Am absolut fehlenden Blauen und am Vorkommen unter Fichte.
Walter Pätzold, der den Schwarzwald-Anhängselröhrling vorzüglich kannte, war der Meinung, dass man diesen nicht vom Laubwald-Anhängselröhrling trennen könne, da er immer wieder blauende Exemplare neben den nicht blauenden und dunkler braunhütige neben den fahl haselbraunen fand.
Beiträge von Oehrling
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Ich sage auch, ohne Essfreigabe, Stockschwämmchen.
So wie das Stockschwämmchen auf Nadelholz vorkommen kann, kann der Gifthäubling auch auf Laubholz vorkommen, das macht die Sache knifflig. -
Wahrscheinlich der Kiefern-Braunporling (Phaeolus schweinitzii), Kiefernnadeln sind ja auch zu sehen. Würde es sich um einen Korkstacheling handeln, wäre das Fleisch korkartig-zäh, beim frischen Kiefernbraunporling ist es weich bis matschig-weich. Ich meine auch Poren statt Stacheln zu erkennen.
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Hmmm, leckere, leckere Mehlräslinge! Habe ich mir gestern ein Pfännchen davon gebraten.
Der Geruch des Mehlräslings ist auch meiner Meinung nach verschieden vom "Mehlgeruch" der Ritterlinge und des Maipilzes. Da ist eine deutlich spermatische Komponente mit drin. Zum Glück verfliegt der Geruch in der Pfanne komplett.
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Nein, die Schweinsohren sind aus dem Schwarzwald. Dort herrscht zwar saurer Untergrund (Nadelwald über Buntsandstein), aber die Waldwege dort sind seit ewigen Zeiten kalkgeschottert, und so findet man sie dort immer in der Nähe eines Waldweges. Das Gebiet um Würzburg ist viel zu trocken, solche feuchtkühlen Wälder kommen da nicht vor. In der Fränkischen Schweiz könnte man wohl eher fündig werden.[hr]
Hier kommen noch zwei Täublinge nach, die ich bestimmen konnte:
Russula integra (Brauner Ledertäubling), große grobstachlige Sporen, inkrustierte Dermatozystiden
Russula puellaris (Milder Wachstäubling), stark gilbendes Fleisch, nur wenig septierte, keulige Dermatozystiden -
Ja, Geselliger Glöckchennabeling passt sehr gut. Auch wenn du es nicht glaubst: den habe ich heute erstmals bewusst wahrgenommen. Da auf meinem Tisch noch einige Täublinge zum Bestimmen liegen, war ich zu faul zum Blättern, deshalb besten Dank.
Die Boleten wurden in der Tat von Rudi bei Pilzepilze gezeigt - aber noch nicht aus diesen Perspektiven

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In diesem Pilzjahr hatte der Südwesten bisher gegenüber den nördlichen Landesteilen doch arg das Nachsehen, aber jetzt kommen die Pilze, bedingt durch die vielen Regenfälle der letzten Tage, endlich hervor. Hier eine Auswahl der Funde von gestern (Waldfriedhof Würzburg) und heute (Unterkirnach/Schwarzwald):
Bild 1: Boletus radicans (Wurzelnder Bitterröhrling)
Bild 2: Boletus rhodopurpureus, forma xanthopurpureus, damals beim erstmaligen Auftreten bestimmt durch Jürgen
Bild 3: Boletus legaliae, alljährlich an derselben Stelle
Bild 4: Lepiota cristata (Stinkschirmling)
Bild 5: Boletus calopus (Schönfußröhrling)
Bild 6: Gomphus clavatus (Schweinsohr)
Bild 7: mir unbekannt; Nabelings- bzw. Schwindlingshabitus, der Hutdurchmesser ca. 1 cm, der rosshaarartige Stiel scharf abgegrenzt zweifarbig (oben blass orangebraun, unten kräftig rotbraun), büschelig wachsend auf bemoosten Nadelholzstümpfen, Geruch beim Aufnehmen schwach nach Blattwanzen ("Quietus-Geruch") -
Ja, ich gebe euch beiden recht: DER Halsbandschwindling wächst in der Tat nicht auf Nadeln, wie ich behauptet habe, fällt also raus.
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Mreul(✝)
Eine Psathyrella ist es auf jeden Fall, das kann man an dem lang und spitz ausgezogenen "Flaschenhals" der Zystiden sowie an der Sporenfarbe erkennen. Er gehört vermutlich in die P. corrugis-Gruppe, die sich durch große Sporen (im Mittel > 12 My), diesen langgestreckten Zystidenhals und einem wurzelnden Stiel (makroskopisches Merkmal!!) auszeichnen - dies natürlich nur, sofern die Stielwurzel vorhanden war, was auf den Bildern nicht zu erkennen ist. -
Hut: ca. 0,5cm, beige bräunlich,Hut beige bräunlich passt zwar schon für Micromphale perforans, aber die hier abgebildeten Pilze scheinen mir einen weißen Hut zu haben, was dann eher für einen Halsbandschwindling sprechen würde.
Micromphale perforans riecht übrigens so penetrant nach Knoblauchfahne, dass dir der Geruch beim Aufnehmen sicher aufgefallen wäre. -
Den Stinkschwindling würde ich bestätigen. Dass er statt Micromphale Gymnopus heißen soll, wäre mir komplett neu.
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Nur, wenn du Buchenwald auf mineralreichem, humosem Boden hast. Ich glaube schon, dass er in Norddeutschland selten ist.
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Die "Form" der Lamellen ist ein Trockenschaden und kein typisches Merkmal. Genau hier liegt das grundsätzliche Problem der Bestimmung nach Internet-Bildern. Auch die Abwischbarkeit der Hutschuppen dürfte entscheidend von den Feuchtigkeitsverhältnissen abhängen und kein zuverlässiges Bestimmungsmerkmal sein.
Um in der Gattung Echinoderma überhaupt sinnvoll arbeiten zu können, muss man zunächst mal die Leitart Echinoderma asperum in- und auswendig kennen, vom Aussehen und von der Ökologie her. Irgendwann findet man dann mal eine Echinoderma, welche komisch aussieht oder klein ist oder an einem untypischen Fundort wächst, z. B. mitten auf einem Magerrasen. Den Verdacht, dass man es hier mal ausnahmsweise nicht mit E. asperum zu tun hat, unterstützt man durch Mikroskopiearbeit. Z. B. stellt man zunächst untypisch kleine Sporen fest und hangelt sich dann zu trennenden Mikromerkmalen, wie sie in einer Schirmlings-Spezialliteratur verlässlich verzeichnet sind. Am Ende dieser Mikroskopiebestimmung ist man meist zu 80 - 90 % sicher, dass es was anderes ist als E. asperum.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in dieser Gattung nur makroskopisch bis auf eine Art, die nicht E. asperum ist, kommen kann. Bevor ich mikroskopiert habe, war mir auch nicht klar, dass es fast ein Dutzend Stachelschirmlinge überhaupt gibt.
Wenn Sohnemann fragt, kannst du ihm sagen, dass es ein Stachelschirmling ist, den man tunlichst nicht mit einem Parasol oder einem Safranschirmling verwechseln sollte, wobei eine Riechprobe hilfreich ist.
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bauernhelmi (†)
Im Krieglsteiner (Großpilze BW) werden allein für Baden-Württemberg 8 verschiedene Echinoderma-Arten gelistet, die sich v. a. mikroskopisch anhand der Sporengröße unterscheiden lassen. In Anbetracht dessen ist es aus der Ferne schon o. K., wenn man den Pilz überhaupt als Echinoderma identifiziert. -
Uarks, du bringst da Sachen auf den Tisch!

Leider habe ich dazu nur ein paar zusammenhanglose Gedanken:
1) Der war doch mild, oder? Hast gar nichts dazu geschrieben...
2) Es gibt noch weitere milde Cremesporer außerhalb der Herings-Gruppe, die (laut Literatur) fischig riechen können: R. amoena und R. amoenicolor. R. amoena hat solche Purpurtöne auf dem Hut - leider auch meist am Stiel...
3) Die zwischen purpur, blau und grau changierenden Hutfarben und die Angabe "hartfleischig" erinnern mich an R. grisea oder eine andere griseina-Art, aber davon hat keine Fischgeruch...
4) Arten der Herings-Gruppe mit hellem Sporenpulver wären R. cicatricata (bei Laubbäumen) oder R. graveolens (bei Eiche) - es gibt also schon solche. Schade, dass die Hutfarbe für diese Arten (wie auch für Russula faginea) - nun ja - etwas ungewöhnlich ist.Einen Heringstäubling hättest du mit Eisensulfatkristallen innerhalb von 10 Sekunden anhand der Grünfärbung als solchen entlarvt. Amoena/amoenicolor/violeipes würde man mit 2%-Phenollösung, die innerhalb von 2 Minuten auf der Stielrinde nicht wie bei Täublingen üblich schokoladenbraun, sondern brombeerrot wird, knacken.
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Hab den Wolfgang zwar noch nicht gefragt, aber ich will mal eine Gegenfrage stellen: Was ist besser, einen Pilz mehr in der Datenbank (mit korrekter Textbeschreibung aber eventuell falschem Foto), damit Suchende überhaupt erst mal wissen - ah ja da gibt's noch einen Pilz der es sein könnte, oder ganz darauf zu verzichten?Grundsätzlich ist da schon was dran, aber auch bei einem Pilz wie Amanita baccata oder einer ähnlichen "Rarität", bei denen die Chance gegen Null geht, dass man diese in unseren Breitengraden findet? So etwas stiftet doch eher Verwirrung bei halbwissenden Pilzfreunden, statt für Klarheit zu sorgen.
Vertrauenswürdigkeit ist ein hohes Gut bei Pilzbestimmungsseiten, und deine Einlassung ("wir haben gerade kein passendes Bild zur Hand, also tun wir mal auf die Schnelle als Platzhalter ein Symbolbild rein", falls ich das richtig verstanden habe) trägt m. E. nicht dazu bei, die Vertrauenswürdigkeit von 123 zu erhöhen. Ist nur ein freundlich gemeinter Hinweis, letztlich ist für seine Vertrauenswürdigkeit jeder selbst verantwortlich. Hoffe aber, du arbeitest an deiner App nicht genauso.
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Ja, mein Bekannter ist der Wolfgang
,habe Ihn heute früh gefragt, ob ich diesen Pilz hier reinstellen darf zur Diskussion, weil er eben nicht mikroskopisch bestimmt wurde.
Hallo Ix2,
du hast anscheinend regen Kontakt zu W. Bachmaier. Könntest du ihn bitte mal fragen, weshalb er auf seine 123-Pilzbestimmungsseite solche Pilze wie Amanita baccata oder Russula farinipes stellt und ausführlich beschreibt, ohne sie vorher belastbar bestimmt zu haben? Immerhin ist das doch eine Online-Pilzbestimmungsseite, auf die viele Pilzfreunde vertrauen.Nachdenkliche Grüße
Oehrling -
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Offiziell:
Dieses Exemplar korreliert in seinen wesentlichen Merkmalen mit meinem eigenen Bild von A. crocea.
Inoffiziell:
Das isser!!!! -
Ja, passt! Herrn Bachmaier kennen meine Bekannten schon persönlich.
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Hallo Takumi,
ich habe gerade die Seite schwammerlsuche.de besucht. Eine schöne, gut gemachte Seite. Ich hätte eventuell ein paar Kursinteressenten für dich, doch zuvor eine Frage. Es ist immer von "wir" und von "einem Team von ein paar Pilzverrückten" die Rede, welche die Kurse durchführen. Wer genau ist "wir", und welche Fachqualifikation haben diese Leute? Ich habe auf der Website nichts Entsprechendes finden können.
Freundliche Grüße und Danke im Voraus für die Info
Stephan -
Ein Pilz mit diesem Habitus und dunkelbraunem Sporenpulver muss ein Champignon sein. Ähnlich aussehende Gattungen (Limacella, Leucoagaricus, Lepiota, Macrolepiota) haben höchstens cremegelbliches Sporenpulver.
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Bei dem Röhrling halte ich Boletus depilatus (Gehämmerter Röhrling) (heißt aktuell Hemileccinum depilatus?) für möglich. Wäre ein schöner Fund.
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[quote='JanM','https://www.newboard.pilzforum.eu/board/index.php?thread/&postID=172835#post172835']
> Erstens ist es mir ein erwähnenswertes Rätsel, warum manch ein Forumnutzer zwei selten gewordene Pfifferlinge aus dem Wald mitnimmt, davon einen hohlen Zahn fülltVielleicht, weil es die Schnecken, Eichhörnchen und Wildschweine genauso machen?
> je länger auch nur ein einziger Pilz Sporen abgeben kann, desto besser auch die Chance seiner Art sich auszubreiten.
Damit sich ein Pilz ausbreiten kann, muss ihm auch das Biotop zusagen, sonst helfen auch millionenfach herumfliegende Sporen nichts. Man könnte also außer auf die Pilzsammler noch auf die hauptamtlichen, oft staatlich bezahlten Biotopvernichter schimpfen.
> und auch noch stolz Bilder davon hier rein stellt
Das ist auch mir manchmal ein Rätsel. Trotzdem gönne ich jedem seinen Finderstolz, selbst wenn er sich in dieser leicht peinlichen Form äußert.
> sehe ich die blinde, kranke Gier der Gesellschaft
Ich glaube, dass die meisten, die sich an einem Pilzforum beteiligen, sich hier nicht angesprochen fühlen müssen. Es gibt sicher Pilzsammler, die blind und krank vor Gier sind, aber nicht in diesem Forum.
> ist es zum Beispiel sehr nachhaltig weniger oder kein Fleisch von Tieren oder überhaupt keine Tierprodukte zu den Pilzen zu verspeisen!Kann man durchaus so sehen.
> P.S.: Wer sich nun moralisch bevormundet fühlt möge erkennen, dass die moralische Überheblichkeit in diesem Fall gut begründet ist
Ich persönlich fühle mich durch ein solches Posting in keiner Weise bevormundet, wie auch? Bevormundung würde Macht über den Anderen voraussetzen, eine hier abwegige Vorstellung. Deine Ansicht ist geäußert, die Anderen werden eventuell in forumsüblicher Weise ihre Gegenansichten äußern. Ich hoffe auf gegenseitige Toleranz und Wertschätzung.
Freundliche Grüße
Stephan -
Hallo Calabaza,
bekannte Fundorte des Schwarzhütigen Steinpilzes liegen im Schönbuch oder drumherum: Eisenbachhain, Ochsenbachtal knapp oberhalb der Anglerteiche, Neuer Friedhof Weilimdorf (an der Aussegnungshalle). Anbei ein Fund vom letztgenannten Standort.
Viel Erfolg bei der Suche!
