Hallo, Besucher der Thread wurde 286 aufgerufen und enthält 7 Antworten

letzter Beitrag von Isarschwammerl am

Und wieder die leidige Frage : Eßbar, oder nicht,

  • Hallo

    ich raffs einfach nicht, sind diese rotstieligen Röhrenpilze nun eßbar, oder nicht,

    Sind wohl Hexenröhrlinge, aber ich kenn mich nicht aus mit dem Unterschied : Gitter, oder Netz,

    beide Bilder zeigen die Bilder auf einen halben Meter auseinander,

    Ansonsten, Steinpilze satt ,

    Gruß Karl

  • ------------------------------------------------------
    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Servus Karl,
    also das was Du oben abbildest ist höchstwahrscheinlich ein Schönfußröhrling. Beachte: auf dem einen Bild sieht man die gelben Poren. Deshalb immer auch Fotos von der Hutunterseite mitschicken. Gelbe Poren, grauer Hut, roter Stiel mit Netzzeichnung -> (meist) Schönfußröhrling, wenn dann auch die Ökologie eines sauren Boden dazu passt. Hexenröhrlinge haben orangebraunen bis dunkelbraunen Hut, schnell und stark blauendes Fleisch. Dann gibt es einen Netzstieligen und einen Flockenstieligen. (siehe Stielzeichnung bei Röhrlingen: Steinpilz – Gallenröhrling – Hexenröhrlinge – Isarschwammerl – Pilze des Isartals). Also einfach mal welche einem Pilzberater /Pilzsachverständigen vorlegen. Den Pilz von allen Seiten anschauen, beschreiben und das Ganze dann mit einem guten Pilzbuch nachvollziehen. Dann klappt es schon irgendwann mit den Hexenröhrlingen.
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Schorsch


    Alle per Foto erklärten Pilze sind nur Hinweise und stellen auf gar keinen Fall eine Essensfreigabe dar. Für Speisezwecke gesammelte Pilze legen Sie bitte der nächsten Pilzberatungsstelle oder dem nächsten Pilzberater vor. Nur ein geprüfter Pilzsachverständiger ist in der Lage 100% einen Pilz für Speisezwecke per Geruch, Konsistenz und Aussehen zu bestimmen. Pilzberatungen bezüglich des Speisewertes von Pilzen sind nur dann sicher ausführbar, wenn der Pilzsachverständige das Pilzmaterial vorliegen hat.

  • Haööo Schorsch,

    also , blauen tun die auch wie verrückt, was mich bewogen hat, paar mit zu nehmen, war eben auch der außergewöhnlich hellbraune, eher schon beige Hut,

    ich als eingesessener Niederbayer nehm eigentlich nur :

    Rehgoaß, ( Pfifferlinge, Langhaxn, Rotkappn, Steinpilze , und Maroni,

    alles andre lass ich eigentlich stehn,

    gruß Karl

  • Den Schönfußröhrling kannst Du mal durchschneiden.

    Wenn er nach Essig riecht, ist es einer. ==Gnolm19

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
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    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)


    304559-7-jpg

  • Servus Karl,
    also das was Du oben abbildest ist höchstwahrscheinlich ein (giftiger) Schönfußröhrling. Beachte: auf dem einen Bild sieht man die gelben Poren. Deshalb bitte immer auch Fotos von der Hutunterseite mitschicken. Gelbe Poren, grauer Hut, roter Stiel mit Netzzeichnung -> (meist) Schönfußröhrling, wenn dann auch die Ökologie eines sauren Boden dazu passt. Hexenröhrlinge haben orangebraunen bis dunkelbraunen Hut, schnell und stark blauendes Fleisch. Dann gibt es einen Netzstieligen und einen Flockenstieligen. (siehe Stielzeichnung bei Röhrlingen: Steinpilz – Gallenröhrling – Hexenröhrlinge – Isarschwammerl – Pilze des Isartals). Also einfach mal welche einem Pilzberater / Pilzsachverständigen vorlegen. Den Pilz von allen Seiten anschauen, beschreiben und das Ganze dann mit einem guten Pilzbuch nachvollziehen. Dann klappt es schon irgendwann mit den Hexenröhrlingen.
    Ich finde, beide sind gute Speisepilze, vor allem der Flockenstielige ist gut verträglich und meist madenfrei. Beide sollte man ausreichend lang kochen /braten (roh giftig!). Und generell: wenn man Pilze sicher bestimmt hat, erst mal mit einer kleinen Portion anfangen, ob man sie verträgt, weil es auch individuelle Unverträglichkeiten gibt.
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Schorsch


    Alle per Foto erklärten Pilze sind nur Hinweise und stellen auf gar keinen Fall eine Essensfreigabe dar. Für Speisezwecke gesammelte Pilze legen Sie bitte der nächsten Pilzberatungsstelle oder dem nächsten Pilzberater vor. Nur ein geprüfter Pilzsachverständiger ist in der Lage 100% einen Pilz für Speisezwecke per Geruch, Konsistenz und Aussehen zu bestimmen. Pilzberatungen bezüglich des Speisewertes von Pilzen sind nur dann sicher ausführbar, wenn der Pilzsachverständige das Pilzmaterial vorliegen hat.

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