Pilzfeuerwerk nach dem Regen - Teil 3

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 4.615 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Wutzi.

  • 01.09.2018: Pilzfeuerwerk nach dem Regen - Teil 3

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 3 des Berichtes vom 01.09.2018
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2018-09-01-1229
    Die kleinsporige Form von Conocybe brachypodii; mikroskopisch sieht das Ding besonders was die Zystiden angeht ganz anders aus als die echinata, gehört aber beides zur Sektion Conocybe mit überwiegend oder ausschließlich lecythiformen Kaulos.
    Gesägtblättriges Samthäubchen - kleinsporige Form (Conocybe brachypodii):
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    Fundnummer: 2018-09-01-1239
    Weißmilchender Helmling (Mycena galopus)
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    Fundnummer: 2018-09-01-1250
    Feuerschüppling (Pholiota flammans)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-01-1304
    Aspergillus sp., weiter kommt man da nicht und von der Gattung halte ich auch lieber Abstand, solange ich nicht weiß, mit welcher Art ich es zu tun habe.
    Gießkannenschimmel-Art (Aspergillus sp) an Hund:
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    Fundnummer: 2018-09-01-1309
    Da wir obscurisporus/purpureus/validus nicht abgrenzen bzw. unterscheiden (da wohl noch nicht so eindeutig klar), bleibt dieser einfach so als Paxillus involutus stehen. Für Interessierte: Nähere Beiträge zu den Arten sind im pilzforum.eu zu finden.
    Kahler Krempling (Paxillus involutus):
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    Fundnummer: 2018-09-01-1344
    Hier direkt neben einem kleinen Bachlauf. Hätte ich makroskopisch nicht für conferendum gehalten.
    Kreuzsporiger Rötling (Entoloma conferendum):
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    Die Sporen:
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    Fundnummer: 2018-09-01-1416
    Diese Winzlinge fanden wir an dem Tag auf fast jedem Pferdeapfel, der am Weg rumlag.
    Bei der Gelegenheit machen wir natürlich ausgiebig Bilder davon.
    Hier eine Bilderfolge von ganz jung bis ganz alt...

    Verschiedenhaariger Tintling (Coprinellus heterosetulosus):
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    Weiter zum Teil 4

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    wieder mal sehr schöne Funde, wunderbar dokumentiert. Bei dem Aspergillus bist du dir sicher? Hattest du den mal unterm Mikro. Sieht mir ein bisschen zu lang gestielt aus für Aspergillus.


    Übrigens sind die nicht so schwer in der Bestimmung. Aspergillen haben schöne griffige Merkmale; im Gegensatz zu Penicillium. Die morphologisch zu trennen ist nur mit Spezialnährmedien möglich.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hi Stefan,


    zumindest sah der mikroskopisch so aus, könnte aber auch eine sehr nahestehende Gattung gewesen sein. Bei Aspergillus halt ich mich raus, selbst wenn die bestimmbar wären, ist mir das gesundheitlich zu bedenklich sowas in größeren Mengen zu untersuchen, daher gibt's auch keine mikroskopische Dokumentation.

    Dachte makroskopisch an Oedocephalum, daher hab ich ne Probe mitgenommen.


    Viele Grüße,

    Matthias

    Je intensiver man sich mit Pilzen beschäftigt, desto komplizierter wird es, sie zu bestimmen.

  • Hallo Ihr zwei,

    danke für den schönen Beitrag. An Euren Fotos kann wirklich jeder erkennen, woher der kleine Tintling seinen Namen hat.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.