Beiträge von Hannes2

    Hallo Ingo,


    den Geruch hatte ich von 123Pilze. Dieser hier war für mich ungewohnt und angenehm aber auch nicht in so süsslich würzig wie L. nuda. Daher kam meine Vermutung. Ein Rötelritterling war das aber auf jeden Fall mit seinen abschiebbaren Lamellen.


    Irgendwelche Monographien besitze ich nicht. Ich bin nur ein Mykophage, der versucht über den Tellerrand hinaus zu schauen;) und zu lernen.


    VG Jörg

    Danke für den schönen Bericht deines Ausflugs!

    Hallo Rotfüßchen,


    viel los ist bei mir eigentlich nicht mehr. Nur die Austernseitlinge sprießen wie verrückt, diese natürlich nur im Laubwald.


    Ich freue mich dass es dir gefallen hat. Parkimpressionen vom Oktober habe ich auch noch aber bei der geringen Resonanz glaube ich nicht das ich mir die Arbeit mache diese einzustellen.


    VG Jörg

    Hallo Werner,


    die Rötelritterlinge rochen absolut nicht mehlig sondern angenehm aber für mich nicht zu deuten. Daher kam ich zum Veilchenrötelritterling.


    T. cingulatum sollte passen, da dort auch Birken standen unter denen die auch vorkommen sollen. Eine Weide gibt es da nirgends.


    Der vermutete Haselmilchling wuchs direkt unter einem Haselnussbaum. Er war extrem scharf, schlimmer als Lactarius acerrimus, der ja auch schon sehr scharf ist. Weitere Begleitbäume sind dort Birke, Espe, Eiche und eine junge Hainbuche. Ich wüsste nicht was es sonst sein sollte.


    Was die mir unbekannten betrifft dann sollten deine Vermutungen zutreffen:daumen:. Auf den Butterrübling hätte ich auch kommen

    müssen:gkopfwand: und Weichritterlinge sind ohne das scharfe Auge für mich sowieso nicht bestimmbar.


    Vielen Dank für deine Einschätzung.


    VG Jörg


    da is ja noch ordentlich was los bei Dir.


    P.S.: Die Funde sind alle vom Oktober.

    Jörg, Deine sehen PERFEKT aus! Genauso mag ich sie ernten & essen

    Das ist genau meine Meinung. In diesem Zustand sind sie richtig zart und lecker, da geht das Messer noch durch wie durch Butter. Bei älteren ist noch der äußere Rand ähnlich. Den Rest kann man nur noch zu einer Suppe verarbeiten.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich möchte euch heute noch ein paar Funde präsentieren die ich letzten Monat in einer Plattenbausiedlung am Chemnitzer Stadtrand machen konnte.


    Als erstes sind hier Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda), die in diesem Jahr ungewöhlich selten vorkamen.



    Nicht weit davon entfernt standen dann vermeindliche Nebelkappen, welche sich bei genauer Betrachtung als etwas völlig anderes erwiesen.



    Ich weiß zwar nicht wie Veilchenwurz riecht aber der ungewöhnliche Duft des Fundes brachten mich zum Veilchen-Rötelritterling (Lepista irina).


    Der Pappel-Grünling (Tricholoma frondosae) war häufig zu sehen.



    Den Schwarzfaserigen Ritterling (Tricholoma portentosum) konnte ich an einem neuen Standort unter Espe finden.



    Am Monatsende erschienen dann auch die ersten Lärchenschnecklinge (Hygrophorus lucorum).



    Ein paar Amaniten, wie der Fliegenpilz (A. muscaria), der Perlpilz (A. rubescens) und einer der Grauen Scheidenstreiflinge waren auch zu sehen.



    Röhrlingsmäßig waren noch Steinis (B. edulis), der Pappel-Raufuß (Leccinum duriusculum), Birkenpilz (Leccinum scabrum, Goldröhrling (Suillus grevillei) und der Butterpilz (Suillus luteus) unterwegs.




    Von den Champis gab es nur noch den Salzwiesenegerling (Agaricus bernardii) und den Blutegerling (Agaricus silvaticus).



    Erst zum zweiten Mal entdeckte ich den Scharfen Haselmilchling (Lactarius pyrogalus). Der machte seinem Namen alle Ehre.



    Der Birkenmilchling (Lactarius torminosus) war allgegenwärtig.



    Hin und wieder war auch die Herbstlorchel (Helvella crispa) zu sehen.



    Auch der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa) und Faltentintlinge (Coprinopsis atramentaria ssl.) waren vorhanden.



    Ebenso der Beutelstäubling (Lycoperdon excipuliforme).



    Auch den Pappelritterling (Tricholoma populinum) konnte ich wieder finden.



    Auch verschiedene Erdritterling (Tricholoma spec.) waren an allen möglichen Standorten zu sehen.



    Ein paar Olivbraune Safranschirmlinge (Chlorophyllum olivieri) gab es auch noch.



    Zum Schluss gab es dann noch diese beiden, mir unbekannten Arten zu sehen.



    Ich hoffe das euch meine kleine Zusammenstellung gefällt.


    VG Jörg

    Hallo Brassella,


    auch ich bedanke mich für deine tolle Arbeit:daumen:. Im kommenden Jahr würde ich mich freuen wenn Du einen auch einmal von mir bereits gefundenen Pilz zum Raten einstellst:). Der letzte, den ich schon einmal zu Gesicht bekommen habe war der

    Pappel-Raufuß und da habe ich hier noch nicht mitgemacht. Das sollte doch bei über 270 von mir gefundenen Arten zu machen sein;).


    VG Jörg

    Hallo Nobert,


    also in Brandenburg ist die schon gefunden worden, warum nicht auch bei dir? Von irgendwelchen Größenangaben halte ich übrigens überhaupt nichts mehr;). Du solltest den auch mit auf dem Schirm haben, man weiß ja nie.


    VG Jörg

    Hallo Uwe,


    ich würde deinen Fund als Trichoglossum hirsutum bezeichnen weil die meinem von Nobi bestimmten Fund doch sehr ähnelt.



    VG Jörg

    Hallo Nobi und Matthias,

    und wir starteten wie erwartet in einem Höllentempo von mindestens einem Meter proMinute.

    bei diesem Pilzmassen hätte ich es nicht erwartet das ihr so schnell vorwärts gekommen seid. Ich weiß ja wie lange man sich an einem Pilz festhalten kann. Zumindest weiß ich jetzt wo Nobi die Spatelinge als Erstfund hatte bevor ich sie ihn zeigen konnte.


    Vielen Dank für die tollen Impressionen.


    VG Jörg

    Hallo Nobi & Matthias,


    das sind ja wieder einmal tolle Funde und Bilder:daumen:von euch. Da kann ich mal sehen was ich alles so in diesem Jahr verpasst habe. Bei den Birkenpilzen bin ich voll bei Pablo. Die weiße Form von Leccinum cyaneobasileucum wächst auch hin und wieder bei mir in den Gebirgswäldern.


    Danke fürs Mitnehmen bei eurer Tour.


    VG Jörg

    Hallo Phillip,


    da ich Austern gern in Handtellergröße ernte wurde ich ca. eine Woche warten. Schneller wachsen sie natürlich wenn die Temperaturen über fünfzehn Grad steigen würden aber das dürfte jetzt kaum noch vorkommen. Zweistellige Nachttemperaturen fördern auch ein schnelleres Wachstum.


    VG Jörg

    Hallo Craterelle,


    die Babyaustern dürfen noch wachsen bis sie ca. handtellergroß sind. Die sind kommende Woche dran wenn sie nicht von jemand anderem geplündert werden.

    Die restlichen paar Kilometer schaffst du auch noch

    Aber nicht mehr in diesem Jahr. Sollte ich das je in Angriff nehmen brauche ich aber ein paar Jahre Zeit. Unterwegs sind da ja bestimmt viele Pilze zu finden und darunter leidet die Wandergeschwindigkeit.


    VG Jörg

    Hallo Stefan,


    Schön zu lesen, dass du wieder gut zu Fuß bist.

    gut zu Fuß ist noch sehr übertrieben aber es geht so. Schleierlinge stehen noch hier und da im Buchenlaub versteckt aber von denen habe ich keinen blassen Schimmer.


    Hallo RudiS,


    nein, das habe ich nicht gemacht. Die sehen schon ein wenig eigenartig aus, ich denke aber das es sich hier um einen Frostschaden handelt. Von den anderen Zwergröhrlingen passt aber auch keiner.


    VG Jörg

    Hallo Pablo,


    danke auch dir für die Erklärungen. Die sehen schon völlig anders aus als die hellen Austern, die am nebenan liegenden Buchenstamm zu finden waren. Ich lege die als Pleurotus pulmonarius ab. Ob es da Hybriden gibt müssen andere ergründen. Das mit den Jahreszeiten sollte ich wohl vergessen. Wenn ich Sommer-Steinpilze Mitte November finde dann dürfen auch

    Sommer-Austernseitlinge zu dieser Jahreszeit wachsen.


    VG Jörg

    Hallo Jorge,


    danke für deine Bestätigung. Das wäre wieder einmal ein Perser für mich. Was mich ein wenig stört ist die Jahreszeit. Die habe ich eher zu anderen Zeiten erwartet.


    VG Jörg