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letzter Beitrag von beli 1 am

Phellinus ! populicola ???

  • Hallo


    Heutige Fund .


    Fundort Bayern nähe Waging a S ca 500 m ü NHN , Mischwald .

    Substrat tote Pappelbaum . Ein Riesen Pappelbaum , Stamm an 3 teile geschnitten und ca schon 2 Jahre an Boden gelassen (siehe erste Bild) .

    Ich habe an erste Stamm diese Pilz gefunden , ein Phellinus siecher aber welche ? meine das um P. populinus gehet ( ein echte Seltenheit , wenig Bilder Infos . per ein Italienische Forum hab gute Bilder gefunden , mein Fund passt gut aber man kann auch nicht Phellinus tremulae ausschließen )


    Fundort : Recht von 3 liegende Pappelstämme ein Jungwald ( junge Pappeln ) , an linke Seite ein Mischwald , alte dicke Buche , Fichte , ein paar Eiche und auch ein paar dicke Pappeln


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    Phellinus nr 1.


    Frk


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    Hab kein KOH Test gemachen weil alle Phellinus Arten + - gleich reagieren - Schwarz


    Phellinus nr 2. An zweites Stamm hab diese Pilz gefunden , auch Phellinus (oder ?) gleiche wie aus erste Stamm oder was anderes , schwer zu sagen


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    Hab noch an zweites Stamm ca 50 cm von Pilz nr 2 weiter komische unbekannte Porlinge (mehrere Frk) gefunden aber das ist für ein extra Beitrag


    Wenn wirklich um P. populicola (sehr wahrscheinlich) gehet dann gehet um ein + - besonderes Fund


    LG beli !

  • GriasDi beli,

    auch wenn es ein Pappelstamm ist, sind leider die Fruchtkörper in der Initialphase bzw. untypisch, weil gerade mit dem Geotropismus beschäftigt. Deshalb würd ich da makroskopisch und nur nach Substrat nichts sagen wollen. Das gehört mikroskopisch abgesichert, was aber schwer sein dürfte, weil die knollenartigen Initialstadien, wie's ausschaut, noch kein Hymenium haben und bei den anderen Fruchtkörpern die Poren durch den Geotropismus scheinbar wieder zugewachsen sind. Was sagt denn der Till dazu?

    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Hallo


    Danke für eure Antworten !


    Hab grad aus Fundort gekommen und noch ein par Substratbilder gemachen . Es gehet um Pappeln .


    An Bild 1 ist unten Recht (siehe Pfeil) Stamm von geschnittene Baum und gleich neben sind noch ein paar stechende lebende Pappeln


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    Untere Pappeln teil hat Rinde an Eiche ähnlich


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    Obere teil und auch Krone typisch für Pappel


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    Auch bei liegende Stämme wo ich Pilze gefunden haben untere (erste Stamm teil) hat starke Rinde , aber Mittlere und obere Teil sind typisch für Pappel


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    Hab auch ein Stück Kruste mitgenommen und ein Waldbesitzer gezeigt , er hat Pappel erkennen


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    Ich habe letztes Jahr (May 2019) erstes mall an diese liegende Stamm gleiche Pilz gefunden ..


    May 2019 noch klein hab gemeint das um P. tremulae gehet


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    Gleich Pilz gestern Fotografiert 1. 5. 2020 , jetzt diese Makroskopisch viel Ähnlichkeit mit T. populicola , aber ?


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    Eine Frage ? ist diese Frk. genug für Mikroskopie Reif ? wenn ja , ich möchte nur ein sehr kleines stück nehmen , stört das für Frk , kann das Pilz weiter wachsen weil ich möchte Frk weiter beobachten .


    LG beli !


    @ Werner , nach Coronavirus ich kann mit Till nach Ort zu gehen


    LG beli !

  • Hallo, Beli!


    Nach den weiteren Bildern bin ich überzeugt: Das ist ein Pappelstamm. :thumbup:
    Weniger wegen den daneben stehenden Bäumen, aber die Rinde des liegenden Stammes gehört ganz eindeutig zu einer Pappel, auf keinen Fall zu Eiche.
    Der Phellinus ist dann auf jeden Fall was Schickes, egal welche Art es nachher ist: Die Pappelbewohner aus der Gattung sind ja alle selten.

    Ich befürchte aber genau wie Werner, daß man hier wenig machen kann. Die Fruchtkörper sind zu jung, bzw. durch die Lageveränderung gerade am Umstrukturieren. Da wird mikroskopisch wenig zu sehen sein.
    Also abwarten und dann mit Till die Stelle besuchen halte ich für die beste Idee.



    LG; Pablo.

  • Hallo Beli et al.


    Ohne Belis Fund bisher am Standort gesehen zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um Phellinus tremulae handelt. Wir hatten die Art hier schon einige Male an schwächelnden Zitterpappeln in Mischwäldern und an Waldrändern - meistens, bis der Waldbesitzer die befallenen und ohnehin nicht sehr beliebten Bäume entfernte. Typisch ist, dass die Frkp. an Astlöchern oder abgestorbenen Ästen so knubbelig hervorkommen wie auf dem Foto dargestellt, und sie werden meistens auch kaum breiter als 8-10 cm. Ph. populicola - gut, er fängt auch mal klein an - erreicht später ganz andere Dimensionen, erinnert habituell eher an Ph. igniarius und ist, soweit ich weiß, in Bayern sehr selten. Ich hatte ihn wahrscheinlich mal in einem Auwald am Inn, kam aber nicht näher heran, weil er am anderen Ufer eines langen Altwassers wuchs ... also nix Gewisses weiß ich auch da nicht. Wer es genau wissen will, muss den Verlauf der Tramahyphen in den Dissepimenten untersuchen: Verflochten bei populicola, plusminus parallel bei tremulae.


    Grüße in die Runde!

    Till

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