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letzter Beitrag von Engelchen am

Birkenporling - Erfahrungen?

  • Hallo,


    ich habe schon einiges über den Birkenporling recherchiert und als langjähriger Fan von Heilkräutern interessiert mich der Pilz als Heilmittel ungemein.
    "Zufällig" sind mir in den letzten Tagen mehrere Birkenporlinge über den Weg gelaufen, nachdem sie mir vorher nie aufgefallen waren. Somit sehe ich nun vermehrt Anlass zur Recherche, denn manchmal scheint es mir, daß die Pilze uns suchen und nicht umgekehrt... ;-)


    Jung (noch gummiartig) soll der Birkenporling sogar essbar sein - hat ihn jemand in diesem Forum schon mal gegessen? Wenn ja wie? Mit Butter gebraten?


    Dann ist auf der Webseite passion-pilze-sammeln.com beschrieben, wie man den Pilz trocknet und später daraus einen Tee zubereitet.
    Dafür darf der Pilz vermutlich auch schon hart (also nicht mehr ganz so jung) sein - aber wie alt?
    Lebt der Birkenporling nur eine Saison lang oder evtl. sogar jahrelang?
    Ist er irgendwann zu alt um verwendet zu werden?


    Wer hat diesen Pilze schon als Heilmittel ausprobiert und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?


    Auch weiteres Wissenswerte rund um diesen Pilz erwarte ich gerne!


    Leider ist meine Kamera ausgerechnet jetzt kaputt gegangen. Sobald ich eine neue habe, werde ich gerne Fotos nachreichen - bis jetzt habe ich die Porlinge auf ihren Wirtsbirken gelassen, so bleiben sie frisch bis ich sie fotografieren und abholen kann.


    Apropos, dazu habe ich eine letzte Frage: auf einer Webseite stand, daß man den Birkenporling bis Anfang Oktober ernten darf, auf anderen Seiten steht, er hält sich am Baum normalerweise bis den in Dezember hinein...
    Spontan würde ich ihn noch ernten, aber Spontanität ist bei Pilzen nicht immer angebracht ;-)


    Vielen Dank im Voraus!

  • Hallo Heidewind,
    toll, dass du dieses Thema angefangen hast. Und herzlich Willkommen im Forum der Pilzsüchtigen! :D
    Ich kann deine Fragen nicht beantworten, aber dieser Pilz interessiert mich schon seit langem. In Russland wird er schon seit Jahrhunderten als Heilmittel benutzt.
    Der Birkenporling nennt man in Japan –žRussischer Pilz–œ, da er aus Russland importiert wird, in Russland wird er auch Tschaga genannt. Ich habe im letzten Jahr in einer Pilzapotheke in Kiew Tschaga mitgenommen, da bei meiner Mutter wurde Krebs diagnostiziert. Der Krebs war leider schon so fortgeschritten, dass auch Tschaga keine Wunder mehr bringen konnte. Aber man sagt dem Pilz nach, dass er bei Krebsleiden sehr gut sein soll, er ist auch gut für Ernährung der Menschen geeignet, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Angeblich gibt es im Pilz eine Ansammlung von Chromogene (sorry, ich bin mir nicht sicher, ob ich das Wort richtig übersetzt habe), die zum ersten Mal 1864 vom Professor Dragendorf entdeckt worden. In letzten Jahren benutzen Farmer Birkenporlingpulver für besseres Wachstum von Tieren.
    1962 erschien ein Artikel vom Dr. Furcht über erfolgreiche Behandlung des Unterlippenkrebses mit Tschaga-Sud. Übrigens, auch im 11. Jahrhundert wurde Krebs der Unterlippe des Fürstes Wladimir Monomach in Kiewer Rus laut alter Chronik auch mit Birkenporling behandelt. Alle spätere Versuche haben aber nicht so viel Erfolg in Krebsbehandlung gebracht. Allerdings wurden bei Probanden eine allgemeine Gesundheitsverbesserung festgestellt. Schmerzen werden minimiert bzw. verschwinden ganz. Die Kranken hatten besseren Appetit, der Schlaf hat sich verbessert, Darmfunktionen normalisierten sich. Später wurden Birkenporling Präparate auch für Patienten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Gastritis empfohlen. Birkenporling hat sich auch bei anderen Erkrankungen als sehr hilfreich erwiesen. Er beruhigt das Nervensystem, verbessert Arbeitsfähigkeit, normalisiert Schlaf, reguliert Darmtätigkeit–¦ In Sibirien trinken Jäger, die wochenlang in Taiga unterwegs sind, immer Tee aus Birkenporling. Wenn ich im Wald mich verletzt habe, hat meine Mutter mir einen jungen Birkenporling drauf gelegt und Blut wurde schnell gestillt.
    Heilpilz Birkenporling - Erfahrungsberichte
    Es wäre toll, wenn wir einen Extrabereich für Heilpilze hätten. :)
    Liebe Grüße
    Lara

  • Hallo Heidewind,


    ich habe mal - aus reiner Neugier - einen jungen, ungefähr walnussgrossen weichen Birkenporling mitgenommen (es sind immer so viele im Wald) und habe ihn zusammen mit anderen Pilzen in der Pfanne gebraten. Er hat furchtbar bitter geschmeckt und ich habe ihn nicht essen können (mögen).


    Mir kam er jung vor, aber vielleicht hätte er noch jünger sein müssen.


    Hatte nicht auch der Ötzi einen Birkenporling in seinem Gepäck?


    Mit Gruss


    Suse

  • Hallo Heidewind,


    dazu meine ganz aktuellen Erfahrungen.


    Meine Frau leidet seit Jahren an immer wiederkehrenden Magenproblemen, verbunden mit oft recht starken Schmerzen die bis in den Unterleib ziehen. Dagegen hat sie bis vor kurzem immer Iberogast aus der Apotheke genmmen.


    Nun habe ich sie nach langem Überreden dazu bringen können, jeden Abend ein Schnapsglas voll Birkenporlingsud zu trinken. Ich habs aus Solidarität anfangs mit getrunken, wiederlich.:)


    Jedenfalls ist meine Frau seither völlig Beschwerdefrei.


    Einen Placeboeffekt kann ich ausschließen, denn meine Frau ist mehr als skeptisch gegenüber solchen selbstgemachten Heilmitteln. Inzwischen aber schwört sie auf den Birkenporling.


    Um den Sud zu gewinnen, wird der kleingeschnittene Porling auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten am köcheln gehalten, dann durch einen Kaffeefilter abgeseiht und in ein Fläschchen gefüllt.


    Zukünftig werde ich ihn auch zum aüfbrühen von Tee trocknen, da der Sud nicht unbegrenzt haltbar ist.

  • Auch ich habe mir vor einiger Zeit einen wirklich schönen frischen weichen Birkenporling mitgenommen und den gekocht, das Kochwasser in eine Flasche gefüllt und schon mehrfach davon getrunken, denn ich leide ab und zu an Sodbrennen. Es wirkt!!!!
    Aber essen möchte ich die Dinger so nicht.
    LG Reinhilde

  • Um den Sud zu gewinnen, wird der kleingeschnittene Porling auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten am köcheln gehalten, dann durch einen Kaffeefilter abgeseiht und in ein Fläschchen gefüllt.


    Zukünftig werde ich ihn auch zum aüfbrühen von Tee trocknen, da der Sud nicht unbegrenzt haltbar ist.


    Danke Ralf für dein Tipp, ich muss das unbedingt ausprobieren.
    Und ich habe erst jetzt deine HP entdeckt. Super schön! Einfach toll! Ich werde wohl deine Seite unter meinen Favoriten einsiedeln:alright:
    LG
    Lara
    [hr]


    Auch ich habe mir vor einiger Zeit einen wirklich schönen frischen weichen Birkenporling mitgenommen und den gekocht, das Kochwasser in eine Flasche gefüllt und schon mehrfach davon getrunken, denn ich leide ab und zu an Sodbrennen. Es wirkt!!!!
    Aber essen möchte ich die Dinger so nicht.
    LG Reinhilde


    Danke Reinhilde, das ist auch eine Klasseidee! Das kann man wirklich gut im Haus brauchen. Wie schnell wirkt dann das eigentlich bei Sodbrenn?
    LG
    Lara

    Liebe Grüße
    Lara


    Träume werden wahr! Auch Hornberg war mal ein Traum...:)

    Einmal editiert, zuletzt von Lara ()

  • Wow was hör ich denn hier...Das mit dem Sodbrennen interessiert mich jetzt aber auch, Reinhilde.
    Wie schnell wirkt es und wie lange?
    Ich leide trotz meinen jungen 18 Jahren seit 4 Jahren unter Sodbrennen. Ich muss täglich Tabletten dagegen nehmen, nicht das mich das stört, aber wenn man die ganzen Nebenwirkungen liest wie Magengeschwüre usw. hat man irgendwann auch keine Lust mehr dadrauf... Da wäre der Birkenporling eine bekommende Abwechslung für mich :)


    LG Merlin


  • Wow was hör ich denn hier...Das mit dem Sodbrennen interessiert mich jetzt aber auch, Reinhilde.
    Wie schnell wirkt es und wie lange?
    Ich leide trotz meinen jungen 18 Jahren seit 4 Jahren unter Sodbrennen. Ich muss täglich Tabletten dagegen nehmen, nicht das mich das stört, aber wenn man die ganzen Nebenwirkungen liest wie Magengeschwüre usw. hat man irgendwann auch keine Lust mehr dadrauf... Da wäre der Birkenporling eine bekommende Abwechslung für mich :)


    LG Merlin


    Bei mir hat es ziemlich schnell gewirkt, aber es ist nicht gesagt, dass es nicht wieder kommmt. man muss eben auch mit dem Essen vorsichtig sein oder... wenn ich weiß, dass ich viel in gebückter Haltung arbeiten muss, Gartenarbeit oder Pilze sammeln, dann esse ich besser vorher gar nichts. Sonst ist es bäääää
    LG Reinhilde

  • Auf eine dauerhafte Heilung bin ich auch nicht eingestellt, da das bei mir unvorstellbar wäre. Habe eine Magensäureüberproduktion und meine Magenklappen schließen nicht zu 100% so das immer etwas Magensäure in die Speißeröhre gelangt. Naja, sobald ich den nächsten Birkenporling finde probiere ich das mal aus, ich bin gespannt. Aber danke Dir schonmal für den Tipp, Reinhilde :)


    lg merlin

  • Seit letzter Woche stehen bei mir 2 Gläser mit Teepulver aus dem Birkenporling (klein geschnitten, 2 Wochen warm getrocknet, dann mit der Kaffeemühle zermahlen, nun viel Pulver)
    Das "Problem" ist, dass in meinem Bekanntenkreis seitdem noch niemand krank wurde und ich das Zeug somit noch nicht testen konnte;)


  • Seit letzter Woche stehen bei mir 2 Gläser mit Teepulver aus dem Birkenporling (klein geschnitten, 2 Wochen warm getrocknet, dann mit der Kaffeemühle zermahlen, nun viel Pulver)
    Das "Problem" ist, dass in meinem Bekanntenkreis seitdem noch niemand krank wurde und ich das Zeug somit noch nicht testen konnte;)


    Auch eine tolle Idee! Und wie viel von dem Pulver nimmst du in deinen Tee? Oder wie wird das eigentlich dann angewedet bzw. verwendet?
    LG
    Lara

  • Einen Placeboeffekt kann ich ausschließen, denn meine Frau ist mehr als skeptisch gegenüber solchen selbstgemachten Heilmitteln. Inzwischen aber schwört sie auf den Birkenporling.


    Einen Placeboeffekt kann man nie ausschließen, man kann ihn auch nicht bewußt verhindern, möglich wäre auch noch ein Nocebo Effekt ...


    Trotzdem freue ich mich über Berichte, die die Wirksamkeit und die Verwendung des beinhalten.


    Liebe Grüße, Jürgen


  • Der Birkenporling nennt man in Japan –žRussischer Pilz–œ, da er aus Russland importiert wird, in Russland wird er auch Tschaga genannt.


    Hallo zusammen,
    Tschaga ist nicht der Birkenporling sondern der Schiefe Schillerporling, Inonotus obliquus. Er kommt bei uns auch an Birken vor, ist aber wesentlich seltener als in Sibirien. Als Heilpilz ist er in Deutschland kaum bekannt.
    Mit Birkenporlingsud bei Magenschmerzen habe ich aber auch schon gute Erfahrungen gemacht. Spätestens seit man ihn bei Ötzi gefunden hat, wird er auf Heilwirkungen untersucht und man findet ihn sehr häufig.

  • Also erstmal vielen Dank an alle für die vielen Infos.


    Dann werde ich mich in den nächsten Tagen mal mit Bildern zurückmelden, die fehlen ja bislang in diesem Tread! ...und um sicherzugehen, daß ich wirklich die richtigen mitgenommen habe. Gibt es ähnliche Pilze, die ebenfalls auf Birken wachsen? Irgendwelche gefährlichen Verwechslungsgefahren?


  • Also erstmal vielen Dank an alle für die vielen Infos.


    Dann werde ich mich in den nächsten Tagen mal mit Bildern zurückmelden, die fehlen ja bislang in diesem Tread! ...und um sicherzugehen, daß ich wirklich die richtigen mitgenommen habe. Gibt es ähnliche Pilze, die ebenfalls auf Birken wachsen? Irgendwelche gefährlichen Verwechslungsgefahren?


    Bilder? Nichts leichter als das. Bittesehr:


    LG Reinhilde


  • Der Birkenporling nennt man in Japan –žRussischer Pilz–œ, da er aus Russland importiert wird, in Russland wird er auch Tschaga genannt.


    Hallo zusammen,
    Tschaga ist nicht der Birkenporling sondern der Schiefe Schillerporling, Inonotus obliquus. Er kommt bei uns auch an Birken vor, ist aber wesentlich seltener als in Sibirien. Als Heilpilz ist er in Deutschland kaum bekannt.
    Mit Birkenporlingsud bei Magenschmerzen habe ich aber auch schon gute Erfahrungen gemacht. Spätestens seit man ihn bei Ötzi gefunden hat, wird er auf Heilwirkungen untersucht und man findet ihn sehr häufig.


    Oh, das wußte ich nicht. Danke für die Aufklärung. Wie sieht dieser Pilz aus? Gut, dass ich mir in der Pilzapotheke in Kiew Bifungin gekauft habe, das ist Tschaga in Fläschchen. Und i November kriege ich noch eine "Lieferung" aus Kiew. :P
    LG
    Lara

  • Hab mich mal im Internet umgesehen, da mich das sehr interessiert (ich hab im näheren Umfeld jemanden mit chronischen Magen-Darm-Problemen resp. Gastritis).


    Was mich verwundert, man findet überall Präparate vom Igelstachelbart dem ja eine ähnliche Wirkung wie dem Birkenporling zugeschrieben wird. Über den Birkenporling wird zwar häufig berichtet, «Medizin » bekommt man aber nirgends.


    Nun gut, ich werd mich mal selbst auf die Suche nach diesem Pilz machen. Aber was mich noch wunder nimmt, wie siehts eigentlich mit dem Igelstachelbart aus? Hat jemand Erfahrung damit?


  • Einen Extrabereich für Heilpilze fände ich auch toll!


    Ich auch!!! Habe schon bei diversen beim Lesen von Beschreibungen von Pilzen diverse Wirkungen entdeckt(in erster Linie Bluthochdruck, Diabetes) . Da könnte man echt mal einen Bereich für schaffen.


    Ich fange so ein wenig drauf zu achten, nachdem bei meiner Tochter die eine vermeintliche Pilzunverträglichkeit ansonsten eher auf einer Heilwirkung beruhte- Pilz war blutzuckersenkend (braucht meine Tochter aber eher nicht:hmmm:) )

  • Ein sehr Interessantes Thema, finde ich auch.
    Hüft-Wulstling , ist doch klar den Igelstachelbart kann man auf Substraten züchten und da bietet es sich ja auch an den zu trocknen-mahlen und als Kapsel zu verkaufen.
    Der Birkenporling ist aber nicht der einzige Einheimische Pilz dem man Heilwirkungen zuspricht, nur leider findet man die anderen doch recht selten jedenfalls hier in meiner Heimat.
    Mir fallen aus dem stehgreif außer dem Igel noch Eichhase, Klapperschwamm,glänzender Lackporling Judasohr, Schmeterlings Tramete und Harziger Lackporling ein.
    Also der Bereich der Pilze denen Heilwirkung nach gesagt wird ist gar nicht so klein.


  • Ein sehr Interessantes Thema, finde ich auch.


    Der Birkenporling ist aber nicht der einzige Einheimische Pilz dem man Heilwirkungen zuspricht, nur leider findet man die anderen doch recht selten jedenfalls hier in meiner Heimat.


    Ja, hier kann man den normal auch nicht finden. Der Wald hier gibt den nicht her. Aber ich wurde jetzt doch mal fündig. Aber hier wirklich extrem selten.
    [hr]

    Mir fallen aus dem stehgreif außer dem Igel noch Eichhase, Klapperschwamm,glänzender Lackporling Judasohr, Schmeterlings Tramete und Harziger Lackporling ein.


    Mir fallen spontan der Schopftintling ein (auf die Heilwirkung nur durch eventuelle Unverträglichkeit gestoßen- und dann halt gegoogelt), und daneben noch der violette Rötelritterling.


    Bitte Admins, wir brauchen einen neuen Bereich für Heilpilze. Ansonsten gehen die Berichte im Allgemeinen unter.


    LG
    Safran


    PS. Pilzonkel scheint da auch noch was in peto zu haben.

  • hallo
    PS. Pilzonkel scheint da auch noch was in peto zu haben.


    Ja und nein, jedenfalls habe ich von den genannten Mycel auch von dem Inonotus obliquus und möchte mal anbau versuche machen nur möchte ich nicht aufs grade wohl rum doctern also erstmal von der Natur lernen. So zB. auf was für Holz, zu welcher Jahreszeit (Temperatur) usw. für euch vielleicht nicht so von Interesse.
    Übrigens ist euch mal aufgefallen das die sogenannten Heilpilze alle Holz bzw. Kompostzersetzer sind.
    Ich hatte nur mal ein paar Beispiele gebracht da gibt es noch mehr (Braunkappe zB.) nur der violette Rötelritterling ist mir neu, für was soll der denn gut sein?

  • uff, so jetzt habe ich mit mit ausreichend Birkenporlingen eingedeckt - müsste bis nächsten Herbst reichen. Das Schneiden und Trocknen wird sicher noch den ganzen Abend einnehmen, aber das macht man ja gerne, wenn es um Pilze und noch dazu um Heilmittel geht!


    Habe heute alle Birken abgeklappert, die zu Fuß erreichbar waren - ca. 3 Stunden hat es mich gekostet und mir 14 Birkenporlinge eingebracht - von ganz ganz kleinen bis hin zu richtig großen. Ich musste dafür sogar eine Birke fällen :D ...naja, sie war so morsch, daß einmal kurz am Stamm wackeln sie sofort zu Fall gebracht hat. ;-)


    Mir fiel dabei auf, daß der Birkenporling sich nicht an den schon richtig alten/morschen Birkenstämmen, die schon länger am Boden liegen aufhält, sondern an relativ "frischen", die erst ca. 1-3 Jahre liegen. Kann das jemand bestätigen oder war es nur Zufall?
    Der obige erwähnte morsche Baumstamm war die einzige Ausnahme, aber der Teil des Stammes, an dem sich der Pilz befand, war auch noch nicht so morsch. [hr]
    noch was kann ich beitragen:
    Gestern hatte ich noch vom Ling Zi (glänzender Lackporling) geschrieben. Ich hatte mir diesen Pilz mal vor Jahren als getrocknetes Stück (war hart wie Holz) irgendwo bestellt und mir damals auch Tee daraus zubereitet.
    Nun habe ich erst heute den Birkenporling-Tee probiert - und er schmeckt ganz genauso wie ich den Lackporling-Tee in Erinnerung habe!

  • oh, wo bin ich da reingeraden, beim ansehen der neuen berichte
    sehr interessantes thema. speziell als sodbrennen angesprochen wurde, laß ich interessiert weiter. anscheinend kein altersproblem mehr, scheint sehr verbreitet zu sein, refluxmagen und säuere-überproduktion. ich gehör zu der erstgenannten kategorie, heißt täglich eine omeprazol (ihr kennt die)
    das wäre ja super, wenns dagegen was pilziges geben würde
    das muß ich probieren :D und ich kenn einige frische birkenporlingbäume
    so, jetzt werd ich mal weiterlesen :alright:[hr]


    hallo
    nur der violette Rötelritterling ist mir neu, für was soll der denn gut sein?


    ich glaub, er soll blutdrucksenkend sein, hab ich mal wo gelesen...

    gruß *jürgen*


    Chipcounter: 99
    ---------------
    eine bestimmung im internet stellt niemals eine essensfreigabe dar!

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    Einmal editiert, zuletzt von *jürgen* ()

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