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letzter Beitrag von Beorn am

Gymnopus confluens = Knopfstieliger Rübling

  • Hallo liebe Pilzgemeinde,


    heute fand ich im Garten, hinterste Ecke, hinter unseren Laub- Nadelstreu- Grasschnittaufhäufungen, etliche Fruchtkörper des Knopfstieligen Blasssporrüblings (Gymnopus confluens).
    Für alle diejenigen, die diesen Pilz noch nicht kennen, habe ich ein paar Bilder gemacht.
    Der Knopfstielige Rübling ist ein Saprobiont der auf Laub- und Nadelstreu vorkommt. Es erscheint von Frühsommer bis Herbst.
    Der Hut ist hell- bis rotbraun und blasst bei Trockenheit ins cremeweißliche aus.
    Die Lamellen sind fast frei, stehen gedrängt, sind weißlich, beige oder graubeige.
    Seine Größe beträgt 1,5 - 4 cm, der Stiel ist 5 - 10 cm lang, bräunlich, weißlich bereift, gegen die Basis dunkler werdend, sehr zäh und hohl.
    Der Geruch ist angenehm würzig-pilzig.


    Die Angaben des Speisewerts schwanken von ungenießbar bis essbar.
    Natürlich sind die Stiele viel zu zäh, aber nach einigen Quellen lohnt sich die Herstellung eines würzigen Pilzpulvers aus den Hüten. (genau das werde ich dann mal ausprobieren:-)).


    In der Bachblütentherapie wird Gymnopus confluens für den geistigen Bereich eingesetzt. Er soll uns feinfühliger werden lassen und vergrößert unseren Wahrnehmungsradius.


    Aber warum heißt der denn nun so?


    Wenn man mit den Fingerspitzen unter den Hut fasst und versucht diesen nach oben über die Stielspitze abzuziehen, bleibt an der Stielspitze ein kreisförmiges Stück Resthutfleisch zurück. Der soeben abgezogene Hut weist nun in der Mitte ein Knopfloch auf^^(siehe Bild unten).


    Hier nun die Pics:








    Ich hoffe euch nicht gelangweilt zu haben...mit einem Pilz, den vermutlich schon die meisten von euch kennen.


    Liebe Grüße
    Manuela

  • Hi Manuela,


    schöner Beitrag. Den Hut hätte man aber auch abnehmen können, ohne dass der "Knopf" dann kaputt ist. Der soll ja nur in der Mitte das Loch haben :D


    lg björn

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • Hallo, Manuela!


    Keineswegs langweilig! :alright:
    Danke für die schöne Vorstellung und die Infos. Mir ist der noch nicht über den Weg gelaufen. ;)


    Bei der Mühe, die du dir mit der Vorstellung gemacht hast, wäre das Thema auch sehr gut >hier< aufgehoben. Denn es ist ja schon ein richtiges Portrait.
    Wenn du nichts dagegen hast, bin ich für eine Verschiebung.


    Wenn ich ihn dann finde, ergänze ich gerne noch Bilder.



    LG, Pablo.

  • Thema verschoben und Titel geändert.

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  • Hallo zusammen,


    jetzt häng ich erst noch ein Foto ran, entstanden letztes Jahr bei meinem Ausflug mit Gerd, Teil 2. Der knopfstielige Stiel ohne Hut,
    (rechts in der Aufnahme), ist, wie Manuela es beschrieb, ein ganz wesentliches Merkmal.



    LG, Markus

  • Hallo zusammen!


    Danke für Portrait, Verschiebung (+ aktuelle Gattung) und Bildergänzung! :alright:
    Portraitindizes sind upgedatet. ;)



    LG, Pablo.

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