Der Röhrling hat eindeutig schwarze Schüppchen auf dem Stiel und verfärbt überhaupt nicht. Der Milchling hat an der Stielspitze die typische Riefung, was soweit ich informiert bin charakteristisch für den Mohrenkopf ist, richtig?


    Vielen Dank nochmal für eure Einschätzungen und beste Grüße

    Thomas

    P.s.: der Birkenpilz wäre für mich ein Perser und der Mohrenkopf zumindest in heimischen Gefilden auch…

    Hallo zusammen,


    habe heute in einem Fichtenwäldchen mit einigen Buchen und Birken im Randbereich die folgenden Pilze gefunden. Es war nur eine kleine Ansammlung noch winziger Exemplare.

    Könnte es die Krause Kraterelle sein?

    Der Boden ist hier in der Regel kalkig aber in dieser Ecke des Waldes wachsen sich Steinpilze und Fliehenpilze, daher schätze ich, dass es zumindest durch Nadelstreu und Moos lokal sauer sein müsste…


    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße

    Thomas


    Hallo zusammen,


    hab ich da nen düsteren Röhrling gefunden?

    Fundort: Nadelwald mit Tannen und Fichten, moosiger Boden.

    Geruch für mich unbedeutend.
    Röhren braun. Stiel fast etwas samtig braun.

    Gut war aber sehr hell, eher gräulich, was mich initial irritiert hat. Aber es passt sonst nicht so recht.

    Verfärbung habe ich nach Anschnitt keine wahrgenommen. Habe es aber auch nicht ewig beobachtet.



    hier die Bilder:


    Danke schonmal für eure Einschätzung.


    Grüße thomas

    Hallo zusammen,


    habe gerade auf dem Heimweg vom Bahnhof einen kleinen Abstecher in einen nahegelegenen Mischwald gemacht.

    Das Pilzwachstum dort war noch nicht so umfassend wie in vielen anderen Wäldern in letzter Zeit aber an größeren Pilzen, die nicht von den Schnecken zur Unkenntlichkeit zerfressen waren, gab es diese beiden hier. Liege ich mit meinen Bestimmungen richtig?


    In einem fichtendominierten Bereich des Waldes fand ich diese Gesellen hier:


    Geruch pilzig angenehm, Stiel glatt, Ring verscheiblich ist aber dabei dann abgefallen.
    habe mal einen zur weiteren Bestimmung mitgenommen. War zu Hause dann in der stofftüte schon deutlich dunkler geworden und hat beim Schnitt stark gerötet:


    Auf dem weiteren Weg fand ich an einem alten Buchenstubben in einem Buchenwäldchen noch diese Pilze, die ich für Stockschwämmchen halte.

    Gut deutlich hygrophan, Stiel an der Basis dunkelbraun nach oben heller werden mit feinen Schüppcgen besetzt. Ringreste an den meisten FK. Geruch angenehm pilzig.


    Vielen Dank schonmal für eure Meinungen bzw. Korrekturen!


    Thomas

    Hallo Andreas,


    R. romellii kann eigentlich nicht sein, da der Stiel eindeutig rötlich überhaucht war. Habe da leider kein gutes Bild gemacht aber hier ist es einigermaßen zu erkennen.


    Die Huthaut war auch teilweise abziehbar und nicht so zäh, was mich auch eher zu olivacea als zu vinosobrunnea führen würde, oder?

    Wahrscheinlich ist eine zuverlässige Bestimmung hier ohne Chemie und Mikro nicht möglich, oder?


    Grüße

    Thomas

    Hallo Claus,


    Vielen Dank.
    Der Stiel war bei allen Exemplaren eindeutig brüchig.

    Der Sporenabwurf ist bislang nicht sehr ergiebig aber das was da ist, ist weiß.


    Grüße

    Thomas

    Hallo Schupfnudel,

    Schonmal vielen Dank!

    Für die Größe siehe Bild anbei.was den Geruch angeht, hast du recht. Da is ehrlich gesagt kein Anis. Ich denke das habe ich mir eingebildet als ich noch auf dem Augustus-Zug war.

    Er riecht angenehm…


    Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,


    bei dem hier hätte ich auch gerne mal eure Einschätzung. Fundort war am Fuße einer Fichte im Moos in einem eigentlich Buchen-dominierten Eichen-/Buchenwald in einem ziemlich feuchten Hohlweg.

    Initial dachte ich an Agaricus Augustus. Da er aber so stark rötet, bin ich dann davon schnell abgekommen.

    Hut war recht klobig, Geruch nach Anis beim Reiben (initial sehr diskret wahrscheinlich weil recht nass).

    Starkes Röten und keinerlei Gilben.

    Hier die Bilder:

    Standort:


    zu Hause angekommen:

    Nach Abbürsten des Hutes:


    kurz nach Anschnitt (<30sec)

    Das wurde dann noch intensiver und später dann eher bräunlich ausblassend.


    Kann man da was sagen?


    Vielen Dank und Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    Habe heute ein paar Täublinge zur Bestimmung mitgenommen und wollte mal eure Meinung dazu hören. Alle Funde sind aus dem Eichen-Buchenwald auf kalkhaltigem Boden. Alle abgebildetes Pilze waren Mild ohne ausgeprägten Geruch. Bei dem Großteil bin ich mir sicher, dass es Frauentäublinge sind. Die Lamellen waren biegsam, der Stiel eher brüchig, nicht faserig.

    Bei den beiden grünen Exemplaren weiß ich nicht genauer was es ist. Vielleicht auch zwei verschiedene Arten. Lamellen ebenfalls biegsam und nicht brüchig. Kann man da ohne chemische Reaktionen was sagen? Und welche Chemikalien sollte man denn auf jeden Fall haben, wenn man hier in Zukunft etwas mehr ins Detail gehen will? Reichen erstmal KOH und Guajak?
    Sporenabwurf mache ich noch …


    Mund hier noch die Bilder direkt am Standort:


    wäre für eure Einschätzung dankbar und erwarte selbstverständlich keine Verzehrfreigabe.


    Vielen Dank und viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Auch hier im Alb-Donau-Kreis wächst die Artenvielfalt allmählich. In den letzten beiden Tagen war ich daher trotz feuchten Wetters im Wald unterwegs und möchte euch daran teilhaben lassen. Der Boden is hier i.d.R. kalkhaltig.

    Amanitas kommen derzeit überall zu

    Vorschein egal ob Laub- oder Nadelwald. Neben reichlich Perlpilzen (Keine Fotos) in allen Altersstufen scheinen vor allem auch die Riesenscheidenstreiflinge ein starkes Jahr zu haben (siehe Bild 3&4).



    bei den Sommersteinpilzen waren die Fressfeinde meist schneller…


    ein paar wenige, brauchbare Exemplare gab es aber doch noch:

    Und für die Pfanne noch ein paar schöne Pfifferline teilweise von stattlicher Größe:


    heute im Eichen-Buchen-Mischwald war dann der Tag der Täublinge. Bei denen bin ich jedoch bislang nicht sehr sicher unterwegs. Daher alle Vorschläge unter Vorbehalt:


    Frauentäublinge?!

    rotstieliger Ledertäubling (Stiel war rosa überhaucht, Geschmack mild, Lamellen brüchig)

    Bei denen weiß ich gar nicht weiter. Der erste war mild. Den zweiten habe ich nicht getestet.

    Dann gab es noch die ersten Korallen und einen Öhrling

    Und eine Egerling am Fuße einer Fichte, den ich zuerst für einen Agaricus augustus hielt. Da er aber sehr stark rötet, habe ich diesen Gedanken mittlerweile verworfen und denke eher an Agaricus silvaticus (siehe auch Bestimmungsanfrage im anderen Thread).


    daneben gab es noch sehr viel Kleinzeug wie bspw. diese attraktiven Kerlchen, die ich jedoch meist nicht fotografiert habe.


    alles in allem geht es so langsam in den Wäldern los und jeder Waldgang ist eine tolle Erholung.


    Grüße Thomas